Feb 15


Hier nun die 2. Version meiner Kartoffel-Röstzwiebel-Triologie. Es handelt sich um den gleichen Teig, wie bei dem ganzen Brot. Nur werden jetzt Brötchen von dieem Teig geformt und entweder als Schnittbrötchen oder als gestüpfelte Brötchen hergestellt. Ich habe auch diesmal nur die Hälfte mit Röstzwiebel gemacht.
Geschmacklich sind beide Varianten sehr, sehr lecker!

  • Sauerteig
    100 g Roggenmehl 1150
    100 g Wasser
    10 g Roggen-Anstellgut

Alles gut und klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei 26° oder bei Raumtemperatur 16 – 18 Stunden abgedeckt reifen lassen.

  • Vorteig
    120 g Weizenmehl Rustica hell
    120 g Wasser
    1 g Frischhefe

Auch hier alles klümpchenfrei verrühren und 12 – 14 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Vorteig
    100 g Roggenmehl 1150
    355 g Weizenmehl Rustica hell
    230 g Wasser
    13 g Frischhefe
    13 g Salz
    50 g gekochte Kartoffeln durchgedrückt
    50 g gröstete getrocknete Zwiebeln

Alle Zutaten mindestens 20 Minuten in der Küchenmaschine kneten. danach eine Teigruhe von 30 Mnuten einhalten. Den Teig in 2 gleiche Hälften teilen. Ich habe nur die Hälfte mit Röstzwiebeln gemacht und diese in den letzten 2 Minuten bei der Hälfte des Teiges mitkneten lassen. Jetzt Stücke von ca. 85 g abwiegen und schön rund schleifen. Jeweils die Hälfte mit einem Brötchstempel stüpeln und die andere Hälfte etwas lang wirken und mittig einschneiden. Die Teiglinge dann mit der Schnittfläche nach unten in ein Leinentuch ca. 50 Minuten zur Gare legen.
Den Ofen auf 240° vorheizen. Den Teigling auf einen Schiesser mit der Schnittfläche nach oben und mit viel Schwaden in den Ofen geben. Je nach gewünschter Bräunung 20 – 25 Minuten backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.


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written by Ketex

Jan 11

wurzelhell2

 

Nachdem uns die Elsässer-brötchen so gut gefallen haben, musste ich jetzt Wurzelbrote mit einer noch höheren TA ausprobieren.Wenn man die 100 Minuten abwarten kann und den Teig in ein Mehlbett stürzt, ist das Handling gar nicht so schwer. Das neue Rustca hell ist ein tolles Mehl und der Geschmack spricht für sich.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.

Alles gut klümpchenfrei verrühren und abgedeckt bei Raumtemperatur 24 Stunden reifen lassen.

  • Hauptteig
    Vorteig
    700 g Rustica (hell)
    400 g Wasser
    22 g Salz
    15 g Frischhefe

Alle Zutaten in der Küchenmaschine mindestens 20 Minuten kneten lassen. Wer eine Maschine mit mehreren Geschwindigkeiten hat, erst 8 Minuten im langsamen Gang und dann den Rest der Zeit im Schnellgang kneten lassen.
Der Teig sollte sich vom Kesselrand lösen und der Kleber muss sich hauchdünn (Fenstertest) ziehen lassen.
Jetzt folgt eine Teigruhe von 100 Minuten in einer geölten Teigwanne. Nach 30 Minuten sollte man den Teig einmal aufziehen. Der Stand wird dadurch verbessert.
Nach den 100 Minuten, den Teig auf eine sehr gut bemehlte Arbeitsfläche stürzen und etwas zu einem Viereck ziehen. Dann vorsichtig in der Länge 4 Streifen abtrennen und in sich drehen, damit eine Wurzel entsteht. Auf einem mit einer Dauerbackfolie oder Backpapier ausgelegtes Backblech lechen und 20 Minuten zur Gare stellen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 240 ° vorheizen. Die Wurzelbrote mit Schwaden einschießen und die Brote in 30 Minuten schön goldbraun ausbacken.
Auf einem Rost abkühlen lassen.

wurzelhell21

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written by Ketex

Jan 01

elsaesser

Zum Jahresanfang ein schönes neues, rustikales Brötchenrezept. Mit 150 g Teigeinwaage sind die Brötchen recht groß. Wer mag kann sie sicherlich auch kleiner machen, doch dass rustikale Aufspringen verlangt schon nach einer gewissen Größe. Ich habe verschiedene Verfahren ausprobiert. Die Methode ist eigentlich ganz einfach den Teig vorsichtig etwas breitdrücken und die Mitte bemehlen. Dann die obere Hälfte zur Mitte einschlagen und dann die untere. Verkehrt herum in Leinentücher ziehen und 30 Minuten zur Gare stellen. Dass ist schon alles. Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken.

Alles gut klümpchenfrei verrühren und abgedeckt bei Raumtemperatur 24 Stunden reifen lassen.

  • Hauptteig
    Vorteig
    700 g Rustica (hell)
    350 g Wasser
    22 g Salz
    15 g Frischhefe

Alle Zutaten in der Küchenmaschine mindestens 20 Minuten kneten lassen. Wer eine Maschine mit mehreren Geschwindigkeiten hat, erst 8 Minuten im langsamen Gang und dann den Rest der Zeit im Schnellgang kneten lassen.
Der Teig sollte sich vom Kesselrand lösen und der Kleber muss sich hauchdünn (Fenstertest) ziehen lassen.
Jetzt folgt eine Teigruhe von 100 Minuten in einer geölten Teigwanne. Nach 30 Minuten sollte man den Teig einmal aufziehen. Der Stand wird dadurch verbessert.
Anschließend den Teig auf eine sehr gut bemehlte Arbeitsfläche stürzen und Teigstücke von 150 g abstechen. Diese Teigstücke nicht zustark bearbeiten und jeweils von oben zur Mitte und von unten zur Mitte einschlagen. Die Mitte vorher etwas einmehlen. Vorsichtig mit dem Schluß nach unten in Leinentücher einziehen.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° vorheizen. Die Teigstücke nach 30 Minuten umdrehen und auf ein Lochblech legen. Mit viel Schwaden in den Ofen schieben und in 25 Minuten kräftig ausbacken. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen un den Ofen auf 200° zurückschalten und noch weiter 15 Minuten zu Ende backen..
Auf einem Rost abkühlen lassen.

elsaesser1

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written by Ketex

Sep 02

riemische2

Die R(i)emische/Römische Weckerl nehmen Ihre Bezeichnung vom R(i)emischen/Römischen Mehl, was den ersten und zweiten Mahlgang beim Roggen bezeichnet, also die feinste, praktisch kleiefreie Qualität. Sie gehören zu den traditionellen Münchener Brotzeitsemmeln und haben nichts mit den Römern oder dem Vorort Riem zu tun.
Sie werden aneiander gelegt, ähnlich, wie die Rheinischen Röggelchen und mit Kümmel bestreut und haben auch im Teig eine gehörige Portion Kümmel.
Die R(i)emischen passen hervorragend zu allen typisch Münchener Brotzeiten, seien es Weißwürste, Leberkäs, Wurstsalat, Pressack oder Obatzda und vieles mehr.
Fürs nächste Oktoberfest genau das Richtige!

  • Sauerteig
    200 g Roggenmehl 1150
    200 g Wasser
    20 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und bei 26° 16 Stunden reifen lassen. Bei Raumtemperatur 18 – 20 Stunden.

  • Hauptteig (für 10 Doppelwecken)
    Sauerteig
    600 g Weizenmehl 1050
    200g Roggenmehl 1150
    400 g Wasser
    20 g Salz
    10 g Frischhefe
    10 g Roggenmalz (Färbemalz)
    15 g gemahlenen Kümmel
    1 EL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 – 8 Minuten kneten. Anschließend eine Teigruhe von 30 Minuten im Kessel einhalten.
Danach 20 gleiche Teigstücke abwiegen und rund schleifen. Jeweils zwei runde Teiglinge aneinander auf ein mit Dauerbackfolie oder Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mindesten 60 Minuten mit einer Folie abgedeckt bei Raumtemperatur zur Gare stellen.
Den Backofen in der Zwischenzeit auf 250° vorheizen. Die Teiglinge mit einer Blumenspritze gut mit Wasser befeuchten und mit ganzen Kümmel bestreuen.
Die Weckerl je nach gewünschter Bräune in ca. 18 – 20 Minuten fertig backen.

Riemische3

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Aug 18

prater

 

Dieses Rezept habe ich schon sehr lange vor mir her geschoben. Ich habe es aus einem östereichischen Rezeptheft. Es hat mich immer abgeschreckt, die Stangerln oder Hörnchen so zu formen. Es gehört schon ein wenig Übung dazu. ich habe es unten in der Beschreibeung versucht zu erklären, aber besser ist es, sich auf Youtube ein Video heraus zu suchen und anzuschauen. Gemerkt habe ich, wenn der Teig etwas länger liegt, er sich viel besser aufrollen läßt und die Arbeitsplatte sollte nicht so stark bemehlt sein. Letztendlich sind mir die Stangerln ganz gut gelungen und sehen jedenfalls dem Original ziemlich ähnlich. Viel Spaß beim Nachbacken.

 

  • Sauerteig
    200 g Roggenmehl 1150
    160 g Wasser
    20 g Weizenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und bei 26° 16 Stunden reifen lassen. Bei Raumtemperatur ca. 18 – 20 Stunden.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    700 Weizenmehl T 65
    100 g Roggenmehl 1150
    440 g Wasser
    20 g Salz
    12 g Frischhefe
    1 EL flüssiges Backmalz
    1 TL gemahlener Kümmel (gehäuft)
    Kümmel und grobes Meersalz zum Bestreuen

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten. Anschließend den gemahlenen Kümmel zugeben und nochmals 2 Minuten untermischen.
Jetzt erfolgt eine Teigruhe im Kessel von 30 Minuten.
Danach Teile von 85 – 88 g abstechen und wie Brötchen rund schleifen. Die teile etwas platt drücken und in Mehl wenden. Mit dem Rollholz einen ovalen Teigling von ca 18 cm ausrollen. Und jetzt ca. 10 – 20 Minuten entspannen lassen.
Nun nimmt mann mit der linken Hand das untere Ende und zieht den Teigling etwas in die Länge und mit der rechten Hand rollt man die Stange langsam auf. Am besten mal auf Youtube schauen.
Die Stangen auf ein Backblech setzen und 30 – 50 Minuten schön warm zur Gare stellen.
Anschließend mit Wasser besprühen und mit Salu und Kümmel bestreuen. Mohn und Sesam gehen natürlich auch.
Abbacken der Hörnchen bei 230 – 240 ° für 20 Minuten.

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written by Ketex

Jul 23

17431

Dieses in Basel und und über die schweizer Grenzen hinaus bekannte und leckere Brot musste ich mit dem original schweizer Ruchmehl unbedingt backen. Diesmal kommt zum Teig ein Sauerteig, der den kräftigen Geschmack noch unterstützt. Wenn man es isst, glaubt man gar nicht, dass es sich um ein Weizenbrot handelt. Die Großporigkeit, macht die Krume weich. Leider ist es mir nicht gelungen, dass die Kruste fenstert.

  • Vorteig
    250 g Ruchmehl
    250 g Wasser
    25 g Weizenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und für 18 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    700 g Ruchmehl
    50 g Roggenmehl 1150
    600 g Wasser 27 – 28°
    16 g Frischefe
    28 g Salz

Nach den 18 Stunden alle Zutaten nur vom Wasser nur 450 g erst einmal 12 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Danach die restlichen 150 g schluckweise zum Teig geben und weitere 18 Minuten kneten. Wer hat, sollte den Teig die letzten 10 Minuten im Schnellgang kneten.
Danach eine Teigruhe in einer geölten Teigwanne von 90 Minuten einhalten. In der Hälfte die Teig einmal mit nassen Fingern aufziehen.
Jetzt den Teig auf die gut gemehlte Arbeitsplatte stürzen, sodass der Teig ein Rechteck bildet. Einmal zur Mitte hin von oben umschlagen und dann vier gleich große Teigstücke abstechen. Bitte den Teig nicht zusammendrücken. Vier möglichst schöne runde Leibe formen.
Den Ofen in der Zwischenheit auf 270° vorheizen.
Jeweils 2 Leibe aneinander legen, dass sie sich berühren und so nach 20 Minuten Ruhezeit in den Ofen schieben. Mit viel Schwaden anbacken und nach 10 Minuten den Dampf ablassen. Nach 15 Minuten Backzeit die Temperatur auf 210° herunterschalten und noch weitere 35 Minuten fertig backen.
Auf einem Rost auskühlen lassen.

Basler

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Jul 09

marktbroetchen

Schon beim Backen der Wurzelbrote (Pane Rustica) kam mir die Ideee, dass man aus dem Teig auch sehr gut Brötchen backen könnte. Allerdings wollte ich eine sehr knusprige Oberfläche diesmal haben. Mit Weizenschrot (mittel) gelingt es ganz hervorragend. Das Brötchen ist innen schön weich und großporing und aussen sehr, sehr knusprig. Am Besten haben uns die Brötchen nach dem Einfrieren und wieder aufgebacken (kalt in den Ofen gelegt und dann den Ofen auf 165° Umluft gestellt. Hat der Ofen die Temperatur erreicht noch 3 – 4 Minuten zugeben und die Brötchen sind perfekt) geschmeckt. Sie waren danach, durch den hohen Feutigkeitsanteil wie frisch gebacken. “ Nachbacken“ kann ich nur sagen. Es lohnt sich wirklich!

  • Vorteig
    300 g Pane Rustica Mehl
    330 g Wsser
    1 g Frischefe

Alles gut verrühren und bei Raumtemperatur 24 Stunden reifen lassen.

  • Haupteig
    Vorteig
    700 g Pane Rustica Mehl
    470 g Wasser (ca. 28°)
    27 g Salz
    16 g Frischhefe

Alles zusammen in der Küchenmaschine erst 10 Minuten mit 350 ml Wasser und dann nochmals 15 Minuten (wenn möglich im Schnellgang) mit den restlich 120 ml kneten.
Der Teig löst sich vom Schüsselboden und hat einen feinen Glanz.
Man gibt Ihn in eine geölte Teigwanne und lässt ihn bei Raumtemperatur 120 Minuten oder bei 25° 90 Minuten reifen. In der Hälfte der Zeit einmal aufziehen (nicht stetch & Fold). Hierbei wird mit feuchten Händen der Teig , angefangen von einer Seite, hochgezogen und wieder in die gleiche Lage zurück gegeben. Dann in der Mitte und dann am anderen Ende.
Nach der Reifezeit sollte sich der Teig verdoppelt oder sogar verdreifacht haben und jede Menge Blasen zeigen.
Auf der Arbeitsplatte ein Gemisch aus Weizenschrot (mittel) und Mehl ausbreiten. Die Teigwanne mit dem Teig umdrehen und den Teig auf die Arbeitsplatte gleiten lassen. So entsteht eine rechteckiger Teigmasse von ca. 4 – 6 cm Höhe. Diese in gleichmäßige 4 Streifen teilen und dann diese Streifen ind gleichmäßig große Brötchenteiglinge teilen. Bitte keinesfalls zusammen drücken.
Jetzt die Stücke in dem Gemisch aus Mehl und Weizenschrot vorsichtig wälzen, auf den Schiesser legen und in den Ofen bringen. Der sollte natürlich vorher auf 250° vorgeheizt sein. Die Marktbrötchen in 20 Minuten fertig backen.

marktbroetchen1

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Mai 08

Brioche

Durch einen Zufall wurde mir von einer französischen Mühle das Weizenmehl T 55 angeboten. Da ich schon einmal Croissants damit gebacken hatte und gern auch mal eine Brioche backen wollte, habe ich das Mehl (siehe hier)jetzt in meinen Shop aufgenommen. Es ist etwas feiner, als unser deutsches 550er und hat erheblich mehr Gluten. Es lässt sich hervorragend verarbeiten, obwohl der Teig für dieses Brioche-Rezept ziemlich klebrig ist. Etwas schwierig ist es , die kleinen Deckelchen richtig auf das Gebäck zu bekommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ein Mann bin und nicht ganz so zarte Gebäcke herstellen kann. :-))
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken.

Teig für 12 Förmchen mit einem Durchmesser von 8 cm
268 g französisches Weizenmehl T 55
68 g warme Milch
90 g kalte Butter
2 Eier
18 g Frischhefe
1 1/2 EL warmes Wasser
33 g und 1 Tl Zucker
9 g Salz

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Die Hefe mit dem Zucker und dem Wasser vermischen und nach ca. 15 Minuten die Eier und die Milch hinzu geben. In einer Rührschüssel das Mehl mit dem Zucker und dem Salz vermengen und die Butter ganz grob krümelig hinein bröseln. Die Hefe-Milch Mischung hinzugeben und in der Küchenmaschine 4 -5 Minuten kneten. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und zu einem Ball formen. In eine große Schüssel legen und mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken. 1 – 2 Stunden stehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben.
Danach den Teig wieder auf die Arbeitsplatte legen und platt drücken und einmal stretch und fold ausführen. Bitte kein zusätzliches Mehl in den Teig geben, auch wenn er noch etwas klebrig ist. Die Finger ins Mehl tauchen und so den Teig bearbeiten.
Den Teig jetzt zurück in die Schüssel legen und abgedeckt nochmals 1-2 Stunden gehen lassen. Auch jetzt sollte sich der Teig verdoppelt haben.
Die Briocheförmchen ausbuttern. Den Teig in 13 gleiche Teile teilen. Ich habe erst einmal 7 Teile a´60 g abgewogen und den Rest des Teiges in Folie gewickelt und in den Kühlschrank verfrachtet. Hier hält er sich auch mehrere Tage.
Jetzt habe ich aus 6 Teilen schöne runde Kugeln geformt und jeweils in ein Förmchen gesetzt. Aus dem siebten Teil habe ich wieder 6 Teile abgewogen und jedes sehr schön rund geschliffen.
Mit dem Stiel eines Kochlöffels habe ich dann mittig in jede Teigkugel ein Loch gemacht. Aus den kleinen 6 Kugel habe ich jetzt einen kleinen Zapfen geformt, den ich dann in das Loch gesteckt und fest angedrückt habe.
So mit allen 6 Förmchen verfahren und dann die Förmchen für nochmals 30 Minuten zur Gare gestellt.
In der Zwischenzeit ein Eigelb mit etwas Mich und einer Prise Zucker und Salz vermischen. Damit dann die Brioche nach der Gare bepinseln. Den Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze aufheizen. Die Förmchen in den Ofen geben und in 15 – 20 Minuten goldbraun backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

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written by Ketex

Feb 17

Chia

CHIA-Sammen, das Superfood.
Chia Samen enthalten 10 Mal mehr Omega-3 als Lachs, 9 Mal mehr Antioxidantien als Orangen, 4 Mal mehr Eisen als Spinat, 5 Mal mehr Calcium als Vollmilch, 15 Mal mehr Magnesium als Brokkoli und 4 Mal mehr Ballaststoffe als Leinsaat.
Nach so viel positiven Eigenschaften konnte ich mich natürlich nicht entziehen, diese Samen zu kaufen und zu verarbeiten. Bei meiner Recherche nach einem geeigneten Rezept, wurde ich fündig in Hinkels Backbuch.
Neu für mich war der Schaumsauer und das benutzen von Semmelbrösel. Im ersten Augenblick, dachte ich, was für ein kompliziertes Rezept, aber bei der Herstellung ging doch alles ganz easy. Heraus kamen sehr leckere, knusprige Brötchen aus einem Roggenmischteig. (Daher auch die relative kleine Porung.) Wer eine größere Porung möchte, sollte das Rezept in Richtung Weizenmischteig verschieben.
Der Geschmack der Chia-Samen ähnelt ein wenig an Mohn.
Viel Spaß beim Nachbacken!

  • Grundsauer
    40 g Roggenmehl 1150
    25 g Wasser
    10 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

  • Eingeweichtes
    25 g Semmelbrösel
    75 g Heißes Wasser

Alles gut vermischen und auch 16 Stunden abgedeckt stehen lassen.

  • Schaumsauer
    Grundsauer
    155 g Roggenmehl 1150
    310 g Wasser 28°

Auch hier alles gut verrühren und mind.3 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen.

  • Hauptteig
    530 g Schaumsauer
    100g Eingeweichtes
    125 Roggenmehl 1150
    220 g Weizenmehl 550
    15 g Salz
    12 g Hefe
    40 g Chia-Samen mit 40 g heißem Wasser gemischt
    Chia-Samen als Topping

Alle Zutaten, außer den Chia-Samen 7 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Anschließend die Chia-Samen mit etwas Mehl zum Teig geben und nochmals 2 Minuten kneten.
Danach folgt eine Teigruhe im Kessel von 20 Minuten. Den Teig in 10 gleiche Stücke teilen und sehr schön rund schleifen.
Anschließend die Teiglinge an der Oberfläche anfeuchten und in die Chia-Samen drücken und auf ein Backblech setzen.
Die Brötchen 40 – 60 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 230° aufheizen und dann die Brötchen in 25 Minuten gertig backen. Nach dem in den Ofen geben, sofort kräftig schwaden und nach 4 Minuten den Dampf wieder ablassen.

chia1

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Okt 03

leckermaeulchen

 

Der Name dieser Brötchen ist entstanden, da meine Enkelin diese Brötchen mit Nuttela so gerne ißt und Ihr Mund dann eben wie ein Leckermäulchen aussieht.
Man kann dieses Rezept wie angegeben backen oder noch mit einem zusätzlichen Vorteig über Nacht. Dann sollte man die Hefe auf 12 – 15 g reduzieren. Die Brötchen habe durch die gerösteten Sonnenblumenkerne einen sehr nussigen Geschmack, sind sehr locker und bleiben durch das Kochstück relativ lange saftig und frisch.

 

  • Kochstück 1:3
    100 g Hartweizengrieß
    300 g Wasser
    20 g Salz

Den Grieß mit dem Wasser und dem Salz verrühren und dann aufkochen, bis eine dickliche Masse entstanden ist. Abdecken und über Nacht stehen lassen.

  • Hauptteig
    Kochstück
    850 g Weizenmehl 550
    50 g Roggenmehl 997/1150
    30 g Sonneblumenöl
    30 g Frischhefe
    350 g Wasser
    200 g Sonnenblumenkerne (in der Pfanne geröstet)
    Sonnenblumenkerne für das Dekor
  • Alle Zutaten, bis auf die Sonnenblumenkerne, in der Küchenmaschine 12 Minuten kneten. Danach die gerösteten Sonnenblumenkerne hinzugeben und nochmals 2 Minuten alles gut vermischen.
    Jetzt eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten. Danach den Teig in 50 g schwere Teile abwiegen und schön rund schleifen. Anschließend die Teile mit Wasser abstreichen und in Sonnenblumenkerne wälzen. Jeweils 2 stramm zusammen auf ein mit einer Backfolie ausgelegtes Backblech setzen und 60 – 70 Minuten abgedeckt zur Gare stellen.
    Den Ofen in der Zwischenzeit auf 240° vorheizen und die Leckermäulchen mit viel Schwaden in den Ofen geben. Backzeit ist ca. 20 – 22 Minuten, je nach Bräunungsgrad. Den Ofen nach 10 Minuten auf 210° herunter schalten und den Dampf ablassen.

Leckermaeulchen1

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written by Ketex