Eibauers Bierbrot

Bierbrot
bread braun

Das Schwarzbierroggenbrot von Eibauer ist eines der besten Rezepte mit Schwarzbier und sehr bekannt.
Jetzt habe ich von meinem Backfreund Eibauer ein neues Rezept mit Bier (Pils oder Export, das ist egal) bekommen.
Es ist ein äußerst leckeres und zu einer kräftigen Jause sehr gut passendes Brot. Für das Oktoberfest bestens geeignet!
Selbstverständlich kann man es auch sehr gut mit Marmelade oder Pflaumenmus essen.
Viel Spaß beim Nachbacken.

1. Sauerteig

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur ( besser wären 26 Grad) reifen lassen.

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Das Backmalz mit der Hefe in dem Bier auflösen und alle Zutaten dann 5-8 Minuten in der Küchenmaschine kneten.
Eine Teigruhe von 30 Minuten schließt sich an.
Danach den Teig rundwirken, mit Wasser abstreichen und in Roggenmehl wälzen.
In ein leicht bemehltes Garkörbchen geben und 60-75 Minuten zur Gare stellen.
Danach den Teigling auf einen Schiesser stürzen und auf dem Schiesser nochmals 15 Minuten gehen lassen.
Jetzt mit dem Bäckermesser einschneiden und bei 250° mit Schwaden für 15 Minuten anbacken, bis die gewünschte Bräune erreicht ist.
Den Ofen auf 180° herunterstellen, den Dampf ablassen und in weiteren 45 Minuten fertig backen.


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Dieser Beitrag hat 25 Kommentare

  1. Hallo Gerd,
    funktioniert das Rezept auch mit alkoholfreiem Bier?

    Gruß, Heinz 🙄

    1. Na, klar.
      Gruß
      Gerd

  2. Hallo Gerd,

    ich habe jetzt als Kochstück 100g Weizenkörner mit 200g Wasser hegestellt bis das gesamte Wasser aufgesogen wurde. Anschließend den Weizenvollkorn Anteil von 70g, 2 Stunden in 80g Bier quellen lassen. Natürlich den Flüssigkeitsanteil gesamt etwas reduziert.
    Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ein kräftiges leicht feuchtes Brot.
    Erstmal in der Form gebacken zur Sicherheit.
    Viele Grüße und vielen Dank für Deine tollen Rezepte.

  3. Hallo,

    könnte ich hier auch ein Koschstück einarbeiten? Ich habe das Brot schon sehr oft gebacken mit großen Erfolg. Ich wollte nur eine kleine Veränderung mit einem Kochstück, z.B. das Roggenvollkornmehl.

    Viele Grüße und danke für die wunderbaren Rezepte.

    Gert

    1. Dass geht bestimmt.
      Viele Grüße
      Gerd

  4. Trotz meiner Fehler ( nicht genug bemehlt und trockentuch am Brot hängen geblieben, dadurch breit gelaufen) ein sehr leckeres Brot was ich definitiv nochmal backen werde.

  5. Hallo Gerd,
    danke für die schnelle Antwort,
    hatte schon beim Kneten mit der Hand nach und nach etwas mehr Mehl eingearbeitet, leider wohl noch nicht genug.
    Da ich hier nur das Diamant Vollkornmehl bekomme, werde ich deinen Tipp ausprobieren, und die Biermenge verringern.

    Lieber Gruß Bea

  6. Hallo Bea,
    es liegt sicherlich an Deinem Vollkornmehl. Es nimmt sicher nicht so viel Flüssigkeit auf wie meines. Bitte nimm beim nächsten Versuch einfach etwas
    weniger Bier, oder wechsele Dein Vollkornmehl.

  7. Hallo Gerd,
    backe nun schon einige Zeit nach deinen Rezepten, danke dafür.
    Alles gelingt, auch freigeschobene Brote, nur dieses, sehr leckere Brot läuft mir immer breit!
    Beim alten Fritz geht es doch auch gut, hilf mir, was mache ich falsch?
    Gruß und Dank, Bea

    P.S. Habe neulich über meinen Sohn Maximilian einiges bei dir bestellt…mein Mann isst das Brot zwar gern, hat aber kein Verständnis dafür, das man auch das richtige Material und Werkzeug dazu braucht. Danke für die schnelle Zusendung.

  8. Hallo Gerd,

    das Brot sieht so lecker aus. Möchte es gerne backen. Bin aber Neuling . Meine Frage:
    Ich habe gerade einen neu angesetzten Sauerteig fertig.( Ca.800g.Davon nehme ich dann 100g als ASG) Kann ich den so als Sauerteig nehmen(jetzt beim 1.Mal) und direkt mit dem Schritt „Teig“ weiter machen, oder muss ich den auch anfrischen?

    Liebe Grüße

    Jutta

    P.S.Schade, dass deine Seminare schon bis Mitte des Jahres ausgebucht sind.

    1. Hallo Jutta,
      dass kannst Du so machen. Brauchst ihn nicht vorher anfrischen.
      Viele Grüße
      Gerd

  9. Hallo Gerd,
    ich möchte mich auch an Deinem Brot versuchen.
    Bei welcher Temperatur stellst Du Dein Brot zur Gare?
    freundliche Grüsse
    Thomas

    1. Hallo Thomas,
      Weizen- und Weizenmischbrote bei 26° und Roggen- und Roggenmischbrote bei 32 – 34°. Wer keinen Gärschrank oder keine Gärbox hat, sollte den wärmsten Platz in seiner Wohnung finden und dort die Teiglinge zur Gar stellen. Im Backofen ist es nicht günstig, da dieser ja zum Brot backen dann voll aufgeheizt werden muss.
      Viele Grüße
      Gerd

  10. Auch von mir noch einmal ein herzliches Dankeschön für dieses tolle Rezept. Da ich eine krachende Kruste liebe, habe ich den Backstein auf 280° vorgeheizt und das Brot dunkel ausgebacken. Ein Gedicht ! Auch der Erfolg, Mini-Brote (100 Gramm) als Couvert zu backen, war ein voller Erfolg.

    Beste Grüße
    Stefan

  11. Hallo Gerd,

    danke für das tolle Brotrezept, habe es heute nachgebacken. Wie bei fast allen Deinen Rezepten nehme ich etwas weniger Wasser(Bier) und etwas mehr Salz.

    Geschmacklich ist das Brot kräftig und sehr lecker, mir diesmal nicht perfekt gelungen, vielleicht lag es daran, das ich Weizenbier genommen habe.

    Ich habe die Gare im Körbchen verlängert und nicht auf dem Schießer. Kann es sein das es dadurch an anderer Stelle reißt oder habe ich nicht richtig gewirkt?

    VG Matthias

  12. Kompliment Gerd (und Eibauer an der Stelle), noch mal ein SUPER leckeres Brot. Aufgrund mangelnder Zutaten in China musste ich das Rezept vereinfachen, habe es jedoch noch mit ein paar Mandeln als Zugabe verfeinert. Ist bereits eines unserer Lieblingsbrote. Da das mit aus dem Ausland bestellen und dem sicheren Versand hier nicht immer klappt, habe ich mir, anstatt bei Dir zu bestellen, über viele Ecken eine Teflon Matte als Ersatz für das Dauerbackpapier besorgt und kann das nur jedem weiterempfehlen der ganz am Anfang des Backens steht, unbedingt kaufen, wusste gar nicht wie ich vorher ohne das Teil gebacken habe. Wenn ich mal wieder in Dland bin, muss ich mir noch unbedingt Dein Buch zulegen.
    LG und weiter so …

  13. Ja, das habe ich gesehen, dass dir nicht das gleiche Schicksal widerfahren ist – daher die Nachfrage. Allerdings backe ich in der letzten Zeit fast ausschließlich mit WST und mit wenig Roggen. Na, es wird einen zweiten Versuch geben. Danke für die Antwort, Gerd – und liebe Grüße

  14. Liebe Micha,
    Du als wirklich erfahrene Bäckerin müsstest doch an der Teigkosistenz sehen, ob der Teig breit läuft!
    Um einen schönen Ausbund zu bekommen, so schreibt es jedenfalls F.J. Steffens, sollte man immer die Teiglinge noch 10 -15 Minuten auf dem Schießer garen lassen. Bei mir ist nichts breit gelaufen.
    Viele Grüße
    Gerd

  15. Für was eigentlich der Zwischenschritt mit dem Gehen auf dem Schieber – dabei läuft das Brot doch nur breit?

    Gleich skeptisch, habe ich mich auf eure Erfahrung verlassen, aber es kam, wie es kommen mußte…

    Gibt es eine Erklärung, warum das Brot eine weitere viertel Stunde bereits auf den Schieber gestürzt nochmals gehen zu lassen?

  16. ..hol mir mal ein Bier..sagte mal Herr S…. 😳
    ..nach den Bildern werde ich wohl das nächste
    Bier wieder verbacken…und später verputzen.. 😉
    HBG
    eibauer

  17. Habs im Rezept verändert!

  18. Den Sauerteig vorher einfach eigens zusammenrühren oder über Nacht gären lassen? Oder sogar noch länger?

  19. Lecker! Das kommt auf die Liste – Brot mit Bier das kann der eibauer, das wissen wir!

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