Delbrücker Flockenbrot

bread braun

Durch die Anregung mehrerer Besucher, ich solle doch mal wieder ein Rezept mit Quellstück aus Saaten und Flocken entwickeln, kam ich auf die Idee, ein Flockenbrot zu backen. Es ist ein Weizenmischbrot. Ich habe gleich die doppelte Menge genommen und 2 Brote davon gebacken.
Es ist relativ leicht nachzubacken, hat einen kräftigen Biss durch die Saaten und Flocken im Quellstück und ist superlecker und sehr aromatisch.

1. Sauerteig

Alles klümpchenfrei vermischen und für 16–18 Stunden bei Raumtemperatur (besser wären 26°) stehen lassen.

2. Quellstück

  • 54 g Sesam (geröstet)
  • 54 g Sonnenblumenkerne (geröstet)
  • 100 g Weizen- oder Roggenflocken
  • 208 g Wasser (heiß)
  • 14 g Salz

Den Sesam und die Sonnenblumenkerne anrösten. Mit den Flocken vermischen und alles mit dem heißen Wasser übergießen. Das Salz dazugeben und alles kurz durchrühren. Auch 16 Stunden quellen lassen.

 

3. Hauptteig

4. Zubereitung

Alle Zutaten 7 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Dann schließt sich eine Teigruhe von 30 Minuten an.
Danach den Teig rundwirken, mit Wasser abstreichen und in Roggen- oder Weizenflocken wälzen. Mit dem Schluß nach oben in ein mit einem Baumwollüberzug bespanntes ovales Gärkörbchen geben und 60 Minuten bei 26° (in der Gärbox) zur Gare stellen. Bei Raumtemperatur ist die Gare entsprechend länger.
Den Teigling auf ein Backblech stürzen und in der Mitte einmal mit dem Lame einschneiden. Bei 240° für 15 Minuten anbacken und dann noch 45 Minuten bei 200° fertig backen.


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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Nachtrag zu meinem Kommentar von vorhin: Das Weizenvolkornmehl hatte ich auch vergessen, wie mir inzwischen klargeworden ist, deswegen war auch der Teig so weich. Viele Grüße Wiebke 😉

    1. Vielen Dank, Wiebke!

  2. Ich habe dieses Brot schon mehrmals gebacken, vergangenes Wochenende war es wieder einmal dran. Beim Ansetzen des Quellstücks merkte ich, dass ich kaum noch Roggenflocken habe, und ersetzte sie durch Roggenschrot mittel (ein Drittel Flocken/zwei Drittel Schrot). Da ich eh schon beim Abwandeln war…, ersetzte ich auch noch knapp die Hälfte des WM 550 durch WM 1050. Der Teig war im Ergebnis so weich, dass er sich nicht formen ließ. Ich gab ihn also in einen Kasten, Flocken oben drauf, normal gebacken (die letzten 15 Minuten ohne Kasten). Das Ergebnis war traumhaft: Ganz saftig und auch geschmacklich besser, etwas kräftiger, als das ja schon sehr gute Original. Die superknusprige Kruste war auch am 3. Tag noch knusprig, das Brot unverändert saftig. Wer die Geduld hatte, dies zu lesen: unbedingt zur Nachahmung empfohlen 🙂

  3. Hallo, sehr lecker das Brot, danke für dieses tolle Rezept.
    Ich hatte leider kein Sesam und kein Weizenvk. zuhause und so habe ich anstelle mehr Sonnenblumenkerne und Roggenvk. genommen. Hat super funktioniert und das Brot wurde schön locker und lecker.

    1. Das freut uns! VG

  4. Hallo Gerd,
    heute morgen gab es bei uns dein Brot. Ich habe weniger Hefe verwendet und das Brot über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, so konnte ich heute morgen relativ schnell dieses leckere Brot genießen. Und ich kann dir sagen, es war ein richtiger Gnuss!!!
    Vielen Dank .

    Liebe Grüße

    Kerstin

  5. Hallo Gerd,

    sieht wieder total lecker aus…und so schön fluffig, ein Traum.
    Hoffe euch geht es gut…..liebe Grüße an Ulrike.

    Dagmar

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