Jul 13

batard

Nachdem ich vor einiger Zeit das französiche Weizenmehl T 80, dass ich von einer lieben Freundin aus Frankreich mitgebracht bekommen hatte, das Mühlenbrot gebacken habe, kam jetzt das Mehl T 150 zu Einsatz. Ich wollte Bátards mit dem Norwich Sourdough backen. Hier nun das Resultat. Ich bin voll auf begeistert von dem Mehl. Es ergibt eine sehr schöne knusprige Kruste und vor allem eine schöne mittlere bis große Porung. Durch die Zugabe von Roggenmehl bekommt das Brot auch einen sehr schönen kernigen Geschmack. Ich kann nur sagen, einfach nachbacken.

Sauerteig

  • 90 g französisches Weizenmehl T 150 (ersatzweise Weizenvollkornmehl)
  • 90 g Weizenmehl 550
  • 180 g Wasser
  • 18 g Weizen-ASG

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig
Sauerteig

  • 450 g französisches Weizenmehl T 150 (ersatzweise Weizenvollkornmehl)
  • 450 g Weizenmehl 550
  • 120 g Roggenmehl 1150
  • 600 g Wasser
  • 23 g Salz

Das Mehl, Wasser und den Sauerteig 4 Minuten in der Küchenmaschine leicht verkneten. Danach eine Ruhezeit (Autolyse) von 30 Minuten einhalten.
Anschließend das Salz zugeben und nochmals 4 Minuten kneten.
Den Teig in eine geölte Plastikschüssel für 150 Minuten geben. Alle 50 Minuten einmal “stretch & fold” einlegen.
Nach dieser Zeit den Teig in vier gleiche Teile abwiegen und schön rund wirken. Anschließend zu einem bátard lang wirken und mit dem Schluß nach oben in ein Leinentuch einziehen.
Mit einer Abdeckfolie abdecken und nochmals 150 Minuten gehen lassen.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° vorheizen.
Nach der Gare die Teiglinge umdrehen und auf einen mit Roggenvollkornmehl bestreuten Schießer legen und einschneiden. Mit viel Schwaden in den Ofen schieben und für 12 Minuten anbacken. Dann die Ofentür öffnen, den Dampf ablassen und noch weitere 18 Minuten fertig backen. Immer auf Sicht backen um die gewünschte Bräune zu erhalten. Anschließend auf einem Backgitter abkühlen lassen.

batard1

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written by Ketex

Jul 03

topfbrot

 

Angeregt von Dietmar Kappl in seinem Blog, musste ich diese etwas von der Form ausgefallene Topfbrot nachbacken. Ein ähnliches Brot hatte ich schon vor Jahren als “pane casa regio” gebacken. Es ist ein Weizenbrot, das entweder im gusseisernen Topf oder in einem Dutch-Oven gebacken wird. Der Dutch-Oven ist ein gusseiserner Topf auf 3 Füßen. Bei der Besiedlung des Westens in Amerika hatte jede Siedlerfamilie so einen Topf unter seinem Planwagen. In ihm kann man hervorragend Eintöpfe oder Gulasch kochen. Es genügen auch schon einige Holzkohlebrikett unter dem Dutch-Oven und auf dem Deckel um so ein Gericht oder eben auch so ein Brot zu backen.
Bei diesem Rezept hat mich die Art, ein Brot wie ein Geschenk mit einem Bastfaden zu verschnüren, gereizt.
Jetzt zur anstehenden Grillzeit sicher ein Brot, das sehr gut dazu passt.

 

Sauerteig

  • 70 g Weizenvollkornmehl
  • 70 g Wasser (35°)
  • 5 g Anstellgut

Alles gut verrühren und für 16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Vorteig

  • 120 g Weizenmehl 550
  • 120 g Wasser (30°)
  • 2 g Frischhefe

Auch alles gut verrühren und auch 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Vorteig
  • 370 g Weizenmehl 550
  • 370 Vollkornweizenmehl
  • 20 g Salz
  • 5 g Hefe
  • 450 g Wasser
  • 25 g Olivenöl

Alle Zutaten ohne das Olivenöl 12 Minuten in der Küchenmaschine kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Dann das Öl zugeben und nochmals so lange kneten bis der Teig das Öl aufgenommen hat.
Jetzt eine Teigruhe von 40 Minuten einhalten.
Der Teig wird dann in zwei gleiche Teile geteilt und rund geformt. Die Teiglinge in Roggenmehl wälzen und mit einer Bastschnur locker als Geschenk einpacken. Bitte nicht zu fest sonst schneidet die Bastschnur beim Gehen zu tief in das Brot.
Jetzt die Teiglinge in ein Garkörbchen geben und für 5 Stunden im Kühlschrank lagern.
Den Ofen mit einem gusseisernen Topf mit Deckel auf 250° gut vorheizen. Deckelanfasser und eventuell Griffe aus Plastik oder ähnlichen Material unbedingt entfernen.
Den Teigling in den heißen Topf geben und den Deckel auflegen. In den Ofen stellen und mit dem Deckel 15 Minuten anbacken, danach den Deckel entfernen und je nach gewünschter Bräune ohne Deckel weiter backen.

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written by Ketex

Jun 17

Tourte de Meuile


Von einer guten Freundin bekam ich in den letzten Tagen ein Paket mit französischem Mehl T 80 und T 150. Natürlich musste ich sofort das Rezept von “Tourte de Meule” dem Mühlenbrot vom Bäckermeister Dietmar Kappl ausprobieren.
Das besondere an diesem Rezept ist, dass auch der Weizensauer im Kühlschrank reift und das für 2 Brote á ca. 1 kg nur 1 Gramm Hefe gebraucht wird.
Man bekommt ein Brot mit einer mittleren gleichmäßigen Porung und einem herrlichen Geschmack.

Sauerteig (sehr fest)

  • 320 g T80
  • 160 g Wasser 30°C
  • 16 g Anstellgut

Klümpchenfrei verrühren und 3-4 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen und anschließend für 15 Stunden bei 5°C im Kühlschrank lagern.

Hauptteig

  • 1000 g T80
  • 750 g Wasser
  • Verrühren und mind. 30 Minuten zugedeckt zur Autolyse stehen lassen
  • 480 g Weizensauer
  • 25 g Salz
  • 1 g Hefe

Nachdem die Autolyse beendet ist, die gesamten Zutaten 8 Minuten in der Küchenmaschine (Teigtemperatur war bei mir 24°)kneten.
Danach bekommt der Teig eine Teigruhe von 3 Stunden. Jede Stunde wird ein Zyklus stretch & fold eingelegt. Jetzt wird der Teig in 2 Hälften geteilt und sehr schön rund gewirkt und dann kommt er in 2 gut bemehlte runde Garköbchen.
Jedes Garkörbchen kommt jetzt in einen aufgeblasenen Mühlsack, wird verknotet und kommt so für 15 Stunden in den Kühlschrank bei +5°.
Am Backtag den Ofen auf 250° vorheizen, die Teiglinge auf einen Schießer stürzen, einschneiden und in den Ofen schieben. Kräftig einmal schwaden und nach 10 Minuten die Ofentür öffnen und den Dampf wieder ablassen.

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written by Ketex

Mai 07

neues Cover

Nach dem mein erstes Buch “Rustikale Brote aus deutschen Landen” beim Bassermann Verlag sehr gute bis hervorragende Abverkaufszahlen bringt, trat der Verlag im September 2013 an mich heran und wollte mit mir ein zweites Buch, diesmal über Brötchen, Baguette usw. verlegen.

Fast alle Arbeiten sind jetzt abgeschlossen und das Buch wird am 22. September 2014 im Buchhandel erscheinen.
Es beinhaltet schöne und gelingsichere Rezepte für Weizengebäcke, wie Brötchen, Baguette, Stuten usw.
Das Buch hat 112 Seiten und kostet 14,99 €. ISBN 978-3-572-08159-2

Wer möchte, kann das Buch bei mir mit einer Widmung oder einer Signatur vorbestellen. Leider muss ich für den Versand 3,50 € verlangen. Bei den großen Versendern wie Amazon, Thalia usw. gibt es das Buch ohne Versandkosten.

Hier geht es zur Vorbestellung.

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written by Ketex

Mai 06

gärboxkomplett

die ultimative Gärbox für den Hobbybäcker

  • zusammenklappbar und daher sehr platzsparend
  • In 2 Minuten aufgebaut
  • Temperatur von 19 – 49° elektronisch einstellbar
  • 220 – 230 V (200 Watt)
  • In die Box passen zwei 1 Kg-Kastenformen oder ein Garkörbchen von 1 Kg
  • Maße 46 X 37 X 27 cm
  • Aluschale zum Befüllen mit Wasser. Damit erreicht man die optimale Luftfeuchtigkeit
  • Ein- oder Dreistufenführung für den Sauerteig sind darin ein Kinderspiel.
  • Preis: 149,00 €

Für mich die optimale Gärbox für den Hobbybäcker!!!!!

 

Hier kann man sie bestellen.

 

 

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written by Ketex

Mai 02

broetchensonne

Angeregt durch eine Frage in meiner Facebook-Gruppe hier ein Rezept mit langer, kalter Führung für eine Brötchensonne.
Die Sonne ist ein sehr schönes Mitbringsel für eine Grillparty. Jeder Gast kann sich nach Gusto jeweils ein Brötchen abreißen. Außerdem wirkt eine Brötchensonne immer sehr dekorativ auf einer Partytafel.
Das Rezept ist ziemlich einfach nachzubacken. Ich wünsche viel Spaß dabei.

Vorteig

  • 300 g Weizenmehl T 65 (550er geht auch)
  • 30 g Roggenmehl 1150
  • 330 g Wasser
  • 3,3 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden anspringen lassen. Es sollten sich kleine Bläschen auf dem Teig zeigen. Danach wandert der Teig für 10 – 12 Stunden in den Kühlschrank.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 600 g Weizenmehl T 65
  • 70 g Roggenmehl 1150
  • 270 g Wasser
  • 20 g Salz
  • 6,7 g Frischhefe
  • 30 g Butter o0der Schmalz
  • 1 EL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine langsam 15 Minuten kneten.Danach den Teig zu einer Kugel wirken und in eine große Schüssel legen. Mit einem angefeuteten Küchenhandtuch abdecken und für 12 – 14 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen, den Teig aus dem Kühlschrank holen und Teile á 50 g abwiegen (33 Stück). Jetzt jedes Teigstück schön rund schleifen. von den letzten beiden Teilen auch ein schönen runden Ball formen und es als Mittelstück auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Backblech legen.
Jetzt die kleinen Brötchen mit einem Pinsel befeuchten und in verschiedene Saaten oder Körner drücken und um das Mittelstück legen, bis eine Sonne entstanden ist.
Nun das Blech mindestens 90 Minuten bei Raumtemperatur mit einer Abdeckfolie abgedeckt zur Gare stellen. Die Brötchen sollten ziemlich volle Gare haben.
Mit Schwaden in den auf 230° vorgeheizten Ofen schieben und in 18 – 20 Minuten schön goldbraun ausbacken.

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written by Ketex

Apr 26

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Was hat eine Töpferei mit Brotbacken zu tun, werden sich einige Besucher auf meinem Blog fragen.
Oh eine ganze Menge, denn hier werden Brottöpfe handgetöpfert und handbemalt hergestellt. Eine Handwerkskunst, die vom Aussterben bedroht ist.
Die Inhaber sind beinahe 70 und 87 Jahre alt!
So ein Brottopf ist der ideale Platz um sein Brot tagelang frisch zu halten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das das Brot 5 – 7 Tage frisch bleibt und vor allem keinen Geschmacksverlust hat.
Da ich für meinen Shop immer auf der Suche nach guten und alltagstauglichen Artikeln bin, bin ich eben auf diese Brottöpfe von einer guten Freundin aufmerksam gemacht worden. Ich biete sie jetzt in meinem Shop an.
Es sind alles Unikate und wie gesagt handgetöpfert und handbemalt, also keine Industrieware. Jeden Topf gibt es nur einmal.
Kleine Unebenheiten und auch schon mal ein kleiner Farbklecks im oder am Topf sind ein Zeichen für Handarbeit.

Hier geht es zu den Brottöpfen!

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Apr 17

Paarweck


Als ich meine Düsseldorfer Röggelchen hier im Blog vorgestellt habe, meinte ein Besucher sie sehen ja so aus wie Frankfurter oder Mainzer Doppel- oder Paarweck.
Die Röggelchen sind allerdings erheblich kleiner und so standen die Paarweck schon lange auf meinem Backplan. Hier nun das Rezept, das mit Schweineschmalz gebacken wird. Selbstverständlich kann man das Schmalz auch durch Butter ersetzen. Uns haben allerdings die mit Schmalz hervorragend geschmeckt.
Viel Spaß beim Nachbacken und frohe Ostern.

Vorteig
300 g Weizenmehl 550
30 g Roggenmehl 1150
330 g Wasser
3,3 g Frischhefe

Alles gut verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Es sollten sich kleine Bläschen auf dem Teig zeigen, danach wandert er bis zum Abend in den Kühlschrank.

Hauptteig
Vorteig
600 g Weizenmehl 550
70 g Roggenmehl 1150
270 g Wasser (aus der Leitung)
30 g Schweineschmalz (ersatzweise Butter)
20 g Salz
6,7 g Frischhefe
1 EL flüssiges Backmalz

Am Abend alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten. Danach den Teig zu einem Ball formen und in eine große Schüssel abgedeckt mit einem feuchten Küchenhandtuch in den Kühlschrank stellen.
Am anderen Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 45 Minuten akklimatisieren lassen. Jetzt teile von 60 g Abwiegen und sehr schön rund schleifen.
Jeweils immer 2 stramm zusammen setzen und in der Länge einschneiden, dann mit der Schnittfläche nach unten in Leinentücher zur Gare legen. Mit einer Abdeckfolie abdecken. Die Gare sollte ca. 60 Minuten sein.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 230° vorheizen. Die Teiglinge wieder umdrehen und auf ein Backblech setzen. Einschießen und schwaden (heißes Wasser an die Ofenwände sprühen). Die Brötchen in 15 – 18 Minuten goldgelb fertig backen. Damit die Brötchen einen leichten Glanz bekommen mit 10 g Bäckerstärke aufgekocht in 500 g Wasser leicht abstreichen.

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Mrz 28

rübli-dinkel


Da meine Enkeltochter sehr gerne Rüblikuchen isst, musste Opa doch auch ein Rüblibrot für sie backen. So entstand dieses Rezept. Es schmeckt nicht nur unserer Enkeltochter, auch wir mögen dieses leckere Brot sehr gern.
Der Clou bei diesem Brot ist die Zugabe von Möhrensaft. Die Krume erhält dadurch eine leicht gelbliche Färbung.
Viel Spaß beim Nachbacken.

Sauerteig

  • 150 g Roggenmehl 1150
  • 150 g Wasser
  • 15 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Brühstück

  • 30 g Leinsamen
  • 30 g Kürbiskerne (geröstet)
  • 30 g Sonnenblumenkerne (geröstet)
  • 90 g heißes Wasser (ca. 60°)
  • 15 g Salz

Die Kerne und das Salz mit dem heißen Wasser übergießen und auch 16 – 18 Stunden quellen lassen.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Brühstück
  • 150 g Roggenmehl 1150
  • 250 g Dinkelmehl 1050
  • 100 g geraspelte rohe Möhren
  • 100 g Möhrensaft
  • 60 g Wasser
  • 13 g Frischhefe
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 5 – 7 Minuten kneten. Danach folgt eine Teigruhe von 30 Minuten.

Jetzt den Teig schön rund wirken und in ein gut bemehltes Garkörbchen legen. Die Gare dauert je nach Raumtemperatur 75 – 100 Minuten.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 240° vorheizen. Den Teigling nach der Gare auf ein Backblech stürzen und in den Ofen schieben.
Anbacken 15 Minuten und dann den Ofen auf 180° herunter stellen und das Brot noch 45 Minuten weiter backen. Das Schwaden nicht vergessen.
Nach der Backzeit das Brot aus dem Ofen nehmen und auf die Unterseite klopfen. Es sollte schön hohl klingen, dann ist das Brot gut durchgebacken..

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written by Ketex

Mrz 12

Biodinkelkleie

Dieses Rezept bekam ich von meinem Backfreund Guido. Bei einem Besuch bei mir erzählte er mir, dass jetzt ein Kind von meinem Sauerteig in Indien lebt. Er muss beruflich fast jeden Monat nach Indien und hat den Sauerteig im Handgepäck mitgenommen. Er hat es prima überlebt und nun wird in Indien mit meinem Sauerteig das Korinthenbrot von mir regelmäßig gebacken. Auch vom Sauerteig gibt es schon dort mehrere Ableger.
Guido, das Rezept, dass Du mir gegeben hast musste ich doch kräftig umbauen. Deine Vorlage ist einfach zu trocken. Ich glaube jetzt habe ich die richtige Rezeptur gefunden und es ist ein sehr schmackhaftes und vor allem sehr gesundes Brot daraus geworden.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Sauerteig

  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 120 g Wasser
  • 12 g Dinkelanstellgut

Alles gut verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Quellstück 1

  • 80 g Dinkelkleie (bekommt man in jeder gut sortierten BIO-Abteilung u im Supermarkt)
  • 160 g Wasser
  • 7 g Salz

Quellstück 2

  • 50 g Leinsamen
  • 50 g Wasser
  • 7 g Salz

Am Abend vorher beide Quellstücke ansetzen. Wer mag kann auch beide Quellstücke in einem ansetzen.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Quellstück 1
  • Quellstück 2
  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 215 g Wasser
  • 13 g Frischhefe
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 5 – 7 Minuten kneten. Danach folgt eine Teigruhe von 30 Minuten.
Jetzt den Teig erst rund wirken und dann lang formen, in Dinkelflocken wälzen und in eine gut gefettete Kastenform für 1 kg geben.
Die Gare dauern je nach Raumtemperatur 75 – 90 Minuten. Der Teig sollte bis an den Rand gestiegen sein.
Den Backofen in der Zwischenzeit auf 230° vorheizen. Das Brot in den Ofen geben und 15 Minuten mit der Temperatur anbacken. danach den Ofen auf 180° zurück schalten und in weiteren 45 Minuten das Brot fertig backen. Wer mag kann es aus der Form nehmen und nochmals mit Umluft auf 180° 10 Minuten backen. Dass ergibt eine sehr schön rösche Kruste.

Ganz Mutige können versuchen, das Brot frei geschoben zu backen, aber ich warne davor, denn der Teig ist ein Dinkelteig und mit TA 175 doch schon sehr willig zum Breitlaufen.

Biodinkelkleie1

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