Toast d´Oro (mit Zeitplan)

Toast
bread braun

Da mich in letzter Zeit sehr viele User nach der Vorgehensweise bei diesem Rezept gefragt haben, hier der genaue Zeitplan.
Man braucht beim Salz/Hefe-Verfahren schon eine Menge Geduld, aber man wird mit einem butterzarten, sehr aromatischen und natürlich sehr leckeren Toast belohnt.
Wer sich genau an den Zeitplan und das Rezept hält, wird sicher sofort Erfolg haben.
Da der Name „Golden Toast“ geschützt ist, habe ich das Rezept Toast d`Oro genannt.
Viel Spaß beim Nachbacken.

 

1. Zutaten zum Salz/Hefe-Verfahren

  • 9 g Salz
  • 50 g Wasser
  • 6 g Hefe

Alles gut verrühren und abends um 17:00 Uhr ansetzen. Mit einer Abdeckhaube bei Raumtemperatur stehen lassen.

 

2. Hauptteig

3. Zubereitung

morgens 9:00 Uhr
Alle Zutaten außer der Butter 12 Minuten in der Küchenmaschine kneten, dann die Butter zugeben und nochmals 6 Minuten kneten. Danach den Teigling rundwirken und mit einer Folie abgedeckt 2-3 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Er sollte sich in seiner Größe verdoppeln!
Toast
So sollte der Teigling nach 3 Stunden aussehen.

mittags 12:00 Uhr
Die Toastbrotform (36 cm lang) gut ausbuttern und das Abteilblech einsetzen.
Den Teigling in zwei gleich große Stücke teilen, erst rund und dann länglich wirken. Die beiden Teiglinge in die beiden Abteile der Form setzen mit dem Schluß nach unten.

Toast

Jetzt den Deckel fest verschließen und die Form an einem schön warmen Ort nochmals 2-3 Stunden gehen lassen. Die Gare ist dann voll, wenn man durch die kleinen Löcher oben im Deckel den Teig sieht.

Toast

nachmittags 15:00 Uhr
Nun die Form bei 190° für 45 Minuten in den Ofen geben und leicht schwaden. Nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.
Nach den 45 Minuten sollte die beiden Toastbrote so in der Form (wie oben im Bild) aussehen.

Toast


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Dieser Beitrag hat 57 Kommentare

  1. Hallo Gerd,

    ich mache heute das erste Mal das Toastbrot. DerTeig steht gerade in der 2. Gehzeit, d.h. in der Form. Allerdings in einer normalen Kaiserform. Ich bin die ganze Zeit am Überlegen, wie ich das mit dem Deckel hinbekomme, ohne eine solche Toastbrotform zu kaufen (das lohnt sich bei uns nicht wirklich, da wir eigentlich nicht so oft Toast essen – es sei denn, das ändert sich heute nach diesem Brot 😉 ). Würde es reichen, vor dem Einschießen einfach ein Kuchenblech auf die Form zu legen? Oder ist das dann schon zu spät und der Teig muss während der Gare schon ‚gedeckelt‘ sein? Geht der Teig im Ofen auch nochmal auf? Irgendwie kann das ja eher nicht sein, sonst würde es bei dir ja die Form sprengen, weil der Teig ja vor dem Einschießen schon oben stand (laut dem einen Bild mit Blick durchs Loch), oder?

    Vielen Dank im Voraus und Grüße aus Köln
    Simone

  2. Hallo Gerd,
    das Toastbrot ist der Hammer! Mit der Frischhefe hat es auf Anhieb geklappt. Allerdings hat die Gare ganze vier Stunden gedauert. Bei 24°C in der Gärbox in einem allerdings nur 17°C warmen Raum.

  3. Hallo Gerd,
    leider nur minimal. Ich habe es dann ca. 21 Uhr, also nach mehr als 7 Stunden Gare einfach gebacken. Geschmacklich ist es super, aber eben etwas zu kompakt.
    Der nächste Versuch mit Frischhefe läuft…
    Viele Grüße
    Jörg

  4. Hallo Gerd,

    vielen Dank für die Toastform und die vielen anderen Dinge, sie sind gestern wohlbehalten bei mir angekommen.
    Kann es sein, dass das Salz-Hefe-Verfahren nur mit Frischhefe funktioniert? (Ich hatte 2g Trockenhefe genommen, da gerade nichts anderes zur Hand) Nach dem ersten Gehen (3:30h, 24° Gärbox) habe ich mich schon gefragt, ob der Teig überhaupt größer geworden ist. Ich habe es dann trotzdem geformt und in die Toastform gegeben. Jetzt, vier Stunden (26° Gärbox) später, sehe ich den Teig immer noch nicht durch die kleinen Löcher und habe es daraufhin gewagt, die Form vorsichtig aufzumachen. Er ist etwas breit gelaufen, aber kein bisschen aufgegangen. Jetzt habe ich dei Gärbox auf 31° gestellt und schaue mal, ob überhaupt mal irgendwann irgendwas passiert. In der Zwischenzeit laufe ich zum Supermarkt und hole mir einen Würfel Presshefe für den nächsten Versuch…

    Vielen Dank für die Hilfe

    Jörg

    1. Hallo Jörg,
      ich arbeite grundsätzlich mit Frischhefe und kann Dir zu Trockenhefe leider nichts sagen.
      Ich hoffe das Toastbrot ist noch aufgegangen.
      Viele Grüße
      Gerd

  5. Wenn das Brot gebacken ist und aus dem Ofen kommt öffnest Du dann sofort den Deckel?

  6. Hallo Gerd,
    scheidest Du das Toast noch abends an?

    Silke

  7. Ja, Stefanie,
    Du musste eine Metallplatte finden, die Du auf eine Kastenform legst und mit einem Stein beschwerst.
    Viele Grüße
    Gerd

  8. Hallo! Also das Toastbrot ist wahnsinnig lecker!! 😉 Das letzte mal als ich es gebacken hatte habe ich es in eine normale Kastenform gepackt und mit ordentlich Backpapier eingewickelt. um einen ähnlichen Effekt zu erreichen. Ich hab leider im Moment nicht das Geld für so eine Form. Das hat leider nicht so geklappt wie ich mir das vorgestellt hatte. alles ist auseinander gerissen und er ist „normal“ aufgegangen. Gibt es eine Möglichkeit den Effekt ohne Toastform mit Deckel noch hinzukriegen?
    Liebe Grüße, Stefanie

  9. Hallo Gerd,
    ich war ja so gespannt, die neue Toastbrotform auszuprobieren. Und ich bin restlos begeistert von der Form, aber mindestens genauso von diesem tollen Rezept. Eine Hälfte ist schon mit Sohn und Schwiegertochter unterwegs, die zweite verbrauchen der Herr Enkel und ich bestimmt morgen zum Frühstück. Stelle jetzt direkt mal ein neues an. Kann man beim Salz-Hefe-Verfahren zeitlich etwas schieben?
    Liebe Grüße und einen schönen Ostermontag.
    Hanne

    1. Hallo Hanne,
      Man hat ein ziemlich Großes Zeitfenster und man kann das Salz/Hefegemisch bis zu 72 Stunden stehen lassen.
      Viele Grüße
      Gerd

  10. Hallo, kurze Frage zur Sicherheit: wenn Du Hefe schreibst, meinst Du Frischhefe, oder?

    1. Hallo Matthias,
      bei all meinen Rezepten nehme ich nur Frischhefe.
      Viele Grüße
      Gerd

  11. Hallo Gerd,
    ach, ich bin untröstlich. Habe mir drei so tolle Toastbrotbackformen mit Deckel gekauft. Aber der Toast hat nach angegebener Backzeit noch überhaupt keine Farbe bzw. scheint nicht durchgebacken zu sein. Meine Formen sind aus aluminiertem Stahlblech 0,75 mm stark.
    Kann es sein, dass ich eine längere Backzeit benötige oder woran liegt das?
    15 Min. habe ich jetzt schon draufgepackt, aber es will einfach nicht. 😳
    😥

  12. Hallo Gerd,
    so eine Backform mit Deckel habe ich auch. Mit dem Rezept und der genauen Zeitangabe hast du dir sehr viel Mühe gemacht. Für die tollen Rezepte und Ideen möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
    Viele Grüße, Renate

    1. Hallo Renate,
      wenn man sich genau an den Zeitplan hält, gelingt das Toastbrot wunderbar.
      Danke!
      Viele Grüße
      Gerd

  13. Hallo Gerd !
    Vielen, vielen Dank für dieses wunderbare Toastbrot 😉 😛 . Nachdem ich Deine Toastform eingeweiht habe, kommt bei uns nur noch dieses Toastbrot auf den Tisch. Nunmehr will ich eine kleine Änderung vornehmen und zwar 250 gr. Weizenmehl 550 und 250 gr. Weizenvollkornmehl nehmen. Muß ich hier etwas beachten oder kann ich nur die Brotsorten entsprechend austauschen ?

    Vielen Dank im Voraus.
    Herzliche Grüße
    Margit

    1. Hallo Margit,
      ich würde etwas mehr Milchnehmen, da das Vollkornmehl vielleicht etwas mehr Flüssigkeit vertragen kann.
      Viele Grüße
      Gerd

  14. Hallo Gerd,

    ich bräuchte was von dem flüssigen Backmalz. Kann man bei dir auch vorbei kommen oder bietest du das nur als Versand an?

    Gruß

    Georg

    1. Hallo Georg,
      dass ist kein Problem. Kurz vorher anrufen, ob ich auch da bin.
      Ich freue mich immer über ein kleines Schwätzchen.
      Viele Grüße
      Gerd

  15. Hallo Gerd,

    da habe ich mich wohl etwas ungenau ausgedrückt. Ich will ja das Salz-Hefe-Verfahren anwenden, dann aber auf eine lange , kalte Teigführung umschwenken.
    Die Frage ist ganz einfach: spricht aus Deiner Erfahrung etwas hiergegen?
    Gruss

    Michael

    1. Hallo Michael,
      es spricht eigentlich nichts dagegen.
      Probiere es bitte aus und berichte mal.
      Viele Grüße
      Gerd

  16. Hallo Gerd,
    da dieses Brot wirklich sehr gut schmeckt möchte ich es häufiger machen,aber….
    Mit dieser Zeitaufteilung kann ich es nur am Wochenende machen, möchte es aber auch in der Woche backen können.
    Daher die Frage, ob es möglich ist das Hefe-Salz-Verfahren mit einer langen, kalten Teigführung zu verbinden. Ich stelle es mir so vor: morgens die Hefe mit dem Salz ansetzen und abends den Teig machen ohne grossartige Ruhezeiten.
    Den Teig in die Form und dann ab in den Kühlschrank für z.B. 48 Stunden.
    Danach ohne Aklimatisierung direkt in den Backofen.
    Wenn dieses Verfahren überhaupt funktioniert, muss dann ggf. am Rezept etwas geändert werden?

    Gruss Michael

    1. Hallo Michael,
      so wird es wahrscheinlich nicht gehen, aber man müsste es einfach ausprobieren. Beim Toast ist ja eine feine Porung gefragt und die bekommt man mit dem Salz/Hefe-Verfahren am besten hin.
      Ich muss mir das Rezept noch mal zu Gemüte führen, vielleicht bekommt man eine andere Variante hin.
      Viele Grüße
      Gerd

  17. Kann man auch bei dir vorbeischauen und „einkaufen“. Wohnst nicht so weit weg von mir.

    Gruß Georg

  18. Das Pulver ist meist enzymaktiv und das ist bei der relativ langen Gehzeit nicht so gut und der Teig kann leicht klitschig werden
    Gruß
    Gerd

  19. hmm ok. also das Pulver kann ich nicht verwenden?

    Nichts desto trotz werde ich mal das flüssige kaufen.

  20. Hallo Georg,
    Sollte es schon sein. Ersatzweise geht auch Honig. Ist aber eben nur ein Ersatz.
    Viele Grüße
    Gerd

  21. Hallo Gerd,

    muss es das flüssige Backmalz sein?

    Muss es auf jeden Fall mal nachbacken.

    Gruß Georg

  22. Klasse Brot, nasenbetörender Duft, toller Geschmack!
    Was kann man von einem Toastbrot mehr verlangen?

    Ciao Werner

  23. Hallo Silke,
    ich habe es mit zimmerwarmer und mit kühlschrankkalter Milch gebacken und keinerlei Unterschied feststellen können.
    Viele Grüße
    Gerd

  24. Hallo Gerd,
    macht es wirklich kein Unterschied ob man zimmerwarme Milch nimmt oder kalte? Denn lt. Orginal Rezept von Lubu kommt doch kalte Milch ins Rezept.

    Silke

  25. Hallo Ulrike,
    wenn Du der Meinung bist, dass die Wassermenge lehrbuchmäßig zu wenig ist, dann probiere es doch einfach aus.
    Ich backe es so, wie es im Rezept steht und wenn Du einen Anschnitt suchst, dann schau mal hier:
    https://ketex.de/blog/brotrezepte/golden-toast/.
    Ich glaube, das Rezept und auch der Anschnitt sind überzeugend.
    Viele Grüße
    Gerd

  26. Hallo Gerd,

    sehr überzeugend, wenn auch ohne Anschnitt 😉 Mich macht die geringe Wassermenge beim Salz-Hefe-Ansatz stutzig. Alles was ich bisher darüber weiß, ist, dass das Salz mit der 10fachen Wassermenge angesetzt werden soll.
    Gibt´s da einen Grund, das Verhältnis zu ändern?

    Liebe Grüße
    Ulrike

  27. Hab mit dieser Form bisher immer ohne Schwaden gebacken, aber stimmt – es schadet ja nix 😉

  28. Moin Gerd,
    lecker Toastbrot, sieht aus, als müsste ich es nachbacken 😀
    Warum schwadest Du bei einer fest verschlossenen Form?

    Herzliche Grüße
    Ulla

    1. Hallo Ulla,
      so dicht ist die Form nicht und ein feuchtwarmes Klima ist immer gut für den Teigling.
      Ich schwade auch trotz Manz.
      VIele Grüße
      Gerd

  29. Hallo Gerd,wo bekommt man so eine tolle Form? Und idt die nur für Toastbrot
    geeignet oder für andere auch?

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