Trombini à la Gerd Kellner

bread braun

Zur Kommunion unserer Enkelin wurden wir zu einem Edelitaliener eingeladen. Hier wurden uns die Trombini zum ersten Mal als Beilage zum kalten Buffet vorgestellt. Sie kamen noch warm aus dem Ofen auf den Tisch. Wir waren alle sofort von Geschmack begeistert.
Sie waren mit italenischen Kräutern und grobem Meersalz bestreut.
Der Chef des Restaurants gab bereitwillig Auskunft über die Herstellung. So nahm ich das Rezept mit nach Hause und habe es jetzt nachgebacken.
Ich kann nur sagen: für die anstehende Grillsaison ist dieses Gebäck eine Wucht.
Bei unserem Angrillen war bei 6 Personen am Schluß nichts mehr von dem Brot übrig, das ich mit dieser Rezeptmenge gebacken habe..

1. Vorteig

Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren und abgedeckt für 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Danach für 10-14 Stunden in den Kühlschrank stellen.

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 18 Minuten (!) kneten und dann den Fenstertest machen (man nimmt ein walnußgroßes Stück Teig und zieht es auseinander; es sollte nicht reißen, sondern eine fast durchsichtige Membran bilden).
Den Teig in eine Teigwanne oder große Schüssel geben, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und für 10-14 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und pro Laib jeweils 6 Stücke à 60 g und 2 Stücke à 50 g abwiegen. Erst die Teile rund wirken und dann lang. Die Teile aneinander auf ein Backblech legen, dabei die kleineren Stücke an Anfang und Ende. Dann die Teiglinge zur Gare stellen (ca. 60-90 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur). Den Ofen mittlerweile auf 240° aufheizen.
Die Teigstücke mit Olivenöl bestreichen und mit italienischen Kräutern und grobem Meersalz bestreuen. Mit Dampf in den Ofen geben. Backzeit je nach gewünschter Bräunung 25-28 Minuten.
Man kann die Stücke auch gut auf Vorrat herstellen und dann zu gegebener Zeit bei 200° aufbacken.


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Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. kann der Hauptteig länger als 10-14h im Kühlschrank stehen oder sollte man sich ziemlich an die Zeiten halten?

    1. Hallo Kristin,
      in den Gehzeiten ist man fexibel.
      VG
      Gerd

  2. Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!
    Schöne Grüße, Sabine

  3. Hallo,
    ich finde das Rezept hört sich suuuuper an. Bei der Planung finde ich es allerdings schwierig wegen der Gehzeiten von 2 mal 10-14 Stunden…. wenn es abends noch warm aufgetischt werden soll, bin ich bei der Hauptteigzubereitung mitten in der Nacht……..oder hab ich einen Denkfehler? Am Ende des Rezepts steht, dass man es auch gut auf Vorrat herstellen kann und dann nur noch aufbacken muss. Wie weit muß ich es dann fertig backen? Vielen lieben Dank, Sabine

    1. Hallo Sabine,
      bei den Gehzeiten ist man sehr flexibel, so, dass Du nicht in der Nacht aufstehen brauchst. Du kannst Sie so verlängern oder verkütrzen, dass Du rechtzeitig auftischen kannst!
      Ich habe die Trombinis fertig gebacken und dann eingefroren. Gefroren in den kalten Ofen und dann bei 165° aufgebacken. Wenn die Temperatur erreicht ist, sind sie sehr schön knusprig.
      Viele Grüße
      Gerd

  4. Hallo Gerd,
    das Rezept hört sich gut an. Ich werde es auf jeden Fall auch einmal backen.
    Liebe Grüße auch an Ulrike

    Liebe Grüße
    Anni

  5. Hallo Ihr beiden,
    erhöhter Speichel fluss wenn ich nur
    dran denke, es sieht nicht nur lecker
    aus, es ist auch lecker. mal sehen op
    es bei uns auch so gut schmeckt.
    Freue mich auf Sonntag. Bis denn

  6. Hallo Gerd,
    ein großartiges Rezept, kommt auf jeden Fall zum Einsatz.

    Ganz liebe Grüße auch an Ulrike..
    Dagmar

  7. Hallo Ulrike,
    natürlich Salz und nicht Wasser, aber dass ist ja auch aus dem Text ersichtlich.
    VG
    Gerd

  8. Hallo Isa,
    ja auch das geht bestimmt sehr gut.
    VG
    Gerd

  9. Ok Gerd – es sind also 22g Salz – nicht Wasser.
    Das wird unbedingt probiert zum nächsten Grillabend

  10. Oh prima, danke!
    Und wie ist das wohl mit dem Hartweizenmehl statt Grieß?

  11. Hallo Isa,
    ja natürlich hast Du recht. Es müssen 22 g Salz sein. Ich habe es jetzt verbessert.
    VG
    Gerd

  12. Hallo Gerd,
    das sieht ja verlockend aus, und das Rezept liest sich gut: Wenig Aufwand, und bestimmt was für meine Lieben, die seeehr gerne solches Weizenbrot essen.
    Ich suche nur nach der Salzzugabe, ist dir die „entwischt“? 😉 Und kann ich statt feinem Grieß auch Hartweizenmehl nehmen?
    Liebe Grüße,
    Isa

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