Sep 25


Die beiden Urgetreide Emmer und Einkorn habe ich hier in diesem Rezept das erste Mal verbacken.
Sie verleihen dem Brot einen unvergleichlichen, sehr nussigen Geschmack und alle meine Vorkoster waren begeistert davon.
Allerdings muss man etwas vorsichtig mit der Flüssigkeitszugabe sein, denn das Vollkornmehl der beiden Sorten bindet nicht soviel Wasser, wie ich es von meinen Roggen- oder Weizenvollkornmehlen gewohnt bin.
Der Hang zum Breitlaufen ist dann bei diesem Brot gegeben. Trotzdem kann ich nur jeden Hobbybäcker empfehlen, so ein Brot nachzubacken. Der Geschmack ist wirklich unvergleichlich.

  • Sauerteig
  • 200 g Roggenmehl 1150
  • 200 g Wasser
  • 20 g Roggen-Anstellgut

Am Abend vor dem Backen 200 g Roggenmehl 1150 mit 200 g Wasser und 20 g ASG = Anstellgut vermischen und bei Raumtemperatur 16 – 18  Std. reifen lassen.

  • Quellstück
  • 100 g Emmervollkornmehl
  • 100 g Einkornvollkornmehl
  • 13 g Salz
  • 200 g lauwarmes Wasser.

Die beiden Mehle und das Salz mit dem lauwarmen Wasser übergießen und mindestens 3 – 4 Stunden quellen lassen.

  • Hauptteig
  • 400 g Sauerteig
  • 413 g Quellstück
  • 220 g Roggenmehl 1150
  • 100 g Sonnenblumenkerne, (geröstet und in einer Moulinette zerkleinert)
  • 10 g Frischhefe
  • 1 Tl flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchmaschine 7 Minuten kneten. Anschließend 30 Minuten Teigruhe im Kessel.
Danach den Teigling rund wirken und mit dem Schluß nach oben in ein bemehltes Garkörbchen legen.
Die Gare ist hier 60 – 70 Minuten, doch Vorsicht, sollte man die gerösteten und zerkleinerten Sonenblumenkerne im warmen oder gar heißen Zustand zum Teig gegeben haben, verkürzt sich die Gare erheblich.
Anschließend stürzt man den Teigling auf den Schießer, schneidet je nach Gusto ein und schießt bei 230° ein. Nach 15 Minuten den Ofen auf 180° herunterstellen und den Teigling beobachten, damit er nicht zu dunkel wird. Bei dieser Tempertur noch 45 Minuten weiterbacken.
Das Schwaden nicht vergessen und nach 15 Minuten den Dampf ablassen.
Nach Ende der Backzeit das Brot aus dem Ofen holen und den Klopftest machen. Es sollte schön hohl klingen.
Man kann auch die Kerntemperatur messen. Sie sollte zwischen 93° und 98° liegen.

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written by Ketex


7 Responses to “Roggenbrot mit Emmer und Einkorn (Urgetreide)”

  1. 1. eibauer Says:

    ..ein feiner Geschmack…wird bestätigt, da höchstselbst verkostet.

    HBG
    eibauer

  2. 2. eibauer Says:

    ..wird heute nachgebacken.
    Mal sehn ob`s was wird…

    HBG
    eibauer

  3. 3. eibauer Says:

    ..lecker war es auch bei mir geworden.
    Einfach mal nachbacken.

    HBG
    eibauer

  4. 4. Iris Says:

    Hallo Gerd,

    ich will das Brot gleich backen, aber im Hauptteig steht keine Schüttflüssigkeit mit bei, Ist das richtig? Es hat dann ja eine sehr niedrige TA, oder? Ich komm auch 155 (hab die gemahlenen Sonnenblumenkerne zum Mehl dazugerechnet).

    Gruß
    Iris

  5. 5. Ketex Says:

    Hallo Iris,
    dass soll so sein und wenn Du die Sonnenblumenkerne nicht dazu rechnest , ergibt das eine TA von 164.
    Viele Grüße
    Gerd

  6. 6. Iris Says:

    Hallo Gerd,

    *lach* ich hab es auch nach Rezept gemacht und noch nie ist mir ein Brot so toll gelungen, freigeschoben! 1000 Dank! Allerdings schmecke ich eher die Sonnenblumenkerne als Einkorn oder Emmer… ;-)

    Herzliche Grüße auch an Deine Frau
    Iris

  7. 7. gitti Says:

    Hallo Gerd,
    ich hab es heute auch gebacken. Schmeckt super! Aber wie Iris schon geschrieben hat, eher nach Sonnenblumenkernen – naja, sind ja auch genug drin. :razz:

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