Mai 01

Pollerhell

Pollerhell1

Hier nun das dritte Rezept für die Pollerbrotform. Es ist ein Weizenbrot mit einem kleinen Anteil von gekochten Kartoffeln, angelehnt an das Rezept von Peter Kapp, das “Pain Marly”. Es ist ein relativ schnelles Rezept, aber man kann, wenn man möchte auch die Form gefüllt mit dem Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen, dann bekommt es noch einmal mehr an Geschmack.

  • Hauptteig
    680 g Weizenmehl 550 oder La Banette T 65
    100 g gekochte Kartoffel (gestampft)
    400 g Wasser
    16 g Salz
    12 g Hefe
    12 ml Olivenöl

Alle Zutaten ohne das Salz und das Olivenöl langsam in der Küchenmaschine 15 Minuten kneten. Dann das Salz und das Olivenöl zugeben und solange kneten, bis sich der Teig vom Schüsselboden löst. Jetzt folgt eine Teigruhe von 30 Minuten. Danach den Teig in 3 gleiche Teile teilen (ca. 406 g) und rund wirken und dann lang stoßen und in die einzelnen gut ausgebuttert oder mit Trennspray ausgesprühten Poller füllen und leicht andrücken. jetzt die Form zu Gare stellen. Die volle Gare ist erreicht, wenn der Teig den Rand der Formen erreicht hat. Den Ofen auf 230 – 240° hoch heizen.
Die Form in den Ofen stellen und kräftig schwaden. Den Dampf nach 15 Minuten wieder ablassen. Je nach gewünschter Bräune den Ofen auf 180° zurückstellen und noch weitere 30 Minuten backen.
Danach die kleinen Brote aus der Form schütteln und auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Apr 26

T80brot

Nachdem ich jetzt das französische Mehl T 80 in meinen Shop aufgenommen und auch vorgestern bekommen habe, musste ich sofort ein französisches Landbrot backen. Als Vorlage zum Rezept habe ich den Norwich Sourdough genommen. Es ist ein einfacher Weizensauer und der Teig muss 3 mal alle 50 Minuten gestreckt und gefaltet (stretch & fold) werden. Wir waren von der Knusprigkeit und dem Geschmack so begeistert, dass wir vergessen haben, ein Bild vom Anschnitt zu machen. Das Brot ist leider nach noch nicht mal einen Tag schon vollkommen aufgegessen und ich soll für Nachschub sorgen.

  • Sauerteig
    75 g Französisches Mehl T 80
    65 g Wasser
    10 g Weizenanstellgut

Alles gut verrühren und 16 Stunden reifen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    260 g französisches Mehl T 80
    260 g französisches Mehl T 65 (La Banette)
    350 g Wasser
    13 g Salz

Alle Zutaten ohne Sauerteig ohne Salz 2 Minuten in der Küchenmaschine mischen und 30 – 45 Minuten zur Autolyse stehen lassen. Das Salz und den Sauerteig zugeben und so lange kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst.

Jetzt den Teig in eine geölte Teigwanne geben und 2,5 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Alle 50 Minuten einen Zyklus stretch and fold einlegen. Anschließend wirken und dann lang rollen. Den Teigling in ein gutbemehltes längliches Garkörbchen mit dem Schluss nach oben legen und 1,5 Stunden bei 32 ° zur Gare stellen. Bei Raumtemperatur dementsprechend länger. Jetzt auf einen Schießer stürzen, einschneiden und in den Ofen einschießen. (Ich nehme immer das Super Peel dazu) Bei 250° für 15 Minuten anbacken und dann bei 190° 35 Minuten fertig backen. Das Schwaden nicht vergessen und den Dampf nach 10 Minuten durch Öffnen der Ofentür wieder raus lassen.

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Apr 18

poller2

Heute, wie versprochen, das zweite Rezept für die Pollerbrotform. Es ist ein Roggenmischbrot (80/20) und jedes Brot hat eine Teigeinwaage von 450 g. Da ja die einzelnen Teige, Roggenvollkorn, Roggenmisch- oder Weizenbrote unterschiedlich aufgehen, muss man erst herausfinden, wie schwer so eine Teigeinwaage sein sollte. Bei diesem Versuch ist mir die Gare ein wenig zu kurz gewesen, sodass die Brote so ein leichtes Pilz-Aussehen haben. 10 – 15 Minuten längere Gare hätten das Problem aber sicher gut gelöst. Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken.

  • Sauerteig
    318 g Roggenmehl 1150
    318 g Wasser
    32 g Roggenanstellgut

Alles gut verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    330 g Roggenmehl 1150
    165 g Weizenmehl 1050
    220 g Wasser
    17 g Salz
    17 g Hefe
    1 TL flüssiges Backmalz

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten. Danach eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten.
Jetzt Teiglinge á 450 g abwiegen und erst rund wirken und dann lang rollen. In der Zwischenzeit die Dosen des Pollerbrotverbandes gut mit Trennspray ausfetten, oder einfach mit Buttern gut ausstreichen.
Die lang gerollten Teiglinge in die Dosen legen und etwas andrücken, sodass die Dose zu Hälfte gefühlt ist. Jetzt zur Gare stellen. Sie dauert bei Raumtemperatur ca. 90 Minuten und der Teig sollte bis an den Rand gestiegen sein.
Den Ofen auf 250° Ober- und Unterhitze vorheizen. Beim in den Ofen einstellen, kräftig schwaden und den Dampf nach 10 Minuten wieder ablassen. Nach einer Anbackzeit von 15 Minuten den Ofen auf 180 ^zurückschalten und die Brote noch weitere 35 Minuten backen. Auf ein Rost stellen und abkühlen lassen.

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Poller2-3

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written by Ketex

Apr 11

Poller

Durch die Anfrage eines Lesers nach Dosenbrotformen kam mir die Idee, bei meinem Lieferanten nachzufragen. Leider gibt es die Formen nur als 5er Verband und in einer Länge von 58 cm. Diese Größe passt aber in keinen Haushaltsofen. Ich bat nun den Lieferanten, mir ein Angebot für einen 3er Verband exklusiv für uns herzustellen.
Gesagt, getan und nun sind die neuen Formen bei mir am Lager. Passend dafür habe ich jetzt ein Rezept für ein Roggenvollkornbrot mit Sonnenblumenkernen entwickelt. Es ergibt 3 kleine Brote á ca. 500 g.
Jetzt können sich viele Ehefrauen immer ein kleines Körnerbrot backen und die Herren der Schöpfung genießen weiterhin ihr Typenmehlbrot.
Diese Formen können jetzt in meinem Shop käuflich erworben werden. Klick hier!
Viel Spaß beim Nachbacken.

  • Sauerteig
    275 g Roggenvollkornmehl
    275 g Wasser
    27 g Roggenanstellgut

Alles gut verrühren und 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

  • Brühstück
    63 g Sonnenblumenkerne
    63 g Roggenflocken
    63 g Roggenschrot mittel
    9 g Salz
    189 g heißes Wasser

Das Wasser über die Zutaten geben und umrühren und auch 16 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen.

  • Quellstück
    262 g Roggenvollkornmehl
    105 g Weizenvollkornmehl
    9 g Salz
    193 g Wasser

Auch hier die Zutaten mit dem Wasser übergießen und 16 Stunden abgedeckt stehen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Brühstück
    Quellstück
    13 g Hefe
    1 EL Zuckerrübensirup
    Je nach Gusto, Sonnenblumenkerne, Roggenflocken oder Mehl zum Dekorieren

Am Backtat alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und 7 Minuten langsam kneten. Danach folgt eine Teigruhe von 30 Minuten. Der Teig bleibt dabei im Kessel.

Jetzt den Teig in 3 gleiche Stücke á ca. 520 g teilen und rund wirken. 10 Minuten ruhen lassen. Die Form in der Zwischenzeit mit Butter oder Trennspray ausfetten. Die rundgewirkten Stücke zusammenstoßen, länglich rollen und in die Dosen geben. Etwas andrücken und je nach Dekoration mit Wasser abpinseln und mit Sonnenblumenkernen oder Roggenflocken bestreuen. Die Form dann zur Gare stellen. Bei 32° hat die Gare bei mir 75 Minuten gedauert. Bei Raumtemperatur schätze ich 90 – 120 Minuten. Den Ofen auf 260° aufheizen und die Form mit einmal schwaden in den Ofen geben.
Nach 10 Minuten den Dampf ablasen und die Temperatur auf 190° zurück schalten und dann die Brote in 30 Minuten fertig backen. Etwas abkühlen lassen und dann kann man die kleinen Brote hervorragend aus der Form schütteln.

poller1

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Mrz 15

feineFruehstuecksbroetchen


Mich hat bisher immer gestört, dass es so wenige Rezepte gibt, wo man morgens ganz schnell frische Brötchen auf den Tisch bekommt. Hier braucht man nur solange warten bis der Ofen die volle Betriebstemperatur erreicht hat. Die Teiglinge werden am Abend geformt und wandern dann nachts in den Kühlschrank. Morgens nimmt man sie aus dem Kühlschrank, lässt sie solange, bis der Ofen heiß ist, Zimmertemperatur annehmen, mindestens aber 45 Minuten. Schneidet sie ein und backt sie in ca. 15 Minuten bei 230° ab.

Am Morgen macht man den Vorteig:
Vorteig
300 g Weizenmehl 550
30 g Roggenmehl 1150
330 g Wasser
3g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren und abgedeckt für 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Danach wandert er bis zum Abend in den Kühlschrank.

Am Abend:
Hauptteig
Vorteig
600 g Weizenmehl 550
70 g Roggenmehl 1150
270 g Wasser
20 g Salz
6 g Frischhefe
1 TL flüssiges Backmalz
30 g weiche Butter

Alle Zutaten bis auf die Butter 10 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Anschließend die Butter zugeben und nochmals 3 – 4 Minuten kneten. Danach den Teig 30 Minuten entspannen lassen.
Jetzt 18 Teile á 90 – 93 g abwiegen und schön rund schleifen. Wieder 10 Minuten entspannen lassen. Jetzt lang rollen und mit dem Schluss nach oben auf ein mit einem Leinentuch ausgelegtes Backblech legen. Nach der ersten Reihe das Leinentuch zu einer Falte hochziehen und die zweite Reihe anlegen. So verfahren bis alle Teiglinge in dem Leinentuch liegen. Anschließen mit einer Abdeckfolie abdecken und in den Kühlschrank bis morgens schieben.
Morgens nimmt man sie aus dem Kühlschrank, lässt sie solange, bis der Ofen heiß ist, aber mindestens 45 Minuten Zimmertemperatur annehmen. Schneidet sie ein und backt sie in ca. 15 Minuten bei 230° ab.

feine Frühstücksbrötchen1

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Mrz 04

malzkruste1


Dieses Rezept ist eigentlich durch einen Zufall entstanden. Ich wollte für uns unser Hausbrot backen. Es ist ein 80/20 Roggenmischbrot. Normalerweise kommen da so ca. 8 g Rogenfärbemalz mit hinein. Abgelenkt durch ein Telefongespräch und das nicht Zurückstellen der Waage, sind deshalb etwas mehr als 20 g Färbemalz im Brotteig gelandet. Zuerst dachte ich, dass ist jetzt hin und schmeckt einfach überzeichnet von den Aromen aus dem Färbemalz. Weit gefehlt, der Geschmack ist sowas von lecker und rund. Das Rezept hat eine Teigausbeute von 165 und ist auch für Anfänger sicherlich gut geeignet. Viel Spaß beim Nachbacken.

  • Sauerteig
    260 g Roggenmehl 1150
    260 g Wasser
    26 g Roggenanstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 Stunden bei 26° reifen lassen. Bei Raumtemperatur kann es bis zur Reife 18 -20 Stunden dauern.

  • Hauptteig
    266 g Roggenmehl 1150
    133 g Weizenmehl 1050
    170 g Wasser
    20 g Roggenfärbemalz
    13 g Salz
    13 g Frischhefe
    1 TL flüssiges Backmalz (enzyminaktiv)

Zuerst die Hefe mit dem Backmalz im Wasser auflösen und dann alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 – 10 Minuten kneten. Anschließend fügt sich eine Teigruhe von 20 Minuten an.

Danach wird der Teigling sehr schön rund gewirkt und in ein mit einem Sieb ganz fein ausgemehltes Garkörbchen mit dem Schluss nach unten gelegt.
Die Gare dauert nur 50 Minuten bei 32° und kommt ohne Feuchtigkeit aus. Bei Raumtemperatur dauert sie ca. 90 Minuten.
Den Teigling auf ein Schießer oder Lochblech stürzen und 2 – 3 Minuten warten, bis sich feine Gärrisse auf der Oberfläche zeigen. Dann bei 250° – 270° je nach Ofen einschießen und kräftig schwaden. Nach 5 Minuten den Dampf wieder ablassen und nach 15 Minuten Backzeit den Ofen auf 200° zurück schalten. Jetzt weitere 45 – 55 Minuten fertig backen.
Auf ein Rost setzen und abkühlen lassen.

Malzkruste

Malzkruste3

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written by Ketex

Feb 21

Osterwecken


Es ist bald wieder Ostern und meine Frau bat mich, aus Erinnerung an Ihre Kindertage Osterwecken zu backen. Sie konnte sich noch gut an die weichen, flaumigen Wecken erinnern und sie waren mit Hagelzucker bestreut oder mit Zuckerguss überzogen. Ich kannte diesen Osterbrauch aus meiner Heimat gar nicht und so fragte ich hier einen heimischen Bäcker. Nach anfänglichen Zögern kam er mit einem Rezept heraus, dass sehr ähnlich wie bei den Rosinenbrötchen ist. Den Safran lässt er leider heute meist weg, da er zu teuer ist.
Ich habe sie mit Safran gebacken und im Geschmack merkt man die Zutat schon. Ein herrliches Gebäck zum Kaffee. Nur mit Butter bestrichen, ein Genuss!
Viel Spaß bei Nachbacken.

  • Vorteig
    200 g Weizenmehl T 65 “La Banette”
    170 g Milch
    20 g Frischhefe

Alles schön verkneten und 45 Minuten schön warm gehen lassen.

  • Hauptteig
    300 g Weizenmehl T 65 “La Banette”
    100 g weiche Butter
    50 g Zucker 100 g Quark (20%)
    8 g Salz
    2 Eigelb
    1 Päckchen Safran
    1 TL flüssiges Backmalz
    Hagelzucker zum Bestreuen
  • Eistreiche
    50 g Milch
    1 Eigelb
    1 Prise Zucker
    1 Prise Salz

Nachdem der Vorteig etwas gekommen ist, alle Zutaten außer der Butter 7 Minuten kneten. Danach die Butter zugeben und nochmals 3 Minuten kneten. Jetzt den Teig aus dem Kessel nehmen rund wirken und in eine geölte Schüssel geben. Abdecken und für 45 Minuten schön warm stellen.

Danach den Teig in 5 gleich große Teile abwiegen und sehr schön rund schleifen. Mit der Teigkarte oder einem Teigabstecher mittig einen Schlitz drücken. Ca. 2 cm tief Und die Wecken zur Gare stellen für nochmals 30 Minuten.
Jetzt werden die Wecken mit der Eistreiche rechts und links abgestrichen und mit Hagelzucker bestreut. Bei 180 – 190° in den Ofen geben und solange backen, bis sie schön goldbraun geworden sind.
Auf einem Backgitter auskühlen lassen.

osterwecken1

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Feb 07

Krüstchen1

 

Die Sache mit dem Kochstück hat mich fasziniert und nun hier das Ergebnis mit einem Kochstück 1 : 5. Auf 50 g Dinkelmehl habe ich 250 g Wasser dazugegeben und aufgekocht. Es entstand ein Mehlpudding, den ich nur Stückchen weise zum Teig gegeben habe. Sollte die ganze Masse in den Teig gegeben werden, dann kann sich beim Kneten eine Stelle bilden, die das ganze Brot hinüber macht und es bildet sich eine Stelle, wo nur Kochstück im Brot ist.
Nach dem Backen kam natürlich der Geschmackstest und was soll ich sagen, ich muss feststellen, ein sehr, sehr leckeres Brot. Meine ablehnende Haltung gegen über Dinkel ist total umgeschlagen und ich bin einfach nur begeistert. Kein Trockenbacken mehr. Das Brot ist saftig, aber auch nicht klitschig und einen sehr nussigen Geschmack.


 

  • Sauerteig (TA 180)
    190 g BIO-Roggenmehl 1150
    152 g Wasser
    19 g Roggen-ASG

Alles klümpchenfrei verrühren und bei Raumtemperatur 15 – 20 Stunden reifen lassen. Die Detmolder Einstufenführung sagt 16 Stunden bei 26°.

  • Brühstück (TA 200)
    60 g BIO-Dinkelschrot mittel
    60 g Wasser
    14 g Salz

Den Schrot und das Salz mit heißen Wasser übergießen und auch 15 Stunden abgedeckt stehen lassen.

  • Kochstück (Verhältnis 1 : 5)
    50 g BIO-Dinkelmehl 1050
    250 g Wasser

Das Mehl mit etwas Wasser klümpchenfrei verrühren und nach und nach das ganze Wasser zugeben. Jetzt in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Das Ganze unter ständigen Rühren.
Anschließend abdecken und auch bis zum Morgen stehen lassen. Morgens sollte die Masse wie Pudding aussehen.

  • Hauptteig (TA 175) 2 kleine Brote á 500 g oder ein 1 kg-Brot
    Sauerteig
    Brühstück
    Kochstück
    195 g BIO-Roggenmehl 1150
    210 g BIO-Dinkelmehl 1050
    70 g Wasser
    14 g Frischhefe
    1 EL flüssiges Backmalz (inaktiv)

Die Hefe mit dem Backmalz im Wasser auflösen und zu den anderen gesamten Zutaten geben und 6 – 7 Minuten kneten. Danach schließt sich eine Teigruhe im Kessel von 20 Minuten an.
Denn Teig aus der Schüssel nehmen und aufarbeiten. Entweder in 2 gleich große Teile teilen oder eben den gesamten Teig schön rund wirken und mit dem Schluss nach unten in gut bemehlte Garkörbchen legen.
Die Gare sollte trocken rund 50 Minuten dauern. Bei mir waren es 32 °. Wär keine Gärbox hat sollte bei Raumtemperatur die doppelte Zeit einplanen. Der Teigling sollte nicht ganz die volle Gare haben. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 240° aufheizen.
Den Teigling auf einen Schießer stürzen und in den Ofen einschießen. Sofort kräftig Schwaden und nach 4 Minuten den Dampf wieder ablassen. Durch diese Prozedur und die kurze Garzeit sollten sich schöne Risse auf den Brot bilden. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180 – 190° (je nach Ofen) herunter stellen und noch weitere 35 – 40 Minuten fertig backen.

kruestchen2

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Jan 28

schlüter1

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Bei der Herstellung von Schlütermehl wird die Kleie, die normalerweise nicht verdaulich ist, unter Druck mit Wasserdampf behandelt, um die Zellstruktur mürbe zu machen und damit die in der Kleie vorhandenen Nährstoffe (Aleuroneiweiß, lösliche Mineralstoffe und Vitamine) besser zugänglich zu machen. Reste von anhaftender Stärke werden zu Dextrinen abgebaut. Weil diese bei der anschließenden Trocknung karamellisieren, ist das Schlütermehl dunkelbraun. Es entstehen Röst- und Aromastoffe und die Wasseraufnahmefähigkeit wird erhöht.
Durch diese besondere Behandlung wird die Kleie besser nutzbar gemacht und es entsteht ein bekömmliches, fein zerkleinertes, braunes, süßliches Roggenkleiemehl – das Schlütermehl.

Das Schlüterbrot hat eine sehr dunkle Krumenfarbe und besitzt neben den Bestandteilen eines Vollkornbrotes auch dessen weitere Vorzüge in Form von langer Frischhaltung und – wegen des sehr hohen Ballastoffgehaltes – verdauungsfördernder Wirkung.

Wegen der hohen Wasseraufnahmefähigkeit des Schlütermehles ist das Brot sehr weich und hat kaum eine Kruste.
Hier nun ein Rezept von F. J. Steffen. Ich habe es auf ein 1 kg Brot herunter gerechnet.
Man kann das Mehl in Kleinmengen (1 kg) jetzt in meinem Shop bekommen.

  • Sauerteig
    225 g Roggenmehl 1150
    180 g Wasser
    5 g Anstellgut

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Die Detmolder Einstufenführung sagt 16 Stunden bei 26°.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    150 g Schlütermehl
    150 g Roggenmehl 1150
    65 g Weizenmehl 1050
    335 g Wasser
    12 g Frischhefe
    12 g Salz
    1 TL flüssiges Backmalz (inaktiv)

Alle Zutaten in der Maschine 7 Minuten langsam kneten. Danach erfolgt eine Teigruhe von 30 Minuten. Der Teig steift in dieser Zeit sehr nach, trotz der hohen Feuchtigkeitszugabe.

Jetzt wird er aufgearbeitet und in eine gut gefettete Backform geben. Die Gare ist bei 32° 70 Minuten. Bei Raumtemperatur dementsprechend länger. Der Teig sollte bis an den Rand der Form steigen.
Den Ofen auf 250 ° hoch heizen. Einschießen mit Schwaden und nach 10 Minuten den Dampf durch öffnen der Tür wieder abziehen lassen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180 ° zurück schalten und noch weitere 45 – 55 Minuten fertig backen.

schlüter2

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Jan 14

Dinkel2015

Dinkel20151

Dinkel20153

 

Dinkel war bisher bei mir nicht so der Backfavorit. Für mich backte Dinkel immer etwas trockener und das Brot wurde schnell altbacken. Ein Fachmann für Mehle machte mich darauf aufmerksam, dass Kochstücke erheblich mehr Feuchtigkeit ins Brot bringen können, und die Gefahr durch eine zu hohe Teigausbeute einen Fladen zu produzieren, dadurch kaum noch vorkommen. Also musste ein neues Rezept mit einem Kochstück her. Ich ging noch sehr vorsichtig zu Werke und kochte 50 g Mehl in 150 g Wasser (TA 300) auf. Der Fachmann meinte ich könnte ruhig bis 250 g Wasser gehen. Dass Wassermehlgemisch wurde zu einem Pudding und den ließ ich über Nacht, wie den Sauerteig und das Brühstück stehen.
Der Hauptteig zeigt sich in der Schüssel mit einer TA von 170 sehr moderat und nach der ersten Gare ließ sich der Teig hervorragend bearbeiten.
Nach dem das Brot gebacken war und ich den ersten Anschnitt probiert hatte, musste ich meine Meinung erheblich revidieren und ab jetzt werde ich Dinkelbrote nur noch mit einem Kochstück machen.
Viel Spaß beim Nachbacken!

 

  • Sauerteig
    120 g Dinkelvollkornmehl
    120 g Wasser
    12 g Dinkelanstellgut (Weizen geht auch)

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur (besser wären 26°) reifen lassen.

  • Brühstück
    150 g Dinkelschrot (mittel)
    150 g Wasser (heiß)
    12 g Salz (gesamte Menge für das Brot)

Den Schrot und das Salz mit dem Wasser übergießen und abgedeckt 16 – 18 Stunden stehen lassen.

  • Kochstück
    50 g Dinkelmehl 630
    150 g Wassser

Das Mehl im Wasser aufkochen bis ein Brei ähnlich wie ein Pudding entsteht und auch 16 – 18 Stunden abgedeckt stehen lassen.

  • Hauptteig
    Sauerteig
    Brühstück
    Kochstück
    200 g Dinkelmehl 630
    150 g Dinkelvollkornmehl
    50 g Wasser
    12 g Frischhefe
    1 TL flüssiges Backmalz (inaktiv)

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 10 Minuten langsam kneten. Danach eine Teigruhe von 30 Minuten einhalten.

Jetzt den Teig erst schön rund und dann oval wirken und in Dinkelschrot wälzen. Mit dem Schluss nach oben in ein ovales Garkörbchen legen und den Teigling 60 – 70 Minuten bei 32° zur Gare stellen. Bei Raumtemperatur ist die Gare erheblich länger.
Den Ofen auf 240° aufheizen und den Teigling einschießen und mit viel Schwaden 15 Minuten anbacken, dann die Ofentür öffnen, den Dampf ablassen und den Ofen auf 180° herunter stellen und noch 45 Minuten fertig backen.
Auf einem Rost auskühlen lassen.

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