|
Jun
22
|
Durch die Diskussion im Brotbackforum über Haferbrot und durch die Anregung eines niederländischen Bäckers bei den Herrgottstaler Backtagen der Firma Manz, habe ich jetzt dieses Haferbrotrezept erstellt. Es ist zwar kein Brot mit Hafermehl, aber eben mit Haferflocken. Durch das Anrösten der Flocken bekommt das Brot einen schönen kernigen und nussigen Geschmack.
Interessant war die Bearbeitung der Teiglinge bei diesem Bäcker, auf einem gut bemehlten Leinentuch . Ich habe es mir abgeschaut und muss sagen, es geht ganz hervorragend. Ich hatte noch etwas mehr Wasser im Teig, als im Rezept angegeben und auf dem Tuch lies sich der Teig aber trotzdem wunderbar bearbeiten.
Viel Spaß beim Nachbacken!
Sauerteig
- 85 g Weizenmehl 550
- 85 g Wasser
- 9 g Weizen-ASG
Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur (besser wären 26°) reifen lassen.
Brühstück
- 300 g kernige Haferflocken (in der Pfanne angeröstet)
- 600 g heißes Wasser
Erst die Haferflocken rösten und dann mit dem heißen Wasser übergießen und zugedeckt auch 16 Stunden stehen lassen.
Hauptteig (3 kleine Brote á 650 g)
- Sauerteig
- Brühstück
- 475 g Weizenmehl 550
- 120 g Roggenmehl 1150
- 200 g Wasser
- 21 g Salz
- 15 g Hefe
- 1 TL flüssiges Backmalz
Aus den Zutaten einen schönen homogenen Teig kneten und 75 Minuten in der Knetschüssel gehen lassen.
Danach den Teig auf eine gemehlte Arbeitsplatte geben, Stücke von 650 g abwiegen und rund wirken. 20 Minuten gehen lassen. Dann lang wirken und mit einem Gemisch aus Ei und Milch abstreichen und in Haferflocken wälzen. Jetzt wieder 20 Minuten gehen lassen. Danach einschneiden und bei 240 ° 30 Minuten backen und dann die letzten 10 Minuten die Temperatur auf 190° herunterstellen.
Beim Einschießen leicht schwaden und nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.
One Ping to “Haferbrot”
50 Responses to “Haferbrot”
-
1. Mario Says:
Juni 22nd, 2011 at 16:01Hallo Gerd,
wieder ein sehr schönes Rezept von dir. Ich werde es am Wochenende nachbacken. Eine Frage habe ich dann doch jetzt schon und zwar zum schwaden. Das Brot backst du doch bestimmt in deinem Manz. Ich habe bisher in meinem Manz noch nie geschwadet. Wie machst du das beim Manz?Gruß Mario
-
2. Ketex Says:
Juni 22nd, 2011 at 16:06Hallo Mario,
natürlich schwade ich im Manz auch nicht, nur die meisten meiner Blogbesucher haben einen normalen Haushaltsofen und da sollte schon geschwadet werden.
Viele Grüße
Gerd -
3. Martin Says:
Juni 23rd, 2011 at 15:07Hallo Gerd,
so ganz verstanden habe ich den Sinn des Leinentuches nicht. Zieht man die Brote wie Baguettes in Leinentücher ein und bringt sie dann unter zuhilfenahme einer Kippdiele auf das Backblech?
Gibt es einen Vorteil gegenüber der Verwendung von Gärkörbchen?Mit etwas verwirrtem Gruß
Martin -
4. Ketex Says:
Juni 23rd, 2011 at 15:48Hallo Martin,
die Teigbearbeitung auf dem bemehlten Leinentuch geht ganz hervorragend. Es klebt nichts an, auch wenn der Teig sehr weich ist. Bei mir klebt manchmal der Teig auch an einer gut bemehlten Arbeitsplatte an. Am Leinentuch überhaupt nicht.
Ich habe die Brot beim 2. Gehen direckt schon auf das Super Peel gepackt und nach den zweiten 20 Minuten damit in den Ofen gebracht. -
5. Martin Says:
Juni 23rd, 2011 at 16:04hallo Gerd,
vielen Dank für deine schnelle Antwort. Jetzt verstehe ich. Die Brote auf dem Tuch aufarbeiten werde ich auch ausprobieren.LG Martin
-
6. Dee Says:
Juli 16th, 2011 at 10:27Hallo Gerd, vielen Dank für das tolle Rezept! Habe mich gestern daran versucht und ich bin sehr von der Saftigkeit der Krume angetan. Schmeckt heute fast noch besser als gestern.
Gruß dee
-
7. claudia Says:
Juli 25th, 2011 at 20:09Hallo Gerd,
ich habe das Brot nachgebacken, jedoch nicht mit dem Leinentuch gearbeitet, sondern auf der Arbeitsplatte. War ziemlich klebrig die Masse. Aber irgendwie hat es trotzdem geklappt, die drei kleinen Brote in den Ofen zu bringen.
Das Brot ist sehr saftig und kommt in die Rezeptsammlung. …..nachdem ja nun Dein Buch auf sich warten lässt.
es wäre so ein schönes Weihnachtsgeschenk geworden.
Aber ich warte tapfer weiter und freue mich weiterhin an Deinen leckeren Rezepten.
Liebe Grüße aus Ulm
Claudia
P.S: wann wagst Du Dich an Seelen
-
8. Ketex Says:
Juli 26th, 2011 at 08:18Hallo Claudia,
vielen lieben Dank für Deine Rückmeldung. Probiere mal beim nächsten Mal das Bearbeiten auf dem LeinenTuch. Es geht hervorragend.
Seelen hab ich schon mal gebacken und stehen schon ganz lange auf meiner Liste. Kommen bestimmt auch demnächst in den Blog.Viele Grüße
Gerd -
9. Sanni Says:
November 10th, 2011 at 09:55sieht aus wie eines meiner Bäcker-Lieblingsbrote. Da ich nun ja auch das flüssige Malz habe würde ich das Brot gerne backen. Allerdings frage ich mich, was ich ändern müßte um daraus Brötchen zu machen. Oder einfach alles so lassen?
Vielen Dank, Sannni -
10. Ketex Says:
November 11th, 2011 at 12:37Hallo Sanni,
ich würde alles so lassen nur eben Teiglinge von 80 – 90 g abwiegen und nur 18 – 20 Minuten backen.
Viele Grüße
Gerd -
11. Sanni Says:
November 13th, 2011 at 04:41Danke für die prompte Antwort, wollte eigentlich heute nicht backen, aber nun…
-
12. Sanni Says:
November 22nd, 2011 at 07:49So, jetzt habe ich es probiert, es schmeckt perfekt. Leider habe ich einen ziemlich dicken Wasserstreifen im Brot und die Brötchen sind innen flach und haben ein großes Loch unter der oberen Kruste. Morgen werde ich es nochmal baacken, vielleicht hat ja jemand Tips für mich, wodran es gelegen haben kann. Teig war nicht sehr naß. Aber es schmeckt so toll, das muß einfach klappen.
-
13. Ketex Says:
November 22nd, 2011 at 08:01Hallo Sanni,
der Wasserstreifen deutet auf nicht genügendes Kneten und zu kurzer Teigruhe.
Ebenso das Loch unter der Kruste.
Beim nächsten Mal länger kneten und auch das Quellstück länger stehen lassen. -
14. Sanni Says:
November 23rd, 2011 at 06:22Moin Ketex, danke für die schnelle Antwort. Ungenügendes Kneten habe ich schon befürchtet, ich hatte einfach Angst um meine Maschine, ich glaube, die ist mit mehr als 10 min. langsam kneten überfordert…Und meine Muckis reichen für Hnadkneten nicht aus. Da dachte ich mir, 3x falten ist auch gut. Offenbar nicht, aber eine neue Luxusküchenmaschine ist halt nicht drin.
-
15. Sanni Says:
November 23rd, 2011 at 06:24P.S: Quellstück war ganz “trocken” und stand 18 Std. Das war’s wohl nicht, am Rezept wird’s nicht liegen, eher an meiner Technik.
-
16. Sanni Says:
November 24th, 2011 at 06:53So, jetzt aber. Das Brot ist sooo toll geworden, obwohl ich es aus Zeitgründen 5 Std. in den Kühlschrank steellen musste. Die Brötchen sind flaumig und locker, der Käse, den ich noch draufgerieben habe, hat nicht geschadet. Sie sind schon zur Hälfte vertilgt. Endlich kann ich mein Haferbrot selber machen. Danke (auch für die schnelle Hilfe).
-
17. Heike Says:
April 1st, 2012 at 08:46Hallo Gerd,
ich versuche mich gerade an diesem Haferbrot und allein der Duft der gerösteten Haferflocken ist schon ein Erlebnis…
Mein Hauptteig steht nun seit fast 1,5 Std. bei ca. 24° C zur Gare, aber es tut sich rein gar nichts (zumindest nicht sichtbar). An der Hefe sollte es eigentlich nicht liegen, da die noch 10 Tage haltbar ist.
Soll ich einfach noch warten? Muss ich vermutlich, oder? Alles andere wäre wohl wenig sinnvoll, ich meine, einfach aufarbeiten, ohne dass der Teig sichtbar gegangen ist?
Oben schrieb jemand, dass er Stretch & fold-Zyklen eingelegt hat. Wäre das einen Versuch wert?
VIelleicht habe ich ja Glück und Du bist online und liest meinen SOS-Ruf.VIele Grüße
Heike -
18. Ketex Says:
April 1st, 2012 at 08:59Hallo Heike,
ich würde den Teig wirklich, wie im Rezept beschrieben aufarbeiten und die 2 Garzeiten zu jeweils 20 Minuten auch so einhalten. Das Brot bekommt im Ofen einen sehr schönen Ofentrieb.
Ich drück Dir die Daumen, aber wenn Du Dich ans Rezept gehalten hast, sehe ich keine Probleme.
Viele Grüße
Gerd -
19. Heike Says:
April 1st, 2012 at 09:13Vielen Dank für Deine rasche Antwort! Toller Service
!
Habe gerade den Teig aufgearbeitet und festgestellt, dass er ja doch gegangen war
Da er so weich ist, habe ich das wohl nicht so gut erkennen können. Also scheint sich alles ganz gut zu entwickeln – werde berichten und freue mich schon auf das Brot 
Ciao
Heike -
20. Heike Says:
April 1st, 2012 at 12:49Es hat geklappt!
Geschmack ist sehr angenehm, ich hätte die Brote nur ein paar Minuten länger im Ofen lassen dürfen, die Kruste ist ein bisschen weich geworden.
Wird aber bestimmt wiederholt werden!
DANKE, Gerd!PS.: jetzt habe ich den o.g. Kommentar versehentlich bei einem anderen Brot hinterlassen …
-
21. Jutta Says:
April 20th, 2012 at 14:19Hallo Gerd
Das ist ja eine super Seite. Ich möchte gerne dieses Haferbrot backen und habe selber Sauerteig angesetzt(mit 100g Roggenmehl und lauwarmem Wasser und das ganze 5Tage mit je 100g Roggenmehl und lauwarmem Wasser verrührt und immer 24 Std. ruhen lassen). Wieviel muss ich davon für dieses Brotrezept davon nehmen?Also wieviel Sauerteig kommt dort hinein?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen.Viele Grüße
Jutta
-
22. Ketex Says:
April 20th, 2012 at 14:24Hallo Jutta,
das Brot wird eigentlich mit einem Weizensauerteig gebacken.
Du kannst versuchen, die 170 g Sauerteig von Deinem Roggensauerteig zu nehmen. Allerdings wird dann das Brot etwas anders schmecken.
Viele Grüße
Gerd -
23. Jutta Says:
April 23rd, 2012 at 10:02Hallo Gerd,
danke für deine schnelle Antwort. Habe noch eine Frage: meinen Sauerteigansatz habe ich gerade zum ersten Mal hergestellt. Kann ich die 170g dann einfach direkt zum Hauptteig verarbeiten oder muss ich da auch erst noch Mehl und Wasser zufügen und gehen lassen(das hat er ja gerade 5 Tage gemacht)??
Ich habe noch nie Brot gebacken….Viele Grüße
Jutta -
24. Ketex Says:
April 23rd, 2012 at 11:11Hallo Jutta,
ja, dass kannst Du machen, aber bedenke, das der neue Sauerteig noch nicht seine volle Triebkraft hat. Nimm ein wenig Hefe mit zum Teig, dann ist alles ok.
Hauptsache Du lässt auch ein rest von Deinem Ansatz fürs nächste Backen.
Viele Grüße
Ketex/Gerd -
25. Jutta Says:
April 23rd, 2012 at 11:28Hallo Gerd,
vielen Dank. So werde ich es dann machen. In den Hauptteig kommt ja eh noch Hefe rein. Das wird ja dann sicher genügen. Ich bin so begeistert von deiner Seite, dass ich dadurch jetzt das Brot backen anfange. Schade, dass ich zu weit weg wohne. Sonst hätte ich gerne mal an einem Backseminar teuilgenommen.
Viele Grüße Jutta
-
26. Gabriele K Says:
Juni 17th, 2012 at 14:31Hallo Gerd
Habe heute morgen dieses wunderbare Brot gebacken und soeben probiert, einfach nur gut. Hatte zwar keinen Weizensauer, und habe mit Roggensauer gebacken, und anstelle von 550er habe ich 812er verbacken, aber ich glaube nicht, dass das dem Geschmack einen Abbruch getan hat. Ausserdem. wollte ich mich die ganze Zeit schon für deinen Tip zum Dampfen bei den Baguettweck bedanken, hat wunderbar geklappt mit dem Abdampfen nach 10 Min. die Kruste ist wunderbar kross und knackig geworden.Liebe Grüsse Gabriele
-
27. brotbackmama Says:
Juli 12th, 2012 at 19:50hallo gerd,
hab noch eine blöde frage zur bearbeitung im leinentuch. wie fixierst du das denn, dass es dir beim bearbeiten des teigs nicht die ganze zeit verrutscht – ich befürcht da ein großes gewurschtel bei mit
danke für einen erfahrungstipp!
michi -
28. Ketex Says:
Juli 13th, 2012 at 13:33Hallo Michi,
ich benutze das Bäckerleinen nur zum Teigige hinein zur Gare legen. Bearbeiten damit mache ich nicht. Durch das Falten schlagen hat das Tuch so viel Stand das die Teiglinge schön in Form bleiben.
Viele Grüße
Gerd -
29. Suz Says:
Oktober 8th, 2012 at 21:16Hallo Gerd,
wenn ich das Brot ohne Hefe nachbacken möchte, sollte ich dann den Sauerteiganteil erhöhen? Oder einfach nur die Gare verlängern?
LG, Suz
-
30. Ketex Says:
Oktober 9th, 2012 at 08:00Hallo Suz,
einfach die Gare verlängern.
VG
Gerd -
31. Suz Says:
Oktober 9th, 2012 at 23:26Dankeschön, das probier ich bald mal aus.
-
32. Joachim Fixemer Says:
November 13th, 2012 at 17:03Hallo Gerd,
Ich bin ein absoluter Brotbackneuling und habe deshalb jede Menge Fragen.
Morgen möchte ich dein Haferbrot in Angriff nehmen.
Erst eine Frage zum Backmalz.
Ich habe mir im Reformhaus -Gerstenmalzextrakt – von der Firma Demeter gekauft. Ist dieses Gerstenmalzextrakt das gleiche wie dein Backmalz?
Nun ein paar Fragen zum Haferbrot.
Wie lange knetest du den Teig?
Beim rund- und langwirken,wieviele Runden soll ich wirken?
Das Leinentuch läßt mir keine Ruhe.
Wirkst du den Teig auf dem Leinentuch, oder benutzt du das Tuch nur zur Gare?
Das wärs erstmal.
Für eine schnelle Antwort jetzt schon vielen dank.Viele Güsse
Joe -
33. Ketex Says:
November 13th, 2012 at 17:24Hallo Joe,
das Gerstenmalzextrakt von Demeter, hat meines Wissens nichts mit dem Backmalz zu tun, was ich in meinem Shop vertreibe.
Das Backmalz, was ich vertreibe wird speziell für Bäcker hergestellt. Es ist enzyminaktiv. Es verbessert die Krume und die Kruste und ist Futter für die Hefe.
Roggen- und Roggenmischbrote knete ich 6 – 8 Minuten lang.
Reine Weizenbrote auch schon mal 18 – 20 Minuten.
Rundwirken ist speziell für Weizenbrote sehr wichtig, um Spannung auf die Oberfläche zu bekommen. Ich wirke meine Teig auf dem Teigbearbeitungs- und Gärtuch. Das Leinentuch benutze ich nur für die Gare.
Ich hoffe, ich war schnell genug.
Viele Grüße
Gerd -
34. Joachim Fixemer Says:
November 13th, 2012 at 19:13Hallo Gerd,
danke für die superschnelle und ausführliche Antwort.
Werde morgen berichten wie`s gelaufen ist.
Muss beim erstenmal ohne Backmalz gehen, werde aber gleich bestellen.VG
Joe -
35. Joe Says:
November 14th, 2012 at 13:27Hallo Gerd,
Das Haferbrot ist gebacken und das erste Halbe ist schon gegessen.
Geschmack super
Kruste schön knuprig,
Aber die Krume.
Krume ist zu kleinporig und nicht wie auf deinem Foto schön luftig.
Wärend der Gare ist das Brot eigentlich ganz gut gegangen.
Im Ofen hatte es jedoch kaum noch Trieb.
Hatte noch kein Backmalz, kann es daran liegen das dis Porung
nur etwa 1mm im Durchschnitt war.
Oder hab ich sonst was falsch gemacht.VG
Joe -
36. Ketex Says:
November 14th, 2012 at 13:30Hallo Joe,
beim nächsten Mal mit Backmalz. Da kannst Du dann den Unterschied sehen.
Falsch hast Du sicher nichts gemacht.
Viele Grüße
Gerd -
37. Regine Says:
November 23rd, 2012 at 18:12Hallo Gerd,
habe gerade das tolle Haferbrot aus deinem Backbuch nachgebacken. Sieht genau aus wie auf dem Bild und schmeckt einfach wunderbar. Meine Frage ist nur, wie machst du das mit dem Anstellgut. Manchmal braucht man nur 9g und manchmal braucht man z.B. 27g. Ich weiß aber noch nicht beim Weiterführen des Sauerteigs für das nächste Brot, wieviel ich fürs übernächste Brot brauche. Machst du immer genug uns schmeist den Rest dann weg? Oder planst du anders?
Liebe Grüße,
Regine -
38. Ketex Says:
November 23rd, 2012 at 18:15Hallo Regine,
dass ist ja wunderbar.
Ich füttere von Zeit zu Zeit mein Anstellgut mit 50 g Mehl und 50 g Wasser. Sollte es einmal zuviel werden gebe ich einen Teil davon einfach zu einem Brot dazu und verbacke es mit.
Viele Grüße
Gerd -
39. Regine Says:
November 25th, 2012 at 19:38Hallo Gerd, danke für deine superschnelle Antwort. Das heißt also, dass ich auch ruhig mehr Anstellgut zum Teig geben kann? Bei 9g dann z.B. 25g? Und du stellst also das restliche Anstellgut wieder in den Kühlschrank?
Nochmals herzlichen Dank für dieses Forum und die wirklich leckeren Rezepte.
Viele Grüße,
Regine -
40. Ketex Says:
November 26th, 2012 at 07:55Hallo Regine,
dass kannst Du machen, nur wenn 9 g gefordert sind und du gibst die 3fache Menge zu, bedenke, das die MO´s dann auch mehr sind und schneller arbeiten.
Viele Grüße
Gerd -
41. Regine Says:
November 26th, 2012 at 17:39Hallo Gerd,
o.k. das verstehe ich. Vielen Dank und mit liebem Gruß,
Regine -
42. Marie Says:
Dezember 15th, 2012 at 13:08Hallo Gerd,
nachdem die Saatensonne so wunderbar geworden ist, habe ich nun das Haferbrot probiert. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und es ist toll geworden. Da kommt kein Bäckerbrot mit!
Ich bin froh, dass du dir so viel Arbeit machst und diese Seite ins Netz stellst, damit auch andere Brotfans in den Genuß dieser großartigen Brote kommen. Auch Dass du bei Problemen so schnelle Hilfe gibst, ist nicht selbstverständlich.Vielen Dank und liebe Grüße aus Hessen
Marie -
43. Paule Says:
Dezember 17th, 2012 at 12:41Hallo lieber Gerd,
ich kann mich meiner Vorrednerin Marie, nur anschliessen. Habe das Brot gestern gebacken und ich finde es absolut traumhaft. Toller Geschmack, sehr saftig, ich bin absolut begeistert.
Herzlichen Dank für dieses (und all die anderen) wunderbaren Rezepte.LG aus Luxemburg,
Paule -
44. Maja Says:
Januar 24th, 2013 at 07:15Hallo Gerd!
Habe letzte Woche das Haferbrot gebacken und meine Mannschaft fand es rcht gut. Allerdings bevorzugen sie doch das Paderborner,oder ähnliche Brote.
FBG Maja -
45. Hexchen71 Says:
Januar 27th, 2013 at 15:44Hallo Gerd,
ich habe jetzt schon einige Deiner Rezepte nachgebacken und wollte Dir jetzt mal ein riesiges Dankeschön da lassen. Deine Anleitungen sind echt mit Gelinggarantie. Seit ich nach Deinen Rezepten backe, will meine Familie kein gekauftes Brot mehr essen.

LG
Hexchen -
46. Conny Says:
April 8th, 2013 at 22:30Hallo Gerd,
hier auf “meiner” Karibikinsel ist gutes Brot schwer zu finden, auch die Zutaten nicht immer zu haben. Nun hat mir ein Besucher einen Sauerteigstarter aus Kanada mitgebracht
und ich bin ganz im Glück, da das einzige Getreide, das hier in Mengen zur Verfügung steht tatsächlich Hafer ist!
Nun meine Frage zu dem ansonsten leckeren Brot: ich hab die Hälfte Menge Teig gemacht und alles dann komplett die letzten 40 min in einer Form gehen lassen, da er mir zu weich zum Formen war. Der Teig ist sensationell aufgegangen, allerdings dann im Ofen in der Mitte wieder eingefallen
, woran könnte das denn liegen?! Auch die Backzeit hat sich verlängert (war ja auch mehr Masse auf einmal). Ist die Stäbchenprobe beim Brotbacken auch aussagekräftig? Der Teig klebte nach gut einer Stunde immernoch am Holzstäbchen beim rausziehen aus dem Laib. Hab es dann aber aus der Form genommen, auskühlen lassen und es hat wunderbar geschmeckt!!!
Liebe Grüße, Conny -
47. Ketex Says:
April 9th, 2013 at 07:37Hallo Conny,
wenn er in der Mitte eingesunken ist,hatte er bestimmt Übergare.
Die Zeit einfach etwas verkürzen.
Die Holzstäbchenmethode ist nicht immer ganz genau. Besser wäre es die Kerntemperatur zu messen. Sie sollte zwischen 93 bis 98° liegen.
Viele Grüße
Gerd -
48. Conny Says:
April 9th, 2013 at 19:32Vielen Dank für die Infos, das mit der Übergare kann natürlich sein, da es hier gerade ziemlich warm ist (habe gehört, bei Euch kündigt sich auch langsam mal der Frühling an
) und die Teiglinge auch für Brötchen ab und zu schon etwas schlapp waren…
Grüße, Conny -
49. Werner Says:
April 29th, 2013 at 07:58Hallo Gerd,
bei welcher Temperatur sollte die 3 Gehzeiten erfolgen?
Vieler Grüße. Werner -
50. Ketex Says:
April 29th, 2013 at 08:23Hallo Werner,
jeweils bei Raumtemperatur (18 – 22°).
Viele Grüße
Gerd

Malzflockenbrot
Saatensonne
Spitzkornlinge
Düsseldorfer Röggelchen
Rosinenbrötchen
Gersterbrot
Franzbrötchen
Haferbrot
Sauerländer Schwarzbrot
Couronne Bordelaise
Norwich Sourdough
Bagel
Schnittbrötchen m. Zeitplan
Golden Toast
Olive Levain
Kreuzerbrot
Baguettebrötchen
Pane Valle Maggia
Dinkelbrötchen
Vermont sourdough
Schwarzbierroggenbrot
Pain Fendu
rustikales Weißbrot
Baguette traditionell
Buttermilchbrot
Kosakenbrot
Joghurtbrot m. Walnüssen
Brot mit 2 Sauerteigen
Hunsrücker Hüttenbrot
Fränzchen
Steinhorster Schrotbrot
Spitz-mediterranes Landbrot
Butter-Croissants
Mohn- & Sesambrötchen
Pain de Campagne
Fougasse
Nussbrot Avellino
türkisches Fladenbrot
Baguette mit Sauerteig
normale Brötchen
Weizenmischbrot 70/30
Rustikale Brotstangen
Delbrücker Körnerbrot
Hartweizen-Sesam-Ringbrot
Schwarzwälder Kruste nach Bäcker Süpke
Baguette mit Vorteig und langer kalter Führung
Kaisersemmel (Knöpfe)
Roggenbrötchen
Brötchen mit Weizenmehl 812
Schnelle Brötchen
Schwarzer Hamster
Basler Brot
Delbrücker Bauernkruste
Paderborner Landbrot
Bauernbrot mit Vorteig und Sauerteig
Roggenmischbrot 60/40





Mutschlibrot
Roggenbrot mit Emmer und Einkorn
Kartoffelflockenbrot
Bauernbrötchen mit altem Teig
Rheinisches Schwarzbrot
Paprika-Chilli-Ring
Mohnbrot
Kapstädter
Katharinenmarkt-Brot
Kürbiskernbrot
westfälisches Schwarzbrot
Siebenbürger Hausbrot
Ciabatta m. Weizensauerteig
Vinschgauer Fladen
Korinthenbrot
"Alter Fritz"
Juli 15th, 2011 at 20:46
[...] braucht ein Weilchen – hier: Das richtige Rezept. Vor ein paar Wochen veröffentlicht Gerd gerade zur rechten Zeit eben jenes. Ich warte, bis die Gesundheitskostverächter des Hauses abwesend sind (und HIER sind Haferflocken [...]