Toast

Golden Toast
bread braun

Heute musste ich meine neue Toastbrotform ausprobieren. Was lag da näher, als den Toast von Lubu (Sieglinde) nachzubacken. Der Teig wird nach dem Salz/Hefe-Verfahren hergestellt. Ich kann nur sagen: nachbacken. Der Toast ist flaumig, weich mit einer schönen gleichmäßigen Porung. Danke, Sieglinde, für das tolle Rezept.

1. Zutaten zum Salz/Hefe-Verfahren

  • 9 g Salz
  • 50 g Wasser
  • 6 g Frischhefe

Die drei Zutaten gut verrühren und mindesten 30 Minuten – oder auch länger (bis zu 20 Stunden) – stehen lassen. Ich habe das Gemisch 14 Stunden stehen lassen.

 

 

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Alle Zutaten (außer der Butter) in der Küchenmaschine 12 Minuten kneten. Danach die Butter zugeben und nochmals 6 Minuten einkneten.

Den Teig dann rundwirken und unter einer Plastikfolie 2-3 Stunden gehen lassen. Er sollte auf das doppelte Volumen aufgegangen sein. Jetzt noch mal falten, wirken und in 2 gleich große Stücke teilen. Die gebutterte Toastbrotform in der Mitte mit dem Blech abteilen. In jedes Fach einen Teigling einlegen und den Deckel schließen.
Jetzt wieder für 2 Stunden zur Gare stellen und dann bei 190° 45 Minuten backen. Schwaden nicht vergessen.


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Dieser Beitrag hat 167 Kommentare

  1. Hallo,
    wird das Brot mit Deckel gebacken, da auch geschwgeschwadet werden soll? Macht das mit Deckel Sinn?
    Oder bleibt der Deckel nur zur Gähre drauf?

    Danke für eine Antwort

  2. Hallo,

    hab mir die Toastbrotform gekauft und will das Rezept ausprobieren. Ich finde unterschiedliche Angaben darüber, ob man den Salz-Hefe-Ansatz bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank stehen lassen soll. Was würdest Du raten?

    Liebe Grüße
    Antje

    1. Hallo Antje,
      bei Raumtemperatur würde ich raten.
      VG Gerd

  3. Hallo,

    ist das flüssige Backmalz aktiv oder inaktiv? Und könnte man auch stattdessen die gleiche Menge Pulver nehmen? Ich backe noch nicht so lange Brot.

    Gruß
    Emma Soma

    1. Hallo Soma, es ist inaktiv. Ich würde kein Pulver nehmen. Gruss, Axel

  4. Hallo Gerd!

    Vielen Dank für die Rasche und ausführliche Antwort. Tatsächlich habe ich mich wirklich mit der Mengenangabe vertan. Das hat mir über Nacht keine ruhe gelassen. Statt 250ml Milch gab ich nur 150ml hinzu. Das war mein Fehler. Werde es nochmal erneut backen und berichten.
    Vielen Dank

  5. Guten Tag!

    Habe gestern versucht ihr Brot nachzubacken und ich muss sagen,das der Teig sehr fest war. Könnte ihn nicht mal kneten. Was habe ich falsch gemacht. Liegt es am Hefe Salz verfahren,das ich da was falsch gemacht habe. Ich habe alles genau nach Rezept gemacht.
    Wir mach ich am besten das Hefe Salz verfahren. Ich habe einfach die Hefe genommen,zerbröselt und zu den Salz gepackt und Wasser dazu gekippt. Weiß aber nicht mehr ob es lauwarm oder kalt war. Was wäre da am besten? Und dann habe es umgerührt in dem Gefäß und Deckel zugemacht und einen Tag stehen gelassen. Am nächsten Tag einfach die restlichen Zutaten Wie beschrieben dazu gepackt und geknetet in der Maschine. Nachdem ich die. Teig heraus geholt habe war er sehr sehr fest.

    Dann habe ich noch eine Frage? Habe mir jetzt ein Orchideevernebler gekauft und möchte das dann bald testen. Wie verwendet man das genau. Sprüht man einfach in den Ofen oder an einer bestimmten Stelle?

    Bin Anfängerin was das angeht und liebe aber jetzt schon das Backen. Vorallem liebt meine kleine Tochter 1 Jahr meine selbst gebacken Brote.

    1. Hallo Sandy,
      bei 500g Mehl und 300 g Flüssigkeit sollte ein Teig sehr gut zu kneten sein. Vielleicht hast Du Dich bei den Mengen vertan.
      Man gibt die 3 Zutaten beim Salzhefeverfahren in eine Schüssel und rührt gut durch bis sich alles verbunden hat.
      Mit dem Vernebler sprüht man grundsätzlich an die Ofenwände und bitte nicht auf das Gebäck.
      VG
      Gerd

  6. Wunderbar, hat alles ganz toll geklappt. Es ist außen goldbraun und innen super-fluffig geworden und schmeckt sehr gut – mach ich wieder!

  7. ach so, ich lese gerade, dass Ihre Brotbackform Löcher hat. Meine hat keine Löcher. Sollte trotzdem geschwadet werden?

    1. Würde ich immer machen.
      VG
      Gerd

  8. Hallo, weshalb schwadet man, wenn doch während des Backvorgangs der Deckel auf der Form ist?
    Viele Grüße, Christina

  9. Hallo, bin seit neuesten stolze Besitzerin deiner Toastbrot Form. Vorweg: ein tolles Teil, die Schwere hat mich überrascht. Nun meine Frage: m.E. müsste ich die Teigmenge für diese Brotbackform erhöhen. Um 1/4 oder besser 1/3? Was meinst du?

    1. Nein, das Rezept ist für diese Form ausgelegt.
      VG
      Gerd

  10. Hey, hab das Brot jetzt zum zweiten Mal nachgebacken, allerdings habe ich kein Backmalz. Diesmal habe ich die Hälfte des Mehls durch Vollkorndinkelmehl ersetzt und noch ein paar gequollene und geschrotete Leinsamen dazu gemacht, ist auch zu empfehlen. Danke für das Rezept! 😉

  11. Hallo Gerd,

    ich habe ein Problem, dass hier häufiger zu lesen ist: beim letzten Backen kam das Brot eingefallen (oben) aus der Form. Ich hatte gewartet bis der Teig durch die kleinen Löcher zu sehen ist und mich auch sonst an Dein Rezept gehalten. Die erste beiden Versuche waren prima. Beim letzten sind beide Brotleibe oben zusammengesackt…? Ich kann mir nicht erklären warum.

    Hast Du eventuell ein alternatives Rezept in der Form ausprobiert?

    LG,

    Detlef

    1. Nein, habe ich leider nicht, denn ich komme mit diesem Rezept prima hin.
      Wenn das Brot eingefallen ist, hatte es sicher Übergare. Es kommt auch häufig bei der Gare auf die Umgebungstemperatur an.
      Viele Grüße
      Gerd

  12. Das werde ich nachbacken – danke für das tolle Rezept.

    Wo finde ich die von Ihnen verwendete Kastenform um dieses Brot herzustellen?

  13. Ja, so ist es richtig.
    VG
    Gerd

  14. Hallo Gerd.

    Vielen Dank für deine Nachricht. Aber ich muß nochmal kurz nachfragen: wenn ich den Teig in den LLöchern der Toastform sehe, ist doch der richtige Zeitpunkt, um das Brot zu backen?

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