Baguettebrötchen

bread braun

Zum Ende des Jahres noch einmal ein Rezept für Baguettebrötchen. Zu Silvester gibt es sicherlich bei vielen ein leckeres Essen (z. B. Fondue oder Raclette), wozu diese Baguettebrötchen hervoragend passen.
Sie werden mit einer langen, kalten Führung gemacht. Dadurch erhalten sie einen hervorragenden Geschmack

 

1. Vorteig

Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren und in einer großen Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt 2 Stunden anspringen lassen. Dann die Schüssel für 12 Std. in den Kühlschrank stellen.

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 20 Minuten langsam kneten, bis das Klebergerüst richtig gut entwickelt ist. Eventuell den Fenstertest machen.

Danach den Teig zusammenschlagen und in eine große Schüssel geben. Mit Klarsichtfolie abdecken und für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Zeit im Kühlschrank kann auch gerne auf 16 oder 18 Stunden ausgedehnt werden, wie es einem gerade in den Tagesablauf passt.
Jetzt Teiglinge à 90-95 g abwiegen und rundschleifen. Die Teiglinge etwas abflachen und mit dem Rollholz zu einem ovalen Teigstück ausrollen. Von der Seite her zusammenrollen und auf ein Blech setzen.
Gare bei Zimmertemperatur mindestens 1,5-2 Stunden. Danach die Teiglinge zweimal einschneiden und bei 230° 20 Minuten abbacken, bis sie schön goldbraun sind.
Beim Einschießen kräftig schwaden und nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.


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Dieser Beitrag hat 32 Kommentare

  1. Jutta, dass geht auch ohne Backmalz. Nimm einfach einen Löffel Honig.
    Grundsätzlich nervst Du überhaupt nicht. Frag, und ich werde versuchen zu antworten.
    Das bei meinen Rezepten angegebene Backmalz ist immer inaktiv.
    Du bekommst es in meinem Shop.
    Viele Grüße
    Gerd

  2. HAllo Gerd,

    vielen,vielen Dank.

    Wenn dieser Versuch hier einigermaßen gelingt, werde ich mir das Backmalz bei dir bestellen.

    Liebe Grüße

    Jutta

  3. Hallo Ketex

    Ich habe immer Trockenhefe im Haus weil frische Hefe schweer zu bekommen ist.

    was ist der umrechenfaktor zwischen frischer und getrockneter Hefe?

    Schon mal vielen Dank fuer die antwort.

    Liebe Gruesse
    Gudrun

    1. Hallo Gudrun,
      1 Päckchen Trockenhefe (7 g) entsprechen 21 g Frischhefe (1/2 Würfel).
      Viele Grüße
      Gerd

  4. Gerd,

    Hast du ein Rezept fuer ein Anis-Feigenbrot? Es gibt eine Baeckerei in Vancouver/Kanada die eines haben was super lecker ist. So weit ich mich erinner ist es ein fermentierter Roggenteig gewesen. Durch den Anis hat das Brot eine leichte suesse und ein super Aroma. Terra Breads heisst die Baeckerei. Vielleicht koenntest du mal schauen. Die haben auch ein Blaubeerbrot mit weissen chocolate chips, die durch das Backen etwas karamelisieren.

    Waere klasse wenn du eine Idee hast.

    VG aus Hong Kong,
    Christin

  5. Auch wieder hervorragend gelungen – wirklich tolle Rezepte!

  6. Hallo, Gerd,
    habe in letzter Zeit öfter Brötchen und Baguettes gebacken, mit ganz schönen Erfolgen. Allerdings bin ich -wie vielleicht manch anderer auch- nicht sehr begeistert über die oft damit verbundene sonntägliche „Frühschicht.“ Daher meine Frage: Ist es ohne nennenswerte Qualitätseinbußen möglich, die Brötchen /Baguettes am Vorabend fertigzustellen und nur anzubacken (nach Art von käuflicher Ware), um sie dann am Morgen fertigzubacken? Und in welchem Verhältnis würdest Du ggf. die jeweiligen Backzeiten aufteilen?
    Gruß, Michael

    1. Hallo Michael,
      ich backe alle Kleingebäcke fertig und friere sie ein.
      Morgens die gefrorenen Brötchen in den kalten Backofen geben. 165° einstellen und wenn der Ofen diese Temperatur erreicht hat noch 2 -4 Minuten zugeben und man hat frische Brötchen fast wie gerade aus dem Ofen. Kleingebäck nur nicht länger als 3 Wochen einfieren, sonst löst sich die Kruste beim Aufbacken.
      Viele Grüße
      Gerd

  7. Guten Morgen,

    ich habe diese leckeren Brötchen schon einmal nachbacken und möchte sie auch für silvester wieder machen. Ich hab nur ein Problem: Der Kühlschrank wird so voll sein, dass da sicher kein Brötchenteig mehr rein passt.. Und einen kühlen Raum oder ähnliches haben wir auch nicht.
    Kann ich die Brötchen trotzdem machen? Muss ich dann die Ruhezeiten verkürzen? Und wenn ja, um wie viel?

    Liebe Grüße,

    Fanny

    1. Hallo Fanny,
      ja, das würde ich machen. Ca. ein Drittel verkürzen.
      VG
      Gerd

  8. Lieber Blogger, vielen Dank für deine wunderbaren Rezepte u. Anleitungen. Ich habe per Zufall viele hervorragende Rezepte hier entdeckt und kann einfach nicht verstehen wie manch einer dir nicht gut gesonnen ist. Vielen Dank nochmals für deine Mühen alles für Laien verständlich zu erklären und danke für all deine tollen Rezepte. Ein glückliches neues Jahr 2016 dir und deinen Lesern 🙂

  9. Nachgebacken, und für super lecker empfunden .
    🙂
    Tolle Rezepte.

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