Okt 03

Wegscheid

Jetzt im Herbst ist bei uns immer ein kleiner Berg-Wanderurlaub angesagt. Man hat meistens ein schönes ruhiges Herbstwetter, ohne viel Regen und auf den Bergen eine wunderbare Fernsicht. Um Proviant für die Wanderung zu haben, haben wir in dem kleinen Ort Wegscheid, den Bäcker Willibald gefunden. Er backt herrlich nach Koriander und Kümmel duftende Laiberl. Dazu passt eine trockene Kaminwurz (getrocknetes Mettwürstchen) hervoragend. Ich habe jetzt in diesem Rezept versucht diese Laiberl nach zu backen. Sie kommen den Original schon ziemlich nahe.

Sauerteig

  • 120 g Roggenmehl 1150
  • 96 g Wasser
  • 12 g Roggenanstellgut

Alles gut verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Vorteig

  • 100 g Weizenmehl 1050
  • 100 g Wasser
  • 1 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und die Hefe 2 Stunden anspringen lassen. Es sollten sich kleine Bläschen oben auf dem Teig zeigen. Danach den Teig für 10 – 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Vorteig
  • 220 g Weizenmehl 1050
  • 120 g Roggenmehl 1150
  • 164 g Wasser
  • 6 g Frischhefe
  • 8 g Roggenmalz
  • 12 g Salz
  • Kümmel ganz (Menge nach Gusto)
  • Koriandersamen (Menge nach Gusto)

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten. Danach eine Teigruhe von 20 Minuten einlegen.
Jetzt 4 Teile á ca. 250 g abstechen und rund wirken. Mit dem Schluss erst in Mehl wälzen und dann in Leinentücher zur Gare legen. Nach 45 Minuten die Laibchen umdrehen und auf ein Backblech setzen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° aufheizen.
Das Blech einschieben und etwas schwaden. Nach 10 Minuten den Dampf abziehen lassen und noch ca. 20 Minuten die Laibchen bei 180° fertig backen.

Wegscheid1

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written by Ketex

Aug 05

kruste

Um mit in Deutschland leicht erhältlichen Mehlen ein Brot zu backen, was den französischen Landbroten sehr nahe kommt, habe ich dieses Rezept entwickelt. Es ist ein Weizenmischbrot mit einem Verhältnis von 60 : 40. Durch das mehrfache Strecken und Falten (3 mal/alle 15 Minuten) bekommt es eine recht lockere Krume. Ich habe es genauso reißen lassen, wie ein deutsches Bauernbrot.
Auf den Märkten in Frankreich kann man es, lose, also nach abgeschnittenen Gewicht kaufen. Ich habe es in zwei Varianten gebacken, einmal mit dem deutschen Weizenmehl 550 und mit dem französischen Weizenmehl “La Banette T65 “. Die Variante mit dem französischen Mehl hat mir allerdings besser gefallen, aber das ist ja bekanntlich auch nur Geschmackssache. Ich habe 2 x die Teigmenge genommen, um 2 Brote zu backen.

Sauerteig

  • 90 g Roggenmehl 1150
  • 90 g Wasser
  • 9 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und bei Raumtemperatur abgedeckt 16 Stunden reifen lassen.

Vorteig

  • 100 g Weizenmehl 550 (ich habe “La Banette T 65″ genommen)
  • 100g Wasser
  • 1 g Frischhefe

Auch hier alles klümpchenfrei verrühren und abgedeckt bei Raumtemperatur 2 Stunden anspringen lassen. Anschließend für 14 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Vorteig
  • 180 g Roggenmehl 1150
  • 210 g Weizenmehl 1050
  • 100g Weizenmehl 550 (ich habe “La Banette T 65″ genommen)
  • 255 g Wasser
  • 14 g Salz
  • 8 g Frischhefe
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 10 Minuten kneten. Danach den Kessel abdecken und eine 20-minütige Teigruhe einhalten.
Jetzt legt man die 3 Zyklen “stretch & fold” ein.
Danach lang wirken. Mann drückt den Teig zu einem Rechteck und legt die obern 2 Ecken zur Mitte, die übrig gebliebene Spitze klappt man auch zur Mitte. Jetzt dreht man das Ganze und macht es mit der jetzt oben liegenden Seite genauso. Den Teigling dann umdrehen, sodass der Schluss unten liegt. Jetzt noch etwas nachformen und den Teigling mit dem Schluss nach unten in ein gut bemehltes ovales Garkörbchen legen.
Die Gare sollte nur 50 Minuten bei Raumtemperatur sein. Danach den Teigling auf einen Schießer stürzen und in den mit 240° vorgeheizten Backofen auf ein Backblech schieben.
15 Minuten bei dieser Temperatur anbacken und dann noch 45 Minuten bei 180° fertig backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

kruste1

Hier das Foto vom französischem Brot auf dem Markt.

Und natürlich Brot

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written by Ketex

Mai 02

broetchensonne

Angeregt durch eine Frage in meiner Facebook-Gruppe hier ein Rezept mit langer, kalter Führung für eine Brötchensonne.
Die Sonne ist ein sehr schönes Mitbringsel für eine Grillparty. Jeder Gast kann sich nach Gusto jeweils ein Brötchen abreißen. Außerdem wirkt eine Brötchensonne immer sehr dekorativ auf einer Partytafel.
Das Rezept ist ziemlich einfach nachzubacken. Ich wünsche viel Spaß dabei.

Vorteig

  • 300 g Weizenmehl T 65 (550er geht auch)
  • 30 g Roggenmehl 1150
  • 330 g Wasser
  • 3,3 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden anspringen lassen. Es sollten sich kleine Bläschen auf dem Teig zeigen. Danach wandert der Teig für 10 – 12 Stunden in den Kühlschrank.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 600 g Weizenmehl T 65
  • 70 g Roggenmehl 1150
  • 270 g Wasser
  • 20 g Salz
  • 6,7 g Frischhefe
  • 30 g Butter o0der Schmalz
  • 1 EL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine langsam 15 Minuten kneten.Danach den Teig zu einer Kugel wirken und in eine große Schüssel legen. Mit einem angefeuteten Küchenhandtuch abdecken und für 12 – 14 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen, den Teig aus dem Kühlschrank holen und Teile á 50 g abwiegen (33 Stück). Jetzt jedes Teigstück schön rund schleifen. von den letzten beiden Teilen auch ein schönen runden Ball formen und es als Mittelstück auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Backblech legen.
Jetzt die kleinen Brötchen mit einem Pinsel befeuchten und in verschiedene Saaten oder Körner drücken und um das Mittelstück legen, bis eine Sonne entstanden ist.
Nun das Blech mindestens 90 Minuten bei Raumtemperatur mit einer Abdeckfolie abgedeckt zur Gare stellen. Die Brötchen sollten ziemlich volle Gare haben.
Mit Schwaden in den auf 230° vorgeheizten Ofen schieben und in 18 – 20 Minuten schön goldbraun ausbacken.

broetchensonne1

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written by Ketex

Apr 17

Paarweck


Als ich meine Düsseldorfer Röggelchen hier im Blog vorgestellt habe, meinte ein Besucher sie sehen ja so aus wie Frankfurter oder Mainzer Doppel- oder Paarweck.
Die Röggelchen sind allerdings erheblich kleiner und so standen die Paarweck schon lange auf meinem Backplan. Hier nun das Rezept, das mit Schweineschmalz gebacken wird. Selbstverständlich kann man das Schmalz auch durch Butter ersetzen. Uns haben allerdings die mit Schmalz hervorragend geschmeckt.
Viel Spaß beim Nachbacken und frohe Ostern.

Vorteig
300 g Weizenmehl 550
30 g Roggenmehl 1150
330 g Wasser
3,3 g Frischhefe

Alles gut verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Es sollten sich kleine Bläschen auf dem Teig zeigen, danach wandert er bis zum Abend in den Kühlschrank.

Hauptteig
Vorteig
600 g Weizenmehl 550
70 g Roggenmehl 1150
270 g Wasser (aus der Leitung)
30 g Schweineschmalz (ersatzweise Butter)
20 g Salz
6,7 g Frischhefe
1 EL flüssiges Backmalz

Am Abend alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten. Danach den Teig zu einem Ball formen und in eine große Schüssel abgedeckt mit einem feuchten Küchenhandtuch in den Kühlschrank stellen.
Am anderen Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 45 Minuten akklimatisieren lassen. Jetzt teile von 60 g Abwiegen und sehr schön rund schleifen.
Jeweils immer 2 stramm zusammen setzen und in der Länge einschneiden, dann mit der Schnittfläche nach unten in Leinentücher zur Gare legen. Mit einer Abdeckfolie abdecken. Die Gare sollte ca. 60 Minuten sein.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 230° vorheizen. Die Teiglinge wieder umdrehen und auf ein Backblech setzen. Einschießen und schwaden (heißes Wasser an die Ofenwände sprühen). Die Brötchen in 15 – 18 Minuten goldgelb fertig backen. Damit die Brötchen einen leichten Glanz bekommen mit 10 g Bäckerstärke aufgekocht in 500 g Wasser leicht abstreichen.

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written by Ketex

Mai 05


Nachdem ich vor einiger Zeit die dunkelen Partystangen vorgestellt habe, hier nun das Gegenstück dazu die “Südländer”. Es handelt sich um Weizenbrote mit schwarzen Oliven, getrockneten Tomaten oder mit italienischen Kräutern. Zu der jetzt anstehenden Grillsaison ein absolutes Gedicht, aber auch sehr gut zu einer schönen Käseplatte. Es gibt sicher noch die eine oder andere Zutat, die je nach Gusto beigemischt werden können.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Vorteig

  • 300 g Weizenmehl 550
  • 30 g Roggenmehl 1150
  • 330 g Wasser
  • 3,3 g Frischhefe

Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren und für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 600 g Weizenmehl 550
  • 70 g Roggenmehl 1150
  • 320 g Wasser
  • 20 g Salz
  • 1 TL flüssiges Backmalz
  • 20 g Frischhefe

 

Zutaten

  • 50 g schwarze Oliven
  • 50 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 2 TL italienische Kräuter

Das Backmalz in einem Teil des Wasser auflösen und darin dann die Hefe auflösen.
Jetzt alle Zutaten bis auf das Salz in der Küchenmaschine 12 Minuten kneten, dann das Salz zugeben und noch weitere 3 Minuten kneten.
Den Teig in 3 gleiche Teile teilen und leicht rund wirken. Jetzt die Zutaten in den Teig mit der Hand einkneten und wieder rund wirken.
Jedes Teil in eine Schüssel geben und 90 Minuten bei Raumtemperatur zugedeckt gehen lassen.
Nach dieser Zeit die einzelnen Teile nochmals teilen und als größeres Baguette formen und in Roggenmehl wälzen. In Bäckerleinen nochmals 30 Minuten gehen lassen. Einschneiden und in den auf 230° aufgeheizeten Ofen einschießen. 25 – 30 Minuten backen und das Schwaden nicht vergessen. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen.

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written by Ketex

Nov 21



Im wahrsten Sinne des Wortes, dieses Brot ist ein Goldkruste. Die Kruste ist durch das Wälzen im Sesam sehr, sehr knusprig. Der Sesam entzieht der Oberfläche durch die Gare erheblich Feuchtigkeit und deshalb entsteht diese besonders, rösche Kruste.
Es handelt sich hier um ein Dreikornbrot (Roggen, Weizen Hafer), das auch relativ leicht nach zu backen ist. Wie gesagt durch die rösche Kruste und den Sesambelag, bekommt das Brot einen einmaligen Geschmack.

Sauerteig

  • 125 g Roggenmehl 997 oder 1150
  • 100 g Wasser
  • 25 g ASG

Alles gut verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Brühstück

  • 125 g Roggenschrot (mittel)
  • 40 g Haferflocken (kernige)
  • 70 g Leinsamen
  • 235 g heißes Wasser

Alle Zutaten mit dem heißen Wasser übergießen und 2 – 4 Stunden quellen lassen.

Hauptteig (1 kg-Brot)

  • Sauerteig
  • Brühstück
  • 60 g Roggenmehl 997 oder 1150
  • 250 g Weizenmehl 550
  • 110 g Wasser
  • 10 g Frischhefe
  • 12 g Salz
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten 4 – 6 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Danach eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten. Jetzt den Teig rund wirken und dann lang stoßen. Mit Wasser abstreichen und in Sesam wälzen und in ein bemehltes längliches Garkörbchen mit dem Schluß nach oben geben.
Bei 3/4 Gare auf ein Backblech oder Schießer legen. Mit einer Stipprolle über den Teigling fahren und so 30 Minuten liegen lassen und mit einer Folie abdecken.
Den Ofen auf 240° aufheizen. Beim Einschießen kräftig schwaden und 15 Minuten anbacken. Danach auf 190° herunter schalten und in 45 Minuten fertig backen.

Das Rezept stammt aus dem Buch “Brotland Deutschland Spezialbrote” von F. J. Steffen. Ich habe es herunter gerechnet und etwas verändert.

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written by Ketex

Okt 03


Angeregt durch die Diskussion in verschiedenen Foren um das französische Mehl T 65 habe ich mich noch ein bisschen intensiver über die Bezeichnung des Mehls T 65 “La Banette” informiert.
La Banette ist eine besondere Form des Baguette mit sehr spitzen Enden. Es haben sich in Frankreich über 3000 Bäcker zu einer Gemeinschaft zusammen geschlossen um den Namen “La Banette” als ihr Markenzeichen heraus zu stellen. Damit alle dieser 3.000 Bäcker den gleiche Standard als Mehl haben, ist das Mehl T 65, dass ich in meinem Shop in Kleinmengen verkaufe, so mit den Zusätzen entstanden.
Natürlich musste ich so ein Banette versuchen und nachbacken. Hier ist das Rezept.

Vorteig

Morgens alle Zutaten klümpchenfrei verrühren. 2 Stunden anspringen lassen und dann bis abends in den Kühlschrank bei +5° stellen.

Alter Teig
150 g alter Teig vom letzten Brötchen- oder Baguettebacken übrig gelassen.
Wer keinen hat setzt 48 Stunden vorher fogendes Rezept an:

  • 75 g Weizenmehl T 65
  • 75 g Wasser
  • 1,5 g Hefe

Alles auch hier gut verrühren und in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • Alter Teig
  • 600 g Weizenmehl T 65
  • 70 g Roggenmehl 1150
  • 6,7 g Frischhefe
  • 330 g Wasser
  • 20 g Salz
  • 1 EL flüssiges Backmalz

Alles, außer dem Salz 15 Minuten in der Küchenmaschine kneten lassen. Dann das Salz zufügen und nochmals 3 Minuten kneten.
Den Teig aus dem Kessel nehmen, einmal zusammenschlagen und dann ich eine abgedeckte Schüssel in den Kühlschrank bis zum anderen Morgen stellen. Vorher nicht vergessen, die 150 g Teig wieder für den alten Teig abnehmen.
Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Stunde akklimatiesieren lassen. Dann Stücke von ca. 300 g abwiegen, etwas aueinander ziehen und wie ein Roulade zusammenwickeln. Danach die Teile in einen Leinentuch geben und 30 Minuten gehen lassen.
Jetztt das Banette formen. Es wird wie ein Baguette geformt und die beiden Enden rollt man gegenseitig. wenn man das linke Ende hochrollt, rollt man das rechte Ende nach unten. Ein bisschen Übung gehört dazu. Nochmals in ein Leinentuch für 30 Minuten zur Gare legen. Danach mit einer Kippdiele auf ein Lochblech transportieren, 4 mal einschneiden und dann bei 230° für 25 – 30 Minuten abbacken. Schwaden nicht vergessen und den Dampf nach 10 Minuten wieder ablassen.


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written by Ketex

Apr 30


Das Pain d´Epi passt jetzt sehr gut zur beginnenden Grillsaison. Durch die größere Oberfläche hat diese Brotform auch ein größeres Verhältnis von Kruste zur Krume als ein Baguette. Ich finde, es ist ein schöne Variante und erweitert das Angebot des Frühstücks- oder Brotkorb zum Grillen.

Vorteig

  • 300 g Weizenmehl T 65
  • 30 g Roggenmehl 1150
  • 3,3 g Frischhefe
  • 330 g Wasser

Alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen und dann für 10 Stunden in den Kühlschrank (+5°) stellen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 600 g Weizenmehl T 65
  • 70 g Roggenmehl 1150
  • 350 g Wasser
  • 6,7 g Frischhefe
  • 20 g Salz
  • 15 g Bohnenmehl
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten ohne das Salz solange kneten (bei mir in der Alpha 15 Minuten) bis sich der Teig von der Schüssel löst. Das Salz zugeben und nochmals 3 Minuten kneten. Den Teig abgedeckt in eine große Schüssel geben und 12 Stunden in den Kühlschrank (+5) stellen.
Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und akklimatisieren lassen. 8 Teigstücke zu ca. 220 g abwiegen, zu Baguette formen und zur Gare in Bäckerleinen legen. Nach 90 – 120 Minuten Gare, die Baguettestangen mit einer Kippdiele auf ein Lochblech transportieren. Jetzt mit einer Schere alle 2 cm einschneiden und die dabei entstehenden Teile einmal nach rechts und einmal nach links legen.
Bei einer Temperatur von 230° ca. 20 Minuten backen. Am Anfang kräftig schwaden und dann nach 10 Minuten den Dampf aus dem Ofen ablassen.


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written by Ketex

Apr 17


Wie angekündigt, das von Lutz (Plötzblog) veränderte Rezept für die Baguette nach Anis Bouabsa, dass wir während seines Besuches bei mir gebacken haben.

Die lange Vorlaufzeit von ca. 55 Stunden beeinflusst den Geschmack erheblich. Die Krume schön großporig und der Geschmack ist einfach herrlich. Für mich einfach schlecht zu beschreiben. Aromatisch mild mit einer fruchtigen Note. Mit einer TA (Teigausbeute) von 174 nicht wirklich ein Rezept für Anfänger. Eine gewisse Erfahrung mit feuchten Teigen sollte schon vorhanden sein.

Vorteig

  • 160 g Weizenmehl 550
  • 160 g Wasser
  • 0,3 g Frischhefe (ein ganz kleiner Krümel)

Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren und für 16 – 20 Stunden reifen lassen. Ich habe die Hefe 2 Stunden anspringen lassen und dann den Vorteig in den Kühlschrank (+5°) für 18 Stunden gegeben.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 350 g Weizenmehl 550
  • 215 g Wasser
  • 3 g Biofrischhefe
  • 10 g Salz

Den Vorteig, das Mehl und 165 g vom Wasser verrühren und 30 Minuten abgedeckt für die Autolyse ruhen lassen.

Die 3 Hefe zugeben und 15 Minuten kneten. Das Salz in der Zwischenzeit in den restlichen 50 g Wasser auflösen und schluckweise zum Teig geben und weitere 7 Minuten kneten. Der Teig sollte sich ganz von der Schüssel lösen und einen straffen Eindruck machen.
Jetzt schließt sich eine Teigruhe von 1 Stunde bei 24° in der Gärbox an.
In dieser Stunde jeweils nach 20 Minuten einmal stretch and fold einlegen.
Nun den Teig in eine große Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abgedeckt für 31 Stunden in den Kühlschrank (+5°) stellen.
Am Backtag 1 Stunde bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen und Teile á 220 g Abwiegen und vorformen und in Bäckerleinen 15 Minuten ruhen lassen.
Anschließend zu Baguettes formen und 45 – 60 Minuten zur Gare bei 22-24°C stellen. Mit einem Lame de Boulanger 3-4 mal einschneiden und bei 250° 20 -25 Minuten backen und kräftig schwaden. Nach 10 Minuten den Schwaden wieder abziehen lassen.
Vielen Dank Lutz für das tolle Rezept und die Fotos!


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written by Ketex

Dez 29

Baguettebrötchen


Zum Ende des Jahres noch einmal ein Rezept für Baguettebrötchen. Zu Sylvester gibt es sicherlich bei Vielen ein leckeres Essen (z. B. Fondue oder Raclette), wo diese Baguettebrötchen hervoragend zu passen.
Sie werden mit einer langen, kalten Führung gemacht. Dadurch erhalten Sie einen hervorragend Geschmack.

Ich wünsche nochmals allen Lesern meines Blogs, auch denen, die mir nicht gut gesonnen sind, einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011!

Vorteig

  • 150 gr. Weizenmehl 550
  • 150 gr. Weizenmehl 1050
  • 30 gr. Roggenmehl 1150
  • 330 gr. Wasser
  • 3,3 gr. Frischhefe

Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren und in einer großen Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt 2 Stunden anspringen lassen und dann die Schüssel in den Kühlschrank für 12 Std. stellen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 300 gr. Weizenmehl 550
  • 300 gr. Weizenmehl 1050
  • 70 gr. Roggenmehl 1150
  • 300 gr. Wasser
  • 20 gr. Salz
  • 4,7 gr. Frischhefe
  • 1 El flüsssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 20 Minuten langsam kneten, bis das Klebergerüst richtig gut ausgebaut ist. Eventuell den Fenstertest machen.
Danach den Teig zusammenschlagen und in eine große Schüssel geben. Mit Klarsichtfolie abdecken und für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Zeit im Kühlschrank kann auch gerne bis 16 oder 18 Stunden ausgedehnt werden, wie es einem gerade in den Tagesablauf passt.
Jetzt Teiglinge á 90 – 95 gr. abwiegen und rund schleifen. Die Teiglinge etwas abflachen und mit dem Rollholz zu einem ovalen Teigstück ausrollen. Von der Seite her zusammen rollen und auf ein Blech setzen.
Gare bei Zimmertemperatur mindestens 1 1/2 – 2 Stunden. Danach die Teiglinge zweimal einschneiden und bei 230° 20 Minuten abbacken, bis sie schön goldbraun sind.
Kräftig beim Einschießen schwaden und nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.

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written by Ketex