Okt 06

Golden Toast


Heute musste ich meine neue Toastbrotform ausprobieren. Was lag da näher, als den Toast von Lubu (Sieglinde) nach zu backen. Der Teig wird nach dem Salz/Hefe-Verfahren hergestellt. Ich kann nur sagen nachbacken. Der Toast ist flaumig, weich mit einer schönen gleichmäßigen Porung. Danke Sieglinde für das tolle Rezept.

Zutaten zum Salz/Hefe-Verfahren

  • 9 gr. Salz
  • 50 ml Wasser
  • 6 gr. Frischhefe

Die drei Zutaten gut verrühren und mindesten 30 Minuten, oder auch länger (kann bis zu 20 Stunden) stehen lassen. Ich habe das Gemisch 14 Stunden stehen gelassen.

Hauptteig

  • Salz/Hefe-Gemisch
  • 500 gr. Weizenmehl 550
  • 10 gr. Zucker
  • 10 gr. Speisestärke
  • 30 gr. Butter (weich)
  • 1 Teelöffel flüssiges Backmalz
  • 250 gr. Milch

Alle Zutaten (außer der Butter)in der Küchemaschine 12 Minuten kneten. Danach die Butter zugeben und nochmals 6 Minuten einkneten.
Denn Teig dann rundwirken und unter einer Plastikfolie 2 – 3 Stunden gehen lassen. Er sollte doppelt auggegangen sein. Jetzt noch mal falten und wirken und in 2 gleiche Teile teilen. Die gebutterte Toastbrotform in der Mitte mit dem Blech abteilen und in jedes Fach ein Teil des Teiges einlegen und den Deckel schließen.
Jetzt wieder für 2 Stunden zur Gare stellen und dann bei 190° 45 Minuten backen. Schwaden nicht vergessen.

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written by Ketex

One Ping to “Toast”

  1. Fonduebrot | Eigebrötlis' Allerlei Says:

    […] der Hefe-Salz-Lösung habe ich noch sehr wenig Erfahrung. Da Björn Hollensteiner (Brotdoc) und Gerhard Kellner (Ketex) bei ihren Toastbroten für die bessere Verarbeitung auf eine Hefe-Salz-Lösung […]


142 Responses to “Toast”

  1. 1. Yvett Says:

    Mein 1. Versuch ist sehr lecker geworden. Danke für das Rezept und die vielen Tipps :-)

  2. 2. Nelli Says:

    Hallo Gerd, ich nehme immer das Mehl aus der Horbacher Mühle, aber es kann natürlich sein, dass ich vor ca 3 -4 Wochen einen neuen Sack angefangen habe. Ich werde mal die Mühle wechseln und dann sehen , ob es besser gelingt. Es könnte aber auch an der Hefe(bio) liegen. Ich habe mich gestern mit einer Verkäuferin aus dem Bioladen übers Brotbacken unterhalten und sie hatte auch festgestellt, dass die Teige länger zum Reifen brauchen als sonst. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Biohefe schneller an Triebkraft verliert als normale.
    Vielleicht sollte ich auch das Positive darin sehen,es passen statt 2 Scheiben gleich 4 in den Toaster. :smile: Schmecken tut es so oder so lecker. Gruß Nelli

  3. 3. Joern Says:

    Hallo Gerd,
    Die Butter habe ich nach 12 min reingetan, der teig hat sie aber kaum aufgenommen…
    Was ist schiefgelaufen?
    Eine idee?

  4. 4. Ketex Says:

    Bitte so lange kneten, bis die Butter aufgenommen worden ist.
    Viele Grüße
    Gerd

  5. 5. Angela H. Says:

    Hallo!
    Wir lieben den Toast über alles!! Wir wollen keinen gekauften mehr.
    Aber zur Zeit habe ich auch das Problem, daß mir der Teig beim Backen zusammenfällt. Bevor die Form in den Ofen kommt, sehe ich den Teig in den Löchern, wenn ich die Form wieder aus dem Ofen hole, habe ich eine Kuhle. Am Rand ist der Teig oben an der Form … ich weiß auch nicht, was ich zur Zeit falsch mache. Normalerweise hat es immer super geklappt.
    Bei der Butter helfe ich immer etwas nach und schiebe sie mit dem Teigschaber immer wieder in den Teig hinein und streife am Rand ab. Sonst dreht meine Maschine „durch“ und der Teig kreist innen in der Schüssel, während außen am Rand die Butter klebt.
    Liebe Grüße Angela

  6. 6. Ketex Says:

    Knete einfach etwas länger und dann nimmt der Teig die Butter auf.
    Viele Grüße
    Gerd

  7. 7. Carmen Says:

    ich habe heute beim Stöbern deinen Toast gefunden – und trotz Skrupel (ohne Toastform) in einer normalen Backform ohne Deckel gebacken. Ich habe noch NIE einen so guten Toast gegessen, lieben Dank für das tolle Rezept!

  8. 8. Rouvinho Says:

    Hi Gerd,

    kann man dieses wunderbare und alt bewährte Rezept einfach so Plug-and Play übernehmen und die letzte Gare einfach über Nacht bei 5°C im Kühlschrank von Statten gehen lassen? Oder würdest du gewisse Adaptionen vorschlagen?
    Gruß

    Rouven

  9. 9. Nicole Says:

    Hallo Gerd,
    ich backe schon seit einigen Wochen deine Brote nach, habe dein Buch gekauft und bin super begeistert. Allerdings backe ich meistens Rustikale Brote mit Sauerteig. Nun meine Frage ich habe eine Kornmühle und mahle mein Korn selber, muss ich bei den fluffigen Teigen wie hier das Toastbrot was beachten oder stimmt es das man bei selbst gemahlen Korn mehr Flüssigkeit zufügen muss. So wirklich finde ich im Netz nichts, wie man mit dem Mehl aus der Mühle „umgeht“.
    Vielleicht passt dieser Beitrag nicht hierher, dann bitte löschen, aber gewusst hätte ich das schon gerne.
    Mit ganz lieben Grüssen aus Nettetal, Nähe Venlo!

  10. 10. Carsten Says:

    Zu diesem Toast gibt es nur eins zu sagen: einfach nur SPITZE

    Es brauch Zeit es zu backen aber es ist einfach welten besser wie jedes Supermarkt Toastbrot und die vom Bäcker.

    Vor allem zu zweit reicht das Brot für 2 Frühstücke, was man bei anderen Broten in dieser Größe nicht Behaupten kann.

    Gruß
    Carstem

  11. 11. Heike Says:

    Hallo Gerd,
    jetzt habe ich schon 5 Mal dieses Toast gebacken und es war jedesmal super lecker. Seid dem 3. Mal habe ich nur ein Problem mit der Backform. Ich habe mir die Kastenform aus Stahlblech bei Dir gekauft. Bei den 1. zwei Malen und bei dem Paderborner und anderen Broten war alles kein Problem. Aber jetzt bleibt in der Mitte am Boden immer ein Stück Teig kleben und die Butter zum Einfetten läuft aus der Form. Wenn ich das Brot aus der Form hole reißt immer ein Stück Vom Brotboden ab. Was mache ich wohl falsch oder was könnte ich anders machen?
    lg
    Heike

  12. 12. Ketex Says:

    Hall Heike,
    versuche doch bitte mal Trennspray und die Formen bitte nicht auswaschen, sondern nur mit einem Küchentuch auswischen.
    Viele Grüße
    Gerd

  13. 13. Heike Says:

    Danke für die schnelle Antwort. Da muss ich mal schauen, ob ich das so im Laden bekomme, ich soll nämlich bald mal wieder das Toast backen. Leider musste ich die Form am Boden abwaschen, denn anders habe ich die angepappten Reste nicht weg bekommen.
    Lg
    Heike

  14. 14. Sandra Says:

    Hallo Ketex,

    hast du mir vielleicht einen Tipp wie ich das Brot im Miele Backofen mit Klimagaren backen kann? Welche Einstellungen machen Sinn (für das Toast und vielleicht auch generell für die meisten hellen Brotsorten)? Dann würde ich gerne wissen, welche Einschubhöhe du empfiehlst, wenn man einen Kompaktofen besitzt, der nur drei (unten, Mitte, oben) Einschubhöhen hat.

    Ich hatte das Toast heute für 45 Minuten auf 190 Grad Ober-/Unterhitze in der Toastform im Ofen und es kam käsig raus. :sad: Die Form hat es beim Backen seitlich gesprengt, trotzdem ist es in der Mitte zusammen gefallen. Schmeckt zwar 1a, sieht aber halt nicht wirklich nach was aus. :sad:

  15. 15. Ketex Says:

    Toast und helle Brotsorten haben unterschiedliche Backtemperaturen. Toast 190°, freigeschobene Weißbrote und Kastenweißbrote 230°.
    Einschubhöhe sollte immer die zweite von unten sein.
    Wenn das Toastbrot noch zu käsig war, dann hättest Du die Backzeit etwas verlängern müssen. Wenn es die Form seitlich gesprengt hat, dann hast Du sicher nicht eine Toastbrotform genommen. Die ist rundherum dicht.
    VG
    Gerd

  16. 16. Sandra Says:

    Hi Gerd,

    danke für deine Antwort. Tatsächlich ist es eine Toastbrotform mit festschließendem Deckel. Allzu viel Teig ist nicht seitlich heraus gequollen (eigentlich eher an den kurzen Seiten), aber eben doch etwas. Auch oben durch die kleinen Löcher im Deckel! Ich war selbst überrascht.

    Was das Backen betrifft: Ich weiß nicht, ob dir das Klimagaren beim Miele bekannt ist. Ich kann bei meinem Ofen 1-3 automatische oder manuelle Dampfstöße setzen. Gebacken wir dabei bei Umluft, nicht auf Ober-/Unterhitze. Da würden mich halt die empfohlenen Einstellungen bzw. dein Rat interessieren, sprich: 1. Anzahl Dampfstöße und 2. Die 190 Grad beibhalten, trotz Umluft?

    LG Sandra

  17. 17. Ketex Says:

    Hallo Sandra,
    ich würde ein Dampfstoss nehmen und die Umluft trotzdem beibehalten.
    VG
    Gerd

  18. 18. Doro Says:

    Hallo,

    ich habe heute das Toast nachgebacken. Habe einen Teil des Mehls durch Dinkelmehl ersetzt.
    Ich habe den Teig in 3 Teile geteilt und daraus vorsichtig lange Streifen gedrückt, diese habe ich dann aufgerollt und neben einander in die Form gelegt.
    Da ich keine Form mit Deckel habe, habe ich mit Alufolie abgedeckt.
    Das Ergebniss ist klasse. Super feiches flaumiges Toast.

    Weiter oben las ich den Komentar der Teig sei fest….mein Teig war feich und zart….wie sollte die Teigkonsistenz denn sein?

    Vielen Dank für dieses Rezept.

    Gruß Doro

  19. 19. Ketex Says:

    Er sollte natürlich fein und zart sein.
    Bei mir war bis jetzt auch noch nicht fest.
    VG
    Gerd

  20. 20. Stefanie Says:

    Hallo, ich habe Backmalz nur in Pulverform. Das kann ich ja auch verwenden oder? Wie kann ich das umrechnen? Und benötige ich eine Toastbrot Form zwingend? Danke! :)

  21. 21. Ketex Says:

    Hallo Stefanie,
    dass ist nicht das Gleiche. Das eine ist enzymaktiv und das andere enzxminaktiv.
    Umrechnen geht da nicht.
    VG
    Gerd

  22. 22. Silke Says:

    Hallo Gerd,
    hast Du schon mal das Toast ohne vorheizen gebacken? Meinst Du wenn ich die Backzeit um 15 Min. verlängere klappt es?

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