Saatensonne

bread braun

Bei diesem Sommer mit so wenig Sonnenschein muss man sich einfach die Sonne in Form eines Brotes und von Sonnenblumen ins Haus holen!
So ist die Saatensonne von mir entstanden. Ein sehr leckeres Brot, denn der Geschmack wird sehr stark durch den gerösteten Sesam beeinflusst. Das Brot lässt sich sehr gut auf einer Backfolie oder einem Backschieber formen.
Viel Spaß beim Nachbacken.

1. Sauerteig

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur (besser wären 26°) reifen lassen.

2. Brühstück

  • 60 g Sonnenblumenkerne (geröstet)
  • 40 g Leinsamen
  • 40 g Sesam (geröstet)
  • 140 g heißes Wasser

Die Saaten mit dem Wasser übergießen und 1-2 Stunden quellen lassen.

3. Hauptteig

4. Hauptteig

Die gesamten Zutaten 7 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Dann folgt eine 30-minütige Teigruhe.
Danach den Teig rundwirken. Die Oberseite anfeuchten, in einer Saatenmischung (Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sesam zu gleichen Teilen) wälzen und in ein rundes Garkörbchen geben. Anschließend bei 32° in der Gärbox 75 Minuten zur Gare stellen. Der Teigling sollte volle Gare haben. Den Teigling auf einen Schießer stürzen (ich nehme dazu das Super-Peel). Mit einem Tortenteiler das Muster eindrücken und die angezeichneten Linien mit dem Bäckermesser etwas tiefer einschneiden.
Bei 250° 15 Minuten anbacken und dann noch in 45 Minuten bei 180° fertig backen. Schwaden nicht vergessen.


--Rezept als PDF downloaden / drucken--


Dieses Rezept bewerten

Dieser Beitrag hat 46 Kommentare

  1. ..sieht sehr lecker aus, Ketex
    Habe etliche Körnerpäckchen geschenkt bekommen,
    da ist es eine gute Anregung.

    HBG
    eibauer

  2. Hallo,
    habe gerade eine große Scheibe Saatensonne zum Frühstück verspeist, hat wunderbar geschmeckt!
    Viele Grüße
    Esli

  3. 😛 😛 😛
    Ich habe das Brot heute gebacken und habe mich genau an Rezept und Anleitung gehalten – bis auf die Tatsache, das ich kein Gärkörbchen habe und das Brot in einer Stollenform gebacken habe.
    Es ist wunderbar geworden!
    Vielen, vielen Dank!
    Jetzt bin ich so infiziert, dass ich mir eine Gärbox baue, denn die 32 Grad waren ein Problem – habe das Brot auf einer Aquarienabdeckung gehen lassen – die sind immer schön warm…
    Viele Grüße
    Laura

  4. Hallo Gerd,

    ich hab sie jetzt auch gebacke. Allerdings hatte ich kein Vollkornmehl mehr da und habe deshalb Weizen 1050 genommen. Und statt Quark 20% nur JOghurt 0,1%. Ich hatte nichts anderes da, war ein Spontan-Entschluss.

    Allerdigs ist sie mir doch ziemlich breit gelaufen. Schmeckt aber super. Kann das Breitlaufen an meinen Veränderungen liegen? Oder habe ich einfach nicht gut genug gewirkt? Da fehlt mir auch noch die Übung….

    Viele Grüße
    Iris

  5. Ups, das mit dem Quark war bei den Rosinenbrötchen. Hier fehlte nur das VK-Mehl… 😳

  6. Hallo Iris,
    Ich denke, es lag am Austauschen der Mehle.
    Viele Grüße
    Gerd

  7. Hallo Gerd,
    da ich schon einige Rezepturen von deinem Blog nachgebacken habe, muss ich mich auch mal zu Wort melden. Bin vor nun fast vor 3 Jahren nach Thailand ausgewandert und hatte mir damals schon vorgenommen, mir mein Brot selbst zu backen. Hatte mir damals fertige Backmischungen vom Hobbybäcker Verand mitgenommen, die schnell aufgebraucht waren. Bei einer Fahrt zum Flughafen in Udon Thani fiel mir ein Werbeschild mit Bäckerhut auf, dachte zuerst, hey ein Bäcker hier, muss mal hin.Gedacht, getan und war sehr überrascht. Es ist ein Importeur von deutschen Mehlen und Backmischungen uns allerlei Zutaten aus der IREKS-Mühle in Kulmbach. Angeregt durch deinen Blog, habe ich mich entschlossen, mir die Mehle anzuschaffen und Brote und allerlei Backwaren selbst zu backen. Ich muss sagen, deine Rezepte auch die vom brotdoc sind fantastisch. Habe mir inzwischen auch einen Steinbackofen gebaut. Die Brote schmecken jetzt noch besser. Die Saatensonne habe ich jetzt als letztes gebacken, nicht nur eins, nein, es waren gleich 8 Brote. Inzwischen schätzen viele Farangs (Auswanderer aus mehreren europäischen Ländern, darunter Deutsche, Norweger; Iren, Dänen, Engländer, Schweden) meine Brote. Hierfür möchte ich dir mein herzliches dankeschön, für deinen tollen Blog aussprechen.
    Viele liebe Grüße aus Thailand
    Bodo

  8. Hallo, ich bin Brotbackanfängerin und würde gern wissen, ob ich für ein Mischbrot wie dieses unbedingt Roggen-Anstellgut verwenden muß, oder ob es auch mit Vollkornroggen-Anstellgut geht?
    Ferner würde ich auch gern wissen, worin der Unterschied beim backen zwischen Backmalz und flüßigem Backmalz ist.
    Marie

    1. Hallo Marie,
      das geht natürlich mit dem Roggenvollkornanstellgut auch.

      Der Unterschied von Backmalz in Pulverform und flüssigem Backmalz ist dass das eine (Pulver) meisten enzymaktiv ist und das flüssige Backmalz meist enzyminaktiv ist.
      Bei enzymaktiven Backmalz kann die kleinste Überdosierung schon zu einem klitschigen Brot führen.
      Bei dem flüssigen Backmalz, was ich in meinem Shop anbiete, handelt es sich um ein enzyminaktives Backmalz. Es ist speziell für Profibäcker hergestellt und ein Naturprodukt.
      Um Dich voll zu überzeugen, solltest Du eunmal ein Brot mit und einmal ohne das flüssige Backmalz backen. Dann merkst Du den Unterschied.
      Ein Teelöffel auf ein 1 Kilo Roggenmischbrot reicht. Bei einem Weizen- oder Weizenmischbrot sollte es schon ein Esslöffel sein.
      Viele Grüße
      Gerd

  9. Schmeckt mit Sesam tatsächlich noch besser als mit Mohn 😉 und das war schon lecker! Obwohl ich dieses Mal diverse Mehle zusammengewürfelt habe, weil mein Vorrat unbemerkt ziemlich leer war und ich u.a. auf Weizen VK zurückgreifen musste… (Und bis jetzt backe ich alles ohne Backmalz, das habe ich gar nicht… Und da ich keinen Vergleich habe, habe ich es auch noch nicht vermisst 😆 Interessieren würde es mich aber durchaus irgendwann mal.)

  10. Hallo Gerd,
    vor knapp einer Woche habe ich die Saatensonne erstmals gebacken. War mein erstes Brot ohne Form. Es hat auf Anhieb gut geklappt, und ich muß sagen, dass ich seit sehr langer Zeit nicht mehr ein so gutes Brot gegessen habe. Auch meine Freundinnen sind begeistert und freuen sich schon auf das nächste Brot. Die Haltbarkeit ist seeehr gut. Ich habe nach 6 Tagen noch einen kleinen Rest und er ist immer noch frisch und saftig. Einfach großartig!
    Jetzt bin ich gespannt auf die vielen anderen tollen Rezepte. Vielen Dank dafür.

Schreibe einen Kommentar