Nov 29

sabia

Auf der Suche nach neuen Geschmacks- und Genusswelten bin ich auf Basilikum- und Leindottersamen aufmerksam geworden. Daraus und aus noch 3 anderen Samen ist der Ketex-5-Saaten-Spezialmix entstanden. Diese Mischung kann als Quellstück und auch als Bestreuung eingesetzt werden. Hier kann jeder nach Lust und Laune mit der neuen Mischung experimentieren. Mit der Tigerstreiche ergibt sich ein ganz neues Geschmackserlebnis und die Gebäcke werden außerordentlich kross (rösch) und knackig.

  • Sauerteig
    300 g Roggenmehl 997 oder 1150
    300 ml Wasser (aus dem Hahn)
    30 g Roggen-ASG

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Die Saaten mit dem Wasser übergießen und 30 Minuten quellen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Quellstück
    350 g Roggenmehl 997 0der 1150
    350 g Weizenmehl 550
    350 ml Wasser (aus dem Hahn)
    20 g Salz
    15 g Frischhefe
    3 g Speiseöl (1 Minute vor Knetende zugeben)
    Tigerstreiche

Alle Zutaten, bis auf das Öl 10 Minuten in der Küchenmaschine kneten, dann 1 Minute vor Knetende das Öl zufügen und unterkneten.
Anschließend eine Teigruhe im Kessel von 30 Minuten einhalten.
Den Teig dann auf die bemehlte Arbeitsplatte geben und gut rund wirken. Wieder eine Ruhezeit von 15 Minuten einhalten.
Für kleine Brote habe ich 400g Teig abgewogen und rund gewirkt. Für die Rauten formt man eine schöne gleichmäßige Rolle, drückt sie platt (ca. 1,5 cm Teigdicke)
und sicht mit einem Teigabstecher diagonal die Rauten ab.
Jetzt die fertigen Teiglinge auf ein Back- oder Lochblech setzen, mit der angrührten Tigerstreich bestreichen und mit dem Saatenmix ordentlich bestreuen. Dann 30 Minuten zur Gare stellen.
Den Ofen auf 240° vorheizen und fallend auf 180° die Rauten in 20 Minuten und die kleinen Brote in 35 Minuten schön braun ausbacken. Bitte das Schwaden nicht vergessen und nach 10 Minuten den Dampf ablassen.
Auf einem Rost abkühlen lassen.

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Okt 28

schoko-nuss-broetli

Die „Wildbakers“ (Johannes Hirth und Jörg Schmid) inspirieren mich öfter, ein Rezept von ihnen etwas abzuwandeln und auszuprobieren.
Es ist fast schon ein vorweihnachtliches Rezept und der besondere Clou dabei ist die gemahlene Muskatblüte (Macis). Sie gibt dem Brot ein unvergleichbaren Geschmack mit den übrigen Zutaten. Es geht schon fast in Richtung Stollen oder Früchtebrot.
Sehr lecker zum Kaffee auch weil es nicht so süß schmekt. Viel Spaß bei Nachbacken uns Ausprobieren!

Zutaten für 2 Kastenbrote in 750g-Formen

  • 540 g Weizenmehl 550 oder T 65
    250 g kalte Milch
    80 g gehackte Nussmischung
    80 g Zartbitter-Schokoladentropfen
    80 g Butter
    60 g Zucker
    8 g Salz
    15 g Frischhefe
    1 Prise Macis (gemahlene Muskatblüte)
    2 Eigelb
    abgeriebene Schale einer BIO-Zitrone

ein verquirteltes Ei zum Bestreichen

Die Nussmischung in der Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften.
Alle Zutaten ohne die Nussmischung und die Schokoladentropfen ca. 10 Minuten kneten. Danach die Nussmischung und die Schokoladentropfen unterlaufen lassen, nur ca. 1 – 2 Minuten verkneten. Danach den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen.
Danach den Teig in 2 gleiche Teile teilen und erst schön rund und dann lang wirken. In jeweils einer gut gebutterte Kastenform für 750 g Brote geben und für 1 – 1 1/2 Stunden zur Gare stellen.
Den Backofen auf 180 ° vorheizen. Die Brote mit verquirlten Ei bestreichen und 3 mal längst einschneiden. Mit Dampf in den Ofen geben und in 35 Minuten schön goldbraun ausbacken.
Die Brote heraus nehmen und auf einem Rost auskühlen lassen.

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Okt 13

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Wie der Name es schon sagt, dieses Brot ist ein richtiger Fitmacher. Fast ausschließlich aus Roggen gebacken und mit den vielen Körnern und Saaten sorgt das Brot für eine gute Verdauung und hat einen sehr ordentlichen Biß. Leider ist es für viele Männer nach meinen Erfahrungen nicht das richtige Brot. Für Frauen allerdings sehr. Sie lieben Körnerbrote.
Hier noch 2 Tipps zur Verarbeitung:
Das Vollkornmehl sollte immer schon ein wenig liegen, bevor man es verbackt. Die Backeigenschaften verbessern sich dadurch und der Verlust an Vitaminen ist gar nicht hoch.
Bei der Zugabe der 50 ml Wasser bitte nur schluckweise zum Teig geben, da eben jedes mehl unterschiedlich Wasser aufnimmt.

  • Sauerteig
    125 gr. Champagnerroggenvollkornmehl
    125 gr. Wasser
    13 gr. ASG

Alles gut vermischen und abgedeckt bei Zimmertemperatur (besser wäre 26°) 16 – 18 Std. reifen lassen.

  • Kochstück
    100 gr. Champagnerroggenkörner
    150 gr. Wasser

Die Körner so lange kochen, bis das gesamte Wasser verkocht ist.

  • Ouellstück
    160 gr. (Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne, schwarzer Sesam)
    110 gr. Champagnerroggenschrot (mittel)
    270 gr. Wasser
    12 gr. Salz (Ich nehm wegen des hohen Körneranteils 15 gr.)

Alles in eine Schüssel geben, abdecken und mind. 3 Std. quellen lassen. Ich lasse es immer über Nacht quellen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Quellstück
    Kochstück
    130 g Weizenmehl, Type 1050
    50 gr. Roggenmalzflocken
    10 g Hefe
    1 TL flüssiges Backmalz
    50 ml Wasser

Den Sauerteig, das Koch- und das Quellstück, und alle restlichen Zutaten in die Küchenmaschine geben und 5 – 7 Minuten kneten. Danach den Teig in eine gut gefettete Kastenform (1 Kg), die mit Sonnenblumenkernen ausgesteut ist, geben und für 60 Minuten zur Gare stellen. Vorher auch noch oben mit Sonnenblumenkernen bestreuen. Der Teig erreicht nicht ganz den oberen Rand der Form.

Bei 250° mit Dampf (nach 15 Minuten ablassen) anbacken und dann weitere 45 Minuten mit 180° fertigbacken.

Wer es sehr knusprig mag, der sollte anschließend das Brot, wenn es aus der Form ist, für 15 Minuten bei 200° mit Umluft weiterbacken.

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Sep 29

ekmek

Durch einen Filmbericht im Fernsehen über türkische Bäcker in Wien, wurde ich auf die puristische Art ein Brot zu backen aufmerksam. Sicher solche Brote habe ich schon öfters gebacken, aber die türkischen Bäcker machen fast all Ihre Brote aus diesen wenigen Zutaten.
Mehl, Wasser, Hefe und mehr oder weniger Salz reichen Ihnen dazu.
Durch Vorteige über nacht oder sogar über mehrere Tage erreichen Sie einen wirklich hervorragenden Geschmack. Alle Brote heißen auf türkisch „ekmek“!
Dieses Rezept ist ganz leicht nach zu backen und es hat einen wunderbaren Geschmack. Viel Spaß beim Nachbacken!

  • Poolish (Vorteig)
    250 g Weizenmehl 550
    200 ml Wasser
    2,5 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und morgens ansetzen. Abgedeckt bei Raumtemperatur 2 Stunden anspringen lassen und dann für den Rest des Tages in den Kühlschrank stellen.

  • Hauptteig
    Vorteig
    750 g Weizenemehl 550
    430 ml Wasser
    12,5 g Frischhefe
    20 g Salz (wer mag)

In der Küchenmaschine die gesamten Zutaten ca. 15 – 18 Minuten kneten. Den Teig aus der Schüssel nehmen, schön rund formen und in eine große Schüssel geben. Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Morgens den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und akklimatisieren lassen. 5 gleiche Teile abwiegen und rund schleifen. Nach einer Ruhezeit von 20 Minuten, die Teiglinge in die längliche Form mit spitzen Enden bringen und in einem bemehlten Leinentuch zur Garre bringen. Diese sollte 45 Minuten dauern, dann die Teiglinge mit einer Kippdiele auf den Brotschiesser legen und mittig tief einschneiden. Mit viel Schwaden in den Ofen einschießen und in 25 Minuten schön goldbraun ausbacken. Den Ofen sollte man natürlich vorher auf 230° vorheizen.
Nach 10 Minuten die Ofentür öffnen und den restlichen Dampf abziehen lassen. Je nach gewünaschter Bräune die Brote aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.

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Sep 16

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Der Champagnerroggen wurde ursprünglich im frühen 19. Jahrhundert aus der Champagne Frankreichs eingeführt und war eine der verbreitesten Winterroggensorte Deutschlands.Diese alte Getreidesorte kann bis zu zwei Meter hoch werden. Er besitzt eine dicke kompakte, mittellange Ähre, die mit dem vollen länglichen Körnern gut besetzt ist.
Der Champagnerroggen weist gegenüber modernen Zuchtformen eine gute Qualität mit besonderen Inhaltsstoffen auf und ist zum Backen bestens geeignet. Er ermöglicht die Herstellung eines ürsprünglichen Brotes, dessen Geschmack roggentypisch und trotzdem mild ist. Ich habe hier in diesem Rezept eine ganz einfach Art des Rezeptes gewählt, allerdings habe ich das Vollkornmehl schon 10 Tage vor dem Backen gemahlen. Dieser Vorgang soll die Wasseraufnahme und das Backverhalten sehr verbessern.
Heraus gekommen ist ein herrliches Vollkornbrot mit einem sehr köstlichen Geschmack!

Alles klümpchenfrei verrühren und abgedeckt bei 26° 16 Stunden reifen lassen. Bei Raumtemperatur 18 – 20 Stunden reifen lassen.

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 – 8 Minuten kneten. Das Wasser bitte schluckweise dabei zum Teig geben.
Anschließend eine Teigruhe von 20 – 30 Minuten im Kessel abgedeckt einhalten. Jetzt den Teig auf ein innovatives Teigtuch oder die bemehlte Arbeitsplatte geben und schön rund wirken. Ein Garkörbchen für ein 1 kg Brot entweder mit einem Baumwollüberzug oder direkt gut ausmehlen und den Teig mit dem Schluß nach unten in den Garkorb legen.
Die Gare bei 32° dauert ca. 60 Minuten. Bei Raumtemperatur dementsprechend länger.
Den Backofen auf 260° vorheizen und den Teigling einschießen. 2 Minuten anbacken lassen und dann erst schwaden. Nach 15 Minuten den Schwaden wieder abziehen lassen und den Ofen auf 180° zurück schalten und das Brot noch weitere 45 Minuten zu Ende backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen. Beim Klopfen auf den Brotboden sollte es hohl klingen, dass ist das Zeichen, dass das Brot durchgebacken ist.

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Aug 18

prater

 

Dieses Rezept habe ich schon sehr lange vor mir her geschoben. Ich habe es aus einem östereichischen Rezeptheft. Es hat mich immer abgeschreckt, die Stangerln oder Hörnchen so zu formen. Es gehört schon ein wenig Übung dazu. ich habe es unten in der Beschreibeung versucht zu erklären, aber besser ist es, sich auf Youtube ein Video heraus zu suchen und anzuschauen. Gemerkt habe ich, wenn der Teig etwas länger liegt, er sich viel besser aufrollen läßt und die Arbeitsplatte sollte nicht so stark bemehlt sein. Letztendlich sind mir die Stangerln ganz gut gelungen und sehen jedenfalls dem Original ziemlich ähnlich. Viel Spaß beim Nachbacken.

 

  • Sauerteig
    200 g Roggenmehl 1150
    160 g Wasser
    20 g Weizenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und bei 26° 16 Stunden reifen lassen. Bei Raumtemperatur ca. 18 – 20 Stunden.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    700 Weizenmehl T 65
    100 g Roggenmehl 1150
    440 g Wasser
    20 g Salz
    12 g Frischhefe
    1 EL flüssiges Backmalz
    1 TL gemahlener Kümmel (gehäuft)
    Kümmel und grobes Meersalz zum Bestreuen

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten. Anschließend den gemahlenen Kümmel zugeben und nochmals 2 Minuten untermischen.
Jetzt erfolgt eine Teigruhe im Kessel von 30 Minuten.
Danach Teile von 85 – 88 g abstechen und wie Brötchen rund schleifen. Die teile etwas platt drücken und in Mehl wenden. Mit dem Rollholz einen ovalen Teigling von ca 18 cm ausrollen. Und jetzt ca. 10 – 20 Minuten entspannen lassen.
Nun nimmt mann mit der linken Hand das untere Ende und zieht den Teigling etwas in die Länge und mit der rechten Hand rollt man die Stange langsam auf. Am besten mal auf Youtube schauen.
Die Stangen auf ein Backblech setzen und 30 – 50 Minuten schön warm zur Gare stellen.
Anschließend mit Wasser besprühen und mit Salu und Kümmel bestreuen. Mohn und Sesam gehen natürlich auch.
Abbacken der Hörnchen bei 230 – 240 ° für 20 Minuten.

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Aug 05

senf

Als ich das erste Mal von der Kombination von Brot und Senf las, konnte ich mir nicht vorstellen, dass diese Kombi überhaupt schmeckt und lecker sein sollte.
Weit gefehlt, diese Kombination von Senfkörner im Brot und Bestreichen mit mittelscharfen Senf und dann die Sonnenblumenkerne, sind einfach nur lecker. Ich kann es wirklich empfehlen. Der alte Teig gibt außerdem ein schönes Aroma. Ich hatte ihn 72 Stunden im Kühlschrank. Der Teig ist relativ leicht zu händeln und sollte nur wenig kleben.
Viel Spaß beim Nachbacken.

  • alter Teig oder páte fermentée
    100 g Weizenmehl 550 Oder T 65
    80 g Wasser
    2 g Frischhefe
    2 g Salz

Alles gut verrühren und die Hefe 2 Stunden anspringen lassen. Danach kommt der Teig für mindestens 48 Stunden in den Kühlschrank. Länger kann nicht schaden und macht das Brot im Geschmack noch intensiver.

  • Hauptteig (für 3 kleinere Brote)
    alter Teig
    800g Weizenmehl 550 oder T 65
    100 g Roggenmehl 1150
    560 g Wasser (28°)
    13 g Frischhefe
    18 g Salz
    25 g Senfkörner
    1 EL flüssiges Backmalz
    mittelscharfer Senf und Sonnenblumenkerne

Den alten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit den anderen Zutaten, bis auf die Senfkörner in der Knetmaschine 15 Minuten kneten, dann die Senfkörner zugeben und nochmals 2 Minuten kneten, damit sich die Körner im Teig verteilen.
Anschließend eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten.
Den teig in 3 gleiche Teile teilen und rund wirken. Den teig etwas breit drücken und von oben her jeweils 2 mal einrollen. Die Naht schön zudrücken und dann den Teig leicht rollen. So mit allen 3 Teigstücken verfahren. Jetzt wieder das erste Teigstücknehmenund wieder rollen bis es ein 60 bis 70 cm lange Rolle ist. Sollte der Teig zwischendurch sich wieder zusammenziehen, einfach eine kurze Zeit warten und dann weiter machen.
Die Rolle zu einer Schnecke zusammenlegen und recht kräftig mit dem mittelscharfen Senf bestreichen. Anschließend mit der bestrichen Seite in die Sonnenblumenkerne drücken. Die Schnecke umdrehen, die überschüssigen Sonnenblumenkerne leicht abstreichen und auf eineen Schießer oder ein Backblech setzen. Mit einer Folie abgedeckt 30 – 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250° vorheizen. Die Schnecken mit viel Schwaden in den Ofen geben und 15 Minuten anbacken. Danach den Schwaden aus dem Ofen lassen, die Temperatur auf 210° heruntrschalten und noch weitere 30 Minuten fertig backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost auskühlen lassen.

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Jul 23

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Dieses in Basel und und über die schweizer Grenzen hinaus bekannte und leckere Brot musste ich mit dem original schweizer Ruchmehl unbedingt backen. Diesmal kommt zum Teig ein Sauerteig, der den kräftigen Geschmack noch unterstützt. Wenn man es isst, glaubt man gar nicht, dass es sich um ein Weizenbrot handelt. Die Großporigkeit, macht die Krume weich. Leider ist es mir nicht gelungen, dass die Kruste fenstert.

  • Vorteig
    250 g Ruchmehl
    250 g Wasser
    25 g Weizenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und für 18 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    700 g Ruchmehl
    50 g Roggenmehl 1150
    600 g Wasser 27 – 28°
    16 g Frischefe
    28 g Salz

Nach den 18 Stunden alle Zutaten nur vom Wasser nur 450 g erst einmal 12 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Danach die restlichen 150 g schluckweise zum Teig geben und weitere 18 Minuten kneten. Wer hat, sollte den Teig die letzten 10 Minuten im Schnellgang kneten.
Danach eine Teigruhe in einer geölten Teigwanne von 90 Minuten einhalten. In der Hälfte die Teig einmal mit nassen Fingern aufziehen.
Jetzt den Teig auf die gut gemehlte Arbeitsplatte stürzen, sodass der Teig ein Rechteck bildet. Einmal zur Mitte hin von oben umschlagen und dann vier gleich große Teigstücke abstechen. Bitte den Teig nicht zusammendrücken. Vier möglichst schöne runde Leibe formen.
Den Ofen in der Zwischenheit auf 270° vorheizen.
Jeweils 2 Leibe aneinander legen, dass sie sich berühren und so nach 20 Minuten Ruhezeit in den Ofen schieben. Mit viel Schwaden anbacken und nach 10 Minuten den Dampf ablassen. Nach 15 Minuten Backzeit die Temperatur auf 210° herunterschalten und noch weitere 35 Minuten fertig backen.
Auf einem Rost auskühlen lassen.

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Jul 09

marktbroetchen

Schon beim Backen der Wurzelbrote (Pane Rustica) kam mir die Ideee, dass man aus dem Teig auch sehr gut Brötchen backen könnte. Allerdings wollte ich eine sehr knusprige Oberfläche diesmal haben. Mit Weizenschrot (mittel) gelingt es ganz hervorragend. Das Brötchen ist innen schön weich und großporing und aussen sehr, sehr knusprig. Am Besten haben uns die Brötchen nach dem Einfrieren und wieder aufgebacken (kalt in den Ofen gelegt und dann den Ofen auf 165° Umluft gestellt. Hat der Ofen die Temperatur erreicht noch 3 – 4 Minuten zugeben und die Brötchen sind perfekt) geschmeckt. Sie waren danach, durch den hohen Feutigkeitsanteil wie frisch gebacken. “ Nachbacken“ kann ich nur sagen. Es lohnt sich wirklich!

  • Vorteig
    300 g Pane Rustica Mehl
    330 g Wsser
    1 g Frischefe

Alles gut verrühren und bei Raumtemperatur 24 Stunden reifen lassen.

  • Haupteig
    Vorteig
    700 g Pane Rustica Mehl
    470 g Wasser (ca. 28°)
    27 g Salz
    16 g Frischhefe

Alles zusammen in der Küchenmaschine erst 10 Minuten mit 350 ml Wasser und dann nochmals 15 Minuten (wenn möglich im Schnellgang) mit den restlich 120 ml kneten.
Der Teig löst sich vom Schüsselboden und hat einen feinen Glanz.
Man gibt Ihn in eine geölte Teigwanne und lässt ihn bei Raumtemperatur 120 Minuten oder bei 25° 90 Minuten reifen. In der Hälfte der Zeit einmal aufziehen (nicht stetch & Fold). Hierbei wird mit feuchten Händen der Teig , angefangen von einer Seite, hochgezogen und wieder in die gleiche Lage zurück gegeben. Dann in der Mitte und dann am anderen Ende.
Nach der Reifezeit sollte sich der Teig verdoppelt oder sogar verdreifacht haben und jede Menge Blasen zeigen.
Auf der Arbeitsplatte ein Gemisch aus Weizenschrot (mittel) und Mehl ausbreiten. Die Teigwanne mit dem Teig umdrehen und den Teig auf die Arbeitsplatte gleiten lassen. So entsteht eine rechteckiger Teigmasse von ca. 4 – 6 cm Höhe. Diese in gleichmäßige 4 Streifen teilen und dann diese Streifen ind gleichmäßig große Brötchenteiglinge teilen. Bitte keinesfalls zusammen drücken.
Jetzt die Stücke in dem Gemisch aus Mehl und Weizenschrot vorsichtig wälzen, auf den Schiesser legen und in den Ofen bringen. Der sollte natürlich vorher auf 250° vorgeheizt sein. Die Marktbrötchen in 20 Minuten fertig backen.

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Jun 27

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Trotz der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit in den letzten Tagen habe ich dieses Rezept in Angriff genommen. Der Teig ging viel schneller durch die hohe Umgebungtemperatur und man kann auf den Weggen sehen, dass sich einige große Blasen gebildet haben, die nach dem Abkühlen sofort wieder weich geworden sind. Ansonsten bin ich mit dem Volumen , der Porung und dem Geschmack sehr zufrieden. Ein Weizenbrot, dass durch das Ruchmehl und den kleinen Anteil an Roggenmehl einen kernigen Geschmack bekommt. Für das Eindrücken des Teiges eingnet sich sehr gut ein Stück Besenstiel aus dem Baumarkt. Es sollte nur kräftig geölt sein, damit der Teig nicht daran hängen bleibt.

  • Vorteig
    250 g Ruchmehl
    300 g Wasser
    1 g Frischefe

Alles klümpchenfrei verrühren und für 18 – 24 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen.

  • Hauptteig
    Vorteig
    700 g Ruchmehl
    50 g Roggenmehl 1150
    600 g Wasser 27 – 28°
    16 g Frischefe
    28 g Salz

Nach den 18 – 24 Stunden alle Zutaten nur vom Wasser nur 450 g erst einmal 12 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Danach die restlichen 150 g schluckweise zum Teig geben und weitere 18 Minuten kneten. Wer hat, sollte den Teig die letzten 10 Minuten im Schnellgang kneten.
Danach eine Teigruhe in einer geölten Teigwanne von 90 Minuten einhalten. In der Hälte die Teig einmal mit nassen Fingern aufziehen.
Jetzt den Teig auf die gut gemehlte Arbeitsplatte stürzen, sodass der Teig ein Rechteck bildet. Einmal zur Mitte hin von oben umschlagen und dann vier gleich große Teigstücke abstechen. Bitte den Teig nicht zusammendrücken. Vier möglichst schöne runde Leibe formen.Mittig mit etwas Mehl bestreuen und mit einem dünnen Rollholz kräftig durchdrücken und etwas hin und her rollen. Dann die Teiglinge wieder zusammen legen, damit der Schlitz wieder zusammen kommt (ähnlich des Pain Fendu) und dann die Teiglinge 20 – 30 Minuten zur Stückgare stellen.
Den Ofen auf 260 – 270° aufheizen und die Leibe mit viel Dampf einschießen. Nach 10 Minuten den Dampf entweichen lassen und in weiteren 40 Minuten knusprig ausbacken. Nach den ersten 10 Minuten den Ofen auf 220° zurückstellen.
Man kann hier sehr schön sehen, dass es an diesem Tag sehr schwül warm war und eine hohe Luftfeuchtigkeit geherscht hat. Die eingefallenen Luftblasen sind ein Zeichen dafür.

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written by Ketex