Jul 04

spitz

Jetzt zur Grillzeit, ein wirklich leckeres Brot!
Vor einiger Zeit habe ich mir ein Film über die Bäcker in Wien im Fernsehen angeschaut. Dabei haben mich die Formen der Brote der türkischen Bäcker fasziniert.
Die Wortschöpfung „Spitz“ stammt aber von mir, wobei ich mir die Form aus diesem Film abgeschaut habe.
Außerdem wollte den getrockneten Natursauerteig bei Weizenteigen ausprobieren und die richtige Dosierung zu finden. Der Hersteller gibt 2 – 4 % der Mehlmenge als Zugabe an. Ich habe 2 % genommen und bin damit voll zufrieden.
Hier nun das Rezept:

Poolish (Vorteig)

  • 150 gr. Weizenmehl 550
  • 150 gr. Dinkelmehl 630
  • 30 gr. Roggenmehl 1150
  • 330 gr. Wasser
  • 3,3 gr. Frischhefe

Alles gut verrühren und 2 Std. bei Raumtemperatur anspringen lassen, danach für mindestens 10 std. in den Kühlschrank stellen. Morgens ansetzen und abends dann den Hauptteig machen.

Hauptteig

  • Poolish
  • 300 gr. Weizenmehl 550
  • 300 gr. Dinkelmehl 630
  • 70 gr. Roggenmehl 1150
  • 270 gr. Wasser
  • 20 gr. Salz
  • 1 EL flüssiges Backmalz
  • 6,7 gr. Frischhefe
  • 20 g getrockneter Natur-Weizensauerteig

Alle Zutaten mindestens 15 Minuten kneten und anschließend in eine große Schüssel für mindestens 12 Std. in den Kühlschrank geben.
Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Std. akklimatisieren lassen. 4 Teile à ca. 430 gr. abwiegen und rund wirken. Nach einer kurzen Teigruhe den Teig ähnlich wie Baguette formen und die Enden spitz formen und 90 Minuten in Leinentücher zur Gare stellen. Einmal der Länge nach einschneiden. Abbacken bei 230° in 25 Minuten. Kräftig schwaden und den Dampf nach 15 Minuten wieder ablassen. Ich backe die letzten 5 Minuten mit offener Backofentür um eine schöne Rösche zu bekommen.

spitz1

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written by Ketex

Jun 24

mohn1


Bei meinem üblichen Informationsgang durch die heimischen Bäckereien fielen mir diese Mohnbrötchen auf. Da wir Mohn sehr gerne essen musste ich mich sofort zu Hause daran machen, so ein Rezept zu erstellen und solche Mohnbrötchen nach zu backen. Es ist wieder ein Rezept mit langer kalter Führung geworden. Wer es schneller mag, kann diese Brötchen auch mit Brötchenbackmittel innerhalb von 3 Stunden backen. Dann muss man allerdings den Vorteig weglassen. Beide Varianten habe ich nachgebacken und muss sagen, beide schmecken sehr gut, nur die Brötchen mit der langen, kalten Führung sind im Geschmack etwas intensiver. Viel Spaß beim Nachbacken.

  • Vorteig
    75 g Weizenmehl T 65/550
    75 g Dinkelmehl 630
    150 g Wasser
    1,5 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Wenn Sich vereinzelt kleine Bläschen zeigen den Vorteig abgedeckt in den Kühlschrank für weitere 8 – 24 Stunden stellen.

  • Hauptteig (für 10 Brötchen)
    Vorteig
    175 g Weizenmehl T 65/550
    175 g Dinkelmehl 630
    150 g Wasser
    20 g getrockneter Weizensauerteig
    10 g Salz
    3,5 g Hefe
    30 g Mohn für den Teig
    10 g Butter
    Mohn für die Dekoration

Alle Zutaten in der Maschine außer der Butter 10 – 15 Minuten in der Küchenmaschine kneten, dann die Butter zugeben und nochmals 2-3 Minuten kneten. Danach den Teig wieder für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen (ca. 2 Stunden). Dann den Teig in 10 gleiche Teile teilen und schön rund schleifen. Dann längst rollen. In der Zwischenzeit eine Schale mit einem leicht befeuchteten Lappen herrichten und die Teiglinge darin einmal wälzen und dann in Mohn wälzen. Mit einer Rasierklinge mittig einschneiden und den Schnitt wieder zudrücken und auf den Schnitt in Leinentücher legen. Die Brötchen für 45 Minuten bei 26° in der Gärbox zur Gare stellen. Bei Raumtemperatur ca 90 Minuten.
Dann die Brötchen umdrehen und auf ein Lochblech legen und mit viel Schwaden in den Backofen geben. Backzeit sind 16 – 20 Minuten je nach Ofen. Backtemperatur 230°.
Danach auf einem Rost auskühlen lassen.

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written by Ketex

Jun 15


Seitdem ich die kleinen 750g-Formen in meinen Shop aufgenommen habe, bekomme ich laufend Anfragen, nach Rezepten dazu. Hier nun ein Weißbrot mit langer, kalter Führung und zusätzlichen Aromageber (getrockneter Weizensauerteig). Die ersten Testesser waren vollauf begeistert und meinten, wie das Weißbrot, was sie früher beim Handwerks-Bäcker kaufen konnten.

Sicher, einige Brotbackkünstler werden dieses Rezept als ziemlich trivial abtun, aber ich habe mir auf die Fahne geschrieben, einfache Rezepte, die für Jedermann gut nachbackbar sind, in meinem Blog vorzustellen. Ich wünsche viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbacken.

weisssbrot

weissbrot1

 

 

Rezept für drei 750g-Formen (in Klammern für eine 750g-Form) Teigeinwaage ca. 510 g, Teigausbeute 163

  • Vorteig
    112 g (38 g) Weizenmehl T 65
    112 g (38 g) Dinkelmehl 630
    25 g (8 g) Roggenmehl 1150
    250 g (84 g) Wasser
    2,5 g (0,8 g) Frischhefe

Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt anspringen lassen. Wenn sich vereinzelt kleine Bläschen zeigen für weitere 8 -10 Stunden (morgens ansetzen und bis abends) in den Kühlschrank bei +5° stellen.

  • Hauptteig
    Vorteig
    300 g (100 g) Weizenmehl T 65
    300 g (100 g) Dinkelmehl 630
    70 g (23 g) Roggenmehl 1150
    325 g (108 g) Wasser
    6 g (2 g) Frischhefe
    16 g (5 g) Salz
    16 g (5 g) getrockneter Weizensauerteig (zusätzlicher Aromageber)
    20 g Butter(7 g)
    1 EL (1 TL) flüssiges Backmalz

Abends alle Zutaten in der Küchenmaschine 12 – 15 Minuten kneten, danach den Teig in eine große Schüssel geben und feucht abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Morgens den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Stunde akklimatisieren lassen. Dann den Teig in 3 gleiche Teile teilen und erst rund und dann lang wirken.
Den Teig in die kleine 750g-Formen legen und mindestens 1 Stunde bis 90 Minuten bei Raumtemperatur zur Garre stellen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 230° vorheizen. Die Brote in der Mitte einmal einschneiden, in den Ofen stellen und mäßig schwaden. Nach 15 Minuten den Ofen auf 200° herunter stellen und noch 20 Minuten fertig backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

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written by Ketex

Mrz 15

feineFruehstuecksbroetchen


Mich hat bisher immer gestört, dass es so wenige Rezepte gibt, wo man morgens ganz schnell frische Brötchen auf den Tisch bekommt. Hier braucht man nur solange warten bis der Ofen die volle Betriebstemperatur erreicht hat. Die Teiglinge werden am Abend geformt und wandern dann nachts in den Kühlschrank. Morgens nimmt man sie aus dem Kühlschrank, lässt sie solange, bis der Ofen heiß ist, Zimmertemperatur annehmen, mindestens aber 45 Minuten. Schneidet sie ein und backt sie in ca. 15 Minuten bei 230° ab.

Am Morgen macht man den Vorteig:
Vorteig
300 g Weizenmehl 550
30 g Roggenmehl 1150
330 g Wasser
3g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und abgedeckt für 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Danach wandert er bis zum Abend in den Kühlschrank.

Am Abend:
Hauptteig
Vorteig
600 g Weizenmehl 550
70 g Roggenmehl 1150
270 g Wasser
20 g Salz
6 g Frischhefe
1 TL flüssiges Backmalz
30 g weiche Butter

Alle Zutaten bis auf die Butter 10 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Anschließend die Butter zugeben und nochmals 3 – 4 Minuten kneten. Danach den Teig 30 Minuten entspannen lassen.
Jetzt 18 Teile á 90 – 93 g abwiegen und schön rund schleifen. Wieder 10 Minuten entspannen lassen. Jetzt lang rollen und mit dem Schluss nach oben auf ein mit einem Leinentuch ausgelegtes Backblech legen. Nach der ersten Reihe das Leinentuch zu einer Falte hochziehen und die zweite Reihe anlegen. So verfahren bis alle Teiglinge in dem Leinentuch liegen. Anschließen mit einer Abdeckfolie abdecken und in den Kühlschrank bis morgens schieben.
Morgens nimmt man sie aus dem Kühlschrank, lässt sie solange, bis der Ofen heiß ist, aber mindestens 45 Minuten Zimmertemperatur annehmen. Schneidet sie ein und backt sie in ca. 15 Minuten bei 230° ab. Das Schwaden nicht vergessen! Recht kräftig.

feine Frühstücksbrötchen1

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written by Ketex

Feb 21

Osterwecken


Es ist bald wieder Ostern und meine Frau bat mich, aus Erinnerung an Ihre Kindertage Osterwecken zu backen. Sie konnte sich noch gut an die weichen, flaumigen Wecken erinnern und sie waren mit Hagelzucker bestreut oder mit Zuckerguss überzogen. Ich kannte diesen Osterbrauch aus meiner Heimat gar nicht und so fragte ich hier einen heimischen Bäcker. Nach anfänglichen Zögern kam er mit einem Rezept heraus, dass sehr ähnlich wie bei den Rosinenbrötchen ist. Den Safran lässt er leider heute meist weg, da er zu teuer ist.
Ich habe sie mit Safran gebacken und im Geschmack merkt man die Zutat schon. Ein herrliches Gebäck zum Kaffee. Nur mit Butter bestrichen, ein Genuss!
Viel Spaß bei Nachbacken.

  • Vorteig
    200 g Weizenmehl T 65 „La Banette“
    170 g Milch
    20 g Frischhefe

Alles schön verkneten und 45 Minuten schön warm gehen lassen.

  • Hauptteig
    300 g Weizenmehl T 65 „La Banette“
    100 g weiche Butter
    50 g Zucker 100 g Quark (20%)
    8 g Salz
    2 Eigelb
    1 Päckchen Safran
    1 TL flüssiges Backmalz
    Hagelzucker zum Bestreuen
  • Eistreiche
    50 g Milch
    1 Eigelb
    1 Prise Zucker
    1 Prise Salz

Nachdem der Vorteig etwas gekommen ist, alle Zutaten außer der Butter 7 Minuten kneten. Danach die Butter zugeben und nochmals 3 Minuten kneten. Jetzt den Teig aus dem Kessel nehmen rund wirken und in eine geölte Schüssel geben. Abdecken und für 45 Minuten schön warm stellen.

Danach den Teig in 5 gleich große Teile abwiegen und sehr schön rund schleifen. Mit der Teigkarte oder einem Teigabstecher mittig einen Schlitz drücken. Ca. 2 cm tief Und die Wecken zur Gare stellen für nochmals 30 Minuten.
Jetzt werden die Wecken mit der Eistreiche rechts und links abgestrichen und mit Hagelzucker bestreut. Bei 180 – 190° in den Ofen geben und solange backen, bis sie schön goldbraun geworden sind.
Auf einem Backgitter auskühlen lassen.

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written by Ketex

Dez 28

sylvester2013


Zum Jahreswechsel noch mal ein Rezept mit dem französischen Mehl T 65 „La Banette“. Ich wundere mich jedes Mal, wenn ich mit diesem Mehl backe, wie wunderbar es sich verarbeiten lässt, wenn man nur einige Dinge berücksichtig. Lange genug kneten (15 – 18 Minuten bei langsamster Stufe) ist wohl das Wichtigste. Die lange kalte Teigführung bringt gepaart mit einem Anteil von 10 % Roggenmehl ein exzellenten Geschmack. Der Fantasie beim Aufarbeiten sind fast keine Grenzen gesetzt, wenn man den Teig nicht zu flüssig macht. Ich habe hier bei diesem Rezept ein nicht so feuchten Teig (TA 162) gewählt.

Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Rutsch und viel Gesundheit für das Jahr 2014.

Gerd
Ketex-Der Hobbybrotbäcker-

Vorteig

  • 300 g Weizenmehl T 65
  • 30 g Roggenmehl 1150
  • 3,3 g Frischhefe
  • 330 g Wasser (kalt aus dem Hahn)

Alle Zutaten gut vermischen bis der Teig Klümpchenfrei ist und 2 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen. Die Heffe sollte soweit angesprungen sein, dass man kleine Bläschen auf dem Teig sehen kann. Danach kommt der Teig für 10 Stunden in den Kühlschrank.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 600 g Weizenmehl T 65
  • 70 g Roggenmehl 1150
  • 290 g Wasser (kalt aus dem Hahn)
  • 6,7 g Frischhefe
  • 20 g feines Meersalz
  • 25 g Butter
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und 15 – 18 Minuten auf langsamster Stufe kneten. Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen. Danach schlägt man den Teig zusammen und formt eine Kugel, die man in eine größere Schüssel gibt. Mit eine Plastikfolie abdecken und dann für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten akklimatisieren lassen.
Danach je nach Gusto Stücke von 50 g abwiegen und schön lang rollen. Die Rollen sollten eine Länge von 35 cm haben. Jetzt fängt man an einen Zopf zu flechten, oder einfach nur 2 Rollen zusammen verdrehen und zu einem S zusammen legen. Man kann natürlich auch Brezel formen usw. usw. usw.. Danach werden die Teigstücke mit einem Gemisch aus Eigelb, 1 Prise Salz und Zucker und 2 EL Milch bestrichen und in Sesam oder Mohn gewälzt.
Jetzt sollten die teiglinge auf ein Backblech gelegt werden und mindestens 60 – 75 Minuten gehen. Danach kommen sie in den 230° aufgeheizten Ofen und werden in 17 – 20 Minuten schön goldbraun gebacken. Das Schwaden nicht vergessen und den Dampf nach 10 Minuten wieder abziehen lassen.

sylvester 20131

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Nov 01

Dinkelbroetchen

Da ich mich der Aktion Blogger für backen mit Zeit und Geschmack angeschlossen habe, hier ein Rezept für Dinkelbrötchen mit einem kleinen Anteil von Hartweizenmehl, dass zu diesem Slogan passt. Für mehr Geschmack habe ich die lange, kalte Führung mit wenig Hefe gewählt.
Heraus gekommen sind ganz feine, luftig leichte Brötchen mit einem feinen Aroma und einer zarten Kruste. Da Dinkel ein Getreide ist, dass immer etwas trockener backt, habe ich hier die Feuchtigkeitsmenge etwas erhöht.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken!

Vorteig

  • 150 g Dinkelmehl 630
  • 15 g Hartweizenmehl
  • 165 g Wasser
  • 1,5 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und bei Raumtemperatur 2 Stunden anspringen lassen. Wenn sich vereinzelt kleine Bläschen zeigen, den Teig bei + 5° für weitere 8 – 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 300 g Dinkelmehl 630
  • 35 g Hartweizenmehl
  • 135 g Wasser
  • 10 g Salz
  • 3,5 g Frischhefe
  • 1 TL Butter (ca. 15 g)
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine so lange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Ich habe in der Alpha 15 Minuten kneten lassen. Danach wird der Teig rund gewirkt und kommt in eine große Schüssel, die mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ist, für wiederum 12 Stunden in den Kühlschrank.
Am nächsten Morgen nimmt man den Teig aus dem Kühlschrank und lässt ihn 60 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren. Jetzt werden 9 gleiche Teile davon (etwa 90 – 93 g) abgewogen.
Diese Teiglinge sehr schön rund wirken und auf ein Lochblech setzen. Die Teiglinge schön warm 90 Minuten zur Gare stellen. Danach die Brötchen etwas abmehlen und mit einer Rasierklinge 3 mal einschneiden. Den Ofen vorher natürlich auf 230° aufheizen und nun die Brötchen bei dieser Temperatur 15 – 18 Minuten abbacken. Das Schwaden nicht vergessen.

dinkelbroetchen1

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Jun 09

Quartett

Nachdem nun der große Regen hinter uns liegt und die Sonne sich wieder länger blicken lässt ist ja wieder Grillzeit angesagt. Dazu habe ich mir dieses Rezept ausgedacht. Durch die lange, kalte Führung bekommt das Brot einen herrlichen Geschmack. Auch die Beimischung von 10 % Roggenmehl verstärkt nochmals den kräftigeren Geschmack.
Man kann sehr schön die einzelnen Bälle abbrechen, aufschneiden und auf dem Grill legen und knusprig toasten. Bei den Saaten oben drauf kann man seiner Kreativität vollen Lauf lassen.
Ich wünsche viel Spaß beim Grillen und aber natürlich auch beim Backen dieses Quartetts.


Vorteig

  • 150 g Weizenmehl 550
  • 25 g Roggenmehl 1150
  • 175 g Wasser
  • 2 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden abgedeckt bei Raumtempertur anspringen lassen. Es sollten sich kleine Bläschen auf dem Teig zeigen. Danach kommt der Teig für ca. 10 Stunden in den Kühlschrank. Man hat hier nach oben oder unten ein Zeitfenster von 2-3 Stunden.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 480 g Weizenmehl 550
  • 45 g Roggenmehl 1150
  • 245 g Wasser
  • 14 g salz
  • 5 g Frischhefe
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Die Frischhefe in dem Wasser mit dem flüssigen Backmalz auflösen und dann alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten. Den Teig danach sofort aus dem Kessel nehmen und einmal kurz zusammen wirken, so dass ein Ball entsteht. Diesen Teigball in eine größere Schüssel geben und für 12 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Nach den 12 Stunden hat man wieder ein Zeitfenster von ca. 4 Stunden um den Teig zu verarbeiten.
Man wiegt 4 Teile zu ca. 280 g ab und wirkt diese Teile ganz stramm rund. Jeden Ball mit Wasser abstreichen je nach Gusto in verschiedene Saaten tauchen. Danach alle 4 Bälle sehr eng auf einem Lochblech aneinander in eine Reihe legen und für 75 Minuten abgedeckt bei Raumtempertur (20 – 22°) zur Gare stellen.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 230° aufheizen. Das Brot mit kräftigem Schwaden in den Ofen geben und 15 Minuten so anbacken. Danach die Ofentüre öffnen, den Dampf einweichen lassen und weitere 35 Minuten das Brot bei 190° fertig backen.

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written by Ketex

Mai 16

couronne

Im letzten Jahr habe ich die Couronne Bordelaise vorgestellt. Hier nun ein Rezept für eine einfache Couronne (Krone). Es ist ein leicht herzustellender Weizenteig mit einer etwas höheren Teigausbeute (170). Der Teig lässt sich aber hervorragend bearbeiten. Für den nächsten Grillend mit Gästen ist diese Couronne bestimmt auch ein Hingucker.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.

Vorteig (Poolish)

  • 200 g Weizenmehl T 65
  • 200 g Wasser
  • 2 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren, 2 Stunden anspringen lassen (es zeigen sich kleine Bläschen auf dem Teig) und dann den Teig für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 600 g Weizenmehl T 65 (550er geht natürlich auch)
  • 360 g Wasser
  • 16 g Salz
  • 10 g Frischhefe
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten. Anschließend eine Teigruhe von 20 Minuten einhalten. Danach einen Zyklus stretch und fold einlegen. und den Teig dann wieder 30 Minuten ruhen lassen.
Dass macht man insgesamt 3 mal. Dann werde 6 Teilstücke abgewogen und zu straffen Kugeln gewirkt. Die Kugeln legt man eng aneinander in die gut gemehlte (ich nehme Hartweizengrieß fein und Mehl gemischt) Couronne – Form mit dem Schluß nach oben.
Die Form jetzt 45 Minuten zur Gare stellen und in der Zwischenzeit den Ofen auf 230° aufheizen. Die Form auf einen Schießer stürzen, einschießen mit kräftigen Schwaden und in ca. 40 – 50 Minuten schön braun backen. Nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.

couronne1

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written by Ketex

Jan 22

kuerbiskernbroetchen

Jetzt ist es mir gelungen Kürbiskernmehl für meinen Shop zu bekommen. Die Lieferung wird in den nächsten Tagen erfolgen.
Aus der Probe habe ich jetzt ein Rezept für sehr leckere Kürbiskernmehlbrötchen entwickelt. Wie schon beim Brot ist dieser Geschmack sehr nussig und einzigartig.
Dass Mehl wird bei der Gewinnung von Kürbiskernöl gewonnen und ist ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Es enthält nur noch 8 % Fett.
Die Kürbiskerne werden zu Mehl gemahlen und dann gepresst.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken.

kuerbiskrume

Vorteig

  • 150 g Weizenmehl 550 (ich habe T65 genommen)
  • 15 g Roggenmehl 1150
  • 165 g Wasser
  • 2 g Frischhefe

Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren. Die Hefe 2 Stunden lang anspringen lassen und dann für 10 Stunden den Vorteig in den Kühlschrank stellen.

Quellstück 1

  • 75 g Kürbiskernmehl (gibt es bei mir demnächst im Shop)
  • 100 g warmes Wasser

Alles gut verrühren und quellen lassen.

Quellstück 2

  • 75 g Kürbiskerne (geröstet)
  • 75 g warmes Wasser
  • 12 g Salz

Das Wasser über das Salz und die gerösteten Kürbiskerne geben und auch 12 Stunden quellen lassen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • Quellstück 1
  • Quellstück 2
  • 300 g Weizenmehl 550
  • 35 g Roggenmehl 1150
  • 80 g Wasser
  • 8 g Hefe
  • 1 EL flüssiges Backmalz

Das Backmalz mit der Hefe in dem Wasser vollständig auflöschen. Alle Zutaten in die Küchen Maschine geben und 15 Minuten kneten. Den teig anschließend zu einem Ball formen und in eine große Schüssel, die mit einem feuchten Tuch abgedeckt wird für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen den teig aus dem kühlschrank holen und 60 Minuten akklimatisieren lassen. Dann Teig stücke von ca 85 – 90 g abstechen und sehr schön rund wirken.
Auf ein Blech setzen und 90 Minuten bei Raumtemperatur mit einer Plastikfolie abgedeckt zur Gare stellen.
Den Ofen auf 220° vorheizen. Mit einem Kaisersemmeldrücker bis fast auf den Boden die Teiglinge drücken und mit etwas Mehl bestäuben und mit Schwaden in den Ofen geben. Den Schwaden nach 10 Minuten wieder ablassen.
In 15 – 18 Minuten sollten die Brötchen fertig sein. Auf ein Rost zu Abkühlen legen.

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