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Nachdem mich ein aufmerksamer Leser meiner Rezepte darauf aufmerksam gemacht hat, das die namengebende Zutat in einem Rezept mindestens 20% betragen müsste, habe ich mich mal bei einem Bäcker und in dem Buch von F.J. Steffen “Brotland Deutschland” Spezialbrote, aus dem dieses Rezept ist, schlau gemacht. Ich musste feststellen, das dieser Hinweis so nicht richtig ist. Bei diesem Rezept handelt es sich um eine Beimischung von 10% der Malzflocken und es wird trotzdem Malzflockenbrot genannt.
In der Vorgehensweise in diesem Rezept ist Einiges etwas anders. Das Erwärmen des Mehles z.B. soll das Mehl besser aufschließen und es soll dadurch die Flüssigkeit besser aufnehmen.
Nachdem ich dass Brot gebacken und auch probiert habe, muss ich einfach sagen:”A u s p r o b i e r e n!”
Sauerteig
- 180 g Roggenmehl 1150
- 144 g Wasser
- 36 g Roggenanstellgut (ASG)
Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur (besser wären 26°)reifen lassen.
Hauptteig (2 Laibe á ca. 900 g)
- Sauerteig
- 650 g Weizenmehl 550 (ich habe T 65 genommen)
- 170 g Roggenmehl 1150
- 100 g Malzflocken (Gerste oder Roggen)
- 535 g Wasser
- 10 g Vollmilchpulver
- 20 g Hefe
- 20 g Salz
- 1 EL flüssiges Backmalz
Zuerst das gesamte Mehl auf ein Backblech geben und im Ofen auf 50° erhitzen. In der Zwischenzeit die Hefe in 300 g Wasser auflösen und in dem Restwasser (235 g) das Backmalz auflösen.
Jetzt alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und je nach Maschine 10 -15 Minuten kneten. (ich habe meine Alpha 12 Minuten kneten lassen.) Danach schließt sich eine kurze Teigruhe von 5 -10 Minuten an.
Den Teig dann in zwei gleiche Teile teilen (ca. 900 g) und auf dem Teigbearbeitungstuch rund wirken. Anschließend oval wirken und in mit Kartoffelmehl ausgestaubte Leinentücher mit dem Schluß nach oben ziehen.
Nach der 3/4 Gare, die bei mir bei 50 Minuten gelegen hat, die Teiglinge umgedreht auf einen Schießer oder ein Backblech legen und mit Wasser abstreichen. Mit etwas Sesam bestreuen und seitlich recht tief einschneiden.
Bei voller Gare mit Schwaden in den 250° heißen Ofen geben und 15 Minuten anbacken und dann fallend auf 180° noch weitere 25 Minuten fertig backen.

Malzflockenbrot
Saatensonne
Spitzkornlinge
Düsseldorfer Röggelchen
Rosinenbrötchen
Gersterbrot
Franzbrötchen
Haferbrot
Sauerländer Schwarzbrot
Couronne Bordelaise
Norwich Sourdough
Bagel
Schnittbrötchen m. Zeitplan
Golden Toast
Olive Levain
Kreuzerbrot
Baguettebrötchen
Pane Valle Maggia
Dinkelbrötchen
Vermont sourdough
Schwarzbierroggenbrot
Pain Fendu
rustikales Weißbrot
Baguette traditionell
Buttermilchbrot
Kosakenbrot
Joghurtbrot m. Walnüssen
Brot mit 2 Sauerteigen
Hunsrücker Hüttenbrot
Fränzchen
Steinhorster Schrotbrot
Spitz-mediterranes Landbrot
Butter-Croissants
Mohn- & Sesambrötchen
Pain de Campagne
Fougasse
Nussbrot Avellino
türkisches Fladenbrot
Baguette mit Sauerteig
normale Brötchen
Weizenmischbrot 70/30
Rustikale Brotstangen
Delbrücker Körnerbrot
Hartweizen-Sesam-Ringbrot
Schwarzwälder Kruste nach Bäcker Süpke
Baguette mit Vorteig und langer kalter Führung
Kaisersemmel (Knöpfe)
Roggenbrötchen
Brötchen mit Weizenmehl 812
Schnelle Brötchen
Schwarzer Hamster
Basler Brot
Delbrücker Bauernkruste
Paderborner Landbrot
Bauernbrot mit Vorteig und Sauerteig
Roggenmischbrot 60/40




Mutschlibrot
Roggenbrot mit Emmer und Einkorn
Kartoffelflockenbrot
Bauernbrötchen mit altem Teig
Rheinisches Schwarzbrot
Paprika-Chilli-Ring
Mohnbrot
Kapstädter
Katharinenmarkt-Brot
Kürbiskernbrot
westfälisches Schwarzbrot
Siebenbürger Hausbrot
Ciabatta m. Weizensauerteig
Vinschgauer Fladen
Korinthenbrot
"Alter Fritz"
November 30th, 2011 at 20:47
Hallo Gerd,
woher bekomme ich denn Malzflocken? Oder gast du die selber gemacht??
Ich wünsche euch eine angenehme Adventzeit
Gruß
Andreas
November 30th, 2011 at 20:50
Hallo Gerd,
oder Leinsamenbrot mit…. nee, das will ich mir gar nicht vorstellen
)
noch ‘nen “goodie”…. stelle dir mal Knoblauchbrot mit 20% Knoblauch vor!
Grüßle,
der Andreas mal wieder
November 30th, 2011 at 20:57
Hallo Andreas,
schau mal hier: http://www.teetraeume.de/Malzflocken-Roggenmalzflocken
gruß
Gerd
November 30th, 2011 at 21:09
Hi Gerd,
ok, langsam kommt bei mir wohl eine Teeträume-Bestellung zusammen *g*
Übrigens: du verwendest Vollmilchpulver. Statt 535g Wasser und 10g VMP könntest duch auch ca. 460g Wasser und 85g Vollmilch nehmen.
Lt. Wikipedia hat Vollmilch einen Feststoffgehalt von durchschnittlich 87,5%. So bräuchte man kein Milchpulver kaufen….
Dank&Gruß
Andreas
Dezember 21st, 2011 at 00:07
Hallo Gerd,
ich habe das Brot heute nachgebacken und bin ganz begeistert. Deine Aufforderung zum Ausprobieren ist mehr als berechtigt, so ein schönes Brot habe ich schon länger nicht mehr gebacken.
Herzlichen Dank für das Rezept und eine schöne Weihnachtszeit für dich und dein Lieben
Jutta
http://schnuppschnuess.typepad.com/manzfred/2011/12/nachgebacken-malzflockenbrot-nach-ketex.html
Dezember 21st, 2011 at 08:09
Hallo Jutta,
danke für die guten Wünsche.
Auch ich wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gerd
Juni 21st, 2012 at 04:27
Hallo Gerd,
warum soll eigentlich das Mehl im Ofen erhitzt werden und wielange läßt du es im Ofen?
Stimmt es das man das Vollmilchpulver durch Milch ersetzen kann wie Andreas (Beitrag vom 30.11.11 geschrieben hat?)
Juni 21st, 2012 at 06:40
Hallo Silke,
das Mehl soll deswegen erhitzt werden, damit es die Feuchtigkeit besser aufnehmen kann. Ist aber nicht zwingend erforderlich.
Das Vollmilchpulver kannst Du natürlich durch Vollmilch ersetzten. Bitte nur vom Schüttwasser abziehen.
Viele Grüße
Gerd
November 3rd, 2012 at 19:36
Hallo Gerd !
Habe mir über den Hobby-Bäcker-Versand die Roggenmalzflocken besorgt und heute das Malzflockenbrot nach deinem Vorschlag “ausprobiert”. Fazit: Das Malzflockenbrot hat den Probelauf mit Bravour bestanden und wird bei meinen Favoriten aufgenommen.
Laut 4. (Andreas) habe ich Wasser und Vollmilch genommen, da ich kein Vollmilchpulver zur Hand hatte. Der Teig war zunächst sehr feucht. Nach der vorgeschlagenen Teigruhe von 5 – 10 Minuten war der Teig überraschenderweise jedoch sehr gut zu händeln. Ich vermute, dass die Flocken einiges vom Wasser aufgenommen habe.
Vielen Dank für das wunderbare Rezept und ich wünsche Dir und Deiner Frau ein schönes Wochenende
Margit
April 10th, 2013 at 13:35
Bei diesem Rezept konnte ich endlich meine Roggenmalzflocken verwenden. Das Brot ist geschmacklich eines der besten Brote, die ich bisher gebacken habe. An der Optik muss ich vielleicht noch arbeiten und die Krume hatte teilweise eine zu große Porung. Beim nächsten mal werde ich den Teig vielleicht etwas mehr entgasen, oder an was könnte es sonst liegen?
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