Fougasse

bread braun

Nachdem meine Frau die Fougasse in einem französichen Koch- und Backbuch gesehen hat, kam sofort: „Kannst Du die denn nicht auch mal für mich backen?“ Ich hatte bis dahin zwar immer mal mit dem Gedanken gespielt, sie nachzubacken, den Plan aber immer wieder verworfen. Jetzt hing ich am Haken und suchte mir dieses Rezept aus. Ich habe dann die vorgegebenen Mengen heruntergerechnet und das Rezept (von Nancy Silverton) nach meinen Vorstellungen modifiziert. Man kann dieses Gebäck auch sehr gut mit einem kräftigen Käse oder Oliven im Teig herstellen.
Zum Grillen ist die Fougasse eine willkommene Abwechselung, und bei den Gästen gibt es immer einen Aha-Effekt.

1. Sauerteig

Am Abend vorher alles gut vermischen und abgedeckt ca. 12-16 Std bei Zimmertemperatur fermentieren lassen.

2. Hauptteig

  • Sauerteig
  • 565 g Weizenmehl Type 550 (ich habe T 65 genommen)
  • 285 g Wasser
  • 8,5 g Frischhefe
  • 12 g Salz
  • 14 g (= 1 EL) Olivenöl

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Dieser Beitrag hat 27 Kommentare

  1. Hiwwelhubber

    …. oh das Rezept weckt schöne Erinnerungen… hatte in Grasse mal eine Fougasse gegessen, die war – ACHTUNG! – mit Zucker bestreut und mit Orangenblütenwasser pafürmiert. War mit dem freinen Olivenöl zusmammen ein sehr interessanter Geschmack, den ich heut noch auf der Zunge habe.

    Wenn der Stollen weggegessen ist, werd ich mich mal daran machen… kann ja als Abwandlung nicht so schwer zu machen sein!

    Schöne Grüße vom HH.

  2. Hallo Ketex,

    ich hab deine Fougasse nachgebacken (und natürlich gebloggt) und bin ganz begeistert vom Rezept, danke :-)!

  3. fridrolin

    Zu Fougasse auchmöglich: Oliven ganz oder zerkleinert geben, evtl auch Kräuter der Provence.

  4. Edwardo Glawe

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  6. yvonneschnecke

    Hallo Ketex,
    hab da mal ne Frage, hab leider im mom nur Roggen ASG, kann ich den auch nehmen??
    Und ich kenne Fougasse vom Bäcker nur mir Speck und Walnüssen?? geht dass auch??
    Dein Rezept klingt echt gut!

    Yvonne

    1. Ketex

      Hallo Yvonne,
      Du kannst natürlich auch Roggen-ASG nehmen. Das ist kein Problem.
      Ich kenne Fougasse auch so wie Du und auch noch mit Blauschimmelkäse.

      VG
      Ketex/Gerd

    1. Ketex

      Hallo Elena,
      na, die sehen doch hervorragend aus. Ja, die Löcher wachsen immer schnell beim Aufgehen wieder zu. Man muss schon ziemlich große machen.
      Ich wünsche auch frohe Ostern
      Gerd

  7. Ketex

    Ein Sauerteig muss nicht zwangsläufig blubbern. Wichtig ist, das er genügend Triebkraft besitzt. Führe ihn flüssiger und wärmer, dann entwickeln sich die Hefen besser.

  8. Elena

    Hallo,

    auch ich möchte diese „Kunstwerk“ aus Teig nachbacken, habe aber immer wieder ein Problem mit meinem Weizen ASG. Denn im Gegensatz zum Roggen ASG „blubbert“ es nie so gut beim Gären. Auch nach einer „Auffrischung“ durch die Hefeführung nicht. Liegt das an meinem W-ASG oder ist das beim W-ASG eben so?
    LG Elena

  9. Ketex

    Ich habe 200 gr. genommen.

  10. iobrecht

    Wieviel Mehl hast du mit dem 812er ausgetauscht? Bei mir warens 150 g.

  11. Ketex

    Ich habe gestern auch wieder welche mit 812er Weizenmehl gebacken. Das werde ich in Zukunft immer so halten. Farbe, Rösche und der etwas kernigere Geschmack gefällt uns sehr.

  12. iobrecht

    Ich habe gestern deine Fougasse auch gebacken, es waren meine ersten. Nach Inspiration von Marla, habe ich einen kleinen Teil des Mehls mit dem Weizenmehl 812 ausgetauscht. Die Fougasse wurden richtig rösch und knusprig.
    Sie haben großen Anklang gefunden. Meine Nichte hat heute noch davon geschwärmt. Obwohl sie von der Form her schon noch verbesserungswürdig waren aber geschmacklich waren sie 1 A. Das waren bestimmt nicht die letzten, die ich gebacken habe. 😀

  13. ketex

    Na prima! Bei uns gibt es heute zum Grillen auch die letzte und ich soll wieder welche backen. Mache ich ja gern.

  14. Marla

    Nachtrag: die Fougasse sind super geworden und so was von lecker.

  15. Marla

    Danke – so hatte ich es mir auch erklärt, wobei ich mir beim Weizenvorteig gespeichert habe – je weicher desto knuspriger die Kruste, vielleicht trifft das hier ja auch zu…

  16. Marla

    Habe eine Frage zum ST warum machst du den hier so weich und mit relativ viel ASG, hat das einen bestimmten Grund?
    Will die heute backen und habe mal wieder das Rezept nur überflogen …..und es gerade umgedreht gemacht, also 130 g Mehl und 110 g Wasser…also eher fest.

    1. ketex

      Steht so im Rezept von Nany Silverton. Ist sicher kein Problem mit dem etwas festerem Sauerteig. Du musst eben nur etwas mehr Wasser zum Hauptteig geben. Die hohe Menge ASG kann ich mir nur so erklären das Sie den Sauerteig schneller reif haben wollte. Sie schreibt ja auch 12 – 16 Std..

  17. Eva

    Das sind ja richtige Kunstwerke – so hab ich die noch nie hinbekommen und auch – wie Marla – noch nie mit Sauerteig versucht!

  18. iobrecht

    Hey Gerhard,
    deine Fougasse sehen wunderbar aus.
    Ich schleiche auch schon eine Weile drum rum und habe mich bis jetzt noch nicht getraut sie nachzubacken. Vieleicht mach ich das jetzt auch mal. 😀

  19. Marla

    WOW – die sehen aber lecker aus 😀 …mit ST hab ich sie noch nicht gebacken, muss ich auch mal probieren.

  20. BrigitteT

    Wow, sieht die Klasse aus. Sowas habe ich ja noch nie gebacken ……. und was sagt uns das jetzt? 😀

    1. ketex

      Nachbacken Brigitte, nachbacken! 😉 🙂

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