Nussbrot Avellino

Nussbrot Avellino
bread braun

Als ich zum ersten Mal dieses Rezept gelesen habe, bin ich über das Überbrühen der Nüsse und auch das Einlegen der Walnüsse in Rum stutzig geworden. Nach 12 Stunden, war von dem Wasser nichts mehr zu sehen und der Rum war vollständig verschwunden. Bisher hatte ich immer gedacht, das Nüsse keine Flüssigkeit aufnehmen. So täuscht man sich! Das Grundrezept ist mein 60/40 Roggenmischbrot mit Sauerteig und Vorteig aus meinem Blog hier.
Das Aroma und der Geschmack dieses Nussbrotes ist ganz hervorragend und passt sehr gut zu süßem aber auch zu herzhaften Belag.

Am Abend vorher den Sauerteig und den Vorteig ansetzen.

1. Sauerteig

  • 205 gr. Roggenmehl
  • 205 gr. Wasser
  • 20 gr. ASG

Bei Zimmertemperatur (besser wäre 26°) 16 Std. reifen lassen. 

2. Vorteig

  • 265 gr. Weizenmehl 1050
  • 250 gr. Wasser
  • 3 gr. Hefe
  • Bei Zimmertemperatur 2 Std. anspringen lassen und dann für 14 Std. in den Kühlschrank (5°) stellen.

3. Hauptteig

(ergibt 2 kleine Brote)

  • Sauerteig
  • Vorteig
  • 200 gr. Roggenmehl 1150
  • 15 gr. Salz
  • 10 gr.  Hefe (wer mag)
  • 100 gr.  Haselnüsse (am Vortag abrösten und mit 35 gr. warmen Wasser abbrühen)
  • 90 gr. Walnussbruch (am Vortag leicht abrösten und mit 3 EL Rum übergießen)

4. Zubereitung

Alle Zutaten ohne die Nüsse 5 Minuten kneten und dann die Nüsse vorsichtig unterkneten. Teigruhe 30 Minuten. Dann den Teig rund wirken und 2 Teile abwiegen. Nochmals rund wirken und in 2 Garkörbe für 750 gr, Brote geben. Gare ca. 50 – 60 Minuten. Den Ofen auf 250° aufheizen. Einschießen und kräftig schwaden. Nach 10 Minuten den Dampf abziehen lassen und auf 180° runter schalten. In weiteren 25 Minuten fertigbacken.

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Dieser Beitrag hat 33 Kommentare

  1. Hallo Gerd,
    das Rezept liest sich mal wieder sehr lecker.
    Aber mit 35 wovon (Grad Celsius, g, ml) sollen am Hauptteig die Nüsse behandelt werden? 🙄 😉
    LG Heidi

  2. Hallo Heidi,
    danke, ich hab es gerade korrigiert. Es sind 35 Gramm.
    Das Rezept liest sich nicht nur lecker, ich kann Dir versichern, das Brot schmeckt auch so.
    LG
    Gerd

  3. ..mit Alkohol ?
    Das muß ja gut werden. 😆

    HBG
    eibauer

  4. Das hört sich sehr interessant an….irgendwie bräuchte man einfach viel mehr Zeit zum Backen, meine Backliste wird immer länger.

  5. ……. und man bräuchte viel mehr Esser, um all die leckeren Sachen zu backen.
    Wieder ein tolles Brot von dir und die feinen Brötchen weiter oben gefallen mir auch sehr gut.

  6. Kleine Rückmeldung: heute zum Abendbrot gegessen – 🙄 hmmmmm – sowas von l-e-c-k-e-r… ❗
    Danke für das schöne Rezept
    LG Heidi

  7. Wow, das sieht alles zum annnnbeißen aus! Leckerleckerlecker!

  8. Hallo!

    Ich bin ganz begeistert von dem Rezept und werd mich morgen ans Werk machen, hab aber noch eine Frage wegen dem Rum: welchen nehmt ihr da, einfachen weißen? Ginge dann vielleicht auch Vodka oder so? Glaub ich hab keinen Rum mehr Zuhaus (außer Inländer – und der wird wahrscheinlich nicht gemeint sein …)

    Danke im Voraus!
    Lg Romi

    1. Hallo Romi,
      ich nehme ganz einfach Pott-Rum. Ich weiß nicht, welcher Rum in Österreich dem Pott-Rum ähnelt.
      Weißer ist es nicht und Vodka würde ich nicht nehmen. Wie sieht den der Inländer aus undwieviel Prozent hat er denn?
      Viele Grüße
      Ketex/Gerd

  9. Ist hier Frischhefe oder Trockenhefe gemeint? Was ist denn in deinen Rezepten Standard lieber Ketex? ❓ Ich habe mal irgendwo hier direkt die Angabe „Frischhefe“ in einem Rezept gesehen. Heißt das, dass sonst immer Trockenhefe gemeint ist?

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