Aug 24

schwarzwälder

Die Schwarzwälder Kruste hat mich sofort gereizt nach zu backen. Das Rezept liest sich sehr gut und die geforderten Mehlsorten hatte ich in ausreichender Menge auch im Haus. Das Einzige, was nicht im Hause war, war Schweineschmalz, sonst hätte ich das Brot schon früher gebacken. Auf dem Blog von Bäcker Süpke wurde mehrmals schon erwähnt, dass das Brot beim Backen nicht so schön gerissen sei. Ich war jetzt gewarnt und habe die Brote nur 50 Minuten in der Gare gehabt. Ich finde, sie sind wunderschön gerissen. Wie sagt Bäcker Süpke: „Einfach geil“.

2 Brote a 850 gr.

Sauerteig

  • 116 g Roggenmehl 997
  • 116 ml Wasser
  • 10 g Anstellgut

Stehzeit: 18. Std. bei Raumtemperatur

Vorteig

  • 388 g Weizenmehl 812
  • 1 g Hefe
  • 1 g Salz
  • 270 ml Wasser

Den Vorteig 2 Std. anspringen lassen und dann 16 Std. in den Kühlschrank (oder länger. Bis 2 Tage kann er im Kühlschrank stehen)

Teig

  • Sauer und Vorteig
  • 388 g Weizenmehl 812
  • 78 g Roggenmehl 997
  • 10 g Schweineschmalz
  • 21 g Salz
  • 10 g Hefe
  • 300 ml Wasser

Den Teig schön aus kneten (8 min. langsam, 4 min. schnell) Teigtemperatur beachten! 24°C empfehle ich. Dann den Teig 30 min abgedeckt ruhen lassen. Falten und abermals 15 min ruhen lassen.

2 Teiglinge a 850 g abwiegen. Rund wirken und mit dem Schluss nach unten in mit Roggenmehl bemehlte runde Gärkörbchen legen. Nach ca. 60 min in den Ofen schieben. Die Brote stürzen, so dass die bemehlte Seite oben ist. Temperaturverlauf wie gewohnt: 240°C anbacken, 210°C ausbacken. Je nach Ofen. Das Brot soll stark reißen und eine kräftige Kruste bekommen. Entweder ganz ohne Schwaden backen oder erst nach 2 min Schwaden geben. Die letzten 20 min mit geöffneten Zug backen. (oder im Herd die Tür leicht aufmachen damit der Dampf raus kann)

Jetzt ist es angeschnitten. Hier ist die Krume:

schwarzwaldkrume

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written by Ketex

3 Pings to “Bäcker Süpkes Schwarzwälder Kruste”

  1. Nachgebacken – Zweiter Versuch – Schwarzwälder Kruste « Kräuterkram Says:

    […] by Christel in Süßgräser. Tagged: Brot, Roggen, Sauerteig, Weizen. 10 Comments Bei Eva, Jutta, Ketex und vielen anderen mehr war das “Bäcker Süpke`s Schwarzwälder Kruste” wieder mal ein […]

  2. Nachgebacken – Zweiter Versuch – Schwarzwälder Kruste « koch und back oase Says:

    […] Eva, Jutta, Ketex und vielen anderen mehr war das “Bäcker Süpke`s Schwarzwälder Kruste” wieder mal ein […]

  3. Bäcker Süpkes Schwarzwälder Kruste › Deichrunners Küche Says:

    […] Denn hier wurde Bäcker Süpkes Brot schon gebacken und hier  sowie auch hier! […]


67 Responses to “Bäcker Süpkes Schwarzwälder Kruste”

  1. 1. Heidi, die II. Says:

    Sehen diiiie toll aus 😯 – Gratulation…
    Den Geruch und Geschmack kann man ja nicht übermitteln :kiss: – auch einfach nur geil, wie Meister Süpke so sagt. 😆 (Ich weiß das – weil: auch schon probiert…)
    Jetzt noch die Frage: mit oder ohne Beschwadung gebacken ❓
    LG Heidi

  2. 2. sweet-crumb Says:

    Das hat mich sofort angemacht. 😉
    Vorteig und ST hab ich gerade vorbereitet und bin auf das Ergebnis gespannt.
    Der Vorteig ist ja ziemlich fest. Welchen Sinn hat das denn, Gerd?

    LG sweet-crumb

  3. 3. Ketex Says:

    @Heidi, die II.
    Ich backe in einem Manz, da schwadet man nicht noch zusätzlich. Der Ofen ist so dicht und baut ein Vakuum auf.

    @sweet.crumb
    der feste Vorteig erhöht einfach das Aroma

    LG
    Gerd

  4. 4. Micha Says:

    Schööön – mehr gibts dazu nicht zu sagen… Oder man sagts wie Du und der Rezept-Erfinder 😉 😉

  5. 5. Marla Says:

    Suuuuper!!!….möchte man direkt anschneiden und probieren, wenn ich es zeitlich hinbekomme werde ich es diese Woche auch noch backen.

  6. 6. Michael Says:

    Sieht wunderschön aus, Gerd! 😀

    Da ich meine Brote auch fast immer mit Sauerteig und Vorteig backe, kenne ich den feinen Geschmack, welchen durch den Vorteig entsteht- aber noch mal die Frage: warum so fest? Ich mache die Vorteige meist mit TA200. Wird der feste aromatischer ?

    Grüße,
    Michael

  7. 7. Bäcker Süpke Says:

    sag ich doch! 😛

  8. 8. Ulrike Says:

    Neid, Neid, Neid, meins sieht überhaupt nicht so schön aus

  9. 9. Eva Says:

    Wow, super gelungen!! – Könnte ich sogar um die jetzige Uhrzeit noch 1-2 Scheiben essen!

  10. 10. zorra Says:

    Gratulation, die sehen perfekt aus! Aber bei dir ja kein Wunder. 😉

  11. 11. Gerhard Says:

    Super Optik – klasse Krume – wieder ein Meisterwerk.

    Wird am WE nachgebacken.

  12. 12. eibauer Says:

    ..ich habe mir ja die „Nacht des Backens“
    vorgenommen.
    Mal sehn ob Bäcker Süpke die auch
    so schön hinkriegt 🙄

    HBG
    eibauer

  13. 13. Jutta Says:

    Wieder so ’ne Steilvorlage. Besser geht’s nimmer!

  14. 14. Monika Says:

    ich habs auch gerade gebacken und es schmeckt einfach nur super, tolle Kruste, wunderbare Krume, ich krieg mich garnicht mehr ein und muss mir gleich noch ein Brot schmieren….

  15. 15. Bodo Holtschke Says:

    Habe heute ein Versuch unternommen das Brot „Schwarzwälder Kruste“ nachzubacken, bevor ich bei dem Meister zum Lehrgang gehe. Die im Rezept verwendeten Mehlsorten bekomme ich hier nicht. Da habe ich ein wenig mit Weizenvollkorn und 550er Weizenmehl und Roggenvollkornmehl die Mischung zusammen gesetzt. Ansonsten habe ich mich in die von KETEX genannte Anleitung gehalten.
    Das runde Brot ist sehr Stark aufgeplatzt und das längliche nur unterhalb, obwohl ich den Schluss nach unten in dem Gehrkorb gepackt hatte. Ansonsten der Geschmack ist SUPER.
    Es ist eigentlich Toll, das es Menschen gibt, von dehnen man(n) noch lernen kann, sei es von einer Homepage oder im Kurs bei einem Fachmann.
    Bodo aus Halle

  16. 16. Waldi Says:

    Hallo,

    Ich bin dabei dieses Brot am Freitag in meinem Backhäuschen zu backen.
    Den Vorteig habe ich soeben angesetzt. Die Zusammensetzung von Vorteig sowie Sauerteig macht mir aber etwas Sorgen. Und zwar die Verhälnismäßigkeit Wasser zu Mehl, die ist mir zu Mehllastig. Der Vorteig mit den angegebenen Gewichtsangaben ist viel zu trocken geworden. Ich habe noch etwas mehr als 100 ml Wasser zugegeben, um eine einigermaßen mittelweiche Teigkonsistenz zu erreichen.
    Ich habe Mehltype 1050 genommen, da ich kein 812er bekommen habe, aber die höhere Type kann soviel mehr an Wasser doch nicht ausmachen oder……..
    Beim Sauerteig habe ich auch bedenken, da ich vor kurzen einen angesetzt habe, da war das Wasser Mehlverhältnis wie hier, aber die Sauerteigkonsistenz sollte doch ziemlich weich sein, so etwa wie Pfannkuchenteig. Ich habe da ebenfalls mit Wasser nachgeholfen.
    Ich bin leider kein Fachmann, sondern eigentlich noch blutiger Anfänger.

    Gruß Waldi

  17. 17. Ketex Says:

    Hallo Waldi,
    das Rezept ist schon mehrfach gebacken und für gut befunden.
    Der etwas festere Vorteig ist für den etwas kräftigeren Geschmack. Vorteig und Sauerteig werden nach 16 Std. Reifezeit erheblich cremiger, als beim Anrühren.
    Das Austauschen der Mehltypen ist nicht so gravierend.
    Dieses Rezept ist gelingsicher. Einzig die richtige Gare zum Reißen zu finden, bedarf schon etwas Erfahrung.

    LG
    Gerd

  18. 18. Waldi Says:

    Danke für die postwendende Antwort,

    Ich denke, wenn das Rezept gelingsicher ist, wird die zusätzliche Menge Wasser nicht so gravierend für das Backergebnis sein, wie Sie angeben.
    Ich werde im Hauptteig eben weniger Wasser oder entsprechend mehr Mehl und ev. auch etwas mehr an Hefe zugeben. Das weitere wird man sehen. Ich melde mich wieder. Danke

    Viele Grüße

  19. 19. Walter Gräßer Says:

    Hallo Gerd,

    wie angekündigt, ein kurzes Feedback zum meinem oben angekündigten Backen der Schwarzwälder Kruste.
    Wie du erwähnt hast, ist mir das Brot „gelingsicher“ gelungen, es hat eine für meine Verhältnisse tolle Kruste eine fast sehr gleichmäßige Krume.
    Der Geschmack ist sowieso einmalig.

    Grüße Waldi

  20. 20. Nele Says:

    Hallo Gerd,

    die Brote sind jetzt fertig und könnten fast Geschwister Deiner Brote sein. 😉 Nur meine sind etwas heller geblieben. Weiß nicht, ob es am Mehl lag, das 812er habe ich nicht bekommen, so habe ich es gegen 550 ausgetauscht.

    Der Teig war sehr weich und als ich sie in den Ofen schob wurden sie zu Fladen. Nach einer Viertelstunde aber waren sie in die Höhe geschossen. 😎

    Die Vorbereitungen waren zwar zeitlich ein bißchen aufwändig, aber es hat sich gelohnt. Das Rezept gehört ab sofort auch zu meinen Favoriten.

    Gruß Nele

  21. 21. Ketex Says:

    Hallo Nele,
    die Farbe kommt garantiert vom Mehl. Das 812er macht ein fast rötlich wirkende Farbe.
    Danke Dir für das tolle Feedback.

    LG
    Gerd

  22. 22. Thomas Says:

    Hallo Gerd,

    ich benutze auch mal die Worte von Bäcker Süpke : Das Brot ist einfach geil !
    Wieder ein Rezept von Deiner genialen Seite nachgebacken und gleich auf Anhieb gelungen. Danke.
    Mangels 812er Mehl hab ich 550er und 1050er gemischt – das Brot ist wunderbar aufgegangen und schön grossporig und locker fluffig geworden.
    Die 2 Brote sind schon fast wieder alle – man kann sich aber auch schwer beherrschen.

    Wünsche Dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

    lg Thomas

  23. 23. Marco Says:

    Hallo,

    habe 2 Brote im ofen. Eins ist sehr schön gerissen.

    Das andere ist an den Seiten gerissen. Es macht den Anschein, als ob sich beim gehen der Schluss im Brot verschlossen hat. So hatte es ja dann keine Sollbruchstelle mehr.

    Soll man dann einschneiden, oder wie soll man vorgehgen?

    Gruss

    Marco

  24. 24. Ketex Says:

    Hallo Marco,
    leider habe ich den Kommentar erst jetzt gelesen. Die Brote sind sicher fertig. Man sollte diese Brote mit etwas Untergare in den Ofen geben, dann reißt es schön auf.

  25. 25. Gisela Says:

    Leider habe ich kein Schweineschmalz und weiss auch nicht wo ich herkriegen kann. Was kann ich denn anstelle von Schmalz nehmen?
    Gisela aus Amerika

  26. 26. Ketex Says:

    Du kannst auch Butter dafür nehmen.
    Viele Grüße
    Gerd

  27. 27. Birgit Says:

    Was ist schlimmer, den Sauerteig nur 12-14 Std. gehen lassen oder 21 Std.? Aber anders krieg ich es von meinen Arbeitszeiten einfach nicht hin 😥

  28. 28. Ketex Says:

    Mach den Sauerteig in 12 – 14 Std. Du muss ihn nur etwas wärmer führen.

  29. 29. maria Says:

    hallo bäcker süpke,ich versuche schon längere zeit brot zu backen habe einen holzbackofen den ich nur im sommer benutze da er vorm haus steht und wir auf 1600m in den tiroler bergen wohnen. ich wollte schon aufgeben bis ich dann auf deine seite gestoßen bin hab schon einige rezepte nachgebacken,und bin überglücklich weil`s mir entlich auch gelingt u schmeckt noch dazu aber die schwarzwälder kruste gelingt mir am besten . vielen dank (backe jetzt im e-herd) eine frage kann man flüssiges backmalz selber machen?

  30. 30. Ketex Says:

    Hallo Maria,
    ich bin nicht Bäcker Süpke sondern Ketex.
    Schön,dass Dir schon einige Brote gelungen sind.
    Nein, das Backmalz kann man nicht selber herstellen. Es wird für Profibäcker hergestellt.
    Viele Grüße
    Gerd/Ketex

  31. 31. maria Says:

    danke Gerd,für die schnelle Antwort. ich hab gelesen daß man flüssiges backmalz bestellen kann aber diese menge verbrauche ich wahrscheinlich nicht in dieser zeit, macht es einen unterschied wenn ich pulverisiertes backmalz aus Gerste od. Roggen nehme.ich bin auf den Geschmack des Brotbacken gekommen u. möchte soviel als möglich probieren, danke,und entschuldige die Verwechslung

  32. 32. Ketex Says:

    Du kannst auch pulverisiertes Backmalz nehmen. Es sollte aber nicht enzymaktiv sein.
    Viele Grüße
    Gerd/Ketex

  33. 33. maria Says:

    hallo Gerd,was ist enzymaktiv steht das auf der Backung, od. beim Selbermachen, auf was muss ich da achten u. was bewirkt enzymaktives,
    meine Neugier ist geweckt u. könnte sich steigern
    Schöne Wintergrüße aus Tirol maria

  34. 34. Ketex Says:

    Hallo Maria,
    bei enzymaktiven Backmalz wirkt sich eine leichte Überdosierung negativ aus. Das Brot wird klitschig.
    Viele Grüße
    Gerd

  35. 35. Silvia Says:

    Hallo Gerd,
    die Brote sind mir gut gelungen bis auf eines das ist nicht so gerissen wie erwünscht 🙁 aber das schmeckt so gut 😉 das ich es bald wieder backe.
    Liebe Grüße
    Silvia

  36. 36. Birgit H. Says:

    Endlich ein Brot, das meinem geliebten „Holzfällerbrot“ aus einer hiesigen Bäckerei nahekommt, ich hatte die Hoffnung schon aufgegben, ein „Nachmach-Rezept“ zu finden. Ich muss jedoch gestehen, daß ich einige Eßlöffel mehr an Weizenmehl brauchte, um den Teig zu bändigen, das Ergebnis jedoch :Perfekt 😛 Danke fürs Rezept, BirgitH.

  37. 37. Margit Says:

    Hallo Gerd,
    habe heute meinen ersten Versuch mit der Schwarzwälder Kruste unternommen und was soll ich sagen, wieder einmal klasse geworden. 🙂 Tolle Krume und toller Geschmack !!! Lediglich beim Ansetzen des Sauerteigs habe ich etwas mehr Wasser nehmen müssen. Deine Rezepte sind einfach alle geling sicher !!! Hiermit nochmals meinen allergrößten Dank für Deine wunderbaren Rezepte und Deine tatkräftige Hilfe und Ratschläge

    Margit

  38. 38. Marie Says:

    Hallo Gerd,

    ich bin gerade dabei die Schwarzwälder Kruste zu backen. Nun habe ich aber erst jetzt bemerkt, dass keine Backzeiten beim Rezept stehen. Ich denke, das es erst 15 Minuten bei 240 ° backen muß, aber wie lange dann noch bei 210°? Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Marie

  39. 39. Ketex Says:

    Marie,
    Noch 30 Minuten bei 210 Grad.
    Viele Grüße
    Gerd

  40. 40. Marie Says:

    Danke Gerd,

    dass war wirklich eine schnelle Antwort.
    Dann wird es in 20 Minuten fertig sein. Werde berichten, wie es geworden ist.

    Viele Grüße
    Marie

  41. 41. Marie Says:

    Hallo Gerd,

    das Brot ist wunderbar aufgegangen, sehr locker und hat eine schöne Kruste und einen kräftigen Geschmack. Allerdings schmeckt (mir) das Schmalz schon sehr vor. Zusammen mit Honig, Konfitüre oder anderem Süßen ist das keine gute Kombination. Mit pikanter Auflage schmeckt es aber sehr gut.
    Ich denke, ich werde das nächste Mal statt dem Schmalz lieber Butter verwenden, damit ich es auch mit Pflaumenmus essen kann.
    P.S. Ich habe mich dank Deiner tollen Rezepte zum „Brotbackfan“ entwickelt. Die Brote schmecken einfach viel besser, als die von den Bäckern in unserer Umgebung 😉

    Viele Grüße aus Hessen
    Marie

  42. 42. Agneske Says:

    Hallo Gerd, es juckt mich in den Fingern, mit diesem Brot anzufangen. Bin eine (Alte!) aber betr. Brotbacken junge Anfängerin voller Begeisterung. Nun habe ich meinen Sauerteig gemacht und stelle fest, dass er nur sehr wenig riecht. Geblubbert hat er schon. Von diesem ST soll ich nun 10 gr als Anstellgut abnehmen. Was mache ich mit dem Rest? Wegschmeissen? Kann man ihn sonst noch verwenden im Teig?
    Für Ihre Antwort besten Dank im voraus und
    freundliche Grüsse aus den Niederen Landen
    Agneske

  43. 43. Ketex Says:

    Hallo Agneske,
    du nimmst die geforderte Menge im Rezept (232 g) von Deinen hergestellten Sauerteig. Dann nimmst Du 150 g – 200 g und gibst es in ein Marmeladeglas und stellst es in den Kühlschrank. Das ist dann Dein Anstellgut für das nächste backen.
    Jetzt bleibt nur noch ein kleiner Rest, den kannst Du noch zu dem Rezept geben oder Du musst ihn entsorgen.
    Viele Grüße zurück
    Gerd

  44. 44. Agneske Says:

    Hallo Gerd,

    Danke für die schnelle Nachricht. Die beiden Pötte stehen jetzt in Kühlschrank und auf der Heizung und nun freue ich mich auf Morgen wenn’s dann weitergeht.
    Beste Grüsse
    Agneske

  45. 45. Sandra Says:

    Hallo gerd

    Ich gabe mich noch nicht so lange an das backen mit sauerteig gewagt und nun ist er gar nicht mehr weg zu denken. Gerne würde ich dieses rezept ausprobieren aber ich weis nicht welches ASG ich nehmen muss. Ich nehme mal an den roggensauer da ich mit roggenmehl arbeite aber sicher bin ich leider gar nicht. In den anderen rezepten stet immer ob weizen oder roggen. Kannst du mir weiter helfen?

    Liebe grüsse
    Sandra

  46. 46. Ketex Says:

    Hallo Sandra,
    bei Roggenmehl nimmt man Roggenanstellgut.
    Viele Grüße
    Gerd

  47. 47. Sandra Says:

    Vielen dank für die schnelle antwort. Dan habe ich zum glück das richtige gläschen aufgefrischt 🙂

  48. 48. Heinz Says:

    Hallo Gerd,
    hatte etwas Erfahrung im Brot backen. Bin begeistert von deiner Seite u. den ausfuehrlichen Brotrezepturen. Delbrücker Koernerbrot u. Roggenmischbrot hab ich nachgebacken u. sind gut gelungen, wenn auch optisch nicht so genial wie deine. Will heute Scharzwaelder Kruste ansetzen u. morgen backen. Mit einem Brot will ich meine Schwiegermutter ueberraschen.
    Eine Frage zum Schwaden bzw. wegen Feuchtigkeit. Bisher hab ich die Brote immer auf einem rechtzeitig erhitzten Schamottstein gebacken. So ca. 20 Min. vor einschieben kochendes Wasser auf das Backblech ganz unten gegeben u. beim einschieben noch geschwadet. Soll ich es hier auch so machen u. erst nach 2 Min. schwaden oder ganz ohne Schwaden? Oder kein Wasser unten ins Blech?
    Was meinst du?

    Beste Grüße
    Heinz

  49. 49. Ketex Says:

    Hallo Heinz,
    ich würde hier genauso schwaden, wie Du es auch bei den anderen Broten gemacht hast.
    Viele Grüße
    Gerd

  50. 50. Heinz Says:

    Hallo Gerd,
    danke für die schnelle Antwort. Brote wurden super. Einziges kleines Man

  51. 51. Cris Says:

    Hallo Gerd,

    ich habe das Rezept heute auch fuer 2 Brote gemacht (eins rund eins lang in Ermangelung 2er runder Gaerkoerbchen).

    Geschmacklich und von der Kruste her super.

    Allerdings sind sie mir auch seitlich/unten gerissen obwohl ich sie (so glaube ich) mit leichter Untergare geschossen habe.

    Auch das wirken ist mir extrem schwer gefallen, ich bin allerdings auch noch sehr schlecht darin:
    Waehrend der Teig nach dem kneten, falten und ruhen sehr geschmeidig war ist er mir auf der Arbeitsflaeche doch sehr klebrig geworden?

    Ich habe eine sehr glatte Arbeitsflaeche(furnierter Preßspan).
    Ohne viel mehl bekomme ich den Teig kaum gewirkt und mit viel Mehl wird der Teigling „schrumpelig“
    Was kann ich da machen?

    Ansonsten aber super!

  52. 52. Ketex Says:

    Hallo Chris,
    zum Wirken gehört eine gewisse Schnelligkeit und auch Erfahrung. Versuch es mal in einer etwas größeren Schüssel.
    Viele Grüße
    Gerd

  53. 53. reiki-hanne Says:

    Hallo Gerd,
    WOW! Was für ein tolles Brot! Ich war wegen des sehr weichen Teiges anfangs etwas skeptisch und habe dem Teig vorsichtshalber eine zusätzliche Tour „stretch and fold“ gegönnt. Das Ergebnis ist fantastisch und das Brot wird bald wieder gebacken.
    Liebe Grüße
    Hanne

  54. 54. Mary Says:

    Hallo,
    ich habe das Brot schon oft gebacken es wird genial und reisst auch super.Was mir fehlt ist die größere Pore ( also Löcher 😉
    An was könnte denn das liegen??
    L.G. Mary

  55. 55. Ketex Says:

    Es könnte am Mehl liegen. Versuch mal 2 – 3 Zyklen „stretch and fold“ einzulegen. Das hilft bestimmt.
    Viele Grüße
    Gerd

  56. 56. Mary Says:

    Vielen Dank, mach ich 🙂

    Ich nehme übrigens genau die Mehlsorten wie im Rezept angegeben.
    L.G. Mary

  57. 57. Peter Says:

    Soeben habe ich das Brot in den Ofen geschossen, nach 5 min. ist es gerissen nur leider sehr weit unten. Woran kann das liegen?

  58. 58. Ketex Says:

    Hallo Peter,
    dass kann an zu viel oder zu wenig Unterhitze liegen. Aber auch ungenügendes Wirken und vor allem auch zu von kurze Gare.
    Die Temperatur kann man mit einem Ofenthermometer herausfinden.
    Viele Grüße
    Gerd

  59. 59. Peter Says:

    Ich habe das Brot eine 1 Std. bei 26° garen lassen.

  60. 60. Ketex Says:

    Dann musst Du bei Deiner Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit sicher noch 15 – 30 Minuten zugeben.

  61. 61. Peter Says:

    Ich backe gleich noch eines von der Sorte,das hat ja dann längere Gare.
    Mal sehen was bei raus kommt. Vielen Dank für die schnellen Antworten!

  62. 62. Peter Says:

    So, beide Brote sind raus aus dem Ofen.
    Eine sehr lockere und leckere Krume und die Kruste hmm.Ich bin begeistert!!
    Vielen Dank für das Rezept.

  63. 63. Werner Says:

    Servus Gerd,

    ich habe zu Anstellgut Fragen !
    Ich habe noch pulveresierten Roggen und Weizensauer. ( je ca 300 gr.) und will ihn nicht wegschmeißen.
    Kann ich von dem Pulver die gleiche Menge als AnStG verwenden ?
    Habe sogar noch ne Fl. (300 ml) flüssigen ST ?

    Bin gespannt auf deine Antwort.

    Gruß Werner

  64. 64. Ketex Says:

    Hallo Werner,
    das kommt auf einen Versuch an. Ich habe so etwas nocht ausprobiert.
    Viele Grüße
    Gerd

  65. 65. Jan Says:

    :mrgreen: Danke für das Rezept. Habe es ausprobiert und es ist einfach nur der Kracher.

  66. 66. Hermann Says:

    Bekommt man so ein Brot auch mit Trockensauerteig hin?
    Die Zeit ist nicht das Problem, aber der Sauerteig wird bei mir irgendwie nix.
    Das Brot sieht echt lecker aus.

  67. 67. Ketex Says:

    Das geht sicherlich.
    Viel Spaß
    Gerd

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