Durch den Hinweis einer lieben Backfreundin : “Ich solle doch mal was aus Vollkornmehl backen”! kam ich auf die Idee diese Vollkornbrötchen zu machen. Ich suchte mir ein Rezept aus dem Buch Brotland Deutschland Schrot, Korn und Pumpernickel heraus. Es sollte das Weizen-Roggen-Vollkornbrötchen mit Ölsamen und Schrotanteil werden. Als ich mir das Rezept durchgelesen hatte, fehlte mir das Roggenmehl in der Beschreibung.!!? Na, ja daraus wurde dann eben ein reines Weizenvollkornbrötchen.
Noch merkwürdiger kam mir die Wasserzugabe vor, nach dem ich das Rezept auf Hobbybäckergröße zurück gerechnet hatte. Im Kessel musste ich noch sage und schreibe 150 g mehr Wasser zugeben bis der Teig die Konsistenz hatte, die mir gefiel.
Merke: Auch ein Profibäcker, wie Franz J. Steffen macht Fehler und dass wird in einem Buch mit einem Preis von 66 Euro veröffentlicht!
Jetzt ist das Rezept für mich gelingsicher und ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.
Brühstück
- 30 g Leinsamen
- 30 g Haferflocken (kernige)
- 30 g Sesam (geröstet)
- 30 g Sonnenblumenkerne geröstet
- 150 g Weizenvollkornschrot (fein oder mittel)
- 12 g Salz (das gesamte Salz)
- 270 g heißes Wasser
Alle Zutaten gut vermischen und mit dem heißen Wasser übergießen. über Nacht quellen lassen.
Hauptteig (10 Brötchen)
- Brühstück
- 350 g Weizenvollkornmehl
- 190 – 220 g Wasser (je nach Aufnahmefähigkeit des Mehles)
- 20 g Frischhefe
- 10 g Butter
- 1 Tl flüssiges Backmalz
Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten, daran schließt sich eine Teigruhe von 30 Minuten an. Jetzt 10 Teiglinge abwiegen und die Teiglinge rund schleifen.
Die Teiglinge mit Wasser abstreichen und in einem Gemisch von Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkernen und Haferflocken wälzen.
Etwas länglich formen und auf ein Lochblech setzen. Die Gare sollte bei 34° 30 Minuten betragen. Bei Raumtemperatur sollte sie mindestens 60 Minuten sein.
Danach in den Ofen einschießen, schwaden und bei 240° fallend auf 230° für 24 Minuten backen.
written by Ketex
In einem dänischen Koch- und Backbuch lief mir dieses Rezept über den Weg. Ich musste in Ermangelung von dunklem Malzsirup das Rezept so umschreiben, dass es jeder nachbacken kann, denn die Zutaten gibt es bis auf das Walnussöl leicht überall zu kaufen.
Gereizt an diesem Rezept hat mich auch, dass die Brötchen nach ca. 3 Stunden fertig sind.
Unglaublich aber ist der Geschmack. Ich kann auch hier nur wieder sagen: unbedingt nachbacken.
Hauptteig
- 375 g Wasser
- 190 g Buttermilch
- 20 g Frischhefe
- 25 g Walnussöl
- 30 g Roggenmalz (Färbemalz)
- 30 g flüssiges Backmalz
- 20 g brauner Zucker
- 25 g Salz
- 95 g Walnussbruch
- 85 g Weizenvollkorn
- 275 g Seminola de grano duro (Hartweizengriess fein)
- 500 g Weizenmehl 550 (ich habe T65 genommen)
Die Hefe und dass flüssige Backmalz in dem Wasser auflösen. Dann alle Zutaten, bis auf das Salz und den Walnussbruch in die Küchenmaschine und so lange kneten ( bei mir waren es 12 Minuten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Dann das Salz und die Walnüsse dazu geben und nochmals 3 Minuten kneten, bis alles gut vermischt ist.
Danach den Teig rund wirken und in eine geölte Plastikdose abgedeckt für 2 Stunden schön warm stellen. (Bei mir im Gärschrank bei 26°)
Den Teig nach dieser Zeit auf eine mit Hartweizengriess (fein) belegte Arbeitsplatte kippen. Geht ganz hervorragend aus der geölten Schüssel. Nun den Teig zu einem Rechteck von 1 cm Stärke ausrollen.
Mit dem Teigabstecher jeweils Quadrate von 6 – 8 cm Kantenlänge abstechen, mit Hartweizengriess bestreuen und auf ein Lochblech geben.
Nochmals für 45 Minuten zur Gare stellen. Dann mit Schwaden bei 230 – 250 ° je nach Ofen in 15 Minuten fertig backen. Den Schwaden nach 10 Minuten wieder durch Öffnen der Ofentür entfernen.
written by Ketex
Jetzt ist es mir gelungen Kürbiskernmehl für meinen Shop zu bekommen. Die Lieferung wird in den nächsten Tagen erfolgen.
Aus der Probe habe ich jetzt ein Rezept für sehr leckere Kürbiskernmehlbrötchen entwickelt. Wie schon beim Brot ist dieser Geschmack sehr nussig und einzigartig.
Dass Mehl wird bei der Gewinnung von Kürbiskernöl gewonnen und ist ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Es enthält nur noch 8 % Fett.
Die Kürbiskerne werden zu Mehl gemahlen und dann gepresst.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken.
Vorteig
- 150 g Weizenmehl 550 (ich habe T65 genommen)
- 15 g Roggenmehl 1150
- 165 g Wasser
- 2 g Frischhefe
Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren. Die Hefe 2 Stunden lang anspringen lassen und dann für 10 Stunden den Vorteig in den Kühlschrank stellen.
Quellstück 1
- 75 g Kürbiskernmehl (gibt es bei mir demnächst im Shop)
- 100 g warmes Wasser
Alles gut verrühren und quellen lassen.
Quellstück 2
- 75 g Kürbiskerne (geröstet)
- 75 g warmes Wasser
- 12 g Salz
Das Wasser über das Salz und die gerösteten Kürbiskerne geben und auch 12 Stunden quellen lassen.
Hauptteig
- Vorteig
- Quellstück 1
- Quellstück 2
- 300 g Weizenmehl 550
- 35 g Roggenmehl 1150
- 80 g Wasser
- 8 g Hefe
- 1 EL flüssiges Backmalz
Das Backmalz mit der Hefe in dem Wasser vollständig auflöschen. Alle Zutaten in die Küchen Maschine geben und 15 Minuten kneten. Den teig anschließend zu einem Ball formen und in eine große Schüssel, die mit einem feuchten Tuch abgedeckt wird für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen den teig aus dem kühlschrank holen und 60 Minuten akklimatisieren lassen. Dann Teig stücke von ca 85 – 90 g abstechen und sehr schön rund wirken.
Auf ein Blech setzen und 90 Minuten bei Raumtemperatur mit einer Plastikfolie abgedeckt zur Gare stellen.
Den Ofen auf 220° vorheizen. Mit einem Kaisersemmeldrücker bis fast auf den Boden die Teiglinge drücken und mit etwas Mehl bestäuben und mit Schwaden in den Ofen geben. Den Schwaden nach 10 Minuten wieder ablassen.
In 15 – 18 Minuten sollten die Brötchen fertig sein. Auf ein Rost zu Abkühlen legen.
written by Ketex
Nachdem ich meinen neuen Grill jetzt schon mehrfach ausprobiert und benutzt habe, musste ich jetzt das sogenannte “pulled pork” ausprobieren. Hierbei wird ein großes Stück (2000 – 2500 g) Schweinenacken 24 Stunden in Gewürze eingelegt (gerubbt) und dann im Grill bei Temperaturen von 120 – 130° für 15 – 18 Stunden gegart. Nach noch einer Ruhezeit von 1 Stunde wird das Fleisch, dass fast kein Fett mehr hat, mit 2 Gabel zerrissen. Das Fleisch wird dann auf etwas größere Brötchen gelegt mit Krautsalat oben drauf und mit spezieller BBQ-Soße gewürzt.
Für dieses Festessen musste nun ein neues Brötchenrezept her und da ich immer alten Teig im Kühlschrank habe, entstanden jetzt die Bauernbrötchen mit Vorteig und altem Teig.
Es lohnt sich wirklich beides auszuprobieren. Ich wünsche viel Spaß dabei.
Vorteig
- 100 g Weizenmehl 550
- 100 g Wasser
- 1 g Frischhefe
Alles klümpchenfrei verrühren 2 – 4 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
alter Teig
Ich nehme von meinem fertigen Brötchenteig immer 200 g ab und stelle ihn in den Kühlschrank. Beim nächsten mal Brötchen backen, kommt er bei der Teigherstellung dazu. Nach der Fertigstellung des Teiges nehme ich wieder 200 g ab.
So ein alter Teig kann schon mal bei mir bis zu 10 Tage im Kühlschrank stehen. Je älter er wird, desto besser wird der Geschmack.
Hauptteig
- Vorteig
- alter Teig
- 700 g Weizenmehl 550
- 100 g Roggenmehl 1150
- 500 g Wasser
- 15 g Butter oder Schweineschmalz (ich nehme Butter)
- 20 g Salz
- 9 g Frischhefe
- 1 EL flüssiges Backmalz
Roggenvollkornmehl zum Bestreuen
Alle Zutaten knete ich in meiner Maschine 15 Minuten. Danach nimmt man 200 g als alten Teig von der Menge wieder ab und stellt ihn in den Kühlschrank. Der Hauptteig wird einmal zusammengeschlagen und kommt dann auch für 10 – 14 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank.
Am nächsten Morgen nimmt man den Teig aus dem Kühlschrank und wiegt Teile von ca. 100g ab und schleift sie rund. Nach einer Enspannungsphase von 20 Minuten werden die Teigige lang gerollt (an den Ende spitz) und in ein Leinen Tuch mit dem Schluss nach oben gelegt.
Die Gare dauert je nach Raumtemperatur 60 – 120 Minuten. Danach die Teigige herumdrehen, auf ein Backblech setzen, mit Roggenvollkornmehl bestreuen und einschneiden. Bei 230° für 20 Minuten im Ofen goldbraun ausbacken. Beim Einschießen das Schwaden nicht vergessen und nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.
written by Ketex
Um Abwechselung im Brotkorb, bei einer Festlichkeit oder Party zu bekommen, ist dieses Rezept entstanden. Auch bei einem Diner als Kuvert mit einer Käsecreme oder Kräuterquark gereicht, sind die verschiedenen Geschmacksvarianten sicher ein Fest für den Gaumen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Bei meinem letzten Backkurs kam das Gespräch darauf und ich habe es sofort versucht umzusetzen.
Ich kann nur sagen, einfach lecker!!!
Sauerteig
- 180 g Roggenmehl 1150
- 180 g Wasser
- 18 g Roggenanstellgut
Alles gut verrühren und bei Raumtemperatur (besser wären 26°) für 15 – 18 Stunden reifen lassen.
Vorteig
- 150 g Weizenmehl 1050
- 150 g Wasser
- 1,5 g Frischhefe
Alle Zutaten klümpchenfrei verrühren. 2 Stunden anspringen lassen und dann den Teig in den Kühlschrank (+5°) für 13 -16 Stunden stellen.
Hauptteig
- Sauerteig
- Vorteig
- 330 g Weizenmehl 1050
- 180 g Roggenmehl 1150
- 210 g Wasser
- 10 g Hefe
- 15 Salz
- 10 g Roggenmalz
- 1 TL flüssiges Backmalz
Auch hier alle Zutaten in die Knetmaschine geben und 5 – 7 Minuten kneten. Dann den Teig wiegen und 3 gleiche Teile abwiegen. Die Zutaten von unten (gefüllte Oliven, Röstzwiebeln, Haselnüsse usw.) zu je einem Teil Teig geben und die einzelnen Teige nochmals 3 Minuten kneten. Jetzt schließt sich eine Teigruhe von 30 Minuten an.
Jetzt die 3 Teile rund wirken und daraus jeweils 2 gleiche Teile abwiegen und wie Baguette formen. Die Teiglinge in Roggenmehl wälzen und dann für 75 Minuten bei Raumtemperatur zur Gare stellen. Vor dem Einschießen das Einschneiden nicht vergessen.
Den Ofen auf 250° aufheizen und die Stangen 15 Minuten anbacken und dann noch weitere 10 Minuten bei 180° fertig backen.
Zutaten
- 50 g gefüllte Oliven
- 50 g Röstzwiebeln
- 50 g Haselnüsse
written by Ketex
In manchen Gegenden ist es Brauch, bunte Ostereier an einen Strauch oder Baum zu binden. Hier in unserer Gegend ist der Osterkranz alter Brauch. Er besteht aus einem Hefeteig mit direkter Führung und wird oft mit Marzipan, Rosinen und Mandelsplitter, oder auch mit Mohn gefüllt. Ich habe mich hier für eine Rosinen/Mandelbeigabe entschieden. Das Grundrezept für einen Zopf stammt von nontox aus dem Sauerteigforum. Ich habe es in einigen Zutaten abgewandelt und die Vanilleschote, die Rosinen und die Mandelsplitter, sowie die Eistreiche und den Hagelzucker hinzugefügt.
Der Kranz ist ganz einfach als Dreier geflochten. Allerdings die Länge der Stränge von 85 cm erschweren das Flechten ein bisschen.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.
Zutaten
- 500 g Weizenmehl Type 550
- 100 g Milch (3,5% Fett)
- 3 Eier
- 100 g weiche Butter
- 10 g frische Hefe
- 50 g + 1 TL Zucker
- 5 g Salz
- 1 Vanilleschote
- 75 g Rosinen
- 75 g Mandelstifte geröstet
- Hagelzucker zum Bestreuen
Eistreiche
- 1 Eigelb
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Zucker
- 1 Esslöffel Milch
Die Milch mit der Hefe und einem gestrichen Teelöffel Zucker verrühren und an einem warmen Ort angehen lassen.
Den Zucker mit dem ausgekratzten Inhalt der Vanilleschote gut verrühren.
Wenn die Milch leicht schaumig geworden ist, diese mit den Eiern verquirlen und mit dem Mehl zu einem groben Teig verarbeiten.
Beim ersten Kneten den Zucker und später das Salz zugeben.
Sobald der Teig zusammengekommen ist, die Butter in kleinen Stücken zugeben.
(Gibt man die Butter vorher dazu, behindert das Fett die Bildung des Klebergerüstes, das für die Form und die Konsistenz aber wichtig ist.)
Ausgiebig kneten, bis ein wirklich glatter Teig entstanden ist. Im Spiralkneter habe ich 15 Minuten den Teig geknetet.
Danach den Teig bei 22°C eine Stunde lang abgedeckt gehen lassen.
Entgasen und falten (stretch & fold).
Noch eine Stunde gehen lassen.
Nach der Ruhezeit den Teig in drei gleiche Teile teilen und straff wirken.
Den Ofen auf 220°C vorheizen.
Die gewirkten Teile etwas entspannen lassen und drei gleich lange (85 cm) und gleichmäßig dicke (1,5 cm) Teigstränge auswalzen. Immer wieder zwischenzeitlich die Stränge entspannen lassen. — Vorsicht, nicht überdehnen, sonst reißt er.
Dann normal flechten. Anschließend die Enden gleichmäßig abschneiden und rund zusammensetzten. Jetzt wieder eine Stunde zur Gare stellen, dann mit der Eistreiche einstreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
Bei 200°C 15 Minuten anbacken.
Bei 150°C 30 Minuten fertig backen.
written by Ketex
Butterhörnchen stehen schon sehr lange auf meinem Backplan. Jetzt war es endlich so weit, da mir beim Stöbern im Netz dieses Rezept in die Finger fiel. Es wurde schon in diversen Blogs nachgebacken und ich kann sie nicht alle aufzählen. Ich danke jedenfalls dem ersten Rezepteinsteller für das Rezept. Ich habe es etwas verändert.
Die Hörnchen sind butterzart und sehr, sehr lecker. Kann ich nur empfehlen.
Viel Spaß beim Nachbacken!
Hauptteig (reicht für 8 – 10 Stück)
- 300 g Weizenmehl 550 (ich habe T65 genommen)
- 60 g Butter
- 120 ml Milch
- 2 Eier
- 25 g Zucker
- 10 g Salz
- 10 g Frischhefe
Eistreiche
- 1 Eigelb
- 10 ml Milch
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Zucker
Am Abend vorher die Milch mit dem Zucker und die Butter erhitzen bis der Zucker aufgelöst ist und dann die beiden Eier verquirlen und zu der Butter/Zucker-Milch geben und schön verrühren.
Das Mehl mit der Hefe Mischen und langsam die Eiermilch dazu geben und alles so lange kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst- 3 Minuten vor Ende der Knetzeit das Salz zugeben.
Den Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt an einem Warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Danach wandert er bis zum nächsten Morgen in den Kühlschrank (+5°).
Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, entgasen und dünn ausrollen. Man kann es als Kreis ausrollen und dann 10 Tortenstücke ausschneiden. Diese Dreiecke von der Langseite her aufrollen und das Hörnchen leicht wie ein Hufeisen biegen und auf ein Backblech mit genügend Abstand legen und abdecken. Bei mir passen gerade mal 8 Hörnchen auf ein Blech.
Nach einer Gare bei Raumtemperatur von 90 Minuten, die Hörnchen mit der Eistreiche bepinseln und bei 190° im Backofen in 20 – 25 Minuten goldgelb fertig backen.
written by Ketex
Für mich gehört das Ciabatta-Backen zur Königsdisziplin eines Hobby-Bäckers. Die hohe Wasserbeigabe zum Teig macht das Händeln mit dem Teig nicht gerade einfach. Allerdings wenn man den Teig in einem viereckigen Plastikkasten faltet, ist es mit diesem Rezept nicht ganz so schwierig. Die Krume sollte sehr großporig sein und die Blasen sollte einen perlmutternen Glanz haben. Die Wände der Blasen sind hauchzart.
Diese Rezept ist mit einem kleinen Weizensauerteig für die Geschmacksintensivierung. Klassisch ist aber eine Biga (Vorteig). Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.
Sauerteig
- 50 g Weizenmehl T 65 (550 er geht natürlich auch)
- 35 g Wasser
- 5 g Weizen-Anstellgut (ASG)
Alles gut verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Hauptteig
- Sauerteig
- 950 g Weizenmehl T 65
- 30 g Olivenöl
- 15 g Salz
- 22 g Frischhefe
- 685 g Wasser
Alle Zutaten ohne das Salz 15 – 20 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Das Salz 3 Minuten vor Ende dazu geben.
Der Teig sollte sich von dem Kesselboden gelöst haben.
Dann den Teig in eine viereckige, geölte Plastikkiste geben. Ich habe eine Look&Look-Dose benutzt. Hierin kann man den Teig hervorragend falten (stretch and fold). Nach einer Stunde Teigruhe nun den Teig in der Plastikdose falten und dann wieder eine Teigruhe von 45 Minuten einhalten. Jetzt folgt wieder so ein Zyklus. Der Teig sollte sich danach mindestens verdreifacht haben.
Danch bereitet man ein Mehlbett. Ich habe eine ca. 1 cm Mehlschicht auf einem Backblech hergerichtet.
Man gibt jetzt den viereckigen Teig auf das Mehl-Backblech und sticht 6 – 7 cm lange Reihen ab. Diese teilt man in 100 – 120 g Stücke. Bemehlt die Stichflächen und zupft die Stücke auf einem Backblech viereckig zurecht und drückt sie etwas platt. Das Ganze gibt man dann noch eine Stunde zur Gare. Der Teig zeigt dann schon viele Blasen.
Den Ofen auf 210 – 220° vorheizen und Stücke in 20 – 30 Minuten fertig backen. Der Teig sollte noch einen heftigen Ofentrieb haben. Schwaden nicht vergessen und nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.
written by Ketex
Da ich mit altem Teig hervoragende Geschmacksergebnisse erzielt habe und ich noch eine Portion vom alten Teig im Kühlschrank hatte, habe ich die Krusties, die schon lange auf meiner Backliste stehen, gebacken. Ich habe sie mit Vorteig und einer langen kalten Führung gemacht.
Das Resultat waren die sehr leckeren Krusties. Durch ihr aufgesprungene Kruste sind sie sehr knusprig.
Vorteig
Am Morgen alles klümpchenfrei verrühren und 2 Stunden anspringen lassen. Anschließend wandert der Teig bis abends in den Kühlschrank.
Alter Teig
- Ich habe mir von meinem letzten Brötchenteig 350 g abgenommen und in den Kühlschrank gestellt. Er war jetzt 9 Tage darin.
Haupttteig
Alles ohne das Salz in die Küchenmaschine geben und 15 Minuten kneten lassen, dann das Salz zugeben und nochmal 3 Minuten kneten lassen.
Danach den Teig aus der Knetschüssel nehmen und 350 g abnehmen und für das nächste Backen mit altem Teig in einer Schüssel im Kühlschrank aufbewahren. Den restlichen Teig in eine große Schüssel füllen und über Nacht in den Kühlschrank mit einem feuchten Handtuch abgedeckt stellen.
Am Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 60 Minuten akklimatisieren lassen. Jetzt 16 Stücke á ca. 100 – 105 g abwiegen und wie Brötchen rund schleifen.
Mit einem Rollholz die Teiglinge etwas oval ausrollen und von der Längstseite einmal von links und dann von rechts einschlagen. Mit dem entstandenen Schluß nach unten in bemehlte Leinentücher für 60 – 70 Minuten zu Gare stellen. Nicht vergessen mit einer Folie abzudecken, damit die Teiglinge nicht verhauten.
Vor dem Einschießen umdrehen auf ein Backblech legen und bei 230° für 20 Minuten goldbraun backen. Sofort nach dem Einschießen schwaden und den Dampf nach 10 – 15 Minuten wieder ablassen.
written by Ketex
Da meine Frau mich schon immer gelöchert hat, back doch mal Rosinenbrötchen, kam mir das Rezept von Little Muffin aus dem Brotbackforum gerade recht. Ich habe das Rezept etwas verändert, in dem ich 25 g mehr Milch und das flüssige Backmalz zum Teig gegeben habe. Beim nächsten Mal werde ich noch das Mark einer Vanilleschote dazu geben.
Ich kann nur sagen, die Brötchen sind sehr, sehr lecker. Viel Spaß beim Nachbacken.
Vorteig
- 200 g Weizenmehl 550 (ich habe T65 genommen)
- 150 g Milch
- 20 g Frischhefe
alles gut verkneten und schön warm 45 Minuten gehen lassen. (ich habe bei 26° in der Gärbox gehen lassen).
Hauptteig
- Vorteig
- 300 g Weizenmehl 550 (ich habe T 65 genommen)
- 100 g Butter (weich)
- 50 g Zucker
- 100 g Quark (20 % Fett i.Tr.)
- 8 g Salz
- 2 Eigelb
- 175 g Rosinen
- 1 TL flüssiges Backmalz
Eistreiche
- 1 Eigelb
- 50 g Milch
- je eine Prise Zucker und Salz
Alles gut verquirlen.
Aus allen Zutaten einen homogenen Teig kneten und 45 Minuten gehen lassen. Danach 11 Stücke von ca. 105 g abwiegen und wie Brötchen rund schleifen. Auf einem mit Dauerbackfolie ausgelegten Backblech nochmals 30 Minuten unter einer Abdeckfolie bei Raumtemperatur zur Gare stellen. Mit der Eistreiche abstreichen und bei 180° 25 – 30 Minuten schön goldbraun backen.
written by Ketex
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