Luzerner Weggen

bread braun

Trotz der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit in den letzten Tagen habe ich dieses Rezept in Angriff genommen. Der Teig ging viel schneller durch die hohe Umgebungtemperatur, und man kann auf den Weggen sehen, dass sich einige große Blasen gebildet haben, die nach dem Abkühlen sofort wieder weich geworden sind. Ansonsten bin ich mit dem Volumen, der Porung und dem Geschmack sehr zufrieden. Ein Weizenbrot, das durch das Ruchmehl und den kleinen Anteil an Roggenmehl einen kernigen Geschmack bekommt. Für das Eindrücken des Teiges eignet sich sehr gut ein Stück Besenstiel aus dem Baumarkt. Es sollte nur kräftig geölt sein, damit der Teig nicht daran hängenbleibt.

1. Vorteig

  • 250 g Ruchmehl
  • 300 g Wasser
  • 1 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und für 18-24 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen.

2. Hauptteig


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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. mohrchen

    Hallo Gerd,
    ich verstehe das mit dem Umklappen nicht. Einmal zur Mitte hin von oben umschlagen. Was mache ich mit der unteren Hälfte? Gibt es davon kein Video?
    Liebe Grüße
    mohrchen

  2. Manuela

    Hi Gerd, das glaub ich dir, dass der Teig in den letzten Tagen gut aufgegangen ist! Diese schwüle Hitze tut dem ein oder anderen Menschen vielleicht nicht gut aber dafür den Teigen umso mehr 😛
    Vielen Dank für das Rezept und die Beschreibung der Vorgehensweise!
    Ich werde dein Rezept bald mal ausprobieren und zum normalen Weizenmehlteig ein wenig Ruch- und Roggenmehl hinzufügen – schmecht sicher klasse
    Liebe Grüße, Manuela

  3. reiki-hanne

    Hallo Gerd,
    dieser Backversuch bescherte mir ein Malheur nach dem anderen. Mehlsuppe von Anfang bis Ende, keine Chance, das zusätzliche Wasser (bis auf ca. 30/40 g) noch unterzukriegen. In meiner Ratlosigkeit habe ich dann blitzeschnell Flohsamenschalen zunächst trocken, dann zusätzlich ein kleines Brühstück mit heißem Wasser angesetzt, kurz in TK und dann zum Teig gegeben. Das hat die Lage leicht entspannt. Frei schieben habe ich mich nicht getraut, deshalb in 4 kleine Spankörbchen verfrachtet. Ofentrieb war toll, Porung nicht schlecht, aber nicht groß genug.
    Meine Frage bleibt wie beim Tessiner TA 190: ist die Suppe normal, liegt es vielleicht am Kneter, oder, oder, oder? Bin ratlos.
    Liebe Grüße
    Hanne

    1. Ketex

      Liebe Hanne,
      kneten, kneten, kneten. ?(:-)))Erst langsam vermischen, und dann den Rest der Zeit schneller kneten, und mindestens insgesamt 30 Minuten ( ganz wichtig ist die volle Knetzeit einhalten) dann den Teig anheben und
      hochziehen, einmal von vorne und einmal von hinten, aber nicht wie beim Stretch and
      Fold. Dann dürfte es keine Suppe mehr geben.
      Der Teig ist zwar weich aber stabil.
      Anheben heißt, einfach hochziehen, und vorsichtig fallen lassen.(:-)))
      LG
      Gerd

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