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Nov
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Nach dem Bierbrot und dem Roggenvollkornschrotbrot hier wieder ein Rezept, in dem man sich ein wenig den Sommer zurück holen kann. Es ist ein luftiges Brot mit mittelgroßer Porung. Da das Urrezept (Pain/Richemont) aus dem Schweizer Mehl Type 700gebacken wird, musste hier der Mischungsrechner ran. Wer Interesse hat, dem kann ich gerne die Internetseite mailen, wo ich ihn gefunden habe.
Der Zusatz vom Wein gibt dem Brot eine spezielle Note.
Wie gesagt, man kann sich mit diesem Brot ein wenig den Sommer zurück holen. Viel Spaß beim Nachbacken.
páte fermentèe (fermentierter Teig)
- 80 g Weizenmehl 550
- 45 g Weizenmehl 1050
- 75 g Wasser
- 4 g Frischhefe
- 2 g Salz
Alles klümpchenfrei verkneten und mindesten 48 Stunden im Kühlschrank lagern.
Hauptteig
- páte fermentèe
- 640 g Weizenmehl 550
- 360 g Weizenmehl 1050
- 400 g Wasser
- 270 g trockener Weißwewin
- 20 g Frischhefe
- 20 g Salz
Alle Zutaten 15 – 18 Minuten je nach Küchenmaschine kneten. Danach schließt sich eine Teigruhe von 30 Minuten an.. Jetzt 2 Teiglinge á 950 – 970 g abwiegen und rund wirken.
Die Teiglinge auf ein Leinentuch absetzen und mit einer Plastikfolie abdecken. Bei halber Gare mit einem dünnen Rollholz die Teiglinge einmal horizontal und einmal vertikal eindrücken. Zusammenlegen und und mit dem Schluß nach oben in ein sehr gut bemehltes Garkörbchen legen. Bei guter Gare auf einen Schiesser oder auf ein Backblech stürzen und mit viel Schwaden in den 240° heißen Ofen einschießen.
Nach 15 Minuten den Dampf ablassen und noch weitere 30 Minuten bei 180 – 200 ° fertig backen.

Malzflockenbrot
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"Alter Fritz"
November 17th, 2012 at 10:10
Sieht sehr schön aus, Gerd. Schmeckt man den Wein deutlich heraus oder darf man auch noch welchen trinken, wenn man das Brot isst?
Habe Nachbackgelüste…
Herzliche Grüße
Ulla
November 17th, 2012 at 10:18
Hallo Ulla,
eigentlich trinke ich den Wein auch lieber, aber in diesem Fall habe ich ihn halt zum Brot gegeben.
Liebe Grüße zurück
Gerd
November 17th, 2012 at 10:20
Hab’ ich’s mir doch gedacht
Ich würde sehr gerne wissen – bevor ich es backe, ob das Brot durch die Weinzugabe säuerlich schmeckt.
November 17th, 2012 at 10:22
Nein Ulla,
ist nicht so wie beim Bierbrot. Die Weinzugabe merkt man kaum.
November 17th, 2012 at 10:24
Danke, dann kommt das Brot auf den Backplan!
November 20th, 2012 at 13:49
Páte fermentèe ist angesetzt. Mir ist jedoch nicht ganz klar, wie das mit dem eindrücken und zusammenlegen gemeint ist. Ich drücke quasi von oben ein Kreuz auf den Teigling (wie tief) und schlage danach die vier “Kreuzenden” zur Mitte hin ein?
Und gibts nen groben Richtwert bzgl. der Dauer bis zur halben Gare?
November 20th, 2012 at 16:03
Hallo Mathias,
Das Kreuz fast bis unten hin eindrücken. Dann den Teigling vorsichtig aufnehmen und umgedreht in ein Garkörbchen legen.
Halbe Gare würde ich mit 30 – 45 Minuten annehmen.
Viele Grüße
Gerd
November 24th, 2012 at 23:24
Hallo Gerd,
das Brot ist geschmacklich sehr gut gelungen. Krume sehr gut.
Optisch habe ich es nicht so hinbekommen- das “Kreuz” war jedoch nach der Gare im Körbchen nicht mehr zu sehen.
Nach Wein hat es definitiv nicht geschmeckt. Aber zum Wein super!.
Liebe Grüße
Claudia
November 25th, 2012 at 10:33
Hallo Claudia,
ja nach Wein schmeckt es nicht und ich muss Dir sagen, ich trinke auch lieber den Wein!
Liebe Grüße
Gerd
Dezember 2nd, 2012 at 12:37
Hallo Gerd,
ein wunderbares Brot mit phantastischer Kruste und schöner Krume. Geschmacklich überzeugend. Ich habe es auf Deinem Backstein gebacken und kann das nur empfehlen.
Leider ist es mehr in die Breite gegangen als Dein Meisterstück. Der Teig war halt recht weich, es kam nicht überraschend. Da ich allerdings beim Kneten schon drei EL Mehl zugegeben hatte, wollte ich es nicht übertreiben. Außer der leichten Einbuße in der Optik hatte es übrigens keine nachteiligen Auswirkungen. Dennoch: Könnte man etwas zur Abhilfe unternehmen ?
Beste Grüße
Stefan