Nov 17


Nach dem Bierbrot und dem Roggenvollkornschrotbrot hier wieder ein Rezept, in dem man sich ein wenig den Sommer zurück holen kann. Es ist ein luftiges Brot mit mittelgroßer Porung. Da das Urrezept (Pain/Richemont) aus dem Schweizer Mehl Type 700gebacken wird, musste hier der Mischungsrechner ran. Wer Interesse hat, dem kann ich gerne die Internetseite mailen, wo ich ihn gefunden habe.
Der Zusatz vom Wein gibt dem Brot eine spezielle Note.
Wie gesagt, man kann sich mit diesem Brot ein wenig den Sommer zurück holen. Viel Spaß beim Nachbacken.

páte fermentèe (fermentierter Teig)

  • 80 g Weizenmehl 550
  • 45 g Weizenmehl 1050
  • 75 g Wasser
  • 4 g Frischhefe
  • 2 g Salz

Alles klümpchenfrei verkneten und mindesten 48 Stunden im Kühlschrank lagern.

Hauptteig

  • páte fermentèe
  • 640 g Weizenmehl 550
  • 360 g Weizenmehl 1050
  • 400 g Wasser
  • 270 g trockener Weißwewin
  • 20 g Frischhefe
  • 20 g Salz

Alle Zutaten 15 – 18 Minuten je nach Küchenmaschine kneten. Danach schließt sich eine Teigruhe von 30 Minuten an.. Jetzt 2 Teiglinge á 950 – 970 g abwiegen und rund wirken.
Die Teiglinge auf ein Leinentuch absetzen und mit einer Plastikfolie abdecken. Bei halber Gare mit einem dünnen Rollholz die Teiglinge einmal horizontal und einmal vertikal eindrücken. Zusammenlegen und und mit dem Schluß nach oben in ein sehr gut bemehltes Garkörbchen legen. Bei guter Gare auf einen Schiesser oder auf ein Backblech stürzen und mit viel Schwaden in den 240° heißen Ofen einschießen.
Nach 15 Minuten den Dampf ablassen und noch weitere 30 Minuten bei 180 – 200 ° fertig backen.


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written by Ketex

One Ping to “Pain au vin (Weinbrot)”

  1. Nachgebacken: Pain au Vin - Weinbrot Says:

    […] der Seite von Ketex bin auf ein interessantes Weißbrotrezept gestoßen. Das Weinbrot (Pain au Vin) verwendet alten Teig (pâte fermentee) und trockenen Weißwein. Ein “alter Teig” ist […]


17 Responses to “Pain au vin (Weinbrot)”

  1. 1. Ulla Says:

    Sieht sehr schön aus, Gerd. Schmeckt man den Wein deutlich heraus oder darf man auch noch welchen trinken, wenn man das Brot isst? ;-) Habe Nachbackgelüste…
    Herzliche Grüße
    Ulla

  2. 2. Ketex Says:

    Hallo Ulla,
    eigentlich trinke ich den Wein auch lieber, aber in diesem Fall habe ich ihn halt zum Brot gegeben. ;-)
    Liebe Grüße zurück
    Gerd

  3. 3. Ulla Says:

    Hab’ ich’s mir doch gedacht :lol:
    Ich würde sehr gerne wissen – bevor ich es backe, ob das Brot durch die Weinzugabe säuerlich schmeckt.

  4. 4. Ketex Says:

    Nein Ulla,
    ist nicht so wie beim Bierbrot. Die Weinzugabe merkt man kaum.

  5. 5. Ulla Says:

    Danke, dann kommt das Brot auf den Backplan!

  6. 6. Mathias Says:

    Páte fermentèe ist angesetzt. Mir ist jedoch nicht ganz klar, wie das mit dem eindrücken und zusammenlegen gemeint ist. Ich drücke quasi von oben ein Kreuz auf den Teigling (wie tief) und schlage danach die vier “Kreuzenden” zur Mitte hin ein?

    Und gibts nen groben Richtwert bzgl. der Dauer bis zur halben Gare?

  7. 7. Ketex Says:

    Hallo Mathias,
    Das Kreuz fast bis unten hin eindrücken. Dann den Teigling vorsichtig aufnehmen und umgedreht in ein Garkörbchen legen.
    Halbe Gare würde ich mit 30 – 45 Minuten annehmen.
    Viele Grüße
    Gerd

  8. 8. Claudia Says:

    Hallo Gerd,
    das Brot ist geschmacklich sehr gut gelungen. Krume sehr gut.
    Optisch habe ich es nicht so hinbekommen- das “Kreuz” war jedoch nach der Gare im Körbchen nicht mehr zu sehen.
    Nach Wein hat es definitiv nicht geschmeckt. Aber zum Wein super!.
    Liebe Grüße
    Claudia

  9. 9. Ketex Says:

    Hallo Claudia,
    ja nach Wein schmeckt es nicht und ich muss Dir sagen, ich trinke auch lieber den Wein!
    Liebe Grüße
    Gerd

  10. 10. Stefan31470 Says:

    Hallo Gerd,

    ein wunderbares Brot mit phantastischer Kruste und schöner Krume. Geschmacklich überzeugend. Ich habe es auf Deinem Backstein gebacken und kann das nur empfehlen.

    Leider ist es mehr in die Breite gegangen als Dein Meisterstück. Der Teig war halt recht weich, es kam nicht überraschend. Da ich allerdings beim Kneten schon drei EL Mehl zugegeben hatte, wollte ich es nicht übertreiben. Außer der leichten Einbuße in der Optik hatte es übrigens keine nachteiligen Auswirkungen. Dennoch: Könnte man etwas zur Abhilfe unternehmen ?

    Beste Grüße
    Stefan

  11. 11. Sauerteigmaus Says:

    Super tolles Brot. Kruste einmalig und innen schön flauschig :roll: Geschmacklich hervorragend. Wir haben es heute für unsere Grillparty auf dem Pizzastein im Grill gebacken. Unsere Gäste waren begeistert

  12. 12. Andrea Says:

    Kompliment!!! Das ist ein super leckeres Brot.
    Ich habe erstmal das halbe Rezept gemacht und es ist eine Wucht.
    Heute gebacken und die Hälfte ist schon aufgefuttert.
    Das Kreuz war bei mir zwar nicht zu sehen, aber ich gebe nicht auf ;-)

    Mal schauen was als nächstes gebacken wird.
    Mach weiter so und vielen,vielen Dank.

    Liebe Grüße Andrea

  13. 13. Irmgard Says:

    Das Brot habe ich schon mehrfach gebacken, sehr lecker! Wie lange kann man den fermentierten Teig denn aufbewahren? Dann würde ich mal eine größere Menge machen, damit ich auch spontan backen kann.
    Danke
    Irmgard

  14. 14. Ketex Says:

    Hallo Irmgard,
    ich habe schon den Teig 10 Tage aufbewahrt und der Geschmack war hervorragend.
    Viele Grüße
    Gerd

  15. 15. Dagmar Says:

    Hallo Gerd,
    habe das Brot mittlerweile schon 4 x gebacken, mit jedem Mal
    wurde es besser. Ich habe keinen Teig angesetzt sondern habe
    meinen alten Teig (Reste vom Ansatz LM) genommen.
    Ein tolles Rezept !!
    Lieben Gruß
    Dagmar

  16. 16. Sylvia Müller Says:

    Hi Gerd,

    meine Frage ist, ob man den fermentierten Teig auch mit einem Weizen-ASG ansetzen kann und wenn ja, wie lange der dann im Kühlschrank verbleiben muss, bis man ihn verbacken kann.
    Oder ist es in jedem Fall besser, dieses Brot mit einem Hefe-Vorteig zu backen?

    Beste Grüße
    Sylvia aka Sahajo

  17. 17. Ketex Says:

    Hallo Sylvia,
    mit einem Weizenanstellgut, wird man nicht eine solche Porung erreichen.
    Viele Grüße
    Gerd

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