Feb 24

osterbrot

Bis Ostern ist zwar noch eine Weile hin, aber dieses Rezept eignet sich nicht nur zu Ostern, sondern es schmeckt auch jetzt schon ganz ausgezeichnet. Wenn man es mit dem unten beschriebenen Zuckerguss überzieht, kann man es auch länger liegen lassen. Das Aroma wird immer besser.
Das Rezept bekam ich von einer lieben Backfreundin und danke ihr ganz herzlich dafür.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.

Hauptteig

  • 750 g Weizenmehl 550
  • 560 g Nuss-Rosinen-Backgewürzmischung
  • 150 g Zucker
  • 185 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 62 g Frischhefe
  • 375 g Frischmilch (3,5%)
  • Abrieb einer Zitrone
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote

Nuss-Rosinen-Backgewürzmischung

  • 100 g gehackte Mandeln
  • 100 g Orangeat
  • 100 g Zitronat
  • 200 g Korinthen
  • 60 g Mandellikör (Amaretto di Saronno)

Die Mischung am Abend vorher anrichten und das Ganze mit einer Folie abdecken.

In das Mehl eine Kuhle formen und die Hefe einen Teil der Milch und und einen Teil des Zuckers hineingeben und kurz umrühren. Wenn sich auf dem kleinen See Bläschen gebildet haben, die ganzen Zutaten Ohne die Nuss-Rosinen-Backgewürzmischung in die Küchenmaschine geben und 15 Minuten kneten.
Danach die Nuss-Rosinen-Backgewürzmischung zugeben und 1 Minute untermischen. Anschließend eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten.
Jetzt 3 gleiche Teile abwiegen und sehr schön rund wirken. Auf ein mit einer Backfolie ausgelegtes Blech legen und abgedeckt ca. 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Über Kreuz nicht sehr tief 0,5 – 1 cm einschneiden und weitere 15 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 210° aufheizen. Das Backblech mit etwas Schwaden in den Ofen geben und 10 Minuten backen, danach den Ofen auf 170° zurückschalten und in weiteren 40 Minuten fertig backen.
Das Brot im heißen Zustand aprikotieren.(etwas Aprikosengelee oder Marmelade in einem Topf erhitzen bis es flüssig und streichfähig ist).

Als 2. Möglichkeit kann man nach Abkühlung der Brote eine Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft herstellen und die aprikotierten Brote damit bestreichen. In die aufgeplatzen Schnitte machen sich sehr gut geröstete Mandelplättchen.

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written by Ketex


7 Responses to “Osterbrot”

  1. 1. Christiane Says:

    Hallo Gerd,
    Dein neues Rezept sieht ja so was von lecker aus, da läuft einem ja richtig das Wasser im Mund zusammen! Habe schon alle Zutaten besorgt, damit ich es gleich morgen nachbacken kann. Und wieder so wunderschön in Szene gesetzt und fotografiert !
    Viele Grüße Christiane

  2. 2. Bäckerin Silke Says:

    ;-) hey das ist ja richtig toll geworden mit dem Foto.
    Kann jedem nur das Nachbacken empfehlen. Super lecker !!!

  3. 3. Karin Anderson Says:

    Ein schönes Brot, und saisonales Gebäck ist bei meinen Kunden immer gefragt.
    (Ich wäre dir übrigens überhaupt nicht böse, wenn du meinen Blog auch in deine Liste aufnehmen würdest ;-) )
    LG, Karin

  4. 4. Ketex Says:

    Hallo Karin,
    tut mir leid, aber ich schaue im Moment sehr wenig in andere Blogs und habe Dass sicher übersehen. Heute habe ich Dich in meinen Blogroll aufgenommen.
    Herzliche Grüße
    Gerd

  5. 5. Leo Says:

    Hervorragend!!
    Eins der besten Osterbrot-Rezepte.
    Allerdings hab ich noch ein Ei dazugegeben.

  6. 6. Hella Says:

    Hallo Gerd,
    ich habe gestern das Osterbrot versucht nachzubacken, habe aber genau die Hälfte der Zutaten genommen (habe keine Möglichkeit zum Einfrieren). Es schmeckt prima ist aber leider optisch nicht so toll gelungen. Es nicht richtig aufgegangen und der Einschnitt ist nicht so schön aufgesprungen.
    Kann es sein, dass bei einer Reduzierung der gesamten Zutaten die Hefe nicht gleichermaßen reduziert werden darf?
    Außerdem fand ich es etwas schwierig, das Brot (ich habe aus dem selben Teig auch Brötchen gemacht) entsprechend zu schleifen und rund zu wirken.
    Hast Du evtl. eine Idee, was ich falsch gemacht habe. Und gibt es etwas zu beachten bei einer Reduzierung der Mengen?
    Danke und viele Grüße, Hella

  7. 7. Ketex Says:

    Hallo Hella, an der reduzierten Hefe liegt es sicher nicht.
    Du musst den richtigen Zeitpunkt für die Gare treffen.
    Viele Grüße
    Gerd

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