Pizza Parma

bread braun

Nachdem ich vor geraumer Zeit „meine weltbeste Pizza“ vorgestellt habe, muss ich mein Urteil heute revidieren. Dieses Rezept mit dem Buratto-Mehl ist noch ein bisschen besser. Der Teig lässt sich sehr dünn ausrollen, und es gibt eine wirklich knusprige Pizza mit hervorragendem Geschmack. Es ist etwas ganz anderes als eine Pizza „American Style“. Der Belag besteht aus Tomatensosse, gewürzt mit Oregano und – wer das mag – auch mit Piment d`Espelette. Der Belag, der erst nach dem Backen auf die Pizza kommt, besteht aus Parmaschinken, Rucola und einer Vinaigrette von Olivenöl, Pfeffer, Salz und Balsamico-Essig. Darauf kommen gehobelte Späne von Parmesan-Käse. Ich kann nur sagen: das Ganze ist ein Gedicht.

1. Hauptteig

2. Zubereitung

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 10 Minuten kneten, den Teig zu einem Ball formen und in eine Teigwanne oder Schüssel geben. Die Schüssel abgedeckt für mindestens 48 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und akklimatisieren lassen. Zwei gleich große Teile abwiegen, rund formen und nach und nach auf eine Größe von 30 cm im Durchmesser ausrollen (oder – wer kann – über die Faust ziehen). Ich habe gelochte Pizzableche aus Blauglanzblech.
Den Ofen auf die höchstmögliche Stufe aufheizen, bei mir sind das 300°. Die Pizza mehrmals mit einer Gabel einstechen und für 2 Minuten anbacken. Dann die Tomatensoße darauf verteilen und nochmals für 3-4 Minuten backen.
Herausnehmen, mit dem Schinken und Rucola belegen und dann die Vinaigrette darauf tropfen lassen. Darüber die Parmesan-Hobel verteilen. Guten Appetit!


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Dieser Beitrag hat 11 Kommentare

  1. Klingt total gut! Wo bekommt man diese Mehle her? Wir fahren bald nach Italien, aber man kann im Auto ja nur begrenzte Mengen transportieren….

    1. Die bekommst Du alle in meinem Shop.

  2. Super teig!! Scharfe messer werden benötigt so knusprig wird er

    Vg jan

  3. Das klingt sehr verlockend!
    Wo gibt es die gelochten Blauglanzpizzableche? Kommen die Bleche auf den Backstein oder kann ich mir das lange Vorheizen des Steins durch die Verwendung der Bleche sparen?

    1. Da musst Du mal bei Tante Google schauen.
      Mit Stein ist aber bestimmt besser.
      VG
      Gerd

  4. Hallo Ketex,
    das mehl war ja wieder ganz fix da. Vielen Dank für die schnelle Lieferung. Sieht ja richtig edel aus in dem Säckchen.
    Meine Frage: da ich alleine bin sind zwei Pizzen zu viel, ich müsste entweder nur die Hälfte vom Teig machen oder eine Hälfte einfrieren und dann später für eine zweite Pizza auftauen. Was würdest du empfehlen ?
    Schöne Pfingsttage

    Gruss Rima

    1. Hallo Rima,
      Ich würde den Teig einfrieren, oder sogar im Kühlschrank mehrere Tage stehen lassen. Dass gibt sicher noch mehr Geschmack.
      Frohe Pfingsttage
      Gerd

  5. Hallo Gerd
    ich habe den Teig gemacht, Hälfte eingefroren NACH den 48 Stunden im Kühlschrank. Der Teig ist wunderbar, sowohl die erste frische Portion, als auch die eingefrorene Hälfte, Die hat sich nach dem Auftauen fast noch besser ziehen lassen. Belag habe ich etwas abgewandelt, was ich so da hatte, den Boden auf dem Lochblech 2 Minuten vor gebacken, später mit Tomaten, teils Schinken, Champignons, Salami etc. belegt, drüber geriebener Parmesan drüber. Leicht mit Olivenöl beträufeln und nochmal 3-4 Minuten backen. Der Boden ist besser als in jeder Pizzeria. Neuer Teig schon in der Mache. Tolles Mehl.
    lg

    Rita

  6. Ich habe gestern Abend die Pizza genau nach Rezept gebacken.
    Was soll ich sagen.
    Sie schmeckt himmlisch.
    Es wird nie wieder eine andere geben.
    Vielen lieben Dank für das tolle Rezept. 👌👌👌👌

  7. Hallo, kann das sein oder ist es ein Tippfehler? 3g Frischhefe sind aber schon sehr wenig. Da brauch ich ja eine Briefwaage o.Ä.. Ein Würfel Frischhefe hat 42 g, nimmt man für 500g Mehl. Oder liegt es an der langen Gehzeit, dass die Hefe dann entsprechend aufgeht?
    Danke für die Information.

    1. Richtig erkannt. Es geht darum, die Hefe so weit wie möglich zu reduzieren und das macht man über die lange Gare. VG

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