Fougasse

bread braun

Nachdem meine Frau die Fougasse in einem französichen Koch- und Backbuch gesehen hat, kam sofort: “ Kannst Du die denn nicht auch mal für mich backen?“. Ich hatte bis dahin zwar immer mal mit dem Gedanken gespielt, sie nach zu backen, aber es immer wieder verworfen. Jetzt hing ich am Haken und suchte mir dieses Rezept aus. Ich habe dann die vorgegebenen Mengen herunter gerechnet und das Rezept (Nancy Silverton) nach meinen Vorstellungen modifiziert.
Zum Grillen ist die Fougasse eine willkommene Abwechselung und bei den Gästen gibt es immer einen Aha-Effekt.

1. Sauerteig

  • 130 gr. Wasser
  • 110 gr. Weizenmehl Type 550
  • 30 gr. ASG (Weizen)

Am Abend vorher alles gut vermischen und abgedeckt ca. 12 – 16 Std bei Zimmertemperatur fermentieren lassen.

2. Hauptteig

  • Sauerteig
  • 565 gr. Weizenmehl Type 550
  • 285 gr. Wasser
  • 8,5 gr. Frischhefe
  • 12 gr. Salz
  • 3 Teel. Olivenöl

3. Zubereitung

Am nächsten Morgen Wasser, Hefe, Sauerteig und Mehl in der Küchenmaschine 4 Minuten kneten. Danach 20 Minuten Teigruhe und dann das Salz zugeben und wieder 4 Minuten kneten. Danach das Olivenöl zugeben und nochmals 5 Minuten kneten. Der Teig sollte eine Temperatur von ca. 23 – 25° haben.

Jetzt den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und den Teig zu einem Rechteck auseinander drücken. Vier gleiche Teile ausstechen und iin die Form der Fugasse bringen und auf ein mit einer Backfolie ausgelegtes Backblech bringen und ausrichten. Bei mir passen 2 Fugasse auf ein Backblech. Jetzt die Teile abgedeckt 1/2 Stunde gehen lassen. Danach mit einem Teigabstecher einmal in der Mitte und je 3 mal an jeder Seite einschneiden und mit den Finger die entstanden Löcher vergrößern sonst gehen sie beim Backen wieder zu. Jetzt die Fugasse mit etwas Mehl bestäuben und nochmals 45 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Ofen auf 250° vorheizen, kräftig schwaden und die beide Bleche einschieben. Jetzt die Temperatur auf 230° zurück schalten und die Fougasse in ca. 20 – 30 Minuten fertigbacken. Nach 15 Minuten den Dampf ablassen.

(Für Manzianer: Da ich nur einen 10/1 besitze musste ich die Bleche nacheinander backen. Geht ganz easy. Wie oben geschrieben mit 250° anbacken und nach dem Einschießen runterregeln auf 230° und in 25 Minuten fertigbacken. Nach 15 Minuten den Dampf ablassen.)

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Dieser Beitrag hat 27 Kommentare

  1. Hallo Ketex,

    ich hab deine Fougasse nachgebacken (und natürlich gebloggt) und bin ganz begeistert vom Rezept, danke :-)!

  2. …. oh das Rezept weckt schöne Erinnerungen… hatte in Grasse mal eine Fougasse gegessen, die war – ACHTUNG! – mit Zucker bestreut und mit Orangenblütenwasser pafürmiert. War mit dem freinen Olivenöl zusmammen ein sehr interessanter Geschmack, den ich heut noch auf der Zunge habe.

    Wenn der Stollen weggegessen ist, werd ich mich mal daran machen… kann ja als Abwandlung nicht so schwer zu machen sein!

    Schöne Grüße vom HH.

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