Korinthenbrot

bread braun

Nach langer Zeit hatte ich mal wieder Lust, ein süßes Brot zu backen. Das Korinthenbrot von F. J. Steffen aus dem Buch „Brotland Deutschland“, Band 2 „Spezialbrote“ hatte es mir angetan. Ich habe das Rezept auf haushaltsübliche Mengen heruntergerechnet und etwas verändert. Die im Originalrezept angegebene Menge Backmittel habe ich weggelassen. Das Brot ist auch so schön aufgegangen und ist sehr locker geworden.
Es schmeckt sehr gut, natürlich mit Marmelade, aber auch sehr gut zu Käse. Viel Spaß beim Nachbacken.

1. Sauerteig

  • 50 g Roggenmehl 1150
  • 40 g Wasser
  • 1 g Roggenanstellgut (2 % des Mehlanteils)

Alles gut verühren und bei 28° 15 – 18 Stunden reifen lassen. Dies ergibt ein mild-säuerlichen Sauerteig. Wer es kräftiger mag, gibt 5 % Anstellgut = 2,5 g) zu dem Mehl und Wasser und stellt die Temperatur auf 26-27° ein.
Bei Raumtemperatur sollte man die Menge des Anstellgutes sogar auf 10% (5 g) erhöhen. Das ergibt dann einen herzhaft-säuerlichen Sauerteig.

2. Hauptteig

3. Eistreiche

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker

Alles gut miteinander verrühren.

 

3. Zubereitung

Alle Zutaten ohne die Butter und die Korinthen in der Haushaltsmaschine 15 Minuten kneten lassen. Nach der Hälfte der Zeit die Butter beigeben und 3 Minuten vor Schluß die Korinthen.
Danach schließt sich eine Teigruhe von mindestens 20 Minuten an. Jetzt das Brot erst rund und dann lang wirken und in eine gut gebutterte Brotkastenform mit dem Schluß nach unten legen und mit der Eistreiche bepinseln.. Die Gare dauert bei 30° ca. 50 Minuten, bei Raumtemperatur entsprechend länger.
Nach 35 Minuten das Brot kräftig oben einschneiden. Den Ofen auf 230° vorheizen. Nach dem Einschießen kräftig schwaden und nach 10 Minuten den Dampf ablassen. Nach 15 Minuten den Ofen auf 180° herunterstellen und das Brot noch 25 Minuten weiter backen.
Das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Print Friendly, PDF & Email

Dieses Rezept bewerten

Dieses Rezept teilen

Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. Hallo
    eine frage habe ich.
    kann ich auch die hälfte des weizenmehls roggenmehl benutzen
    danke

  2. Sicher geht dass, aber der Geschmack wird sich dadurch verändern.
    Viele Grüße
    Gerd

  3. halooo….
    ich habe ein problem..
    mein Rosinenbrot fällt beim schneiden immer auseinander….
    wo dran kann das liegen..

    1. Hallo,
      zu wenig geknetet kann ein Problem sein. Der Kleber sollte schon ausgebildet sein.
      VG
      Gerd

  4. Vielen Dank für das Rezept, habe Dinkelmehl statt Weizen genommen, ansonsten mich genau ans Rezept gehalten- super.
    Sehr gut aufgegangen, der Teig nicht so süß- genau was ich gesucht habe.
    Warum kommt die Butter erst später dazu?
    Danke
    Liebe Grüße Claudia

    1. Hallo Claudia,
      die Butter verhindert das erste Aufgehen.
      VG
      Gerd

Schreibe einen Kommentar