Mrz 27

Osterbrot1

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Zu Ostern muss es bei uns immer entweder einen süßen Osterkranz oder ein Osterbrot geben. Wir essen so etwas gern nur mit Butter bestrichen zum Kaffee. Neu waren für mich die Gojibeeren. Ich hatte sie zwar schon einmal mit einer guten Freundin verbacken, aber es war doch nicht leicht, sie zu bekommen. Im gutsortierten Lebensmittelmarkt sollte man sie bekommen. Wenn nicht, kann man je nach Gusto ja andere Früchte nehmen. Gut gefallen hat mir der Safran im Teig, wie schon bei den Osterwecken. Er gibt dem Teig eine schöne Farbe und auch einen besonderen Geschmack. Ich wünsche allen Lesern “Frohe Ostern”.

  • Vorteig
    200 g Weizenmehl 550
    200 g Wasser
    2g Frischhefe
    Alles gut und klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lasen.

 

  • Hauptteig (für 2 Brote á ca. 500 g)
    Vorteig
    350 g Weizenmehl 550
    130 g Vollmilch 3,5 %
    1 Schächtelchen Safran
    10 g Frischhefe
    10 g Salz
    20 g Zucker
    60 g Rosinen
    40 g Gojibeeren
    30 g Orangeat
    30 g Zitronat

 

  • Für den Überzug
    Puderzucker und Zitronensaft und 80 g gestiftete Mandeln

Alle Zutaten bis auf die Früchte in der Küchenmaschine 10 Minuten kneten. Vorher den Safran in der Milch auflösen. Nach den 10 Minuten die Früchte dazu geben und noch 3 Minuten kneten.
Jetzt eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten. Anschließend 2 gleiche Teile abwiegen und schön rund wirken. Auf ein Backblech setzen und 60 Minuten zur Gare stellen. das Volumen sollte sich verdoppeln. In der Zwischenzeit die Mandelstifte anrösten und den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren. Der Brei sollte sich gut später auf dem Brot verteilen.
Die Brote bei 190° 30 – 40 Minuten schön goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und mit dem Gemisch aus Puderzucker und Zitronensaft bestreich. Die Mandelstift darüber streuen und nochmals alles mit dem Puderzucker-Zitronensaftgemisch bestreichen und abkühlen lassen.

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written by Ketex

Mrz 15

feineFruehstuecksbroetchen


Mich hat bisher immer gestört, dass es so wenige Rezepte gibt, wo man morgens ganz schnell frische Brötchen auf den Tisch bekommt. Hier braucht man nur solange warten bis der Ofen die volle Betriebstemperatur erreicht hat. Die Teiglinge werden am Abend geformt und wandern dann nachts in den Kühlschrank. Morgens nimmt man sie aus dem Kühlschrank, lässt sie solange, bis der Ofen heiß ist, Zimmertemperatur annehmen, mindestens aber 45 Minuten. Schneidet sie ein und backt sie in ca. 15 Minuten bei 230° ab.

Am Morgen macht man den Vorteig:
Vorteig
300 g Weizenmehl 550
30 g Roggenmehl 1150
330 g Wasser
3g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und abgedeckt für 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Danach wandert er bis zum Abend in den Kühlschrank.

Am Abend:
Hauptteig
Vorteig
600 g Weizenmehl 550
70 g Roggenmehl 1150
270 g Wasser
20 g Salz
6 g Frischhefe
1 TL flüssiges Backmalz
30 g weiche Butter

Alle Zutaten bis auf die Butter 10 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Anschließend die Butter zugeben und nochmals 3 – 4 Minuten kneten. Danach den Teig 30 Minuten entspannen lassen.
Jetzt 18 Teile á 90 – 93 g abwiegen und schön rund schleifen. Wieder 10 Minuten entspannen lassen. Jetzt lang rollen und mit dem Schluss nach oben auf ein mit einem Leinentuch ausgelegtes Backblech legen. Nach der ersten Reihe das Leinentuch zu einer Falte hochziehen und die zweite Reihe anlegen. So verfahren bis alle Teiglinge in dem Leinentuch liegen. Anschließen mit einer Abdeckfolie abdecken und in den Kühlschrank bis morgens schieben.
Morgens nimmt man sie aus dem Kühlschrank, lässt sie solange, bis der Ofen heiß ist, aber mindestens 45 Minuten Zimmertemperatur annehmen. Schneidet sie ein und backt sie in ca. 15 Minuten bei 230° ab.

feine Frühstücksbrötchen1

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written by Ketex

Mrz 04

malzkruste1


Dieses Rezept ist eigentlich durch einen Zufall entstanden. Ich wollte für uns unser Hausbrot backen. Es ist ein 80/20 Roggenmischbrot. Normalerweise kommen da so ca. 8 g Rogenfärbemalz mit hinein. Abgelenkt durch ein Telefongespräch und das nicht Zurückstellen der Waage, sind deshalb etwas mehr als 20 g Färbemalz im Brotteig gelandet. Zuerst dachte ich, dass ist jetzt hin und schmeckt einfach überzeichnet von den Aromen aus dem Färbemalz. Weit gefehlt, der Geschmack ist sowas von lecker und rund. Das Rezept hat eine Teigausbeute von 165 und ist auch für Anfänger sicherlich gut geeignet. Viel Spaß beim Nachbacken.

  • Sauerteig
    260 g Roggenmehl 1150
    260 g Wasser
    26 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei 26° reifen lassen. Bei Raumtemperatur kann es bis zur Reife 18 -20 Stunden dauern.

  • Hauptteig
    266 g Roggenmehl 1150
    133 g Weizenmehl 1050
    170 g Wasser
    20 g Roggenfärbemalz
    13 g Salz
    13 g Frischhefe
    1 TL flüssiges Backmalz (enzyminaktiv)

Zuerst die Hefe mit dem Backmalz im Wasser auflösen und dann alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 – 10 Minuten kneten. Anschließend fügt sich eine Teigruhe von 20 Minuten an.

Danach wird der Teigling sehr schön rund gewirkt und in ein mit einem Sieb ganz fein ausgemehltes Garkörbchen mit dem Schluss nach unten gelegt.
Die Gare dauert nur 50 Minuten bei 32° und kommt ohne Feuchtigkeit aus. Bei Raumtemperatur dauert sie ca. 90 Minuten.
Den Teigling auf ein Schießer oder Lochblech stürzen und 2 – 3 Minuten warten, bis sich feine Gärrisse auf der Oberfläche zeigen. Dann bei 250° – 270° je nach Ofen einschießen und kräftig schwaden. Nach 5 Minuten den Dampf wieder ablassen und nach 15 Minuten Backzeit den Ofen auf 200° zurück schalten. Jetzt weitere 45 – 55 Minuten fertig backen.
Auf ein Rost setzen und abkühlen lassen.

Malzkruste

Malzkruste3

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written by Ketex

Feb 21

Osterwecken


Es ist bald wieder Ostern und meine Frau bat mich, aus Erinnerung an Ihre Kindertage Osterwecken zu backen. Sie konnte sich noch gut an die weichen, flaumigen Wecken erinnern und sie waren mit Hagelzucker bestreut oder mit Zuckerguss überzogen. Ich kannte diesen Osterbrauch aus meiner Heimat gar nicht und so fragte ich hier einen heimischen Bäcker. Nach anfänglichen Zögern kam er mit einem Rezept heraus, dass sehr ähnlich wie bei den Rosinenbrötchen ist. Den Safran lässt er leider heute meist weg, da er zu teuer ist.
Ich habe sie mit Safran gebacken und im Geschmack merkt man die Zutat schon. Ein herrliches Gebäck zum Kaffee. Nur mit Butter bestrichen, ein Genuss!
Viel Spaß bei Nachbacken.

  • Vorteig
    200 g Weizenmehl T 65 “La Banette”
    170 g Milch
    20 g Frischhefe

Alles schön verkneten und 45 Minuten schön warm gehen lassen.

  • Hauptteig
    300 g Weizenmehl T 65 “La Banette”
    100 g weiche Butter
    50 g Zucker 100 g Quark (20%)
    8 g Salz
    2 Eigelb
    1 Päckchen Safran
    1 TL flüssiges Backmalz
    Hagelzucker zum Bestreuen
  • Eistreiche
    50 g Milch
    1 Eigelb
    1 Prise Zucker
    1 Prise Salz

Nachdem der Vorteig etwas gekommen ist, alle Zutaten außer der Butter 7 Minuten kneten. Danach die Butter zugeben und nochmals 3 Minuten kneten. Jetzt den Teig aus dem Kessel nehmen rund wirken und in eine geölte Schüssel geben. Abdecken und für 45 Minuten schön warm stellen.

Danach den Teig in 5 gleich große Teile abwiegen und sehr schön rund schleifen. Mit der Teigkarte oder einem Teigabstecher mittig einen Schlitz drücken. Ca. 2 cm tief Und die Wecken zur Gare stellen für nochmals 30 Minuten.
Jetzt werden die Wecken mit der Eistreiche rechts und links abgestrichen und mit Hagelzucker bestreut. Bei 180 – 190° in den Ofen geben und solange backen, bis sie schön goldbraun geworden sind.
Auf einem Backgitter auskühlen lassen.

osterwecken1

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written by Ketex

Feb 07

Krüstchen1

 

Die Sache mit dem Kochstück hat mich fasziniert und nun hier das Ergebnis mit einem Kochstück 1 : 5. Auf 50 g Dinkelmehl habe ich 250 g Wasser dazugegeben und aufgekocht. Es entstand ein Mehlpudding, den ich nur Stückchen weise zum Teig gegeben habe. Sollte die ganze Masse in den Teig gegeben werden, dann kann sich beim Kneten eine Stelle bilden, die das ganze Brot hinüber macht und es bildet sich eine Stelle, wo nur Kochstück im Brot ist.
Nach dem Backen kam natürlich der Geschmackstest und was soll ich sagen, ich muss feststellen, ein sehr, sehr leckeres Brot. Meine ablehnende Haltung gegen über Dinkel ist total umgeschlagen und ich bin einfach nur begeistert. Kein Trockenbacken mehr. Das Brot ist saftig, aber auch nicht klitschig und einen sehr nussigen Geschmack.


 

  • Sauerteig (TA 180)
    190 g BIO-Roggenmehl 1150
    152 g Wasser
    19 g Roggen-ASG

Alles klümpchenfrei verrühren und bei Raumtemperatur 15 – 20 Stunden reifen lassen. Die Detmolder Einstufenführung sagt 16 Stunden bei 26°.

  • Brühstück (TA 200)
    60 g BIO-Dinkelschrot mittel
    60 g Wasser
    14 g Salz

Den Schrot und das Salz mit heißen Wasser übergießen und auch 15 Stunden abgedeckt stehen lassen.

  • Kochstück (Verhältnis 1 : 5)
    50 g BIO-Dinkelmehl 1050
    250 g Wasser

Das Mehl mit etwas Wasser klümpchenfrei verrühren und nach und nach das ganze Wasser zugeben. Jetzt in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Das Ganze unter ständigen Rühren.
Anschließend abdecken und auch bis zum Morgen stehen lassen. Morgens sollte die Masse wie Pudding aussehen.

  • Hauptteig (TA 175) 2 kleine Brote á 500 g oder ein 1 kg-Brot
    Sauerteig
    Brühstück
    Kochstück
    195 g BIO-Roggenmehl 1150
    210 g BIO-Dinkelmehl 1050
    70 g Wasser
    14 g Frischhefe
    1 EL flüssiges Backmalz (inaktiv)

Die Hefe mit dem Backmalz im Wasser auflösen und zu den anderen gesamten Zutaten geben und 6 – 7 Minuten kneten. Danach schließt sich eine Teigruhe im Kessel von 20 Minuten an.
Denn Teig aus der Schüssel nehmen und aufarbeiten. Entweder in 2 gleich große Teile teilen oder eben den gesamten Teig schön rund wirken und mit dem Schluss nach unten in gut bemehlte Garkörbchen legen.
Die Gare sollte trocken rund 50 Minuten dauern. Bei mir waren es 32 °. Wär keine Gärbox hat sollte bei Raumtemperatur die doppelte Zeit einplanen. Der Teigling sollte nicht ganz die volle Gare haben. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 240° aufheizen.
Den Teigling auf einen Schießer stürzen und in den Ofen einschießen. Sofort kräftig Schwaden und nach 4 Minuten den Dampf wieder ablassen. Durch diese Prozedur und die kurze Garzeit sollten sich schöne Risse auf den Brot bilden. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180 – 190° (je nach Ofen) herunter stellen und noch weitere 35 – 40 Minuten fertig backen.

kruestchen2

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written by Ketex

Jan 28

schlüter1

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Bei der Herstellung von Schlütermehl wird die Kleie, die normalerweise nicht verdaulich ist, unter Druck mit Wasserdampf behandelt, um die Zellstruktur mürbe zu machen und damit die in der Kleie vorhandenen Nährstoffe (Aleuroneiweiß, lösliche Mineralstoffe und Vitamine) besser zugänglich zu machen. Reste von anhaftender Stärke werden zu Dextrinen abgebaut. Weil diese bei der anschließenden Trocknung karamellisieren, ist das Schlütermehl dunkelbraun. Es entstehen Röst- und Aromastoffe und die Wasseraufnahmefähigkeit wird erhöht.
Durch diese besondere Behandlung wird die Kleie besser nutzbar gemacht und es entsteht ein bekömmliches, fein zerkleinertes, braunes, süßliches Roggenkleiemehl – das Schlütermehl.

Das Schlüterbrot hat eine sehr dunkle Krumenfarbe und besitzt neben den Bestandteilen eines Vollkornbrotes auch dessen weitere Vorzüge in Form von langer Frischhaltung und – wegen des sehr hohen Ballastoffgehaltes – verdauungsfördernder Wirkung.

Wegen der hohen Wasseraufnahmefähigkeit des Schlütermehles ist das Brot sehr weich und hat kaum eine Kruste.
Hier nun ein Rezept von F. J. Steffen. Ich habe es auf ein 1 kg Brot herunter gerechnet.
Man kann das Mehl in Kleinmengen (1 kg) jetzt in meinem Shop bekommen.

  • Sauerteig
    225 g Roggenmehl 1150
    180 g Wasser
    5 g Anstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Die Detmolder Einstufenführung sagt 16 Stunden bei 26°.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    150 g Schlütermehl
    150 g Roggenmehl 1150
    65 g Weizenmehl 1050
    335 g Wasser
    12 g Frischhefe
    12 g Salz
    1 TL flüssiges Backmalz (inaktiv)

Alle Zutaten in der Maschine 7 Minuten langsam kneten. Danach erfolgt eine Teigruhe von 30 Minuten. Der Teig steift in dieser Zeit sehr nach, trotz der hohen Feuchtigkeitszugabe.

Jetzt wird er aufgearbeitet und in eine gut gefettete Backform geben. Die Gare ist bei 32° 70 Minuten. Bei Raumtemperatur dementsprechend länger. Der Teig sollte bis an den Rand der Form steigen.
Den Ofen auf 250 ° hoch heizen. Einschießen mit Schwaden und nach 10 Minuten den Dampf durch öffnen der Tür wieder abziehen lassen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180 ° zurück schalten und noch weitere 45 – 55 Minuten fertig backen.

schlüter2

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written by Ketex

Jan 14

Dinkel2015

Dinkel20151

Dinkel20153

 

Dinkel war bisher bei mir nicht so der Backfavorit. Für mich backte Dinkel immer etwas trockener und das Brot wurde schnell altbacken. Ein Fachmann für Mehle machte mich darauf aufmerksam, dass Kochstücke erheblich mehr Feuchtigkeit ins Brot bringen können, und die Gefahr durch eine zu hohe Teigausbeute einen Fladen zu produzieren, dadurch kaum noch vorkommen. Also musste ein neues Rezept mit einem Kochstück her. Ich ging noch sehr vorsichtig zu Werke und kochte 50 g Mehl in 150 g Wasser (TA 300) auf. Der Fachmann meinte ich könnte ruhig bis 250 g Wasser gehen. Dass Wassermehlgemisch wurde zu einem Pudding und den ließ ich über Nacht, wie den Sauerteig und das Brühstück stehen.
Der Hauptteig zeigt sich in der Schüssel mit einer TA von 170 sehr moderat und nach der ersten Gare ließ sich der Teig hervorragend bearbeiten.
Nach dem das Brot gebacken war und ich den ersten Anschnitt probiert hatte, musste ich meine Meinung erheblich revidieren und ab jetzt werde ich Dinkelbrote nur noch mit einem Kochstück machen.
Viel Spaß beim Nachbacken!

 

  • Sauerteig
    120 g Dinkelvollkornmehl
    120 g Wasser
    12 g Dinkelanstellgut (Weizen geht auch)

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur (besser wären 26°) reifen lassen.

  • Brühstück
    150 g Dinkelschrot (mittel)
    150 g Wasser (heiß)
    12 g Salz (gesamte Menge für das Brot)

Den Schrot und das Salz mit dem Wasser übergießen und abgedeckt 16 – 18 Stunden stehen lassen.

  • Kochstück
    50 g Dinkelmehl 630
    150 g Wassser

Das Mehl im Wasser aufkochen bis ein Brei ähnlich wie ein Pudding entsteht und auch 16 – 18 Stunden abgedeckt stehen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Brühstück
    Kochstück
    200 g Dinkelmehl 630
    150 g Dinkelvollkornmehl
    50 g Wasser
    12 g Frischhefe
    1 TL flüssiges Backmalz (inaktiv)

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 10 Minuten langsam kneten. Danach eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten.

Jetzt den Teig erst schön rund und dann oval wirken und in Dinkelschrot wälzen. Mit dem Schluss nach oben in ein ovales Garkörbchen legen und den Teigling 60 – 70 Minuten bei 32° zur Gare stellen. Bei Raumtemperatur ist die Gare erheblich länger.
Den Ofen auf 240° aufheizen und den Teigling einschießen und mit viel Schwaden 15 Minuten anbacken, dann die Ofentür öffnen, den Dampf ablassen und den Ofen auf 180° herunter stellen und noch 45 Minuten fertig backen.
Auf einem Rost auskühlen lassen.

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written by Ketex

Jan 04

panesiziliano

 

Anfangs des Jahres schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer. Natürlich schmeckt dieses Brot auch zu anderen Jahreszeiten. Ich kam auf das Rezept als ich mich auf dem Blog von Karin Anderson aus Amerika umschaute, aber ich glaube das Rezept ist von Stefanie von Hefe und mehr. Wer letztendlich der Verfasser des Rezeptes ist, ist eigentlich egal, Hauptsache ist doch, dass es gelingsicher ist und auch noch gut schmeckt. Das kann ich von diesem Rezept wirklich behaupten.
Die Vorbereitungszeit ist allerdings recht lange, da der alte Teig (Páte fermentée) 2 – 3 Tage oder auch länger im Kühlschrank verbringt. Allerdings entschädigt der Geschmack!

 

  • Páte Fermentée
    284 g Weizenmehl T 65 oder 550er
    177 g Wasser
    5 g Salz
    3 g Frischhefe

Aus den Zutaten einen festen Teig kneten und abgedeckt im Kühlschrank für 2 – 3 Tage oder auch länger lagern.

  • Hauptteig
    Paté Fermentée
    227 g Weizenmehl T 65 oder 550er
    227 g Hartweizengries fein
    235 g Wasser
    30 g Olivenöl
    20 g Honig
    9 g Salz
    9 g Frischhefe
    Sesamsaat zum Bestreuen

Am Backtag den alten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und viele kleine Teile abstechen und ca. 2 Stunden akklimatisieren lassen. Damit kann sich der alte Teig besser mit dem Hauptteig vermischen.
Alle Zutaten in der Küchenmaschine 10 – 15 Minuten mit langsamer Geschwindigkeit kneten. Danach den Teig in eine geölte Teigwanne legen und so lange warten, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Jetzt 4 gleiche Teile abstechen und zu Baguette formen. Ca. 5 Minuten ausruhen lassen und die Baguette zu langen, gleichmäßigen Strängen rollen. Sie sollten zum Schluss eine länge von 60 – 65 cm haben. Es dauert schon etwas länger, da der Teig sich immer wieder zusammenzieht. Man sollte dann immer Pausen von 5 Minuten machen.
Jetzt wird der Teig zu einem verkehrten S zusammen gedreht. Von jeder Seite die Hälfte.
Vorsichtig auf ein Backblech setzen und mit Wasser abpinseln und mit Sesam bestreuen. Die Backbleche in eine große Mülltüte stellen. Die Tüte etwas aufblasen und verschließen.
Die Bleche bis zum anderen Morgen in den Kühlschrank stellen.
Die Bleche aus dem Kühlschrank nehmen und die Teiglinge ca. 1 Stunde akklimatisieren lassen. Die Brote sind jetzt schön aufgegangen.
Den Ofen vorher auf 220° aufheizen und die Brote je nach gewünschter Bräune 25 – 30 Minuten backen.

sizilanoanschnitt

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written by Ketex

Dez 31

Allen Lesern meines Blog wünsche ich einen guten Rutsch und ein gesundes, frohes, neues Jahr 2015.

Gerd
Ketex – Der Hobbybrotbäcker

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written by Ketex

Dez 17


All meinen Lesern wünsche ich ein frohes, besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest.

Gerd
Ketex – Der Hobbybrotbäcker -

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written by Ketex