Delbrücker Prinzen-Bier-Brot

bread braun

Die Karnevalszeit rückt immer näher. Delbrück ist eine Hochburg des ostwestfälischen Karnevals. Es gibt einen Kinderumzug und einen Rosenmontagsumzug, wo bisweilen zwischen 200.000 bis 250.000 Zuschauer hierher kommen. Zu Ehren unseres Prinzen wird das Delbrücker Prinzenbier gebraut. Es wird vom 11.11. bis zum Aschermittwoch verkauft.
Was lag da für mich näher, als ein Prinzen-Bier-Brot zu backen. Es ist ein Brot mit Bier, Kartoffelflocken und einer wild aufgerissener Kruste. Selbstverständlich kann man es mit jedem anderen Bier backen. Viel Vergnügen dabei!

Bei den Kartoffelflocken muß man insofern aufpassen, weil es sehr viele verschiedene Sorten gibt und das Mischungsverhältnis mit Wasser oder Milch immer anders ist.

1. Sauerteig

Am Vorabend:

Alles gut verrühren und 16-18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

2. Hauptteig

3 Brote à ca. 700 g

3. Zubereitung

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 12-15 Minuten kneten. Danach eine Teigruhe von 2 Stunden bei Raumtemperatur einhalten und den Kessel abdecken.
Jetzt 3 gleich große Teile abwiegen und schön rundwirken. Die Teile etwas flach drücken und erst die obere Hälfte zur Mitte umklappen und mit den Fingerkuppen festdrücken und dann die untere Hälfte ebenfalls zur Mitte umklappen und festdrücken. Die Brote sollten eine längliche Form bekommen. Mit dem Schluß nach oben auf einen Schiesser legen und abgedeckt nochmals 10 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 250° vorheizen.
Dann die Brote mit viel Schwaden in den Ofen einschießen. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen. Die Temperatur auf 230° zurückschalten und noch weitere 40 Minuten backen.
Auf einen Rost legen und auskühlen lassen.


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Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. In der Form, wenn sich das Teiggewicht verändert, verändert sich auch die Backzeit. Ich würde jetzt 70 Minuten backen bei einer Form von 1 kg Teiggewicht.
    Das Rezept ist so ausprobiert von mir und das Resultat sieht man auf den Bildern. Bei Facebook ist es auch schon nachgebacken worden und es ist perfekt geworden.

    VG
    Gerd

  2. …das Ergebnis sieht sehr lecker aus!!!

    Hbg
    Eibauer

  3. Bei einem Brot mit Bier liegt man eigentlich immer richtig. Sieht sehr attraktiv aus!
    LG, Karin

  4. Hallo lieber Ketex
    Ganz am Anfang deines Bloggs, war dir aufgefallen, dass viele Brote leckerer wären, hätten sie mehr Flüssigkeit.
    Du hast dann eine Regel zur Flüssigkeitsberechnung aufgestellt. Die hätte ich gerne nochmal.
    Danke für deine Zeit
    Herzliche Grüsse
    Edda Anding

    Ps: Erwähnt hattest du das Thema nochmal bei einem Rezept aus Deutschlands beste Bäcker und einem Rezept aus Le Pain, einem schweizer Backbuch und auch bei diesem Sole Brot. 🙂

  5. Hallo Edda,
    ich glaube hier irrst Du und Du meinst einen andeeren Blogg.
    Ich kann mich nicht mehr erinnern.
    Viele Grüße
    Gerd

  6. Hallo Ketex, dieses Rezept sieht mal wieder besonders verlockend aus 🙂
    Ist es richtig, dass die Stueckgare nur 10 Minuten betraegt? Wenn so, wie kommt’s, wo doch sonst immer wesentlich laenger angesagt ist?
    Ausserdem, koennte ich, ohne dem Brot geschmacklich oder sonst zu schaden, Kartoffelflocken einfach durch Haferflocken ersetzen?
    Mit herzlichem Dank, L.

  7. Schönen guten Tag,
    beim Ansetzen des Teiges hatte ich nach der Zuagbe des Bieres einen schönen festen Brotteig. Nach Zugabe des Wassers hat der Teig völlig an Form und Struktur verloren und war mehr oder weniger flüssig. Frei zu backen ging gar nicht, ich habe dann eine Form verwendet und es entstand ein wunderbares Brot. Jetzt bleibt die Frage, wenn ich das Brot frei backen will in meinem Brotbackofen, was muss ich verändern?

    1. Hier kommt es auf die Kartoffelflocken an. Sie sollten schon ziemlich viel feuchtigkeit aufnehmen können.
      VG
      Gerd

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