Apr 28

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Wir hoffen ja alle, dass der Frühling nun langsam auch bei uns Einzug hält und die Grillsaison richtig losgehen kann. Sicher, einige Unentwegte grillen auch im Winter.
Zum Grillen passt eine Focaccia hervorragend. Sie ist im Verhältnis sehr leicht herzustellen und muss nur im Kühlschrank einige Zeit verbringen, damit sich der Geschmack erheblich verbessert. Ich habe sie hier mit groben Meersalz, Olivenöl und und ein paar Nadeln vom Rosmarin belegt. Man kann auch Oregano oder italienische Kräuter benutzen. Der Geschmack gibt einem das Feeling vom Süden wieder.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Ich habe hier gleich einen Teig zubereitet der gesamt für 3 Tage in den Kühlschrank kommt. Man kann die Focaccia natürlich auch mit einem Vorteig machen.

400 g Farina di Grano tenero Buratto Bio Typo 2
100 g Hartweizenmehl mühlenfein
300 g Wasser
8 g Salz
5 g Frischhefe
1 EL Olivenöl
1 tl flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 10 – 15 Minuten kneten. Danach den Teig in eine große Schüssel gebn und für
1 – 3 Tage in den Kühlschrank stellen.
Am Backtag den Teig möglichst mit der Hand schön großflächig auseinander drücken und auf ein mit einer Dauerbackfolie oderBackpapier ausgelegtes Backblech legen.
15 Minuten ruhen lassen. Danach mit eiem Messer überkreuz einschneiden oder einfach mit den Fingern unregelmäßig Löcher in den Teig drücken.
Das Ganze dann mit Meersalz, Olivenöl und Kräuter nach Wunsch belegen. Unter einer Abdeckhaube noch 45 Minuten gehen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 230° vorheizen.
Das Blech in den Ofen geben und die Focaccia in 25 -30 Minuten schön goldbraun backen.

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written by Ketex

Apr 13

Partydunkel

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Da die Partybrotformen so gut angekommen sind und die Nachfrage nach noch mehr Rezepten groß ist, dazu hier ein Roggenvollkornbrot für diese Formen. Man kann quasi jedes Rezept nehmen, wenn mann eine Teigeinwaage bei Roggen- und Weizenmischbroten von 600 g einhält. Für reine Weizenbrote sollte die Teigeinwaage ca. 500 g sein, da die Porung bei solchen Broten immer etwas größer ist.
Diese kleine Scheiben lieben Kinder und für einen Vorspeisenteller bei einem festlichen Essen sind sie auch bestens geeignet. Einige Restaurants haben deswegen auch schon diese Form bei uns geordert.
Viel Spaß beim Nachbacken!

  • Sauerteig
    225 gr. Roggenmehl (50% 1150er/50% Roggenvollkorn)
    225 gr. Wasser
    23 gr. Roggenanstellgut

Alles gut verrühren und bei Raumtemperatur 15 – 18 Std. reifen lassen

  • Quellstück
    175 gr. Roggenschrot mittel oder grob
    175 gr. Wasser

Den Schrot mit dem Wasser übergießen und auch so lange wie den Sauerteig stehen lassen

  • Kochstück
    65 gr. Roggenkörner
    100 gr. Wasser

Die Roggenkörner mit dem Wasser zum Kochen bringen und so lange kochen, bis keine Flüssigkeit mehr im Topf ist.

Hauptteig (für ein 2 Stangen)

  • Sauerteig
    Quellstück
    Kochstück
    220 gr. Roggenmehlgemisch, wie zum Sauerteig genommen
    54 gr. Wasser
    14 gr. Salz
    12 gr. Hefe
    8 gr. Roggenbackmalz (Färbemalz)
    1 Tl flüssiges Backmalz

Alle Zutaten 7 Minuten kneten und dann schließt sich eine Teigruhe von 30 Minuten an. Jetzt in 2 gleiche Stücke teilen, rund und dann lang wirken (ca. 40 cm).
In eine gut ausgefettete Partybrot-Kastenform geben. Gare ca. 60 – 75 Minuten, bis der Teig an den Rand der Kastenform gestiegen ist.
Anbacken mit Dampf bei 250° für 15 Minuten und noch weitere 25 Minuten auf 180° fallend backen. Für eine schöne rösche Kruste backe ich dann noch 10 Minuten mit 200° bei geöffneter Ofentür.

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written by Ketex

Apr 03

Weberbrot

Eigentlich wollte ich ein Brot nach Günter Weber backen! Ich hatte im Fernsehen einen Bericht über ihn und seinen Lorettohof gesehen und war der Meinung, so ein Brot wie er im Filmbericht gezeigt hatte, bekommst Du auch hin.
Es wurde ein Sauerteig und ein Vorteig über Nacht angesetzt doch am nächsten Morgen kam mir Wichtigeres dazwischen und beide Teige mussten bis zum nächsten Morgen warten. Ich roch an dem Sauerteig, da ich der Meinung war, er könnte doch ganz schön sauer sein, aber da es sich hier um ein 80/20 Weizenmischbrot mit einm Roggensauerteig handelte, war die Säure gar nicht so schlimm, da es auch ein relativ kleiner Sauerteig war.
Also mischte ich alle Zutaten und lies den Kneter seine Arbeit verrichten. Die vorgesehene Hefe lies ich aber diesmal weg, da bei einer Standzeit von über 24 Stunden, sich die Hefe im Vorteig ja sicher sehr vermehrt hatte. Heraus kamm ein sehr würziges, aber nicht zu saueres Brot, was uns sehr gut geschmeckt hat.
Es zeigt einmal mehr, dass die angegebene Zeiten in den Rezepten nicht immer genau eingehalten werden müssen.
Ich bin aber der Meinung, sie sollten schon ziemlich genau eingehalten werden, damit man immer wieder ein reproduzierbares Brot backen kann, dass in dieser Woche genauso schmeckt wie das nächste Brot, dass man irgend wann wieder backt.
Hier das Rezept für ein Brot.

  • Sauerteig
    65 g Roggenmehl 997 o. 1150
    65 g Wasser
    6,5 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und bei 26° 16 Stunden reifen lassen. Bei Raumtenperatur 18 – 20 Stunden. (Bei mir stand der Sauerteig 26 Stunden bei 26°.)

  • Vorteig
    200 g Weizenmehl 812 o. 1050
    200 g Wasser
    2 g Frischhefe

Auch hier alles klümpchenfrei verrühren und die Hefe im Teig 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Es sollten sich vereinzelt kleine Bläschen zeigen. Danach den Teig bei +5° für 14 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank geben.(Bei mir stand er dann letzlich auch 26 Stunden)

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Vorteig
    65 g Roggenmehl 997 o. 1150
    340 g Weizenmehl 812 o. 1150
    170 g Wasser
    14 g Salz
    1 TL flüssiges Backmalz (enzyminaktiv)
    Wer sich an dieses Rezept und die Reifezeiten hält, sollte noch 10 g Frischhefe zum Teig geben. Bei längerer Stehzeit im Kühlschrank bitte die Hefe reduzieren.

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 8 – 10 Minuten kneten. Eine Teigruhe von 30 Minuten danach einhalten.
Den Teig jetzt schön rund wirken und in ein gut bemehltes, mit einem Leinentuch oder Baumwolltuch ausgelegtes Garköbchen geben. Die Gare ist je nach Temperatur, Zugabe von Hefe und Triebfreudigkeit des Sauerteiges unterschiedlich. Bei 26° und Hefezugabe dauert die Gare etwa 70 Minuten. Bei mir hat sie 2,5 Stunden gedauert. Bei Raumtemperatur und mit Hefe könnte ich mir auch vorstellen, dass die Gare 2 – 2,5 Stunden dauert. Bitte die Fingerprobe machen.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° vorheizen und das Brot in den Ofen geben und sehr gut schwaden. Nach 10 Minuten den Wasserdampf wieder abziehen lassen und nach 15 Minuten den Ofen auf 180° zurück stellen. Jetzt noch 45 Minuten backen. Das Brot ist bei einer Kerntemperatur von 93 – 98° durch gebacken. Man kann aber auch nur die Klopprobe mach. Es sollte sehr schön hohl klingen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

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Mrz 18

Zopfbrot2

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Vor einiger Zeit schwirrte in meiner Facebook-Gruppe ein Video von den Wild-Baker herum. ich habe mir das Viedeo ein paar Mal angesehenund wollte das gezeigte Zopfbrot nachbacken. Im Buch (Pain) der schweizer Bäckerfachschule Richemont ist dieses Brot auch beschrieben. Nach ein paar Übungen und der Geduld bei Ausrollen der Zunge gelingt das Brot recht schnell und einfach. Die volle Gare ist deshalb erforderlich, damit das Brot nicht unkontrolliert reißt. Wie immer, wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken.

  • Vorteig
    300 g Weizenmehl T65 oder 550
    30 g Roggenmehl 1150
    330 g Wasser
    3,3 g Frischhefe

Am Morgen alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Danch abgedeckt in bis abends den Kühlschrank stellen.

  • Hauptteig (2 Brote á ca. 850 g)
    Vorteig
    600 g Weizenmehl T 65 oder 550
    70 g Roggenmehl
    270 g Wasser
    20 g salz
    6,7 g Frischhefe
    1 TL flüssiges Backmalz (enzyminaktiv)

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 12 – 15 Minuten kneten, dann den Teig rund wirken und in eine große Schüssel geben. Abgedeckt bis zum nächsten Morgen in den Kühlschrank (+5°) stellen.
Am nächsten Morgen den Teig in 2 gleiche Hälften teilen und erst schön rund und dann länglich wirken.
Jetzt mit dem Rollholz ab der Mitte zu einer Seite eine Zunge ausrollen. Sie sollte mindesten so lang sein wie die andere Hälfte. Falls der Teig sich wieder zusammenziehen sollte einfach eine Pause von 2 Minuten machen und dann erneut ausrollen.
Wenn die Zunge schön lang ist, sie in 3 gleiche Streifen schneiden und dann eine Zopf davon flechten. Nachdem der Zopf geflochten ist, ihn über die restliche Hälfte des Brotes schlagen und die Enden unter den Teig verstecken.
Jetzt die beiden Brote für mindestens 2 Stunden bei Raumtemperatur zur Gare stellen. Den Backofen auf 230° aufheizen und nach voller Gare, die Brote in den Ofen schieben.
Strak schwaden. Nach 10 Minuten, die Ofentür aufmachen und den Schwaden entweichen lassen. Den Ofen auf 180 – 190° herunterstellen und noch weitere 40 – 45 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.

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written by Ketex

Mrz 09

Schwarzwaelder

Hier an diesem Rezept hat mich einmal die dunkele Kruste und das freihand wirken und gehen lassen der Teiglinge gereitzt. Das dunkele Roggenmehl 1150 bekommt man bei uns im Supermarkt. Es ist von Diamant.
Wichtig ist das sehr gute rund wirken nach der ersten Teigruhe und dass das Brot nicht schon vorher auseinanderläuft. Bei der Gare bitte unbedingt mit einer Folie abdecken und dann so wie unten beschrieben backen.
Viele Spaß beim Nachbacken!

  • Grundsauer
    80 g Roggelmehl 1150 dunkel
    50 g Wasser
    20 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei 26° reifen lassen.

  • Altbrot
    50 g Altbrot (fein gemahlen)
    150 g Wasser
    1 g Frischhefe

Alles gut durchrühren und abgedeckt bis zum Teig machen stehen lassen.

  • Schaumsauer
    150 g Grundsauer
    310 g Roggenmehl 1150 dunkel
    620 g Wasser warm (28°)

Auch hier alles klümpchenfrei verrühren. Nach 3 Stunden sollte sich das Volumen verdoppelt haben und man kann den Hauptteig herichten.

  • Hauptteig für 2 Brote
    1080 g Schaumsauer
    250 g Roggenmehl 1150 dunkel
    440 g Weizenmehl 550 oder T 65
    200 g Altbrot
    30 g Salz
    22 g Frischhefe

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 8 Minuten kneten. Danach eine Teigruhe von 20 Minuten im Kessel einhalten.
Danach den teig in 2 gleiche Teile teilen und sehr schön rund wirken und mit der Oberseite in Roggenmehl wälzen. Danach die beide Teiglinge auf ein mit einer Dauerbackfolie ausgelegtes Lochblech setzen und für 60 Minuten zur Gare stellen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° vorheizen.
Das Lochblech in den Ofen schieben und kräftig schwaden. Nach 5 Minuten den Dampf wieder ablassen und den Ofen auf 235° herunter schalten. Gesamt sollte das Brot 55 Minuten im Ofen bleiben und eine sehr schöne dunkele Kruste bekommen. Nach dieser Zeit auf einem Rost auskühlen lassen.

Schwarzwaelderanschnitt

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written by Ketex

Feb 25

Party

Als ich diese kleinen Partybrote das erste Mal sah, war ich voll auf begeistert davon. Ich fragte bei meinem Backformlieferanten an und ließ mir für meinen Shop eine kleine Menge anfertigen. Man kann soviel Varianten darin backen und hat bei seinem nächsten Grillfest oder Partyabend einen tollen Hingucker bei seinem Brotkorb.
Man kann auch leicht kleine Vollkorn- oder auch Schwarzbrote darin backen und Kinder sind von den kleinen Scheiben ganz begeistert. Hier gibt es sicher keine Grenzen. Hier sind zwei Varianten aus dem gleichen Teig. Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.
Die Formen gibt es hier.

  • Vorteig
    250 g Weizenmehl 550
    250 g Wasser
    2,5 g Frischhefe

Am Morgen alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden anspringen lassen. Auf dem Teig zeigen sich vereinzelt Bläschen. Danach kommt er bis abends in den Kühlschrank.

  • Hauptteig
    Vorteig
    500 g Weizenmehl 550
    200 g Wasser
    14 g Salz
    5 g Frischhefe
    1 EL flüssiges Backmalz (enzyminaktiv)

Alles in der Küchenmaschine 10 – 15 Minuten kneten lassen. Danach den Teig in eine große Schüssel legen, mit einem feuchten Küchenhandtuch abdecken und bis zum nächsten Morgen in den Kühlschrank stellen.
Am Morgen jewils für jede Form 12 Teile á 50 g abwiegen und schön rund schleifen. Die kleinen Brötchen auf der Oberseite feucht machen und in verschiedene Saaten drücken und dicht an dicht in die Formen legen. Etwas zusammendrücken. Danach für 2 Stunden zur Gare stellen und anschließend bei 230° für 25 Minuten abbacken.

Für die zweite Variante jeweils 3 Stränge á 200 g ausrollen von ca. 55 – 60 cm Länge. Diese zu einem einfachen Zopf flechten und in die Form geben. Eventuell mit Mehl bestreuen. Hier genauso zur Gare stellen und abbacken, wie oben. Um einen Glanz auf dem Gebäck zu kommen, einfach 25 g Kartoffelmehl mit 500 g Wasser aufkochen und damit abstreichen.
Aus der Form nehmen und abkühlen lassen.

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written by Ketex

Feb 17

Chia

CHIA-Sammen, das Superfood.
Chia Samen enthalten 10 Mal mehr Omega-3 als Lachs, 9 Mal mehr Antioxidantien als Orangen, 4 Mal mehr Eisen als Spinat, 5 Mal mehr Calcium als Vollmilch, 15 Mal mehr Magnesium als Brokkoli und 4 Mal mehr Ballaststoffe als Leinsaat.
Nach so viel positiven Eigenschaften konnte ich mich natürlich nicht entziehen, diese Samen zu kaufen und zu verarbeiten. Bei meiner Recherche nach einem geeigneten Rezept, wurde ich fündig in Hinkels Backbuch.
Neu für mich war der Schaumsauer und das benutzen von Semmelbrösel. Im ersten Augenblick, dachte ich, was für ein kompliziertes Rezept, aber bei der Herstellung ging doch alles ganz easy. Heraus kamen sehr leckere, knusprige Brötchen aus einem Roggenmischteig. (Daher auch die relative kleine Porung.) Wer eine größere Porung möchte, sollte das Rezept in Richtung Weizenmischteig verschieben.
Der Geschmack der Chia-Samen ähnelt ein wenig an Mohn.
Viel Spaß beim Nachbacken!

  • Grundsauer
    40 g Roggenmehl 1150
    25 g Wasser
    10 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

  • Eingeweichtes
    25 g Semmelbrösel
    75 g Heißes Wasser

Alles gut vermischen und auch 16 Stunden abgedeckt stehen lassen.

  • Schaumsauer
    Grundsauer
    155 g Roggenmehl 1150
    310 g Wasser 28°

Auch hier alles gut verrühren und mind.3 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen.

  • Hauptteig
    530 g Schaumsauer
    100g Eingeweichtes
    125 Roggenmehl 1150
    220 g Weizenmehl 550
    15 g Salz
    12 g Hefe
    40 g Chia-Samen mit 40 g heißem Wasser gemischt
    Chia-Samen als Topping

Alle Zutaten, außer den Chia-Samen 7 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Anschließend die Chia-Samen mit etwas Mehl zum Teig geben und nochmals 2 Minuten kneten.
Danach folgt eine Teigruhe im Kessel von 20 Minuten. Den Teig in 10 gleiche Stücke teilen und sehr schön rund schleifen.
Anschließend die Teiglinge an der Oberfläche anfeuchten und in die Chia-Samen drücken und auf ein Backblech setzen.
Die Brötchen 40 – 60 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 230° aufheizen und dann die Brötchen in 25 Minuten gertig backen. Nach dem in den Ofen geben, sofort kräftig schwaden und nach 4 Minuten den Dampf wieder ablassen.

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written by Ketex

Feb 05

Kekse


Von einer sehr guten Freundin erhielt ich dieses außergewöhnliche, aber sehr leckere Rezept. Mich haben die Zutaten, wie rote Pfefferbeeren, Cranberrys und Pistazien gereizt. Die Kekse sind nicht so süß und die Pfefferberren machen sie so außergewöghnlich. Keine Angst, ich werde jetzt nicht zum Kuchen- oder Keksbäcker werden,, aber ab und zu reizen mich solch besonderen Kekse. Strazzi und Cantucini stehen hier ja auch schon im Blog.
Jetzt wünsche ich viel Spaß beim nachbacken.

Rezept
250 g Weizenmehl 550 oder T65
80 g Puderzucker
220 g weiche Butter
2 Prisen Salz
1 Vanilleschote
2 Eiweiß
80 g grob gehackte Pistazienkerne
80 g getrocknete Cranberrys (gehackt)
3 El leicht zerstossene rote Pfeeferbeeren
fein geriebene Schale von 1/2 Zitrone

Mehl, Puderzucker, 2 Prisen Salz, den Inhalt der Vanilleschote und die Zitronenschale in eine größere Schüssel geben. Die Butter in kleine Flöckchen schneiden und darüber verteilen.
Die Eiweiße, Pistazien und Cranberrys dazugeben und mit den Händen zu einem glatten Teich verarbeiten.
Den Teig in 2 Hälften Teilen und zu Rollen formen. Diese Rollen in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Tiefklühler legen.
Den Backofen auf 160° Umluft vorheizen.
Die Pfefferbeeren mit etwas Zucker mischen und die Rollen darin wälzen und den belag leicht andrücken.
Die Rollen mit einem scharfen Messer in 4 mm breite Scheiben schneiden und auf ein mit Backfolie oder Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ca. 12 Minuten backen.
Die Kekse sollte recht hell bleiben. Herausnehmen und abkühlen lassen.

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Jan 24

bierbrot

 

Die Karnevalszeit rückt immer näher. Delbrück ist eine Hochburg des ostwestfälischen Karneval. Es gibt einen Kinderumzug und einen Rosenmontagsumzug wo bisweilen zwischen 200.000 bis 250.000 Zuschauer hierher kommen. Zu Ehren unseres Prinzen wird das Delbrücker Prinzenbier gebrauht. Es wird vom 11. 11. bis zum Aschermittwoch verkauft.
Was lag da für mich näher, als ein Prinzen-Bier-Brot zu backen. Es ist ein Brot mit Bier, Kartoffelflocken und einer wild aufgerissener Kruste. Selbstverständlich kann man es mit jedem anderen Bier backen. Viele Vergnügen dabei!

  • Am Vorabend.
    Sauerteig
    150 g Roggenmehl 1150
    150 g Wasser
    15 g Roggen-ASG
    Alles gut verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

 

  • Am Backtag.
    Hauptteig für 3 Brote á ca. 700 g
    Sauerteig
    700 g Weizenmehl T 65 oder 550
    150 g Roggenmehl 1150
    20 g Salz
    20 g Hefe
    150 g Kartoffelflocken
    20 g getrockneter Weizensauerteig
    400 g Wasser
    500 g Bier

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 12 – 15 Minuten kneten. Danach eine Teigruhe von 2 Stunden bei Raumtemperatur einhalten und den Kessel abdecken.
Jetzt 3 gleiche Teile abwiegen und schön rund wirken. Dann die Teile etwas flach drücken und erst die obere Hälfte zur Mitte umklappen und mit den Fingerkuppen festdrücken und dann die Unterseiteebenfalls zur Mitte umklappen und festdrücken. Die Brote sollten eine längliche Form bekommen. Mit dem Schluß nach oben auf einen Schiesser legen und abgedeckt nochmals 10 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 250° vorheizen.
Dann die Brote mit viel Schwaden in den Ofen einschießen. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen. Die Temperatur auf 230° zurück schalten und noch weitere 40 Minuten backen.
Auf einen Rost legen und auskühlen lassen.

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Jan 16

Stuetchen


Nachdem das große Brotbackbuch von J. Hinkel bei einigen Bloggern doch in die Kritik geraten ist, musste ich mal ein Rezept aus dem neuen Buch probieren.
Die Hefemenge hat mich doch am Anfang etwas irritiert, aber nachdem ich den Stuten nun 2 mal gebacken habe und alle, die von ihm gekostet haben, der Meinung sind, man schmeckt überhaupt nichts davon und der Stuten sei pflaumig und weich und extrem lecker, bin ich der Überzeugung, hier ist ein sehr gutes Profirezept. Es gibt einige Varianten mit Mandel, Hagelzucker oder Zuckerguß. Für uns habe ich ihn mit Hagelzucker gebacken und mit Butter bestrichen ist er ein Genuß. Man sollte, wenn man jemanden so pauschal kritisiert, doch erst einmal das eine oder andere Rezept selbst ausprobieren und auch verkosten.

Hier jetzt das Rezept:

Am Abend vor dem Backen einen kleinen Vorteig ansetzen:

  • Vorteig
    30 g Weizenmehl T 65
    30 g Wasser
    ein kleiner Krümmel Hefe

Alles klümpchenfrei verrühren und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag

  • Hauptteig
    Vorteig
    500 g Weizenmehl T 65
    90 g Zucker
    7 g Salz
    250 ml lauwarme Milch
    38 g Frischhefe
    50 g weiche Butter
    1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten bis auf die Butter in der Küchenmaschine 6 Minuten kneten. Danach die Butter dazu geben und nochmals 3 Minuten kneten.
Den Teig dann 45 Minuten im Kessel stehen lassen.
Danach den Teig erst rund und dann lang wirken und in eine 1 Kg oder in 2 750 g gut gefette Kastenformen geben und nomals 1 – 1 1/2 Stunden gehen lassen.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 190° azfheizen.
Den Stuten mit einem Gemisch aus Eigelb und etwas Milch, einer Prise Zucker und einer Prise Salz abstreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Man kann auch leicht angeröstete Mandelsplitter aufstreuen. Den Stuten bei gleichbleibenderer Termperatur 55 Minuten für die 1 Kg Kastenform und 45 Minuten für die 750 g Formen backen.
Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.
Guten Appetit!!

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