Brottassen

Brottassen
bread braun

Die Höhepunkte von Karneval und Fasching sind nicht mehr sehr weit. Wenn man mit seinen Freunden auf eine zünftige Karnevalsfeier geht, braucht der Körper eine feste Unterlage.
So eine Brottasse, gefüllt mit z.B. Chili con carne, ist bestimmt das Richtige dafür. Für die Brottassen habe ich mir ein Rezept aus 50 % Weizen- und 50 % Roggenmehl mit einem ordentlichen Sauerteig zusammengebastelt. Es hat eine reduzierte Wassermenge (TA 155), damit man die Tassen auch schön rund formen kann. Das Schwierige an den Tassen ist, den richtigen Zeitpunkt der Gare zu finden.
Viel Spaß beim Nachbacken. Das Rezept reicht für 5-8 Tassen (je nach Größe).
Wer das Rezept für das Chili con carne auch haben möchte, mailt mich einfach an.

1. Sauerteig

Alles gut verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten. Danach folgt eine Teigruhe von 30 Minuten. Jetzt den Teig in gleich große Portionen teilen und sehr schön rundwirken. Entweder – so, wie ich es hier gemacht habe – in Hartweizenmehl wälzen oder nach der Gare einschneiden.
Die Teile auf ein Backblech setzen und mindestens 75-90 Minuten zur Gare stellen.
Den Ofen auf 230° vorheizen und die Tassen 30 bis 40 Minuten (je nach Größe) schön goldbraun backen. Das Schwaden beim Einschießen nicht vergessen und nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.


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Dieser Beitrag hat 16 Kommentare

  1. Hallo Gerd,
    eine Frage zum Sauerteig: bei Deinen Rezepten verwendest Du meist 1-stufig geführten ST. Ich mache normal die 3-stufige Version von Pöt und war damit immer zufrieden. Was ist besser geeignet?
    Viele Grüße, Daniela

    1. Das ist ganz egal.
      Viele Grüße
      Gerd

  2. :mrgreen:
    Danke, nach einer Rezeptur für Brottassen habe ich gesucht!
    Ich werde es ausprobieren ob mir der Nachbau gelingt.

    Soll ein Hingucker bei der nächsten Party werden.

    Gruß Bernhard

  3. Prima das Rezept! Wir nehmen den „Inhalt“ der Brottassen -die weiche Krume- für Frikadellen, so geht nichts verloren.

  4. Servius,
    Vielen dank für die super Rezepte?

    Jetzt die Frage:

    Hier den Vorteig wie beim Bauernbrot?

    Gruß

    Daniel

    1. Ja, genau so.
      Gruß
      Gerd

  5. Das sieht wirklich klasse aus, so etwas wollten meine Mum und ich auch schonmal ausprobieren 😉
    LG rebecca
    icing-sugar.net

  6. 🙂
    Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Das Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen und die 5-Korn-Fränzchen stehen zur Gare und für morgen sind die Krustis schon vorbereitet.
    Lieber Gruß, Michaela

  7. Hallo Gerd,
    ich habe eine allgemeine Frage zu Deinen Rezepten mit Sauerteig.
    Ich verdoppele sie oft und bin mir immer unsicher, ob ich die Sauerteigmenge auch komplett verdoppeln muss?! 🙄
    Es ist nämlich dann immer eine sehr große Menge Sauerteig, die dann benötigt wird.

    Deine Rezepte sind alle spitze und ich backe ständig etwas Neues davon.
    Vielen Dank für diesen Internetauftritt. 😆

    Gruß, Michaela

    1. Hallo Michaela,
      ja, man muss dann auch den Sauerteig verdoppeln.
      Viele Grüße
      Gerd

  8. Gar nicht!
    Viele Grüße
    Gerd

  9. Hallo Gerd,

    wie hast Du denn die Tassen eingeschnitten?

    LG Silke

  10. Hallo Claudia,
    ganz straff rund wirken und sie sollten sehr gute Gare haben, dann abbacken, abkühlen lassen. Den Deckel abschneiden und mit einem Löffel aushöhlen. Dann eventuell noch einmal 10 Minuten bei 180° bei Umluft backen. Da ist man dann auf der sicheren Seite, dass nichts ausläuft.
    Viele Grüße
    Gerd

  11. Hallo Gerd,
    wie hast Du denn das mit den Tassen gemacht?
    Großes Rätsel 😥
    Lieben Gruss,
    Claudia

  12. Gerd,
    die sehen super aus!
    Lustig ist, dass ich gerade ein Rezept für ein Gulasch in Schwarzbiersauce online gestellt habe, das eigentlich im Brotlaib serviert gehört.
    Vielleicht sollten wir uns zusammen tun 🙂

  13. Hallo Ketex,

    die Brottassen sehen super aus. Nicht nur, dass du ein begabter Baecker bist,
    auch die Darstellung und Wahl der Motive ist kongenial.

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