Feiner Hefezopf (der Erste)

bread braun

Als ich nontox aus dem Sauerteigforum um die Erlaubnis gebeten habe, dieses Rezept hier zu veröffentlichen, machte er mich darauf aufmerksam, dass ja bis jetzt überhaupt noch kein süßes Gebäck von mir vorgestellt wurde. Das stimmt nicht ganz, die „Cantuccini de mandorle alla nonno“ ist auch ein süßes Rezept.
Jetzt aber hier der süße, feine Hefezopf. Da ich bisher nur Brötchenteig geflochten habe, war es für mich eine Herausforderung einen Viererzopf zu flechten. Ging aber relativ leicht. Unten habe ich einen Link zu diversen Flechtmöglichkeiten zum runterladen bereitgestellt.
Der Zopf ist superzart und lecker. Viel Spaß beim Nachbacken.

1. Teig

  • 500g Weizenmehl Type 550
  • 100g Milch (3,5% Fett)
  • 3 Eier
  • 100g weiche Butter
  • 10g frische Hefe
  • 50g + 1 TL Zucker
  • 5g Salz
  • 8-10 Tropfen Orangenöl aus der Apotheke
  • und ein kleines Büschel Safranfäden oder ein Tütchen

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei 26° reifen lassen. Bei Raumtemperatur kann es bis zur Reife 18 -20 Stunden dauern.

2. Zubereitung

Die Milch mit der Hefe und einem gestrichen Teelöffel Zucker verrühren und an einem warmen Ort angehen lassen.
Das Salz, den Safran und das Orangenöl miteinander im Mörser zerreiben, damit der Safran pulverfein und das Öl gut verteilt wird.
Wenn die Milch leicht schaumig geworden ist, diese mit den Eiern verquirlen und mit dem Mehl zu einem groben Teig verarbeiten.
Beim ersten Kneten den Zucker und später das Salzgemisch zugeben.
Sobald der Teig zusammengekommen ist, die Butter in kleinen Stücken zugeben.
(Gibt man die Butter vorher dazu, behindert das Fett die Bildung des Klebergerüstes, das für die Form und die Konsistenz aber wichtig ist.)
Ausgiebig kneten, bis ein wirklich glatter Teig entstanden ist. Im Spiralkneter habe ich 15 Minuten den Teig geknetet.
Danach den Teig bei 22°C eine Stunde lang abgedeckt gehen lassen.
Entgasen und falten (stretch & fold).
Noch eine Stunde gehen lassen.
Nach der Ruhezeit den Teig in vier gleiche Teile teilen und straff wirken.
Den Ofen auf 220°C vorheizen.
Die gewirkten Teile etwas entspannen lassen und vier gleich lange (60cm) und gleichmäßig dicke (3cm) Teigstränge auswalzen. Immer wieder zwischenzeitlich die Stränge entspannen lassen. — Vorsicht, nicht überdehnen, sonst reißt er.

Hier (klick)

kann man sich Vorlagen zum Flechten von Zöpfen runterladen. Ich habe den vierteiligen Zopf, flach geflochten, spindelförmig genommen.

Nach dem Flechten den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und eine weitere Stunde gehen lassen.
Mit Milch gründlich abstreichen, sodass die äußere Haut glatt und glitschig wird.
Einschieben auf der zweiten Schiene von unten.
Bei 200°C 15 Minuten anbacken.
Bei 150°C 30 Minuten fertig backen.

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Dieser Beitrag hat 26 Kommentare

  1. Hallo sk,
    Den Frankenlaib kenne ich. Es ist vielfach ein 80/20 Brot und wird meist als 3 kg Laib gebacken. Dadurch hält es sich auch sehr lange frisch.
    Wo gibt es denn Sonne? Hier jedenfalls nicht.
    Viele Grüße
    Gerd

  2. Danke!!! Gibt es da ein Rezept auf deiner Seite , das dem aehnlich ist?
    Die Sonne kommt noch!!
    Sk

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