Partybrote

bread braun

Als ich diese kleinen Partybrote das erste Mal sah, war ich vollauf begeistert davon. Das sind Kastenformen für sehr schmale Brotlaibe, die es in unterschiedlichen Längen gibt. Darin kann man so viele Brot-Varianten backen und hat bei seinem nächsten Grillfest oder Partyabend einen tollen Hingucker beim Brotkorb. Speziell Kinder sind von den kleinen Scheiben immer ganz begeistert.
Auch kleine Vollkorn- oder auch Schwarzbrote kann man sehr gut darin backen. Hier gibt es sicher keine Grenzen. Die Teigeinlage habe ich bei einer Form von 30 cm Länge auf 500-600 g kalkuliert, aber das muß man ausprobieren.

Hier sind zwei Varianten aus dem gleichen Teig – einmal als Zopf und einmal als Brötchen. Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.

1. Vorteig

Am Morgen alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden anspringen lassen. Auf dem Teig zeigen sich vereinzelt Bläschen. Danach kommt er bis abends in den Kühlschrank.

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Alles in der Küchenmaschine 10-15 Minuten kneten lassen. Danach den Teig in eine leicht geölte Teigwanne oder in eine große,  mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckte Schüssel legen und bis zum nächsten Morgen in den Kühlschrank stellen.
Am Morgen jeweils für jede Partybrotform 12 Teile à 50 g abwiegen und schön rund schleifen. Die kleinen Brötchen auf der Oberseite feucht machen und in verschiedene Saaten drücken und dicht an dicht in die Formen legen. Etwas zusammendrücken. Danach für 2 Stunden zur Gare stellen und anschließend bei 230° für 25 Minuten abbacken.

Für die zweite Variante jeweils 3 Stränge à 200 g ausrollen zu einer Länge von ca. 55-60 cm. Diese zu einem einfachen Zopf flechten und in die Form geben. Eventuell mit Mehl bestreuen. Hier genauso zur Gare stellen und abbacken wie oben. Um einen Glanz auf dem Gebäck zu kommen, einfach 25 g Kartoffelmehl mit 500 g Wasser aufkochen und damit abstreichen.
Aus der Form nehmen und abkühlen lassen.


--Rezept als PDF downloaden / drucken--


Dieser Beitrag hat 23 Kommentare

  1. Hallo

    kann man es auch ohne die Form backen ?
    lg
    Heike

  2. Hallo Gerd,

    gibt es die passenden Formen gar nicht mehr in Deinem Shop (oder übersehe ich sie vielleicht nur)? Welche Größe sollte die Form optimalerweise haben?
    Danke für Deine Antwort und viele Grüße,
    Hike

    1. Hallo Hike,
      derzeit sind die Formen nicht lieferbar. Wir kümmern uns.
      Herzliche Grüße

      1. Ich würde mich auch freuen, wenn es die Formen nochmal geben würde.

        viele Grüße Kristin

        1. Leider ist die Mindestbestellmenge so hoch und die Nachfrage so klein, dass sich das nicht lohnt. Ich finde es auch sehr schade.

  3. Hallo Gerd,

    Ich möchte morgen diese Partybrötchen backen. Die Form habe ich ja längst bei euch gekauft (übrigens ganz tolle Qualität). Ist es besser wenn ich bei diesen Brötchen dampfe bzw schwade?

    VG Sonja

    1. Hallo Sonja,
      schwaden ist immer gut. Hält das Gebäck an der Oberfläche elastisch. Für einen besseren Ofentrieb.
      Viele Grüße
      Gerd

  4. Hallo Gerd,
    beim letzten Mal hab ich versehentlich die doppelte Menge Teig gemacht und musste etwas einfrieren. Ich würde den Teig jetzt langsam im Kühlschrank auftauen lassen, danach die Brötchen formen und zur Gare stellen. Kann das klappen oder sollte ich besser frischen Teig machen?
    Viele Grüße, Teresa

  5. Boah ging das schnell 🙂
    Ganz lieben Dank

  6. Hallo Beate,
    ich denke Du solltest die gleiche Menge nehmen.
    VG
    Gerd

  7. Hallo Gerd
    eine Frage hab ich doch noch.
    Da meine Kühlschränke immer um die 5° bis 7° haben und ich dann oft Schwierigkeiten hatte den Teig wieder auf Temperatur zu bekommen ( er ewig für die Gare brauch), würde ich ihn über Nacht lieber in den Keller stellen (ca 12 – 15° je nach Außentemperatur). Habe damit gute Erfahrungen gemacht, bin aber nie sicher wegen der Hefemenge.
    Soll ich dann die Hefe im Hauptteig lieber noch um die Hälfte reduzieren, oder bei der (Keller) Temperatur ruhig dieselbe Menge nehmen?
    Vielen Dank
    V.G. Beate

  8. Hallo Gerd
    habe mir das Partybrot mit den verschiedenen Saaten für Ostern vorgenommen.
    Kann man die einzelnen Brötchen, wie bei Einback, einfach abbrechen/reißen?
    Oder soll ich die Stoßflächen lieber etwas mit Öl bepinseln, damit sie sich auch ohne Messer gut teilen lassen?
    V.G. Beate

    1. Hallo Beate,
      kann mann prima reißen und braucht nicht zu ölen.
      VG
      Gerd

  9. Hallo Ulrike, hallo Gerd,
    sehr schönes Rezept und super Backformen
    MfG Wolfgang

  10. Danke für das tolle Rezept 🙂 Kann die nächste Party laut abwarten, auf der ich diese Brötchen mitbringen kann! Liebe Grüße aus St. Martin im Passeiertal 🙂

  11. Nelli,
    sie sind aus aluminiertem Stahlblech.
    VG
    Gerd

  12. Danke Gerd für die schnelle Antwort. Ich werde mir jetzt die Form bestellen und bin mal gespannt, ob ich es schaffe das Partybrot zu backen.
    Viele Grüße
    Regina

  13. Hallo Gerd , mich würde interessieren , aus wechem Material die Backformen sind. LG Nelli

  14. danke, Gerd.
    habe mich nun erstmal für ein Brot mit 1050er Mehl entschieden.

  15. Hallo Gerd,

    ich bin absoluter Neuling und ein wenig verwirrt. Beim Hauptteig hast Du „500 gr. Weizen“ geschrieben. Nehme ich beim Hauptteig wie bei dem Vorteig das Weizenmehl 550? Dann weiß ich auch nicht, was „zur Gare stellen“ bedeutet. Heißt das, dass ich den Teig noch mal 2 Std. gehen lassen muss? Einen Gärofen habe ich leider nicht.
    Liebe Grüße
    Regina

    1. Hallo Regina,
      natürlich muss beim Hauptteig auch Weizenmehl 550 heißen. habs gerade deändert.
      Ja richtig, die Gare dauert ca. 2 Stunden. Du musst den teig so lnage gehen lassen.
      VG
      Gerd

  16. Hallo Marie,
    ja, dass kannst Du machen, aber die Brote werden sicherlich etwas fester dadurch.
    VG
    Gerd

  17. Hallo Gerd,

    bin derzeit knapp mit dem 550er Mehl, hätte aber noch mehr 1050er Mehl da. könnte ich statt den 550er auch das 1050er nehmen? von der selben Getreidesorte sind ja beide.

    viele Grüße von Marie

Schreibe einen Kommentar