Mrz 28

rübli-dinkel


Da meine Enkeltochter sehr gerne Rüblikuchen isst, musste Opa doch auch ein Rüblibrot für sie backen. So entstand dieses Rezept. Es schmeckt nicht nur unserer Enkeltochter, auch wir mögen dieses leckere Brot sehr gern.
Der Clou bei diesem Brot ist die Zugabe von Möhrensaft. Die Krume erhält dadurch eine leicht gelbliche Färbung.
Viel Spaß beim Nachbacken.

Sauerteig

  • 150 g Roggenmehl 1150
  • 150 g Wasser
  • 15 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Brühstück

  • 30 g Leinsamen
  • 30 g Kürbiskerne (geröstet)
  • 30 g Sonnenblumenkerne (geröstet)
  • 90 g heißes Wasser (ca. 60°)
  • 15 g Salz

Die Kerne und das Salz mit dem heißen Wasser übergießen und auch 16 – 18 Stunden quellen lassen.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Brühstück
  • 150 g Roggenmehl 1150
  • 250 g Dinkelmehl 1050
  • 100 g geraspelte rohe Möhren
  • 100 g Möhrensaft
  • 60 g Wasser
  • 13 g Frischhefe
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 5 – 7 Minuten kneten. Danach folgt eine Teigruhe von 30 Minuten.

Jetzt den Teig schön rund wirken und in ein gut bemehltes Garkörbchen legen. Die Gare dauert je nach Raumtemperatur 75 – 100 Minuten.
Den Ofen in der Zwischenzeit auf 240° vorheizen. Den Teigling nach der Gare auf ein Backblech stürzen und in den Ofen schieben.
Anbacken 15 Minuten und dann den Ofen auf 180° herunter stellen und das Brot noch 45 Minuten weiter backen. Das Schwaden nicht vergessen.
Nach der Backzeit das Brot aus dem Ofen nehmen und auf die Unterseite klopfen. Es sollte schön hohl klingen, dann ist das Brot gut durchgebacken..

ruebli-dinkel1

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written by Ketex

Mrz 12

Biodinkelkleie

Dieses Rezept bekam ich von meinem Backfreund Guido. Bei einem Besuch bei mir erzählte er mir, dass jetzt ein Kind von meinem Sauerteig in Indien lebt. Er muss beruflich fast jeden Monat nach Indien und hat den Sauerteig im Handgepäck mitgenommen. Er hat es prima überlebt und nun wird in Indien mit meinem Sauerteig das Korinthenbrot von mir regelmäßig gebacken. Auch vom Sauerteig gibt es schon dort mehrere Ableger.
Guido, das Rezept, dass Du mir gegeben hast musste ich doch kräftig umbauen. Deine Vorlage ist einfach zu trocken. Ich glaube jetzt habe ich die richtige Rezeptur gefunden und es ist ein sehr schmackhaftes und vor allem sehr gesundes Brot daraus geworden.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Sauerteig

  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 120 g Wasser
  • 12 g Dinkelanstellgut

Alles gut verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Quellstück 1

  • 80 g Dinkelkleie (bekommt man in jeder gut sortierten BIO-Abteilung u im Supermarkt)
  • 160 g Wasser
  • 7 g Salz

Quellstück 2

  • 50 g Leinsamen
  • 50 g Wasser
  • 7 g Salz

Am Abend vorher beide Quellstücke ansetzen. Wer mag kann auch beide Quellstücke in einem ansetzen.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Quellstück 1
  • Quellstück 2
  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 215 g Wasser
  • 13 g Frischhefe
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 5 – 7 Minuten kneten. Danach folgt eine Teigruhe von 30 Minuten.
Jetzt den Teig erst rund wirken und dann lang formen, in Dinkelflocken wälzen und in eine gut gefettete Kastenform für 1 kg geben.
Die Gare dauern je nach Raumtemperatur 75 – 90 Minuten. Der Teig sollte bis an den Rand gestiegen sein.
Den Backofen in der Zwischenzeit auf 230° vorheizen. Das Brot in den Ofen geben und 15 Minuten mit der Temperatur anbacken. danach den Ofen auf 180° zurück schalten und in weiteren 45 Minuten das Brot fertig backen. Wer mag kann es aus der Form nehmen und nochmals mit Umluft auf 180° 10 Minuten backen. Dass ergibt eine sehr schön rösche Kruste.

Ganz Mutige können versuchen, das Brot frei geschoben zu backen, aber ich warne davor, denn der Teig ist ein Dinkelteig und mit TA 175 doch schon sehr willig zum Breitlaufen.

Biodinkelkleie1

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written by Ketex

Feb 24

osterbrot

Bis Ostern ist zwar noch eine Weile hin, aber dieses Rezept eignet sich nicht nur zu Ostern, sondern es schmeckt auch jetzt schon ganz ausgezeichnet. Wenn man es mit dem unten beschriebenen Zuckerguss überzieht, kann man es auch länger liegen lassen. Das Aroma wird immer besser.
Das Rezept bekam ich von einer lieben Backfreundin und danke ihr ganz herzlich dafür.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.

Hauptteig

  • 750 g Weizenmehl 550
  • 560 g Nuss-Rosinen-Backgewürzmischung
  • 150 g Zucker
  • 185 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 62 g Frischhefe
  • 375 g Frischmilch (3,5%)
  • Abrieb einer Zitrone
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote

Nuss-Rosinen-Backgewürzmischung

  • 100 g gehackte Mandeln
  • 100 g Orangeat
  • 100 g Zitronat
  • 200 g Korinthen
  • 60 g Mandellikör (Amaretto di Saronno)

Die Mischung am Abend vorher anrichten und das Ganze mit einer Folie abdecken.

In das Mehl eine Kuhle formen und die Hefe einen Teil der Milch und und einen Teil des Zuckers hineingeben und kurz umrühren. Wenn sich auf dem kleinen See Bläschen gebildet haben, die ganzen Zutaten Ohne die Nuss-Rosinen-Backgewürzmischung in die Küchenmaschine geben und 15 Minuten kneten.
Danach die Nuss-Rosinen-Backgewürzmischung zugeben und 1 Minute untermischen. Anschließend eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten.
Jetzt 3 gleiche Teile abwiegen und sehr schön rund wirken. Auf ein mit einer Backfolie ausgelegtes Blech legen und abgedeckt ca. 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Über Kreuz nicht sehr tief 0,5 – 1 cm einschneiden und weitere 15 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 210° aufheizen. Das Backblech mit etwas Schwaden in den Ofen geben und 10 Minuten backen, danach den Ofen auf 170° zurückschalten und in weiteren 40 Minuten fertig backen.
Das Brot im heißen Zustand aprikotieren.(etwas Aprikosengelee oder Marmelade in einem Topf erhitzen bis es flüssig und streichfähig ist).

Als 2. Möglichkeit kann man nach Abkühlung der Brote eine Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft herstellen und die aprikotierten Brote damit bestreichen. In die aufgeplatzen Schnitte machen sich sehr gut geröstete Mandelplättchen.

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written by Ketex

Feb 06

Suppentasse1

Die Höhepunkte von Karneval und Fasching sind nicht mehr sehr weit. Wenn man mit seinen Freunden auf eine zünftige Karnevalsfeier geht, braucht der Körper eine feste Unterlage.
So eine Brottasse gefüllt mit z.B. Chili con charne ist bestimmt das Richtige dafür. Für die Brottassen habe ich mir ein Rezept aus 50 % Weizen- und 50% Roggenmehl mit einem ordentlichen Sauerteig zusammen gebastelt. Es hat eine reduzierte Wassermenge (TA 155) damit man die Tassen auch schön rund formen kann. Das Schwierige an den Tassen ist der richtige Zeitpunkt der Gare zu finden.
Viel Spaß beim Nachbacken. Das Rezept reicht für 5 – 8 Tassen, je nach Größe.
Wer das Rezept vom Chili auch haben möchte, mailt mich einfach an.

Sauerteig

  • 285 g Roggenmehl
  • 285 g Wasser
  • 30 g Roggenanstellgut

Alles gut verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 445 g Roggenmehl 1150
  • 742 g Weizenmehl 1050
  • 542 g Wasser
  • 30 g Salz
  • 25 g Frischhefe
  • 1 EL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten. Danach folgt eine Teigruhe von 30 Minuten. Jetzt den Teig in gleiche Teile teilen und sehr schön rund wirken. Entweder, wie ich hier in Hartweizenmehl wälzen oder nach der Gare einschneiden.
Die Teile auf ein Backblech setzen und mindestens 75 – 90 Minuten zur Gare stellen.
Den Ofen auf 230° vorheizen und die Tassen 30 bis 40 Minuten (je nach Größe) schön goldbraun backen. Das Schwaden beim Einschießen nicht vergessen und nach 10 Minuten den Dampf wieder ablassen.

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written by Ketex

Jan 12

BIO-Haselnuss


Da ich außer Backen auch noch gerne koche, sehe ich mir ab und zu im Fernsehen die eine oder andere Kochshow an. Bei einer Sendung von Martina und Moritz, wo die beiden feine Schnittchen für eine Party zubereiteten, sah ich ein Haselnuss-Vollkornbrot. Nicht, dass die beiden das Brot zubereiten haben, sie hatten es irgendwo wohl gekauft.
Für mich eine ganz neue Variante für ein Vollkornbrot und so habe ich ein bisschen gebastelt und heraus kam dieses schmackhafte Vollkornbrot.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Sauerteig

  • 160 g BIO-Roggenschrot mittel
  • 128 g Wasser
  • 16 g Roggenanstellgut

Alles gut verrühren und 14 – 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Quellstück

  • 200 g BIO-Roggenschrot grob
  • 200 g warmes Wasser
  • 13 g Salz

Den Schrot mit dem Salz vermischen und mit dem warmen Wasser (60°) übergießen und mindesten 4 Stunden quellen lassen.

Kochstück

  • 70 g Bio-Roggen (ganzes Korn)
  • 70 g Wasser

Den Roggen mit dem Wasser zum Kochen bringen und so lange kochen bis kein Wasser mehr vorhanden ist.
Hauptteig

  • Sauerteig
  • Quellstück>
  • Kochstück
  • 175 g BIO-Weizenmehl 1050
  • 100g BIO-Haselnüsse
  • 120 g Wasser
  • 10 g Frischhefe
  • 10 g Roggenmalz
  • 1 EL Rübensirup

Alle Zutaten, bis auf die Haselnüsse in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten. 2 Minuten vor Ende die Haselnüsse zugeben und gut untermischen lassen.
Danach eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten. In der Zwischenzeit ein Kastenform für 1 Kg gut ausbuttern oder mit Trennspray ausfetten. Den Ofen auf 250° aufheizen.
Nach der Teigruhe den Teig erst rund wirken und dann lang stoßen. Mit Wasser abpinseln und in groben Roggenschrot wälzen.
In die Form geben und das Brot für 90 Minuten schön warm zur Gare stellen. Der Teig sollte danach fast bis an den Rand gestiegen sein. Eventuell etwas länger zur Gare stellen, da die Hefe die Haselnüsse mit nach oben treiben muss.
Jetzt in den Ofen schieben und mit 250° für 15 Minuten anbacken, danach den Ofen auf 180° zurück schalten und noch weitere 45 Minuten backen.
Das Brot sollte eine Kerntemperatur von 93 – 98 ° haben und wenn man auf die Unterseite klopft sollte es schön hohl klingen.

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Dez 28

sylvester2013


Zum Jahreswechsel noch mal ein Rezept mit dem französischen Mehl T 65 “La Banette”. Ich wundere mich jedes Mal, wenn ich mit diesem Mehl backe, wie wunderbar es sich verarbeiten lässt, wenn man nur einige Dinge berücksichtig. Lange genug kneten (15 – 18 Minuten bei langsamster Stufe) ist wohl das Wichtigste. Die lange kalte Teigführung bringt gepaart mit einem Anteil von 10 % Roggenmehl ein exzellenten Geschmack. Der Fantasie beim Aufarbeiten sind fast keine Grenzen gesetzt, wenn man den Teig nicht zu flüssig macht. Ich habe hier bei diesem Rezept ein nicht so feuchten Teig (TA 162) gewählt.

Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Rutsch und viel Gesundheit für das Jahr 2014.

Gerd
Ketex-Der Hobbybrotbäcker-

Vorteig

  • 300 g Weizenmehl T 65
  • 30 g Roggenmehl 1150
  • 3,3 g Frischhefe
  • 330 g Wasser (kalt aus dem Hahn)

Alle Zutaten gut vermischen bis der Teig Klümpchenfrei ist und 2 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen. Die Heffe sollte soweit angesprungen sein, dass man kleine Bläschen auf dem Teig sehen kann. Danach kommt der Teig für 10 Stunden in den Kühlschrank.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 600 g Weizenmehl T 65
  • 70 g Roggenmehl 1150
  • 290 g Wasser (kalt aus dem Hahn)
  • 6,7 g Frischhefe
  • 20 g feines Meersalz
  • 25 g Butter
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und 15 – 18 Minuten auf langsamster Stufe kneten. Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen. Danach schlägt man den Teig zusammen und formt eine Kugel, die man in eine größere Schüssel gibt. Mit eine Plastikfolie abdecken und dann für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten akklimatisieren lassen.
Danach je nach Gusto Stücke von 50 g abwiegen und schön lang rollen. Die Rollen sollten eine Länge von 35 cm haben. Jetzt fängt man an einen Zopf zu flechten, oder einfach nur 2 Rollen zusammen verdrehen und zu einem S zusammen legen. Man kann natürlich auch Brezel formen usw. usw. usw.. Danach werden die Teigstücke mit einem Gemisch aus Eigelb, 1 Prise Salz und Zucker und 2 EL Milch bestrichen und in Sesam oder Mohn gewälzt.
Jetzt sollten die teiglinge auf ein Backblech gelegt werden und mindestens 60 – 75 Minuten gehen. Danach kommen sie in den 230° aufgeheizten Ofen und werden in 17 – 20 Minuten schön goldbraun gebacken. Das Schwaden nicht vergessen und den Dampf nach 10 Minuten wieder abziehen lassen.

sylvester 20131

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written by Ketex

Dez 02

zweierlei1


Mit dieser Variante wollte ich zeigen, dass so ein Backrahmen auch für den kleinen Haushalt geeignet ist. Das Holzbackrahmen-Duo passt sehr gut für die kleine Familie und die Herstellung geht ganz einfach.
Ich habe hier das Rezept aus dem letzten Artikel genommen.
Nach der ersten Teigruhe die Teigmenge auf zwei gleich große Teiglinge aufteilen, diese schön rund wirken und die Seiten, die in dem Rahmen aneinander stoßen mit normalem Öl (Sonnenblumen oder Raps) einölen und die beiden Bälle schön nebeneinander in die Form setzen.
Die Gare dauert ca. 75 Minuten bei 32°. Bei Raumtemperatur so lange gehen lassen, bis der Teig an den Rand der Form gestiegen ist.
In diesem Falle habe ich dann die Teiglinge eingemehlt und über Kreuz eingeschnitten. Abbacken bei 240° für 15 Minuten und dann weitere 85 Minuten bei 160 – 170°.
Man kann für diese Variante und auch im Allgemeinen alle Rezepte für ein Kastenbrot nehmen. Der Fantasie für das Dekor ( Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Schrot usw.)sind keine Grenzen gesetzt.

zweilerlei

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Nov 24

Backrahmen

Angefixt durch den Backfreund Thomas habe ich mir von meinem Schreiner Backrahmen aus feinstem Ahornholz machen lassen. Den Backrahmen gibt es hier in meinem Shop. Ich kannte die Backrahmen schon von früher, aber waren mir die Größe von 4 X 1 – 1,2 Kg Teig viel zu groß. Ich lies mir die Rahmen mit einem Innenmaß von 23 x11 x 9,5 cm machen. Da passt genau ein Brot mit einem Gewicht von 1 Kg hinein. Ich habe folgendes Rezept zum Backen genommen.

Sauerteig

  • 260 g Roggenmehl 1150
  • 260 g Wasser
  • 26 g Roggenanstellgut

Alles gut verrühren und für 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • 268 g Roggenmehl 1150
  • 134 g Weizenmehl 1050
  • 202 g Wasser
  • 13 g Salz
  • 8 g Roggenmalz
  • 13 g Frischhefe
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten. Anschließend eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten.
Danach den Teigling erst rund und dann lang stoßen.
nach dem Einbrennen des Backrahmens jetzt den Rahmen nochmals fetten. Entweder Butter oder Trennspray benutzen. Auf ein Backblech mit einer Dauerbackfolie stellen und den Teigling hinein legen.
Jetzt schließt sich eine Gare von 80 – 90 Minuten an.
Danach das Backblech in den vorher aufgeheizten Backofen bei 250 ° 15 Minuten anbacken. Das Schwaden nicht vergessen. Nach den 15 minuten den Ofen auf 180° herunter stellen und 1 Stunde und 25 Minuten backen. Durch die Dicke des Holzes ist diese längere Backzeit gegeben.
10 Minuten vor Ende der Backzeit das Brot mit einem Gemisch von 11 g Bäckerstärke und 500 ml Wasser 8aufgekocht) abstreichen. Das verleiht dem Brot den Glanz.

Jetzt könnte man fragen, warum der Aufwand mit dem Backrahmen. Ganz einfach zu beantworten, so eine Kruste oben und unten gibt es sonst nicht und dadurch und durch das Holz erhält das Brot einen einzigartigen Geschmack.

So sieht der Rahmen frisch vom Schreiner aus.

Backrahmen1

So sieht der Rahmen nach 2 mal einölen und 30 Minuten bei 250° eingebrannt aus.

Backrahmen2

Hier ist er nach der Gare.

Backrahmen3

Und hier ist das fertige Brot nach 1 Stunde und 40 Minuten Backzeit (15 Minuten bei 250° und 85 Minuten bei 180°)

Backrahmen4

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written by Ketex

Nov 12

Dreikorn

Bei vielen Schwarzbroten ist es üblich, einen Anteil an Altbrot mit zu verbacken. Meines Wissen dürfen deutsche Bäcker bis zu 10 % Altbrot in Broten verbacken. Am Anfang meines Hobbybackens habe ich mich dagegen immer gesträubt, aber nachdem ich es ausprobiert hatte und den erhöhten Genuss bei Brot geschmeckt habe, habe ich es hier mal in einem Brot mit Typenmehlen und etwas Schrot verbacken.
Auch hier ist ein Gewinn am Geschmack fest zu stellen. Je mehr Kruste im Altbrot ist, um so mehr gibt es einen Geschmacksgewinn.
Ich würde sagen, wirklich mal ausprobieren. Viel Spaß dabei.

Sauerteig

  • 280 g Roggenmehl 1150
  • 224 g Wasser
  • 28 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und bei Raumtemperatur 16 – 20 Stunden reifen lassen.

Brühstück

  • 230 g Roggenschrot (mittel)
  • 50 g Haferflocken (kernige)
  • 250 g Wasser (60°)
  • 20 g Salz

Den Schrot und die Haferflocken mit dem Wasser übergießen und zugedeckt auch 16 – 20 Stunden quellen lassen.

Vorteig (Altbrot)

  • 50 g kleingewürfeltes altes, trockenes Brot
  • 50 g Wasser
  • 1 g Frischhefe

Das Brot mit der Hefe und dem Wasser vermischen und auch 16 – 20 Stunden zugedeckt stehen lassen.

Hauptteig  (2 Brote á ca. 1000 g)

  • Sauerteig
  • Brühstück
  • Vorteig (Altbrot)
  • 190 g Roggenmehl 1150
  • 300 g Weizenmehl 550
  • 195 g Wasser
  • 18 g Hefe
  • 1 TL flüssiges Backmalz
  • Haferflocken zum Wälzen

Alle Zutaten werden in der Küchenmaschine 7 Minuten geknetet. Danach schließt sich eine Teigruhe von 20 Minuten an. Jetzt aus der Teigmenge  je 2 Teile zu je ca. 1000 g abwiegen und schön rund wirken.
Die Teiglinge mit Wasser abstreichen und in Haferflocken wälzen. Die Teiglinge in Garkörbchen mit Baumwollüberzüge legen und bei 32° für 45 Minuten zur Gare stellen. Wer die Temperatur nicht erreicht sollte bei Raumtemperatur die Teiglinge 75 Minuten gehen lassen.
Danach werden die Teiglinge auf einen Schießer gestürzt und kreuzweise eingeschnitten. Jetzt noch 15 Minuten gehen lassen und dann bei 240° im Ofen und mit viel Schwaden für 15 Minuten anbacken.
Danach wird die Temperatur auf 190° zurück geschaltet und noch 35 Minuten weiter gebacken. Nach dem Anbacken sollte man die Ofentür öffnen und den Schwaden abziehen lassen. Auf einem Gitter die fertigen Brote abkühlen lassen.

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Nov 01

Dinkelbroetchen

Da ich mich der Aktion Blogger für backen mit Zeit und Geschmack angeschlossen habe, hier ein Rezept für Dinkelbrötchen mit einem kleinen Anteil von Hartweizenmehl, dass zu diesem Slogan passt. Für mehr Geschmack habe ich die lange, kalte Führung mit wenig Hefe gewählt.
Heraus gekommen sind ganz feine, luftig leichte Brötchen mit einem feinen Aroma und einer zarten Kruste. Da Dinkel ein Getreide ist, dass immer etwas trockener backt, habe ich hier die Feuchtigkeitsmenge etwas erhöht.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken!

Vorteig

  • 150 g Dinkelmehl 630
  • 15 g Hartweizenmehl
  • 165 g Wasser
  • 1,5 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und bei Raumtemperatur 2 Stunden anspringen lassen. Wenn sich vereinzelt kleine Bläschen zeigen, den Teig bei + 5° für weitere 8 – 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 300 g Dinkelmehl 630
  • 35 g Hartweizenmehl
  • 135 g Wasser
  • 10 g Salz
  • 3,5 g Frischhefe
  • 1 TL Butter (ca. 15 g)
  • 1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine so lange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Ich habe in der Alpha 15 Minuten kneten lassen. Danach wird der Teig rund gewirkt und kommt in eine große Schüssel, die mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ist, für wiederum 12 Stunden in den Kühlschrank.
Am nächsten Morgen nimmt man den Teig aus dem Kühlschrank und lässt ihn 60 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren. Jetzt werden 9 gleiche Teile davon (etwa 90 – 93 g) abgewogen.
Diese Teiglinge sehr schön rund wirken und auf ein Lochblech setzen. Die Teiglinge schön warm 90 Minuten zur Gare stellen. Danach die Brötchen etwas abmehlen und mit einer Rasierklinge 3 mal einschneiden. Den Ofen vorher natürlich auf 230° aufheizen und nun die Brötchen bei dieser Temperatur 15 – 18 Minuten abbacken. Das Schwaden nicht vergessen.

dinkelbroetchen1

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