Couronne

bread braun

Im letzten Jahr habe ich die Couronne Bordelaise vorgestellt. Hier nun ein Rezept für eine einfache Couronne (Krone). Es ist ein leicht herzustellender Weizenteig mit einer etwas höheren Teigausbeute (170). Der Teig lässt sich aber hervorragend bearbeiten. Für den nächsten Grillabend mit Gästen ist diese Couronne bestimmt ein Hingucker.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.

1. Vorteig (Poolish)

Alles klümpchenfrei verrühren, 2 Stunden anspringen lassen (es zeigen sich kleine Bläschen auf dem Teig) und dann den Teig für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten. Anschließend eine Teigruhe von 20 Minuten einhalten. Danach einen Zyklus stretch&fold einlegen, und den Teig wieder 30 Minuten ruhen lassen. Das macht man insgesamt 3-mal.
Dann werden 6 Teilstücke abgewogen und zu straffen Kugeln gewirkt. Die Kugeln legt man eng aneinander in ein gut gemehltes Couronne-Garkörbchen mit dem Schluß nach oben (zum Bemehlen nehme ich feinen Hartweizengrieß und Hartweizenmehl gemischt).
Die Form jetzt 45 Minuten zur Gare stellen und in der Zwischenzeit den Ofen auf 230° aufheizen. Den Teigling aus dem Körbchen auf ein Super-Peel (oder einen Schießer) stürzen, einschießen mit kräftigen Schwaden und in ca. 40-50 Minuten schön braun backen. Nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.


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Dieser Beitrag hat 17 Kommentare

  1. Das sollte natürlich heißen: sieht super aus…..

  2. Riesengroß ist diese Brot geworden! Wahnsinn, was aus dem bisschen Teig werden kann 😮
    Zum Gehen habe ich in Ermangelung der Couronne Form eine Kranzkuchenform benutzt, das ging ganz gut. Da ich dann weg musste, stand es so noch ein paar Stunden im Kühlschrank. Auch der Vorteig war etwas länger im Kühli. Einen Teil des Mehls habe ich durch Vollkornmehl ersetzt, kommt gut im Geschmack.
    Das Ergebnis begeistert in Umfang und Geschmack!

  3. Hallo,
    vielen Dank für die vielen super Rezepte. Von der Anfängerin werde ich nun schon geübter. Die Couronne habe ich schon ein paarmal nachgebacken und trotz Behelfsgärform ist sie immer toll geworden. Nun noch eine Frage: Wenn ich die Stückgare im Kühlschrank machen möchten, wie lang darf ich sie max. drinlassen und soll ich dann die Hefemenge im Hauptteig reduzieren? Ich dachte so an 12-13 Stunden (wie lang max.?) und Hefe nur 3g? Wird das klappen? Vielen Dank schon mal für die Antwort und ein schönes Wochenende.
    Sabine

  4. Liebe Ulrike, lieber Gerd,
    kaum geliefert(die Gärkörbchen meine ich), schon im Einsatz, damit es sich auch lohnt, gleich doppelt. Ich war so begeistert, wie wunderschön diese Brote aussahen.
    Kaum gebacken, waren sie auch schon abgeholt(großer Geburtstag mit vielen Gästen). Ich bin auf die Resonanz am Montag gespannt; hatte leider nicht mal Zeit, ein Foto zu schießen.
    Als nächstes steht der Dinkelkranz mit Kochstück an, eine Bestellung liegt vor, das zweite kann ich mir ja dann mit meinem Lieblingskunden teilen.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag.
    Hanne

  5. Hallo,
    wieder mal ein tolles Rezept.
    Es ist ein super Brot geworden und meine Familie hat es verschlungen. 🙂

  6. Hallo Gerd…Wieviel Grad soll das Wasser für den Hauptteig haben? LG HANNE

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