Dinkelvollkorntoast

Dinkelvollkorntoast
bread braun

Da viele Menschen eine Weizenallergie haben, Dinkel aber sehr gut vertragen, habe ich für diese einen Dinkelvollkorntoast gebacken.
Dinkel ist eine Vorform des Weizens. Er ist ziemlich dünge-resistent. Deswegen kann man den Ertrag nicht wirklich steigern, und daher ist er auch ein vergleichsweise sehr teures Getreide.
Er hat aber für mich einen unvergleichlich tollen Geschmack. Der Geschmack wird durch die lange, kalte Führung noch weiter verbessert.
Viel Spaß beim Nachbacken.

1. Vorteig

Alles gut durchrühren und 12-16 Std. bei Raumtemperatur reifen lassen.

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Alle Zutaten in der Küchenmaschine ca. 10-15 Minuten kneten. Danach den Teig einmal falten und in eine große Schüssel geben und für 16 Std. in den Kühlschrank (5°) stellen.
Am Backtag 1 Std. akklimatisieren lassen, erst rund, dann lang wirken und in eine gut gefettete Toastbrot-Kastenform oder eine normale Kastenform geben. Ca. 90 Minuten zur Gare stellen.

Bei 225° 15 Minuten anbacken, den Dampf ablassen und in weiteren 35 Minuten fertigbacken. Vorher natürlich das Schwaden nicht vergessen.


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Dieser Beitrag hat 35 Kommentare

  1. Hallo Gerd, der Toast ist gut gelungen und schmeckt vorzüglich. Ich verstehe aber nicht ganz warum ich mit Dampf anbacken soll, dann Dampf ablassen und danach wieder schwaden soll? Oder gilt das Schwaden nur für das Anbacken? Über eine kleine Rückinfo würde ich mich freuen. Danke und Gruß. Klaus

    1. Du solltest nur beim Anbacken schwaden, da sonst die Kruste zu kräftig wird. VG

  2. Hallo Marc,
    ja versuch es mal mit Zucker, dass könnte dann schneller bräunen.
    VG
    Gerd

  3. Hallo Gerd, wir haben das Rezept nachbacken und es ist wirklich sehr lecker! Allerdings bin ich mit dem Toasten nicht wirklich zufrieden. D.h. es könnte besser /schneller bräunen (am Toaster liegt es nicht, denn bei gekauftem Toast ist das Ergebnis wie gewünscht). Kann ich dies durch zu. B. Zugabe von Zucker im Hauptteig verbessern?
    PS: Vielen Dank vorab für Deine Antwort, auch auf die wirklich schnelle Antwort bei meiner gestrigen Anfrage beim Schwarzwälder Brot!

  4. Hallo,
    erstmal ein dickes Lob an dich und deine Seite.
    Der Toast ist der Hammer!
    Kann ich den Vollkornanteil erhöhen? Mengenangaben für zwei Brote.
    Muss ich in beiden Teigen Typenmehl und vollkornmehl haben oder kann ich das auch so aufteilen?

    Vorteig: 300g Dinkelmehl 630
    30g Roggenmehl 1150
    400g Wasser
    3g Hefe

    Hauptteig: Vorteig
    600g Dinkelvollkornmehl
    70g Roggenmehl
    380g Wasser
    Backmalz
    20g Salz
    10 g Hefe

    Gruß Tina

    1. Hallo Tina,
      das geht bestimmt auch so, wie Du geschrieben hast.
      VG
      Gerd

  5. Kann man das auch in einer Toastbrotform machen ?

    1. Ja, das geht natürlich.
      VG
      Gerd

  6. Ich weiß immer nie, ob ich mit Umluft oder Ober-/Unterhitze backen muss… Was ist am Besten?

    1. Immer mit Ober- und Unterhitze Brot backen.
      VG
      Gerd

  7. Bitte was bedeutet “ gare „?
    Ist es das was man als “ gehenlassen “ bezeichnet ?

    Liebe Grüße
    Margot

    1. Ja, so ist es.
      Viele Grüße
      Gerd

  8. Was schreibt ihr den denn alle von 3 Stunden Gare in der Kastenform??
    Im Rezept steht doch:

    „Am Backtag 1 Std. akklimatisieren lassen, rund und dann lang wirken und in eine gut gefettete Kastenform geben. Ca. 90 Minuten zur Gare stellen.“

    Im Übrigen hab ich auch weniger Wasser genommen, schon gemerkt, daß der Teig etwas weich wurde. Ergebnis ist klasse, aber in meiner Kuchenkastenform irgendwie zu kleine Scheiben, glaube ich.

    Welche Form soll ich mir besorgen, die 750 oder die 1000 g Form??

    liebe Grüße, Liane

    1. Hallo Liane,
      die 750g-Form, wäre wohl die richtige.
      VG
      Gerd

  9. O.k. und wegen der sehr weichen/feuchten Oberseite beim nächsten mal weniger Wasser ?

  10. O.k. und wegen der sehr weichen Oberseite beim nächsten mal weniger Wasser ?

  11. Hallo Gerd ,
    mein Toast ist trotz 3 h Gare nur halb so hoch wie die Form geworden und die Oberseite ist nicht knusprig wie die anderen sondern sieht aus als hätte sich dort Feuchtigkeit gestaut . In der Höhe sehe ich nicht so das Problem, weil meiner Meinung nach die Porung stimmt. Hätte ich das Brot nicht in der geschlossenen Toastform backen dürfen, oder hätte ich dem Hauptteig weniger Wasser zugeben müssen . Der Teig war sehr weich und klebrig und somit auch schwer zu wirken.
    Gruß Stefan

    1. Hallo Stefan,
      es kann beim Salz/hefeverfahren schon mal 4 – 5 Stunden dauern, bis die Form gefüllt ist. Die geschlossene Form hat eigentlich keinen Einfluss auf die Höhe.
      Viele Grüße
      Gerd

  12. Na, dann war ich wohl zu ungeduldig. Ist halt nur halb so hoch wie ein normaler Toast geworden und etwas grobporig. Geschmacklich ist es sehr lecker…
    Ich werd´s am WE nochmal probieren.

  13. Hallo Gerd,
    mein Teig ist sehr weich. Er geht schon zwei Stunden im Backofen bei 30° und hat erst die Hälfte der Backformhöhe ausgefüllt.
    Hab ich da ’ne Fehler gemacht?
    VG

    1. Nein, Du hast keinen Fehler gemacht, dieser Teig kann bis zu 4 – 5 Stunden gehen, bis er die richtige Höhe hat.
      Viele Grüße
      Gerd

  14. Ich möchte gern dieses Toast backen, weil meine Tochter eine Weizenallergie hat. Leider reagiert sie auch auf Roggen und Hefe. Deshalb müsste ich auch das Roggenmehl gegen ein anderes tauschen und auf die Hefe verzichten. Für den Mehlersatz ginge alles außer Weizen. Aber wie mach ich das mit der Hefe. Es sind ja nur 6,5 g. Ich würde es mit reinem Dinkelsauerteig versuchen , weiss aber nicht, wie ich dann das Rezept umstellen müsste und wieviel Sauerteig ich bräuchte . Oder funktioniert das mit Sauerteig dann gar nicht?

    1. Hallo Nelli,
      mach doch den Toast nur mit Dinkel. Das geht sicher und umstellen brauchst Du eigentlich nichts außer dass Du die Hefe weglässt. Bei der gare musst Du aber Geduld aufbringen. Sie kann schon mal 4 – 6 Stunden dann dauern.
      Viele Grüße
      Gerd

  15. Hallo Monika,
    die Menge müsste passen und die Trennwand braucht man nicht einzusetzen . Mit Butter einfetten.
    So lange gehen lassen, bis man den Teig durch die kleinen Löcher sieht. 😐
    Viele Grüße
    Gerd

  16. Hallo Gerd,
    heute sind die bei Teeträume bestellten Toastbrotformen (0,75 kg) gekommen und ich will sie gleich ausprobieren. Wenn meine Erinnerung mich nicht trügt, benutzt Du die gleiche… Passt die Teigmenge für den Dinkelvollkorntoast in eine dieser Formen hinein? Und sie wird auch mit Butter gut eingefettet? Muss ich die Trennscheibe benutzen?!?
    Danke für Deine Info und liebe Grüße
    Monika

  17. Super, danke!

  18. Nein, Du brauchst nicht ziehen lassen.
    Du kannst ihn sofort nach dem Erkalten schneiden und rösten.
    VG
    Gerd

  19. Ist der Toast am Besten „direkt“ aus dem Ofen oder muss man ihn durch den Roggenanteil erst „ziehen“ lassen?

  20. Sowas, du kennst meinen Ofen nicht? 😉 😀

    Hast du auch nichts verpasst, ich versuche ihn durch Dauerbetrieb kaputt zu bekommen….. 😆

    Werde dann berichten….

    LG
    Lenta

  21. Ok, jetzt habe ich mir das Rezept genauer angesehen, ich werde morgen früh den Vorteig ansetzen…. 🙄 😆
    Backt man das Brot die ganze Zeit auf 225°? Oder schaltet man nach den 10 Minuten anbacken die Temperatur runter???

    LG
    Lenta

    1. Hallo Lenta,
      normal backt man es in der gleichen Temperatur.Iich kenne jetzt Dein Ofen nicht. Backe bitte auf Sicht und sollte das Brot zu dunkel werden, die Temperatur auf 200° zurückschalten.

  22. Hallo ketex,
    habe gerade ein anderes Dinkelvollkorntoast zur Gare stehen, werde heute Abend deins ansetzen, um den direkten Vergleich zu haben 😉

    LG
    Lenta

  23. Wird nachgebacken, sobald ich von meinem Deutschland-Aufenthalt wieder in zu hause bin! Es gibt sowieso gerade kein Toastbrot mehr in der Teifkühltruhe 😉 😀 !

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