Dez 11

Laugenbroetchen

Und hier nun die dritte Variante für Laugengebäck, die Semmel. Der Teig bleibt auch hier wieder gleich. Bei diesem Versuch habe ich aus Versehen die Zeit im Gefrierschrank „etwas“ überzogen und die Teiglinge kammen schon fast voll gefroren in die Lauge.
Wie man aber sieht, hat es dem Gebäck überhaupt nichts angetan und die Semmeln sind genauso lecker, wie die anderen beiden Varianten. Was nun den Schluß zulässt, dass man die Teiglinge ruhig einfrieren kann und sie je nach Bedarf entnehmen, laugen und dann backen kann. So kann mann recht einfach einen gemischten Frühstückskorb mit Laugengebäck herstellen.

  • Teig für ca. 20 Semmel
    1000 g Weizenmehl 550
    550 g eiskaltes Wasser
    80 g Schweineschmalz oder Butter
    1 Würfel Frischhefe
    20 g Salz
    1 EL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 8 – 10 Minuten kneten lassen. Den Teig aus der Maschine nehmen und abgedeckt 5 – 10 Minuten ruhen lassen.
Danach Teigstücke a´ca. 80 g abwiegen. Den Teig schön rund schleifen und etwas entspannen lassen.
Dann die Semmelnkugeln etwas platt drücken und mit einem Gemisch aus Roggenmehl und Kartoffelstärke (1:1) bestreuen.
Mit dem Kaisersemmeldrücker jetzt bis fast nach unten durchdrücken. Die gestüpfelten Semmeln mit einem Mehlbesen oder Pinsel abfegen und verkehrt herum auf ein mit einer Backfolie ausgelegtes Backblech legen. Mit einer Folie abdecken und 30 – 45 Minuten zur Gare bei Zimmertemperatur stellen.
Danach das Blech für 20 Minuten in den Tiefkühler stellen und die Brötchen anfrieren lassen.

Eine Natronlauge jetzt herstellen. 40 g Laugenperlen auf ein Liter Wasser in eine größere Schüssel geben und vorsichtig umrühren. Die Teiglinge aus dem Gefrierschrank nehmen und mit dem Gesicht nach unten in die Lauge legen. Hierbei sind Einweghandschuhe sehr von Vorteil. Die Semmeln kurz schwimmen lassen und dann mit einer Schaumkelle auf das mit der Folie ausgelegte Backblech legen. Mit Hagelsalz und Kümel, je nach Gusto bestreuen.
Um die ganze Prozedur zu vereinfachen, biete ich ein Belaugungsgerät von der Fa. Häussler in meinem Shop an. Da geht die ganze Prozedur viel einfacher.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° aufheizen und die Semmeln dann in ca. 15 Minuten schön braun ausbacken.

Man kann selbstverständlich die Hefe durch einen Vorteig und einen Teig über nacht im Kühlschrank erheblich verringern.

gemischterLaugenkorb

Endlich sind jetzt auch die Laugenperlen zur Herstellung der Natronlauge in meinem Shop erhältlich!

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written by Ketex

Dez 01

Laugenstangen

 

Hier nun die zweite Variante aus meiner Laugentriologie. Es sind Laugenstangen und werden ähnlich aufgerollt wie Croissants. Als Aufstreu kann man Hagelsalz, Kümmel oder auch Sesam benutzen. Wer mag kann auch geriebenen Käse aufstreuen. Viel Spaß beim Nachbacken.

Jetzt endlich sind die Laugenperlen zur Herstellung von Natronlauge in meinem Shop lieferbar!

 

  • Teig für ca. 20 Stangen
    1000 g Weizenmehl 550
    550 g eiskaltes Wasser
    80 g Schweineschmalz oder Butter
    1 Würfel Frischhefe
    20 g Salz
    1 EL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 8 – 10 Minuten kneten lassen. Den Teig aus der Maschine nehmen und abgedeckt 5 – 10 Minuten ruhen lassen.
Danach Teigstücke a´ca. 80 g abwiegen. Den Teig so zusammenfalten und zu einem Quadrat ausrollen.
Jetut Dreiecke von ca. 12 cm Breite und einer Länge von 15 cm schneiden. An der Spitze kann man den Teig noch etas in die Länge ziehen. Dann rollt man von der breiten Seite die Stangen auf.
Man legt sie auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Backblech und läßt die Sangen bei Raumtemperatur 30 – 45 Minuten gehen.
Danach sollten sie mit samt dem Blech in den Tiefkühler für 15 – 25 Minuten, damit sie absteifen können und man sie besser in die Lauge legen kann.
Eine Natronlauge jetzt herstellen. 40 g Laugenperlen auf ein Liter Wasser in eine größere geben und vorsichtig umrühren. Die Teiglinge aus dem Gefrierschrank nehmen und mit dem Gesicht nach unten in die Lauge legen. Hierbei sind Einweghandschuhe sehr von Vorteil. Die Stangen mit der Oberseite nach unten kurz schwimmen lassen und dann wieder mit einer Schaumkelle auf das mit der Folie ausgelegte Backblech legen. Mit Hagelsalz und Kümmel bestreuen.
Um die ganze Prozedur zu vereinfachen, biete ich ein Belaugungsgerät von der Fa. Häussler in meinem Shop an. Da geht die ganze Prozedur viel einfacher.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° aufheizen und die Stangen dann in ca. 15 Minuten schön braun ausbacken.

Man kann selbstverständlich die Hefe durch einen Vorteig und einen Teig über nacht im Kühlschrank erheblich reduzieren.

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Nov 21

Brezel

Laugengebäck und vor allen Dingen Brezel sind ein Spezialgebäck, das sich vor allem in Süddeutschland großer Beliebtheit erfreut. Mittlerweile gibt es aber auch das Gebäck hier und da in unseren nördlichen Regionen. Viele Hobbybäcker fürchten sich vor dem Umgang mit der Natronlauge, aber, wenn man einige Dinge beachtet, ist das Ganze wirklich nicht so beängstigend. Einweghandschuhe sollte man schon anziehen, aber ein bißchen Lauge auf der menschlichen Haut, wird kurz mit Wasser wieder abgewaschen und es passiert gar nichts. Jeder hat schon mal „Abflussfrei“ oder Ähnliches benutzt und dass ist nichts anderes als diese Lauge und deshalb kann man sie auch beruhigt in das Abwasser entsorgen. Um die Sache noch einfacher zu machen habe ich jetzt das Belaugungsgerät von Fa. Häussler in meinem Shop aufgenommen. Das vereinfacht die Prozedur erheblich. Auch bekommt man in meinem Shop jetzt die Laugenperlen die man 40 g mit einen Liter Wasser mischt, um die richtige Lauge herzustellen. Wenn jemand Fragen dazu hat, kann er sich gerne an mich wenden und nun viel Spaß beim Nachbacken.

  • Teig für ca. 20 Brezel
    1000 g Weizenmehl 550
    550 g eiskaltes Wasser
    80 g Schweineschmalz oder Butter
    1 Würfel Frischhefe
    20 g Salz
    1 EL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 8 – 10 Minuten kneten lassen. Den Teig aus der Maschine nehmen und abgedeckt 5 – 10 Minuten ruhen lassen.
Danach Teigstücke a´ca. 80 g abwiegen. Den Teig so zusammenfalten und rollen, so dass sich ca. 10 cm lange Rollen gebildet haben. Ähnlich einer Zigarre.
Nebeneinander legen und wieder mit Folie abdecken. So lange abgedeckt lassen, bis der Teig sich entspannt hat. Jetzt ein Teigstück nehmen und von der Mitte aus so rollen, das mittig ein Bauch bleibt und die Enden immer dünner werden. Der Teigstrang sollte ca. 40 – 50 cm lang sein. Die Enden 2 mal überkreuz legen und an der Brezel etwas seitlich andrücken. Danach kann mann die Brezel noch etwas vorsichtig auseinander ziehen und Ihre Form korrigieren. Mann legt sie auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Backblech und läßt die Brezen bei Raumtemperatur 30 – 45 Minuten gehen.
Danach sollten die Brezen mit samt dem Blech in den Tiefkühler für 15 – 25 Minuten, damit sie absteifen können und man sie besser in die Lauge legen kann.
Eine Natronlauge jetzt herstellen. 40 g Laugenperlen auf ein Liter Wasser in eine größere geben und vorsichtig umrühren. Die Teiglinge aus dem Gefrierschrank nehmen und mit dem Gesicht nach unten in die Lauge legen. Hierbei sind Einweghandschuhe sehr von Vorteil. Die Brezel kurz schwimmen lassen und dann wieder mit einer Schaumkelle auf das mit der Folie ausgelegte Backblech legen. Am Bauch mit einem spitzen Wellenschliffmesser einschneiden und mit Hagelsalz bestreuen.
Um die ganze Prozedur zu vereinfachen, biete ich ein Belaugungsgerät von der Fa. Häussler in meinem Shop an. Da geht die ganze Prozedur viel einfacher.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° aufheizen und die Brezel dann in ca. 15 Minuten schön braun ausbacken.

Man kann selbstverständlich die Hefe durch einen Vorteig und einen Teig über nacht im Kühlschrank erheblich reduzieren!

Brezel1

Der Anschnitt:

Brezel2

Belaugungsgerät:

Laugengerät

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