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Mrz
27
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Hier ein Rezept für Weizenbrotfans und damit mein Weizenanstellgut auch mal wieder etwas zu tun bekommt. Der Kick darin sind die gerösteten Haferflocken. Sie verleihen dem Brot den typischen Geschmack. Interessant an diesem Rezept sind die kurze Knetzeit und das mehrmalige Strecken und Falten.
Viel Spaß beim Nachbacken.
Sauerteig
- 160 g Weizenmehl 550 (ich habe T 65 genommen)
- 130 g Wasser
- 16 g Weizenanstellgut (das ist der Rest des Sauerteiges, den man im Kühlschrank für das nächste Backen aufbewahrt.)
Alles in einer großen Schüssel klümpchenfrei verrühren und dann bei Zimmertemperatur (besser wären 26°) 16 Std. mit einer Klarsichtfolie zugedeckt reifen lassen.
Quellstück
- 70 g kernige Haferflocken (geröstet)
- 200 g kochendes Wasser
Die Haferflocken anrösten und mit dem kochenden Wasser übergießen. Mit einer Klarsichtfolie die Schüssel abdecken und auch 16 Std. quellen lassen.
Hauptteig
- Sauerteig
- Quellstück
- 400 g Weizenmehl 550
- 160 g Wasser
- 5 g Frischhefe
- 14 g Salz
- 1 TL flüssiges Backmalz
Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und 6 Minuten kneten. Danach erfolgt eine Teigruhe von 30 Minuten. Jetzt den Teig strecken und falten.
Teig falten: den Teig zu einem Quadrat drücken und von allen Ecken in die Mitte zusammenfalten. Das bitte zweimal wiederholen. Danach wieder eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten. >Anschließend wieder falten und wiederum 30 Minuten Teigruhe. Noch einmal falten und dann schließt sich eine Teigruhe von 60 Minuten an.
Jetzt den Teig rund wirken und in ein gut bemehltes Garkörbchen geben, mit einer Abdeckfolie abdecken und nochmals 60 Minuten zur gare stellen.
Den Ofen auf 230° in der Zwischenzeit vorheizen.
Den Teigling vorsichtig auf ein Schiesser stürzen einschneiden und in den Ofen schieben.
Bei 230° 15 Minuten anbacken, bis die gewünschte Bräune erreicht ist und dann fallend auf 180° noch 35 Minuten fertig backen. Schwaden (mit einer Blumenspritze oder Feinvernebler Wasser an die Ofenwände spritzen nicht vergessen.
nach 15 Minuten den dampf ablassen.
Zur Kontrolle, ob das Brot fertig gebacken ist, klopft man auf die Unterseite. Es sollte schön hohl klingen. Man kann dass auch mit einem Thermometer feststellen. Die Kerntemperatur sollte mindestens 93° haben.
Das fertige Brot auf einem Küchenrost abkühlen lassen.

Malzflockenbrot
Saatensonne
Spitzkornlinge
Düsseldorfer Röggelchen
Rosinenbrötchen
Gersterbrot
Franzbrötchen
Haferbrot
Sauerländer Schwarzbrot
Couronne Bordelaise
Norwich Sourdough
Bagel
Schnittbrötchen m. Zeitplan
Golden Toast
Olive Levain
Kreuzerbrot
Baguettebrötchen
Pane Valle Maggia
Dinkelbrötchen
Vermont sourdough
Schwarzbierroggenbrot
Pain Fendu
rustikales Weißbrot
Baguette traditionell
Buttermilchbrot
Kosakenbrot
Joghurtbrot m. Walnüssen
Brot mit 2 Sauerteigen
Hunsrücker Hüttenbrot
Fränzchen
Steinhorster Schrotbrot
Spitz-mediterranes Landbrot
Butter-Croissants
Mohn- & Sesambrötchen
Pain de Campagne
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Nussbrot Avellino
türkisches Fladenbrot
Baguette mit Sauerteig
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Weizenmischbrot 70/30
Rustikale Brotstangen
Delbrücker Körnerbrot
Hartweizen-Sesam-Ringbrot
Schwarzwälder Kruste nach Bäcker Süpke
Baguette mit Vorteig und langer kalter Führung
Kaisersemmel (Knöpfe)
Roggenbrötchen
Brötchen mit Weizenmehl 812
Schnelle Brötchen
Schwarzer Hamster
Basler Brot
Delbrücker Bauernkruste
Paderborner Landbrot
Bauernbrot mit Vorteig und Sauerteig
Roggenmischbrot 60/40




Mutschlibrot
Roggenbrot mit Emmer und Einkorn
Kartoffelflockenbrot
Bauernbrötchen mit altem Teig
Rheinisches Schwarzbrot
Paprika-Chilli-Ring
Mohnbrot
Kapstädter
Katharinenmarkt-Brot
Kürbiskernbrot
westfälisches Schwarzbrot
Siebenbürger Hausbrot
Ciabatta m. Weizensauerteig
Vinschgauer Fladen
Korinthenbrot
"Alter Fritz"
März 28th, 2012 at 16:14
Hallo Gerd,
habe gerade den Teig für dieses leckere Brot in der Mache, und etwas läuft total schief…
Der Teig ist am Ende der ersten Ruhe nach dem Kneten, und er ist so flüssig, dass an ein Falten gar nicht zu denken ist. Dabei habe ich nur 130 g Wasser genommen!
Kann ich da noch was retten?
LG
Monika
März 28th, 2012 at 16:16
Hallo Moni,
dann gibt noch etwas Mehl nach und lass noch ein wenig kneten.
VG
Gerd
März 29th, 2012 at 10:59
Hallo Gerd,
ich habe das Brot noch retten können!
Trotzdem noch eine Nachfrage. Ich habe ganz grobe Haferflocken verwendet und diese auch richtig hellbraun geröstet – sie dufteten köstlich! Als ich dann den Teig zubereiten wollte, fiel mir auf, dass die Haferflocken das Wasser nicht aufgesaugt hatten, habe aber alles komplett in die Schüssel gegeben und verarbeitet. Die Wassermenge zum Quellstück war definitiv richtig, d. h. nicht abgemessen, sondern gewogen. Jetzt meine Fragen: welche Haferflocken verwendest Du? Kann es sein, dass weiche Flocken mehr Wasser aufnehmen? Habe ich zu lange geröstet? Hätte ich die gequollenen Flocken abgiessen müssen?
Ich habe den Teig nach dem Hinzufügen von mehr Mehl (knapp 100 g!) und weiterem Kneten ganz gut bearbeiten können. Als ich den Teigling auf den Schiesser gekippt habe, ist er sofort breitgelaufen. Leider ist er dann an einer kleinen Stelle festgeklebt, ich habe ihn trotzdem ganz gut auf den Backstein bekommen, und bis auf die Klebestelle ist die Spannung an der Oberfläche super gewesen, das Brot ist sehr gut in Form geblieben. Und durch einen guten Ofentrieb auch noch schön in die Höhe gegangen. Schmecken tut es sehr gut, die Porung ist gut und durch die hellbraunen Flocken sieht es auch noch gut aus.
Soll ich bei den Flocken in Zukunft was ändern?
LG
Monika
März 29th, 2012 at 11:22
Hallo Monika,
ich nehme für dieses Brot immer kernige Flocken. Mag sein, dass andere Flocken mehr oder weniger Wasser aufnehmen.Am zu langen rösten kann es eigentlich nicht gelegen haben.
Es ist aber auch immer eine Frage des Aufarbeitend des Teiges und was einem zu flüssig erschein. Ich würde das Restwasser immer schluckweise zugeben und den Teig prüfen, ob er mir so richtig erscheint.
Viele Grüße
Gerd
März 29th, 2012 at 13:22
Hallo Gerd,
vielen Dank für dieses tolle Rezept.
Ich habe die Tage noch zu meinem Mann gesagt, dass ich ein Brot mit Haferflocken machen möchte.
Auch dein Haferbrot werde ich bald probieren.
Dieses Wochenende gibt es aber zuerst die leckere Saatensonne – die hat meine Familie sich gewünscht!
Viele Grüße
Laura
März 29th, 2012 at 13:28
März 29th, 2012 at 16:18
Hallo Gerd,
herzlichen Dank für Deine schnelle Hilfe – das Brot ist seeehr lecker und ich werde es bestimmt wieder backen.
LG
Monika
März 31st, 2012 at 06:32
hallo gerd…
hab gerade dein lecker brot am start…
erste ruhezeit ist auch schon fertig…
bin mal gespannt…
riechen tut es jetzt schon super durch die haferflocken…
lg
sandy
April 2nd, 2012 at 06:32
Nachtrag
das brot ist soooooo lecker
danke für das tolle rezept
April 8th, 2012 at 16:34
Das Brot ist total lecker und hält sich wunderbar frisch. Danke für das schöne Rezept.
April 11th, 2012 at 18:37
Hallo gerd,
heute habe ich das Brot genau nach Rezept gebacken und es war mein erstes frei geschobenes Brot!
Es hat toll geklappt und das Brot ist sehr lecker!
Vielen Dank.
Gruß Laura
Oktober 20th, 2012 at 11:19
Hallo Gerd,
Zunächst vielen vielen Dank für die Mühe, die du die hier machst! Du weißt nicht, wie viele Leute du glücklich machst und bereicherst!
Und dein Buch ist der Wahnsinn! Kann ich nur empfehlen! Am Besten gleich mehrere bestellen, so hat man immer ein tolles Geschenk!
Doch nun zu meiner Frage:
Ich habe mein WeizenASG etwas stiefmütterlich behandelt, da ich es nicht so oft brauche. Es stand ca 3 Wochen ungefüttert im Kühlschrank und hat eine Essigmutter entwickelt. Die habe ich jetzt rausgetan und gefüttert.
Ist das schlimm mit der Essigmutter? Meinst du, ich soll neu ansetzen?
Grüsse aus Stuttgart Matthias
Oktober 20th, 2012 at 12:35
Hallo Matthias,
einfach unterrühren und füttern, dann ist Dein Weizen-ASG nach 8 – 10 Stunden (stehenlassen bei Raumtemperatur) wieder perfekt.
Das, was sich da oben absetzt beim Weizen-ASG ist Fusel. Wie gesagt, einfach unterrühren.
Ich danke Dir für Dein so positives Feedback auf meinen Blog und das Buch.
Viele Grüße
Gerd
Januar 5th, 2013 at 20:12
Ich habe heute das erste Mal Brot selbst gebacken und das nach deinem Rezept und was soll ich sagen, es ist toll geworden