Fachbegriffe & Abkürzungen

Ich habe mal versucht eine Liste mit Abkürzungen und Fachbegriffen mit meinen eigenen Worten zusammen zustellen.
Ähnlichkeiten sind mit anderen Foren unvermeidbar. (ASG ist nun mal Anstellgut und es gibt keinen anderen Fachausdruck dafür)

Sicher ist diese Liste nicht vollständig und sollte immer erweiterbar sein.

Abstreichen
Mit einem Bäckerpinsel (Bräunwisch oder ähnlichen) bestreicht man die Teiglinge mit (Wasser, Stärkewasser, Milchwasser, Milch oder Ei) vor dem Einschießen. Kurz vor Backende kann man das wiederholen. Das Brot erhält dadurch einen schönen Glanz.

ASG
>Anstellgut

Anbacktemperatur
Die Temperatur des Backofens beim Einschießen der Gebäcke.

Anstellgut
Das Anstellgut ist ein Rest Sauerteig, den ich nicht verbacke, sondern in den Kühlschrank stelle.
Will ich wieder backen, füttere ich das Anstellgut bei Zimmertemperatur (besser wäre 26°) mit Wasser und Mehl und erhalte so einen neuen Sauerteig.
Mit dem neuen Sauerteig und den im Rezept angegebenen Zutaten wird dann alles zum Brotteig verarbeitet.

Ausbund
Den Ausbund bezeichnet das Aufspringen der Kruste durch schneiden oder drücken an vorgezeichneten Stellen. Die dadurch vergrößerte Oberfläche verbessert das Aroma und den Geschmack. Er schützt auch vor Backfehlern.

Backmalz
Backmalz wird aus gekeimtem und gedarrtem Getreide (meist Gerste) hergestellt
Es bewirkt die Beschleunigung der Gärung, Verbesserung der Teigbeschaffenheit und Krumenstruktur, bessere Bräunung und Rösche.

Backverlust
Durch das Backen und Auskühlen ergibt sich ein Gewichtsverlust der Teiglinge. Er beträgt bei frei geschobenen Broten mit
1000 g Teiggewicht ca. 13%
1500 g Teiggewicht ca. 12%
2000 g Teiggewicht ca. 11%

Brühstück
Das verquellen von Saaten, Körnern und Vollkornmehl mit heißem Wasser.
Dauer 2 – 12 Std.

DEF
Detmolder Einstufenführung
Sie lautet im Mittel: 10 % ASG der Mehlmenge des herzustellenden Sauerteiges, >Teigausbeute 200, 16 Stunden bei 26° stehenlassen.
Beispiel: ich brauche 500 gr. Sauerteig
Dann nehme ich 25 gr. ASG und mische es mit 250 gr. Mehl und 250 gr. Wasser und lasse alles bei Raumtemperatur (besser wäre 26° )16 Stunden stehen. Fertig ist der Sauerteig.

Doppelback
Wie der Name schon sagt, wird das Brot nach der normalen Backzeit nochmals für eine kurze Zeit gebacken. Es erhält dadurch eine besonders rösche Kruste und ein stärkeres Aroma.

Einschießen
Damit bezeichnet man das in den Ofen befördern der Teiglinge mittels eines >Schiessers (Backbrett) in den Ofen.

Freigeschobenes Brot
Brot das einzeln gesetzt gebacken wird, ohne Kasten

Gare
ist die Zeit nach Aufarbeitung des Teiges bis zum Einschiessen der Teiglinge.

Garkörbchen
Behältnis zum Formen und zum Gehenlassen der Teiglinge. Meistens auf Peddigrohr oder Holzschliff.

Gerstern
Der Teigling wird für kurze Zeit einer sehr starken Hitze ausgesetzt, so dass sich sofort eine Kruste mit den typischen dunklen Flecken bildet und damit die Aromastoffe nicht mehr aus dem Teig entweichen können. Diesen Effekt kann man mit einem Lötbrenner erzielen. In speziellen Bäckereien gibt es dafür Brennöfen mit offener Flamme. Dieses Gersterbrot ist eine Spezialität aus dem Raum Niedersachsen/Hannover.

Hefe
frische Hefe gibt es im Würfel a´42 gr.
Trockenhefe im Beutel a` 7 gr. (entspricht 21 gr. Frischhefe)

Knetvorgang
Eine sorgfältige Mischung der Zutaten und wichtig ist die gute Durchlüftung und Wasseraufnahme des Teiges. Von der Quellbarkeit (Wasseraufnahme) und der Sauerstoffaufnahme (Durchlüftung) des Teiges hängen die Hefeaktivität und die Backfähigkeit ab.

Quellstück
Das verquellen von Saaten und Körner mit kaltem Wasser. Dauer 2 – 12 Std.

RM
> Roggenmehl

Roggenmehl
Mehl aus dem Roggenkorn, gibt es in folgenden Typen von 815, 997, 1150, 1370 bis Vollkorn (entspräche etwa 2000). Leicht graues und kräftiges Mehl für Brote und Brötchen.
Das meist verbackene Mehl in Deutschland ist das 1150er.

RVM
Roggenvollkornmehl

Schiesser
Backbrett mit Griff zum >Einschiessen der Teiglinge

schleifen
nennt man das Rundmachen von Brötchenteiglingen

Schrot
Bezeichnung für das grob zerteilte Getreidekorn. Man sollte es unbedingt als >Brüh- oder >Quellstück verarbeiten.

ST
Sauerteig

TA = Teigausbeute
Die Teigausbeute gibt das Verhältnis zwischen Mehl und Schüttflüssigkeit (kann Wasser, Buttermilch usw. sein) an. Eine hohe TA ist ein weicher Teig (TA 185) und eine niedrige TA (155) ein eher festerer.
Es wird zwischen Netto-TA (nur das Mehl-Wasser-Verhältnis) und Brutto-TA (Verhältnis Mehl zu allen anderen Zutaten eines Rezeptes) unterschieden. In den meisten Rezepten wird nur die Netto-TA angegeben.
Beispiel: TA 170
100 Teile Mehl und 70 Teile Wasser
Beispiel: TA 155
100 Teile Mehl und 55 Teile Wasser

Teigruhe
Teigruhe nennt man die Zeit nach dem Kneten und vor der Aufbereitung des Teiges.

Teigtemperatur
Entscheidend für ein gutes Backergebnis ist die Teigtemperatur. Am Einfachsten misst man sie mit einem Backthermometer.
Für die Teigarten gelten folgende Richtwerte:
Brötchen 22 – 26 Grad
Weißbrot 24 – 26 Grad
Mischbrote 26 – 28 Grad
Roggenbrot 27 – 29 Grad
Schrotbrote 28 – 30 Grad

Trockensauer
getrockneter Sauerteig, damit ist er jahrelang haltbar. Man sollte ihn verschlossen und im Dunkeln lagern. Er ist ganz leicht ihn selber herzustellen. Man zieht ihn ganz dünn auf ein Backpapier auf und lässt in 2 Tage lang bei Raumtemperatur trocknen. Danach kann man ihn gut ablösen und mit einer Mulinette fein mahlen. Man aktiviert ihn durch die Zugabe der gleichen Menge Wasser.

WM
>Weizenmehl

Weizenmehl
Mehl aus dem Weizenkorn, gibt es in Typen von 405, 550, 812, 1050, 1600 bis Vollkorn (entspräche etwa 1800-2000). Helles, fast weißes Mehl für Kuchen, Brötchen und helle Brote.

WVM
Weizenvollkornmehl

Wirken
Als Wirken bezeichnet man das “Rundmachen” (Rundwirken) oder “Langmachen“ (Langwirken) der Teiglinge.
Zwischen dem Rundwirken und Langwirken sollte eine Zwischengare von 5-7 Min. liegen, damit sich der Teig entspannen kann.

Zwischengare
ist die Zeit die zwischen 2 Arbeitsgängen liegt. z.B. Rundwirken, Zwischengare und Langwirken. Bei Zöpfen und längeren Teigsträngen auch die Zeit die zwischen dem Auslängen liegt, da sonst bei Weizenteigen der Teig reissen kann.

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One Ping to “Fachbegriffe & Abkürzungen”

  1. Pflaumen-Haselnussbrot | Baking Bread Says:

    [...] Mit Einschnitten habe ich immer so meine Probleme – ich habe keinen Einschneider. Um nicht hängen zu bleiben, öle ich die Rasierklinge immer ganz leicht ein – aber dann rutscht sie weg. Logen. Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass man auch ein scharfes Messer mit Wellenschliff benutzen kann. DAVON habe ich reichlich. Die beiden Brote habe ich so eingeschnitten und ich bin ganz zufrieden mit dem Ausbund. [...]


53 Responses to “Fachbegriffe & Abkürzungen”

  1. 1. ILHAN ECKERT Says:

    I love this side!!. Ich bin begeisterte koch & baecker. Jahre lang habe ich so etwas wie diese Website gesucht. Da sind sooo viele informationen welche ich benutzen kann, und soo interesante rezepte. Danke tausend mal.

    Ich werde von jetzt an, sehr oft hier rein schauen.

    Danke noch mal

    Ilhan Eckert

  2. 2. wow gold Says:

    This is a great post and makes me think of where I can fit in. I do a little bit of everything mentioned here and I guess I have to find my competitive advantage.

  3. 3. Gisela Says:

    Kurze Frage: was ist “schwaden”?

  4. 4. Ketex Says:

    Schwaden ist Wasser in den Ofen zu sprühen, um Dampf zu erzeugen.

  5. 5. Gisela Says:

    Dankeschoen fuer die schnelle Anwort. Ich habe noch eine Frage. Spruehst Du die Koerbchen erst wenn Du sie mit Mehl puderst? Ansonsten bleibt doch das Mehl nicht haengen!?
    Mein Sauerteig und Vorteig warten, um 14:00 geht es los. Ich lass Dich wissen wie es klappt. :roll:
    Gisela

  6. 6. Ketex Says:

    Nicht die Körbchen einsprühen sondern nur in den Ofen. An die Seitenwände.
    LG
    Gerd

  7. 7. Gisela Says:

    Aber wenn Du das Mehl in die trockenen Koerchen streust, dann faellt das doch gleich wieder raus, oder? Bin ich die einzige die sich so bloede anstellt?
    LG
    Gisela

  8. 8. Ketex Says:

    Nein, bist Du nicht. Musst schon ein wenig vorsichtig mit den Körbchen umgehen, oder einfach diese Baumwollüberzüge benutzen, wie sie in dem Thread von “unser täglich Brot” zu sehen sind.
    LG
    Gerd

  9. 9. yttik1 Says:

    Super Seite. :razz: Mein größtes Kompliment an den Besitzer.
    Da ich Neuling in Sachen Brotbacken bin, stellt sich mir die Frage:
    Was ist Schwaden. :?: :???:
    Bitte helfen Sie mir! :oops:

    VG yttik1

  10. 10. Ketex Says:

    Hallo Yttik1,
    schwaden ist, wenn man Wasser in den Ofen sprüht um Dampf zu erzeugen.
    VG
    Ketex/Gerd

  11. 11. Renate Says:

    Hallo Gerd,
    Dein Blog ist wirklich suuuupertoll.
    Jeden Tag finde ich neue interessante Dinge.
    Herzlichen Dank
    Dinkelhexe Renate

  12. 12. Sabine Says:

    Hallo!
    Die Rezepte hier sind wirklich ausnahmslos Klasse! Eine Frage: Wenn “X Gramm Hefe” angegeben ist, ist dann Trockenhefe oder Frischhefe gemeint?
    Grüße
    Sabine

  13. 13. Ketex Says:

    Hallo Sabine,
    es ist immer bei mir Frischhefe.

    Viele Grüße
    Ketex/Gerd

  14. 14. Michaela Wulff Says:

    Hallo!

    Ich habe nur eine kurze Frage. Was heisst den Teig mit dem Schluss nach unten ins Gaerkoerbchen? Ich dachte nach dem wirken kommt die Unterseite des Brotes, die glatte runde Seite nach unten ins Koerbchen, sodass die gefaltete Seite oben ist, dann wird ja gestuerzt und die glatte gespannte Seite backt nach oben? Was ist der Schluss? Die glatte oder die gefaltete Seite, die man oben erhaelt beim wirken?
    Herzlichen Dank fuer die Antwort!
    Michaela

  15. 15. Ketex Says:

    Hallo Michaela,
    die gefaltete Seite nennt man den Schluss. Den gibt man nach unten, wenn das Brot schön rustikal (Bauernbrot) reißen soll.

  16. 16. Michaela Says:

    Ah vielen Dank!! Jetzt ist mir der Sinn klar! Ich hatte auf Youtube ein Video gesehen wo ein Baecker Brot gewirkt hat und dann eben die runde glatte Seite, die auf der Arbeitsflaeche liegt, nach unten ins Koerbchen legte…er wollte wohl ein gleichmaessigeres Aeusseres. Habe heute das Bauernbrot gebacken nach Deinem Rezept, schmeckt lecker, ist aber leider nicht so hoch gegangen wie ich es wollte, also etwas “kompakt”. Probiers aber wieder! Tolle Seite! Ich wohne in Kenya, in Nairobi, da gibt es zwar franzoesische Baeckereien, aber ziemlich teuer und ich ziehe naechstes Jahr nach USA um, da gibt es garantiert kein gutes Brot, deshalb lerne ich jetzt kraeftig, die Zutaten gibt es dort ja schon!

    Gruesse
    Michaela

  17. 17. jana Says:

    Ich bin einfach sprachlos!!!! Super Blog!!!!Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert und die sind alle zum größen Erfolg gewesen!!!

  18. 18. agnes Says:

    Hallo, erst mal ein Kompliment fuer diese tolle Seite! Also ich bin ein Neuling in sachen backen und bin auf diese tolle seite gestossen und muss sagen….wow, ich moechte Brot backen, und meine Frage ist kann ich auch fertigen Sauerteig nehmen den ich selbst hergestellt habe, oder muss ich immer das Anstellgut verwenden und mit Mehl und Wasser mischen und warten und dann erst backen.Wenn ja wie viel Sauerteig brauche ich zum Beispiel um das Weizenmischbrot zu backen,ich habe im Moment 540 gr.fertigen Sauerteig ,der seit 4 Tagen reift. Danke und viele Gruesse

  19. 19. Ketex Says:

    Hallo Agnes,
    im Rezept werden 200 g Roggensauerteig verlangt. das nimmst Du von Deinen 540 g. Dann nimmst 150 – 200 g vom Rest gibst es in ein Marmeladenglas und stellst es in den Kühlschrank. Jetzt hast Du genügend Anstellgut fürs nächste Backen.Den Rest würde ich entsorgen.
    Viele Grüße
    Ketex/Gerd

  20. 20. agnes Says:

    Vielen Dank fuer Ihre Muehe und die schnelle Antwort. Jetzt habe ich aber noch ein Problem und zwar habe ich ein Gasofen der nur unterhitze hat, haben Sie vielleicht Ahnung wie ich das Brot dadrin backen kann, und evtl. ob ich das Brot in der Mitte oder ganz unten stellen sollte :???: Danke

  21. 21. Steffen Says:

    Wieviel Grad Celsius Kerntemperatur hat ein Brot, wenn es fertig gebacken ist?

  22. 22. Ketex Says:

    93°

  23. 23. Birgit Says:

    Hallo,
    ich habe diese Seite entdeckt und ich bin begeistert. Es sieht so einfach aus und lecker. Kann ich denn die Rezepte nachbacken ohne die Sachen aus dem Shop zu haben. Ich habe nur Backmalz als Pulver und keine Gärbox oder Folie und kein Tuch usw. Kann ich dann einfach das Pulver nehmen und in welchem Verhältnis austauschen? Ich bin auch erst zum “richtigen” Brot backen gekommen und muß noch einiges lernen.
    Vielen Dank

  24. 24. Ketex Says:

    Hallo Birgit,
    sicher kannst Du all die Rezepte, ohne die Sachen aus dem Shop zu haben, nachbacken, nur das Ergebnis wird nicht ganz so ausfallen.
    Das Backmalz kann mann nicht austauschen, da das eine enzymaktiv (Pulver) ist und das andere enzyminaktiv. Du kannst das Backmalz weglassen und durch einen Löffel Honig ersetzen, aber auch da wird das Ergebnis nicht so gut ausfallen.
    Viele Grüße
    Ketex/Gerd

  25. 25. Sabse Says:

    Hallo ich möchte die Partystangen nachbacken, allerdings steht dort
    10 g Roggenmalz UND
    1 TL flüssiges Backmalz

    Ich habe nur nur flüssiges (Honigartig) Reismalz mit Gerste gefunden.
    Brauche ich unbedingt das Roggenmalz in Pulverform zusätzlich?
    Wenn ja wo bekomm ich das?

    lg Sabse

  26. 26. Ketex Says:

    Hallo Sabse,
    das bekommst Du bei mir (250 g = 2,50 €), Teeträume.de, oder hobbybaeckerversand.de.
    Es ist ein Färbemalz und wenn Du es weglässt wird das Gebäck eben nicht so schön dunkel.
    Viele Grüße
    Gerd

  27. 27. Bodo Says:

    Hi Gerd,
    nachdem ich vom Deutschland nach Österreich gezogen bin, bin ich nun schon einige Begriffsunterschiede gewohnt. Dass aber die Typisierung bei den Mehlsorten so unterschiedlich ist, ist mir erst nach einiger Recherche bewußt geworden. Vielleicht könnte man das ja auch bei den Rezepten voranstellen, dass man in Österreich anderes Mehl benutzen soll (zB. das 550er entspricht dem W700er und das 1050er dem W1600er). Der Link:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mehl#Vergleich_der_Mehltypenbezeichnungen_zwischen_.C3.96sterreich_und_Deutschland

    Nur so als Tipp..
    Cheers Bodo

  28. 28. Brotbackmama Says:

    Hallo,

    Ich bin gerade auf diesen wunderbaren Blog gestossen und kann mich gar nicht entscheiden, was ich nun als erstes ausprobieren soll. Beim durchstöbern der rezepte ist mir jedoch aufgefallen, dass oft nur Hefe steht, dann wieder mal Frischefe – daher meine Frage: wenn in den Rezepten von Hefe die Rede ist, ist dann immer Frischhefe gemeint? Sollte eigentlich aufgrund der angegebenen Mengen so sein, aber ich frag zur Sicherheit nach :-)

  29. 29. Ketex Says:

    Hallo Michaela,
    ja, es ist bei mir immer Frischhefe.

    Viele Grüße
    Ketex/Gerd

  30. 30. Ekbert Lienhart Says:

    Hallo,

    vielen Dank für diese tollen Instruktionen! Ich bin Neuling und frage:
    Sind die Backtemperaturen in Heissluft angegeben?

    Mit freundlichen Grüssen E. Lienhart

  31. 31. Ketex Says:

    Hallo Ekbert,
    due Backtemperatur sind für Ober- und Unterhitze angegeben.
    Viele Grüße
    Gerd

  32. 32. Eva Says:

    Hallo Gerd,
    ich habe angefangen nach deinen Brotbackbuch zu backen (hatte vorher noch nie Brot gebacken) und alles funktioniert ganz wunderbar. Lediglich mit den Reifezeiten von 16 Stunden habe ich meine Probleme, da ich berufstätig bin, und nur abends backen kann. Im Moment setze ich den ST am Vorabend an, lasse ihn dann mit ca. 21 Stunden bei 26° wesentlich länger als angegeben reifen. (Den Vorteig setze ich dagegen erst morgens an, er steht im Kühlschrank max. 12 Stunden). Ich habe nun das Gefühl, dass der ST dann schon überreif ist, und etwas zu sauer herausschmeckt. Wenn ich den ST nun bei Raumtemperatur (das sind bei mir ca. 20°) reifen lasse, verträgt er dann längere Wartezeiten?
    Herzliche Grüße
    Eva

  33. 33. Ketex Says:

    Hallo Eva,
    dass müsste eigentlich gut gehen, aber eben bei längerer Reifezeit wird der Sauerteig eben sauerer. Die M0`s kann man nicht anhalten nur durch geringere Temperatur etwas abbremsen.
    Wenn dann Dir das Brot zu sauer schmeckt, dan nimm ein fach etwas weniger Sauerteig. Das Mehl und das Wasser aus der weggelassen Sauerteigmenge solltest Du aber dann zum Hauptteig wieder dazu geben.
    Viele Grüße
    Gerd

  34. 34. Regine Says:

    Hallo, habe gerade das zweite Mal aus deinem Buch ein Brot im Ofen. Sieht super aus, Danke für die gute und doch knappe Anleitung. Beim Schwaden ist mit die Frage gekommen, wie lange man überhaupt schwaden sollte. Nur in den ersten 15 Minuten, bis die gewünschte Bräune erreicht ist, oder noch länger? Liebe Grüße, Regine

  35. 35. Ketex Says:

    Hallo Regine,
    man sollte nach 15 Minuten, den Dampf aus dem Ofen lassen. Nach dieser Zeit gibt es keinen Ofentrieb mehr und das Brot soll ja eine rösche Kruste bekommen.
    Viele Grüße
    Ketex/Gerd

  36. 36. Shala Sawallich Says:

    Greetings from Ohio! I’m bored at work so I decided to check out your blog on my iphone during lunch break. I really like the information you present here and can’t wait to take a look when I get home. I’m amazed at how quick your blog loaded on my phone .. I’m not even using WIFI, just 3G .. Anyways, amazing site!|

  37. 37. Yvonne Says:

    Halli Hallo,
    ich habe ihr Buch gekauft und bin begeistert von den vielen Rezepten und den tollen Bildern. Bin noch absoluter Neuling und lese mich gerade erst ein. Bald will ich Ihren Sauerteig bestelen dann kann es los gehen. Mein erster Versuch soll heute das Rustikale Bauernweißbrot werden. Nur sehe ich nirgends im Buch oder Ihrem Blog einne Angabe ob ich Ober/Unterhitze oder Umluft verwenden soll. Würden Sie mir das noch verraten ;-)
    Als kleine Anregung fände ich eine FAQ Site auf ihrem Blog noch wirklich toll.
    Lg Yvonne

  38. 38. Ketex Says:

    Hallo Yvonne,
    Brot backt man fast immer nur mit Ober- und Unterhitze.
    Den Tipp mit der FAQ- Seite werde ich aufnehmen und in meinen Blog einbauen.
    Danke für den Hinweis.
    Viele Grüße
    Ketex/Gerd

  39. 39. Yvonne Says:

    Hallo Gerd,
    wollte mich nur schnell bedanken für die schnelle Antwort. Das Brot ist super geworden. Allen hat es gut geschmeckt.
    Lg Yvonne

  40. 40. Klaus / fourseasons Says:

    Hallo Gerd,
    ich bin durch das Forum “der-Sauerteig.de” vor über drei Jahren zu Deinen Rezepten gekommen und backe häufig die “Delbrücker Bauernkruste”.
    Ich habe dort gestern eine Frage zu Krumenrissen gestellt. Vielleicht kannst Du mir dazu etwas sagen.
    Ansonsten finde ich es bewundernswert, wieviel Mühe Du Dir machst, Dein Wissen an uns Ahnungslose zu vermitteln. Bestimmt oft mit Erfolg!
    Danke!

  41. 41. Ketex Says:

    Hallo Klaus,
    versuch doch erst einmal den Teig etwas fester zu halten und messe bitte mal die Temperatur in Deinem Ofen.
    Bei zuwenig oder zuwenig Unterhitze kann es zu diesen Rissen kommen. Auch ungenügendes Wirken kann dazu führen.
    Wenn Du ein Reißen der Kruste möchtest, solltest Du erst einmal den Teigling mit dem Schluß nach unten den Garkorb geben.
    Die erste Teigruhe nur 20 Minuten dauern lassen und bei knapper Gare das Brot einschießen.
    Viele Grüße
    Ketex/Gerd

  42. 42. Maike Says:

    Hallo Gerd,

    habe seit gestern dein Buch und bin echt begeistert. Kann es kaum abwarten, alle Rezepte zu testen!
    Ich habe noch eine Frage zum ASG: Wenn im Rezept unter “Sauerteig” z.B. 10 g Anstellgut steht – nimmst du diese 10 g direkt aus dem Glas aus dem Kühlschrank? Oder nimmst du (so hab ich es auch schon irgendwo gelesen) erst dein ASG aus dem Kühlschrank, fütterst es, lässt es bei Raumtemperatur stehen, bis es gereift ist, und nimmst dann die 10 g für den Sauerteig zum Backen ab?

    Viele Grüße,

    Maike

  43. 43. Ketex Says:

    Hallo Maike, Du kannst die 10 g ASG direkt aus dem Glas nehmen.
    So mache ich es jedenfalls.
    Viele Grüße
    Gerd

  44. 44. Maike Says:

    Hallo Gerd,

    super, danke. Das erspart mir ja 10 Stunden Wartezeit, sehr gut! Gibt es eigentlich ein Rezept aus deinem Buch, was besonders für jungen Sauerteig gut geeignet ist? Meiner ist jetzt ca. 4 Wochen alt.

    Viele Grüße,
    Maike

  45. 45. Ketex Says:

    Hallo Maike,
    da ja fast alle Rezept mit einer kleinen Menge Frischhefe gebacken werden, kannst Du fast alle Rezepte nehmen.
    Viele Grüße
    Gerd

  46. 46. Trixi Says:

    Hallo,
    nachdem ich auf diese tolle Seite im Internet gestoßen bin, habe ich mir jetzt Ihr Buch gekauft und auch die Wasserspritze mitbestellt. Heute habe ich nun mein erstes Brot aus dem Buch gebacken. Da ich (noch) keinen Gärkorb besitze, habe ich eine bemehlte Schüssel zum gehen lassen benutzt. Der Teig war recht feucht und ich habe ihn nicht als “Kugel” auf das Blech bekommen. Liegt das am Korb, oder war der Teig nicht fest genug? Das Brot im Ofen, habe ich verucht zu schwaden, die Spritze hat auch funktioniert, aber Dampf hatte ich keinen, schon gar keinen um ihn nach 15 Minuten aus dem Ofen zu lassen. Was mache ich falsch?
    Nicht das jetzt ein falscher Eindruck entsteht, ich habe super viel Spaß an Ihrer Internet Seite und jetzt auch an Ihrem Buch. Vielen Dank dafür und Grüße von Trixi

  47. 47. Ketex Says:

    Hallo Trixi,
    eine Kugel ist schwerlich aufs Backblech zu bekommen, höchstens eine Halbkugel und dass müsste aber auch mit derSchüssel gut hinhauen.
    Beim nächsten Brot bitte das Wasser nur schluckweise zugeben und wenn man meint jetzt sei der Teig richtig, dann eben das restliche Wasser nicht zugeben. Man wird dann am fertigen Brot schon merken, ob es zu trocken war.
    Das Schwaden sollte recht kräftig, aber fein sein. Wie hast Du den gebacken mit Umluft oder Ober- und Unterhitze. Bei vielen Öfen ist dass so, dass sie den Dampf aus einer Öffnung raus blasen. Da braucht man dann natürlich die Tür nicht mehr aufmachen.
    Ich würde sagen, beim nächsten Versuch wird alles besser und als Einsteiger würde ich empfehlen erst einmal ein Kastenbrot zu backen. Dass ist einfacher.
    Viele Grüße
    Gerd

  48. 48. Trixi Says:

    Hallo Gerd,
    vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Sorry, da hab ich mich wohl blöd ausgedrückt. Anders gefragt, sollte der Teig mit den Händen formbar sein, meiner wäre dafür wohl zu nass gewesen. Ich backe Brot immer mit Ober- und Unterhitze. Bisher halt immer in einer Form, deshalb wollte ich es jetzt mal ohne versuchen. Ich muss leider noch mal blöd fragen, erzeugtst Du durch schnelles pumpen richtigen, sichtbaren Dampf im Backofen, oder stelle ich mir das vielleicht falsch vor? Sorry nochmals und danke für Deine Hilfe!
    Viele Grüße
    Trixi

  49. 49. Katja Says:

    Hallo Gerd,
    nachdem ich mir Dein Buch gekauft habe, kann ich es kaum erwarten mein eigenes Brot zu backen. Ich habe nur eine kleine Frage: Was ist der Unterschied zwischen Roggenanstellgut und Weizenanstellgut? Das verwirrt mich ein wenig. Ich habe jetzt den Sauerteig nach Deinem Rezept mit Roggenmehl angesetzt.Setze ich jetzt noch einen mit Weizenmehl an?
    Liebe Grüße,
    Katja

  50. 50. Ketex Says:

    Hallo Katja,
    Roggensauerteig nimmt man vorwiegend für Brote mit einem überwiegenden Teil an Roggenmehl. Roggen sollte man ab 20 % Anteil immer versäuern.
    Der Weizensauerteig ist vorwiegend als Geschmacksgeber für Weizenbrote gedacht. Mit beiden Sauerteigen kann man ohne Hefe Brote treiben.
    Derr Weizensauerteig ist eher milder als der Roggensauerteig und es gibt noch einige Unterschiede.
    Viele Grüße
    Gerd

  51. 51. Katja Says:

    Hallo Gerd,
    vielen Dank für die Antwort.
    Welches Weizemmehl nimmt man denn für den Weizensauerteig?
    Oder kann ich den Roggensauerteig noch umwandeln?
    Liebe Grüße,
    Katja

  52. 52. Ketex Says:

    Hallo Katja,
    Man nimmt meistens Weizenmehl 1050 und Roggenmehl 1150 für einen Sauerteig.
    Viele Grüße
    Gerd

  53. 53. Katja Says:

    Hallo Gerd,
    vielen Dank nochmal.
    Dann werde ich noch einen Weizensauerteig ansetzen.
    Liebe Grüße,
    Katja

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