Ein Brotbäcker auf Abwegen

Rodon
bread braun

Seit Tagen liegt mir Frau K. in den Ohren:“Back doch mal einen Kuchen“! Irgendwie ist Kuchen backen nicht so mein Ding, aber was macht nicht alles aus Liebe! Also heute morgen besorgte Frau K. sämtliche Zutaten und los ging es.
Als der Kuchen fertig war, musste ich mir eingestehen:“So schlecht ist das Kuchen backen doch wirklich nicht“!

 

1. Teig

  • 250 gr. weiche Butter
  • 4 Eier
  • 500 gr. Mehl (in Ermangelung von 405er habe ich 550er genommen)
  • 250 gr. Zucker
  • 125 gr. Milch
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 1 Tütchen Backpulver
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • kleine Prise Safran (winzig)
  • 3 EL Rum
  • 3 EL Cacao

 

2. Zubereitung

Die Butter schaumig rühren, Zucker, Eier und Gewürze nach und nach dazugeben. Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver löffelweise mit der Milch zugeben und gut verrühren. Eine Guglhupfform ausbuttern und mit Semmelbrösel ausstreuen. Jetzt den Teig teilen und eine Hälfte mit dem Cacao verrühren und abwechselnd in die Form füllen.

Den Ofen auf 175° (Ober- und Unterhitze) aufheizen und in 55 – 70 Minuten fertig backen.
Nach dem Erkalten mit Puderzucker besieben.

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Dieser Beitrag hat 15 Kommentare

  1. Sieht doch toll aus der Kuchen….vielleicht versuchst du es mal mit einem Hefekuchen (z.B: Apfelstreusel). Das ist dem Brotteig sehr ähnlich. Torten verstehe ich auch nicht…

  2. Eine Wiener Masse hat eine deutliche Nähe zum Biskuit, während der klassische Marmorkuchen eher im Bereich der Sandmasse anzusiedeln ist. Der dunkle Teiganteil ist in der Produktbeschreibung für Bäcker und Konditoren auf 33 v.H. der Gesamtteigmasse festgelegt, wobei der Kakaoanteil mindestens 3 v.H. betragen sollte. Insoweit handelt es sich bei der ganz oben vorgeschlagenen Rezeptur nicht um DAS oder ein besseres Rezept für einen Marmorkuchen sondern um eine Abwandlung mit einer anderen Teigtextur. Ich habe Marmorkuchen auch lieber etwas fester und mit mehr Kakaoanteil. Und ich esse ihn ohne Sahne mit den Fingern 😀

  3. Toller Artikel ich habe, mir den Blog, direkt meinen Bookmarks hinzugefuegt. Ich bin gespannt was es hier noch tolles zu lesen gibt.

  4. Hallo Gerd,
    habe zufällig Dein Fremdgehen gefunden: es gibt also passionierte Brotbäcker, die Kuchen backen. Auch ich tu das gelegentlich aber keine gewaltigen Torten sondern eher etwas Handfestes z. B. einen Guglhupf mit ganz wenig Hefe. Das müßte Dir doch sehr liegen! Wenn er fürs Sonntagsfrühstück sein soll, mache ich den Teig abends, stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank und morgens nach dem Aufstehen als erstes in den vorgeheizten Ofen.
    Noch warm aus der Form nehmen und den Puderzucker darüber sieben.
    LG Hilde

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