Jun 04

 

Viele denken schon so langsam an den Urlaub.
Dieses Gewürzlaiberl erinnert mich an einen Bayern und einen Österreich-Urlaub. Dort sind ja die Gewürzbrote Gang und Gäbe. Hier habe ich ein original aus Österreich stamendes Brotgewürz (Kümmel, Anis, Fenschel und Koriander) verbacken. Man darf es allerdings nicht zu stark dosieren, aber dass sollte jeder für sich entscheiden.
Wir hier in Preußen gehören ja nicht gerade zu der Gewürzfraktion, aber so ab und an gehört so ein Brot bei uns auch auf den Tisch.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.

 

Alles klümpchenfrei verrühren und dann 16 Stunden bei 26° reifen lassen. Bei Raumtemperatur ca. 18 Stunden reifen lassen.

Auch hier alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Wenn Sie kleine Bläschen zeigen, abgedeckt in den Kühlschrank für weitere 14 Stunden stellen.

Zuerst das Wasser,die Hefe und das Backmalz miteinander verrühren und in den Kessel geben. Dann alle andern Zutaten dazu geben und 7 Minuten in der Küchenmaschine kneten.
Es folgt eine Teigruhe von 30 Minuten.

Jetzt zwei gleich schwere Teiglinge auswiegen und schön rund wirken. In der Zwischenzeit zwei Garkörbchen aus Holzschliff m. Rillen ganz leicht ausmehlen und die Teiglinge mit dem Schluß nach oben einlegen.

Die Teiglinge zu Gare stellen. Bei 28 – 30° dauert die Gare ca. 60 Minuten. Bei Raumtemperatur ca. 10 – 15 Minuten länger. Es kommt immer auf die Raumtemperatur an.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° vorheizen.
Nach der Gare die Teiglinge auf einen Schießer stürzen und je nach Gusto einschneiden. Mit viel Schwaden in den Ofen schieben. nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen und nach 15 Minuten die Temperatur auf 180° zurück schalten und die Brote noch weitere 40 – 50 Minuten weiter backen.
Aus dem Ofen holen und auf einem Rost abkühlen lassen.

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written by Ketex


3 Responses to “Gewürzlaiberl”

  1. 1. Gabi Says:

    Hallo, hab eine Frage, könnte man das Brot auch im Holzbackrahmen backen?
    LG Gabi

  2. 2. Ketex Says:

    Hallo Gabi,
    aber sicher doch.
    VG
    Gerd

  3. 3. Gabi Says:

    Hallo Gerd, habe gestern das Gewürzlaiberl gebacken, allerdings hatte ich kein1150er mehr und habe 997er verwendet und dann im Holzbachrahmen. Ist gelungen und schmeckt genial. Danke für das tolle Rezept.
    VG Gabi

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