Prater-Stangerln

Prater Stangerln
bread braun

Dieses Rezept habe ich schon sehr lange vor mir „hergeschoben“. Ich habe es aus einem österreichischen Rezeptheft. Es hat mich immer abgeschreckt, die Stangerln oder Hörnchen so zu formen. Es gehört schon ein wenig Übung dazu. Ich habe unten in der Beschreibung versucht, das Vorgehen zu erklären, aber besser ist es, sich auf Youtube ein Video herauszusuchen und anzuschauen. Ich habe gemerkt, dass der Teig sich viel besser aufrollen läßt, wenn er etwas länger liegt. Die Arbeitsplatte sollte dabei nicht so stark bemehlt sein. Letztendlich sind mir die Stangerln ganz gut gelungen und sehen jedenfalls dem Original ziemlich ähnlich. Viel Spaß beim Nachbacken.

1. Sauerteig

Alles klümpchenfrei verrühren und bei 26° 16 Stunden reifen lassen, bei Raumtemperatur ca. 18-20 Stunden.

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten. Anschließend den gemahlenen Kümmel zugeben und nochmals 2 Minuten unterkneten.
Jetzt erfolgt eine Teigruhe im Kessel von 30 Minuten.
Danach Teile von 85-88 g abstechen und wie Brötchen rundschleifen. Die Teile etwas platt drücken und in Mehl wenden. Mit dem Rollholz einen ovalen Teigling von ca. 18 cm ausrollen. Jetzt sollte man den Teigling ca. 10-20 Minuten entspannen lassen.
Nun nimmt man mit der linken Hand das untere Ende und zieht den Teigling etwas in die Länge und mit der rechten Hand rollt man die Stange langsam auf. Am besten mal auf Youtube anschauen.
Die Stangen auf ein Backblech setzen und 30-50 Minuten schön warm zur Gare stellen.
Anschließend mit Wasser besprühen und mit Salz und Kümmel bestreuen. Mohn und Sesam gehen natürlich auch.
Abbacken der Hörnchen bei 230-240° für 20 Minuten.


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Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. Des sand Soizstangerl ! Salzstangerl…am Besten zu einem Gulasch 🙂

  2. Ich bin ganz begeistert von diesen umfangreichen Rezepten hier! Brotbacken finde ich immer super, sobald ich etwas Zeit dafür habe… Diese hie sehen ja wirklich aus wie vom Bäcker…

  3. Ich glaube hier sind einige Rezepte, die ich unbedingt mal nachbacken muß. Klingt alles so gut, das mir schon das Wasser im Munde zusammenläuft. Und ich gebe zu, von einigem habe ich bisher noch nie gehört

  4. @Corina
    Nun… St. Gallen kann man nicht gerade als kleines Kaff in der Schweiz bezeichnen, trotzdem kommt mir spontan nur das St. Gallerbrot in den Sinn, welches mit Ruchmehl & Vollkornmehl hergestellt wird. Bei „Innen luftig und trotzdem feucht“ denke ich da jedoch eher an St. Galler Bürli, welche jedoch aus Ruchmehl & Halbweissmehl bestehen. Aber: verschiedene Bäcker, verschiedene Rezepte. Hast du keinen Namen zu dem Brot?

  5. Hallo. Das ist ja eine super Seite! Habe erst kürzlich angefangen Bort zu backen. Es gibt da ein Brot (von einem kleinen Kaff in der Schweiz), das ich gerne versuchen würde. Es ist Ruchmeh/Vollkorn, aber innen luftig und trotzdem feucht. Also man kann das Innere mit den Fingern zu einem Klumpen formen, doch hat es viele Blasen und ist ganz luftig. Hast Du einen Tipp, wie man so etwas hinkriegt?
    Dankeschön!

    1. Hallo Scham mal im Blog weiter unten da sind einige solcher Brote mit Rezept.
      Viele Grüße
      Gerd

  6. Super Ketex.
    Habe ich auch schon gebacken…
    Die sahen dann auch klasse aus und eibauer
    und eibauerin waren happy.

    Hbg
    Eibauer und eibauerin

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