Jan 24

bierbrot

 

Die Karnevalszeit rückt immer näher. Delbrück ist eine Hochburg des ostwestfälischen Karneval. Es gibt einen Kinderumzug und einen Rosenmontagsumzug wo bisweilen zwischen 200.000 bis 250.000 Zuschauer hierher kommen. Zu Ehren unseres Prinzen wird das Delbrücker Prinzenbier gebrauht. Es wird vom 11. 11. bis zum Aschermittwoch verkauft.
Was lag da für mich näher, als ein Prinzen-Bier-Brot zu backen. Es ist ein Brot mit Bier, Kartoffelflocken und einer wild aufgerissener Kruste. Selbstverständlich kann man es mit jedem anderen Bier backen. Viele Vergnügen dabei!

  • Am Vorabend.
    Sauerteig
    150 g Roggenmehl 1150
    150 g Wasser
    15 g Roggen-ASG
    Alles gut verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

 

  • Am Backtag.
    Hauptteig für 3 Brote á ca. 700 g
    Sauerteig
    700 g Weizenmehl T 65 oder 550
    150 g Roggenmehl 1150
    20 g Salz
    20 g Hefe
    150 g Kartoffelflocken
    20 g getrockneter Weizensauerteig
    400 g Wasser
    500 g Bier

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 12 – 15 Minuten kneten. Danach eine Teigruhe von 2 Stunden bei Raumtemperatur einhalten und den Kessel abdecken.
Jetzt 3 gleiche Teile abwiegen und schön rund wirken. Dann die Teile etwas flach drücken und erst die obere Hälfte zur Mitte umklappen und mit den Fingerkuppen festdrücken und dann die Unterseiteebenfalls zur Mitte umklappen und festdrücken. Die Brote sollten eine längliche Form bekommen. Mit dem Schluß nach oben auf einen Schiesser legen und abgedeckt nochmals 10 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 250° vorheizen.
Dann die Brote mit viel Schwaden in den Ofen einschießen. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen. Die Temperatur auf 230° zurück schalten und noch weitere 40 Minuten backen.
Auf einen Rost legen und auskühlen lassen.

bierbrot1

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written by Ketex

Okt 17


Langsam, aber sicher nähert sich der Herbst und der Winter hat auch schon seine Vorboten geschickt. Der Wunsch nach einem kernigeren Brot wird in dieser Zeit wohl immer größer. Hier ist ein Rezept für ein Weizenmischbrot mit Malzflocken. Der Biss wird durch die Malzflocken etwas kerniger und dass Malz macht den Geschmack etwas herzhafter. Dazu das Topping aus Sesamkörnern ergibt ein schönes Brot, das gut in die jetzige Jahreszeit passt. Es wird frei gebacken ohne Form und ohne Garkörbchen, nur in Leinentücher eingezogen. Der Ausbund ist seitlich gewollt. Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.

    Herbstkrüstchen

  • Sauerteig
    180 g Roggenmehl 1150
    144 g Wasser
    36 g Roggenanstellgut (ASG)

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur (besser wären 26°)reifen lassen.

  • Hauptteig (2 Laibe á ca. 900 g)
    Sauerteig
    650 g Weizenmehl 550 (ich habe T 65 genommen)
    170 g Roggenmehl 1150
    100 g Malzflocken (Gerste oder Roggen)
    535 g Wasser
    10 g Vollmilchpulver (wer kein Pulver hat, nimmt einfach einen kleinen Schluck Milch)
    20 g Hefe
    20 g Salz
    1 EL flüssiges Backmalz

Zuerst die Hefe und das Backmalz im gesamten Restwasser auflösen.
Jetzt alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und je nach Maschine 10 -15 Minuten kneten. (ich habe meine Alpha 12 Minuten kneten lassen.) Danach schließt sich eine Teigruhe von 30 Minuten an.
Den Teig dann in zwei gleiche Teile teilen (ca. 900 g) und rund wirken. Anschließend oval wirken und in mit Kartoffelmehl ausgestaubte Leinentücher mit dem Schluß nach oben ziehen.
Nach der 3/4 Gare, die bei mir bei 50 Minuten gelegen hat, die Teiglinge umgedreht auf einen Schießer oder ein Backblech legen und mit Wasser abstreichen. Mit etwas Sesam bestreuen und seitlich recht tief einschneiden.
Bei voller Gare mit Schwaden in den 250° heißen Ofen geben und 15 Minuten anbacken und dann fallend auf 180° noch weitere 25 Minuten fertig backen.

Herbstkrüstchen1

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written by Ketex

Aug 30

Safran-Buttermilch1

Mit diesem Rezept ist mir ein äußerst leckerer, softiger Stuten gelungen. Das neue Mehl aus dem Piemont, der Safran, die Butter und die Buttermilch ergeben ein wunderbares Geschmackserlebnis. Der Stuten ist softig, und ist einfach lecker zu der in der jetzigen Zeit von Vielen selbst gekochter Marmelade. Honig, Nußnougatcreme und auch Käse mit lemon-curd sind bestens als Belag geeignet.
Der Teig ist relativ leicht zu händeln und ich kann nur jedem raten: „unbedingt nachbacken“

  • Sauerteig
    200 g Weizenmehl T 65 „La Banette“
    200 g Wasser
    20 g Weizenanstellgut

Alles gut verrühren und 16 Stunden bei 26° (laut Detmolder Einstufenführung (siehe hier) reifen lassen. Bei Raumtemperatur 16 – 18 Stunden.

  • Vorteig
    100g Weizenmehl Mulino Marino Farina di Grano tenero Buratto Bio Typo 2 (hier erhältlich)
    100 g Wasser
    1 g Frischhefe

Auch hier alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Wenn sich kleine Bläschen auf der Oberfläche gebildet haben, bitte für die restlichen 14 Stunden in den Kühlschrank stellen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Vorteig
    430 g Weizenmehl T 65 „La Banette“
    300 g Weizenmehl Mulino Marino Farina di Grano tenero Buratto Bio Typo 2 (hier erhältlich)
    330 g Buttermilch
    60 g weiche Butter
    20 g Salz
    30 g Zucker
    18 g Frischhefe
    1 EL flüssiges Backmalz
    1 Döschen Safran

Zuerst den Safran in ein wenig Buttermilch auf lösen. Ganz lassen sich die Fäden allerdings nicht auflösen.
Dann alle Zutaten in der Küchenmaschine mindestens 10 – 15 Minuten kneten. Ich habe die Alpha 18 Minuten kneten lassen. Danach den Teig im Kessel 30 Minuten ruhen lassen.
Nach der Teigruhe den Teig schon rund wirken und in ein gut bemehltes, großes Garkörbchen (2 kg) mit dem Schluss nach unten geben. Man kann aber den Teig auch teilen und in 2 1kg-Garköbchen geben.
Die Gare ist bei bei 26° 60 Minuten. Bei Raumtemperatur ca. 90 Minuten.
den Ofen zwischenzeitlich auf 250° aufheizen. Den Teigling auf einen Schießer stürzen und in den den Ofen schieben. 15 Minuten bei 250° mit möglichst viel Schwaden anbacken und dann den Ofen auf 180° herunter schalten und noch weitere 60 Minuten backen. Teilt man den Teig in zwei 1kg-Brote so verkürzt sich die Restbackzeit auf 45 Minuten. Nicht vergessen nach 10 Minuten den Dampf abzulassen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

Safran-Buttermilch3

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Aug 20

Sonnenblume1


Bei diesem neuen Rezept wollte ich doch einmal die Wirkung des Weizenmehles T 80 und dem Buratto-Mehl mit Roggenmehl ausprobieren. Es ergab eine Brot mit außerordentlichen Aroma, einer sehr elastischen Krume von mittlerer Porung. Durch die gerösteten Sonnenblumenkerne im Teig bekam das Brot noch zusätzlich einen Kick im Geschmack und auch im Biß. Es ist das perfekte Brot für den Übergang vom Sommerbrot hin zu einem etwas kräftigeren Brot, dass man oft in der kühleren Jahreszeit isst. Ich wünsche viel Spaß bei Nachbacken.

  • Sauerteig
    100 g Roggenmehl 1150
    100 g Wasser
    10 Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

  • Vorteig
    150 g Weizenmehl T 80
    150 g Wasser
    1,5 g Frischhefe

Auch hier alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden anspringen lassen. Wenn sich vereinzelt kleine Bläschen zeigen abgedeckt für 14 -16 Stunden in den Kühlschrank stellen.

  • Quellstück
    55 g Sonnenblumenkerne (geröstet)
    55 g warmes Wasser
    6 g Salz

Die Kerne und das Salz mit handwarmen Wasser übergiessen und auch über Nacht abgedeckt stehen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Vorteig
    Quellstück
    155 g Roggenmehl 1150
    100 g Weizenmehl T 80
    125 g Buratto-Mehl
    135 g Wasser
    8 g Salz
    10 g Frisschefe
    1 Tl Backmalz
    Sonnenblumenkerne zum Wälzen

Alle Zutaten 7 Minuten in der Küchenmaschine kneten.
Anschließend eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten. Nun den Teigling rund formen. Anschließend lang stoßen und die Oberseite mit Wasser abstreichen. Dann in Sonnenblumen kerne wälzen und in ein ovales Garkörbchen legen. Die Gärzeit liegt bei 26° um die 60 Minuten. Bei Raumtemperatur länger.
Den Ofen auf 250° vorheizen.
Den Teigling nach der Gare auf einen Schießer stürzen, einmal mittig einschneiden und in den Ofen geben. Kräftig schwaden. Nach 10 Minuten den Schwaden wieder abziehen lassen und nach 15 Minuten die Temperatur auf 180° herunter stellen. Noch in weiteren 45 Minuten das Brot fertig backen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Sonnenblume

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written by Ketex

Jul 20

Toulouse

Auf der Suche nach dem ultimativen Rezept für ein französisches Landbrot bin ich beim Ausprobieren auf die Mischung der 3 verschiedenen Mehle gestoßen. Als erstes das T 65 La Banette steht für eine größere Porung und einer röschen Kruste. Das Weizenmehl T 80 für einen kräftigeren Biss und eine gewisse Herzhaftigkeit und das Grano tenero Buratto für ein erhöhten Glutenanteil. Das Weizenmehl T 80 und Buratto-Mehl werden auf Stein gemahlen, was dem Brot nochmals eine kräftigere Struktur verleiht. Die Porung ist nicht zu groß und die Kruste schön rösch.
Für mich ist diese Rezept für ein französisches Landbrot, das beste, was ich in den vielen Jahren meiner Backkarriere kreiert habe und es kommt den Broten, die ich in der Touloser Markthalle im Urlaub gekauft habe sehr, sehr nahe. Deshalb habe ich es auch Toulouser Landbrot genannt.

Toulouse1

  • Sauerteig
    150 g Weizenmehl T 65
    150 g Wasser
    15 g Weizenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und dann in 16 Stunden reifen lassen. Gut wären 26° doch geht auch Raumtemperatur, nur da geht der Sauerteig etwas länger.

  • Hauptteig (2 Brote á 1025 g Teiggewicht)
    Sauerteig
    500 g Weizenmehl T 65
    400 g Weizenmehl T 80
    150 g Mulino Marino Farina di Grano tenero Buratto Bio Typo 2
    600 g Wasser
    24 g Salz
    4 g Frischhefe

Alle Zutaten ohne das Salz vermischen. 20 Minuten zur Autolyse stehen lassen. Danach das Salz zugeben und solange kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst.
Es schließt sich eine Stockgare von 2,5 Stunden bei 26° an. Alle 50 Minuten einmal „stretch & fold“ (strecken und falten) einlegen.
Nach dieser Zeit den Teig zu 2 Leiben á ca. 1025 g aufarbeiten. In gut bemehlte Garkörbchen legen (mit dem Schlusss nach oben) und 2 weitere Stunden zur Gare bei 26° stellen.
Die Brote auf einen Schießer stürzen, einschneiden und mit viel Schwaden in den Ofen geben. Anbacken bei 250° für 15 Minuten und dann auf 190 – 210° den Ofen herunter stellen und in weiteren 35 Minuten die Brote fertig backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

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written by Ketex

Jun 15


Seitdem ich die kleinen 750g-Formen in meinen Shop aufgenommen habe, bekomme ich laufend Anfragen, nach Rezepten dazu. Hier nun ein Weißbrot mit langer, kalter Führung und zusätzlichen Aromageber (getrockneter Weizensauerteig). Die ersten Testesser waren vollauf begeistert und meinten, wie das Weißbrot, was sie früher beim Handwerks-Bäcker kaufen konnten.

Sicher, einige Brotbackkünstler werden dieses Rezept als ziemlich trivial abtun, aber ich habe mir auf die Fahne geschrieben, einfache Rezepte, die für Jedermann gut nachbackbar sind, in meinem Blog vorzustellen. Ich wünsche viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbacken.

weisssbrot

weissbrot1

 

 

Rezept für drei 750g-Formen (in Klammern für eine 750g-Form) Teigeinwaage ca. 510 g, Teigausbeute 163

  • Vorteig
    112 g (38 g) Weizenmehl T 65
    112 g (38 g) Dinkelmehl 630
    25 g (8 g) Roggenmehl 1150
    250 g (84 g) Wasser
    2,5 g (0,8 g) Frischhefe

Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt anspringen lassen. Wenn sich vereinzelt kleine Bläschen zeigen für weitere 8 -10 Stunden (morgens ansetzen und bis abends) in den Kühlschrank bei +5° stellen.

  • Hauptteig
    Vorteig
    300 g (100 g) Weizenmehl T 65
    300 g (100 g) Dinkelmehl 630
    70 g (23 g) Roggenmehl 1150
    325 g (108 g) Wasser
    6 g (2 g) Frischhefe
    16 g (5 g) Salz
    16 g (5 g) getrockneter Weizensauerteig (zusätzlicher Aromageber)
    20 g Butter(7 g)
    1 EL (1 TL) flüssiges Backmalz

Abends alle Zutaten in der Küchenmaschine 12 – 15 Minuten kneten, danach den Teig in eine große Schüssel geben und feucht abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Morgens den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Stunde akklimatisieren lassen. Dann den Teig in 3 gleiche Teile teilen und erst rund und dann lang wirken.
Den Teig in die kleine 750g-Formen legen und mindestens 1 Stunde bis 90 Minuten bei Raumtemperatur zur Garre stellen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 230° vorheizen. Die Brote in der Mitte einmal einschneiden, in den Ofen stellen und mäßig schwaden. Nach 15 Minuten den Ofen auf 200° herunter stellen und noch 20 Minuten fertig backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

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Mai 11

hamster

Hier nun noch das letzte Rezept für die Pollerbrotform. Ich habe diesmal das Rezept vom schwarzen Hamster genommen. Ein dunkeles Brot mit vielen Kernen. Sehr herzhaft und aromatisch.
Die Teigeinwaage sollte 500 g sein. Jetzt hat man sicher eine schöne Auswahl von verschiedenen Broten, die man in solch einer Form backen kann.
Viel Spaß beim Nachbacken!

  • Sauerteig
    160 g Roggenvollkornmehl
    160 g Wasser
    16 g Roggen Anstellgut

Alles gut verrühren und bei Raumtemperatur 16 – 18 Stunden reifen lassen.

  • Quellstück
    52 g Sonnenblumenkerne
    52 g Leinsamen
    52 g Kürbiskerne
    52 g schwarzer Sesam
    140 g Roggenschrot (mittel)
    320 g Wasser (heiß)
    16 g Salz

Das heiße Wasser über die Kerne schütten und umrühren und auch 16 Stunden abgedeckt ruhen lassen.

  • Kochstück
    60 g Roggenkörner
    60 g Dinkelkörner
    120 g Wasser

Die Körner solange Kochen, bis kein Wasser mehr im Topf istHauptteig

  • Sauerteig
    Quellstück
    Kochstück
    175 g Weizenmehl 1050
    66 g Roggenmalzflocken
    13 g Frischhefe
    1 TL flüssiges Backmalz
    50 g Wasser

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten. Anschließend eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten. Dann den Teig in 3 gleiche Teile teilen (ca. 500 g). Zu einem Ball formen und in Sonnenblumenkerne wälzen und dann in die einzelnen Poller legen, die vorher gut ausgefettet worden sind. Die Gare beträgt ca. 90 Minuten. der Teig steigt bis kurz unter den Rand der Form.
Den Ofen auf 250° vorheizen. Die Form in den Ofen geben und 15 Minuten anbacken. Dann den Ofen auf 190° zurückschalten und noch weitere 30 Minuten backen. Das Schwaden bei Einschießen nicht vergessen und den Dampf nach 15 Minuten wieder ablassen.

hamster1

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written by Ketex

Apr 26

T80brot

Nachdem ich jetzt das französische Mehl T 80 in meinen Shop aufgenommen und auch vorgestern bekommen habe, musste ich sofort ein französisches Landbrot backen. Als Vorlage zum Rezept habe ich den Norwich Sourdough genommen. Es ist ein einfacher Weizensauer und der Teig muss 3 mal alle 50 Minuten gestreckt und gefaltet (stretch & fold) werden. Wir waren von der Knusprigkeit und dem Geschmack so begeistert, dass wir vergessen haben, ein Bild vom Anschnitt zu machen. Das Brot ist leider nach noch nicht mal einen Tag schon vollkommen aufgegessen und ich soll für Nachschub sorgen.

  • Sauerteig
    75 g Französisches Mehl T 80
    65 g Wasser
    10 g Weizenanstellgut

Alles gut verrühren und 16 Stunden reifen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    260 g französisches Mehl T 80
    260 g französisches Mehl T 65 (La Banette)
    350 g Wasser
    13 g Salz

Alle Zutaten ohne Sauerteig ohne Salz 2 Minuten in der Küchenmaschine mischen und 30 – 45 Minuten zur Autolyse stehen lassen. Das Salz und den Sauerteig zugeben und so lange kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst.

Jetzt den Teig in eine geölte Teigwanne geben und 2,5 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Alle 50 Minuten einen Zyklus stretch and fold einlegen. Anschließend wirken und dann lang rollen. Den Teigling in ein gutbemehltes längliches Garkörbchen mit dem Schluss nach oben legen und 1,5 Stunden bei 26° zur Gare stellen. Bei Raumtemperatur dementsprechend länger. Jetzt auf einen Schießer stürzen, einschneiden und in den Ofen einschießen. (Ich nehme immer das Super Peel dazu) Bei 250° für 15 Minuten anbacken und dann bei 190° 35 Minuten fertig backen. Das Schwaden nicht vergessen und den Dampf nach 10 Minuten durch Öffnen der Ofentür wieder raus lassen.

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Apr 18

poller2

Heute, wie versprochen, das zweite Rezept für die Pollerbrotform. Es ist ein Roggenmischbrot (80/20) und jedes Brot hat eine Teigeinwaage von 450 g. Da ja die einzelnen Teige, Roggenvollkorn, Roggenmisch- oder Weizenbrote unterschiedlich aufgehen, muss man erst herausfinden, wie schwer so eine Teigeinwaage sein sollte. Bei diesem Versuch ist mir die Gare ein wenig zu kurz gewesen, sodass die Brote so ein leichtes Pilz-Aussehen haben. 10 – 15 Minuten längere Gare hätten das Problem aber sicher gut gelöst. Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken.

  • Sauerteig
    318 g Roggenmehl 1150
    318 g Wasser
    32 g Roggenanstellgut

Alles gut verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    330 g Roggenmehl 1150
    165 g Weizenmehl 1050
    220 g Wasser
    17 g Salz
    17 g Hefe
    1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten. Danach eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten.
Jetzt Teiglinge á 450 g abwiegen und erst rund wirken und dann lang rollen. In der Zwischenzeit die Dosen des Pollerbrotverbandes gut mit Trennspray ausfetten, oder einfach mit Buttern gut ausstreichen.
Die lang gerollten Teiglinge in die Dosen legen und etwas andrücken, sodass die Dose zu Hälfte gefühlt ist. Jetzt zur Gare stellen. Sie dauert bei Raumtemperatur ca. 90 Minuten und der Teig sollte bis an den Rand gestiegen sein.
Den Ofen auf 250° Ober- und Unterhitze vorheizen. Beim in den Ofen einstellen, kräftig schwaden und den Dampf nach 10 Minuten wieder ablassen. Nach einer Anbackzeit von 15 Minuten den Ofen auf 180 ^zurückschalten und die Brote noch weitere 35 Minuten backen. Auf ein Rost stellen und abkühlen lassen.

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Poller2-3

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Apr 11

Poller

Durch die Anfrage eines Lesers nach Dosenbrotformen kam mir die Idee, bei meinem Lieferanten nachzufragen. Leider gibt es die Formen nur als 5er Verband und in einer Länge von 58 cm. Diese Größe passt aber in keinen Haushaltsofen. Ich bat nun den Lieferanten, mir ein Angebot für einen 3er Verband exklusiv für uns herzustellen.
Gesagt, getan und nun sind die neuen Formen bei mir am Lager. Passend dafür habe ich jetzt ein Rezept für ein Roggenvollkornbrot mit Sonnenblumenkernen entwickelt. Es ergibt 3 kleine Brote á ca. 500 g.
Jetzt können sich viele Ehefrauen immer ein kleines Körnerbrot backen und die Herren der Schöpfung genießen weiterhin ihr Typenmehlbrot.
Diese Formen können jetzt in meinem Shop käuflich erworben werden. Klick hier!
Viel Spaß beim Nachbacken.

  • Sauerteig
    275 g Roggenvollkornmehl
    275 g Wasser
    27 g Roggenanstellgut

Alles gut verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

  • Brühstück
    63 g Sonnenblumenkerne
    63 g Roggenflocken
    63 g Roggenschrot mittel
    9 g Salz
    189 g heißes Wasser

Das Wasser über die Zutaten geben und umrühren und auch 16 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen.

  • Quellstück
    262 g Roggenvollkornmehl
    105 g Weizenvollkornmehl
    9 g Salz
    193 g Wasser

Auch hier die Zutaten mit dem Wasser übergießen und 16 Stunden abgedeckt stehen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Brühstück
    Quellstück
    13 g Hefe
    1 EL Zuckerrübensirup
    Je nach Gusto, Sonnenblumenkerne, Roggenflocken oder Mehl zum Dekorieren

Am Backtat alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und 7 Minuten langsam kneten. Danach folgt eine Teigruhe von 30 Minuten. Der Teig bleibt dabei im Kessel.

Jetzt den Teig in 3 gleiche Stücke á ca. 520 g teilen und rund wirken. 10 Minuten ruhen lassen. Die Form in der Zwischenzeit mit Butter oder Trennspray ausfetten. Die rundgewirkten Stücke zusammenstoßen, länglich rollen und in die Dosen geben. Etwas andrücken und je nach Dekoration mit Wasser abpinseln und mit Sonnenblumenkernen oder Roggenflocken bestreuen. Die Form dann zur Gare stellen. Bei 32° hat die Gare bei mir 75 Minuten gedauert. Bei Raumtemperatur schätze ich 90 – 120 Minuten. Den Ofen auf 260° aufheizen und die Form mit einmal schwaden in den Ofen geben.
Nach 10 Minuten den Dampf ablasen und die Temperatur auf 190° zurück schalten und dann die Brote in 30 Minuten fertig backen. Etwas abkühlen lassen und dann kann man die kleinen Brote hervorragend aus der Form schütteln.

poller1

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