Toast d´Oro (mit Zeitplan)

Toast
bread braun

Da mich in letzter Zeit sehr viele User nach der Vorgehensweise bei diesem Rezept gefragt haben, hier der genaue Zeitplan.
Man braucht beim Salz/Hefe-Verfahren schon eine Menge Geduld, aber man wird mit einem butterzarten, sehr aromatischen und natürlich sehr leckeren Toast belohnt.
Wer sich genau an den Zeitplan und das Rezept hält, wird sicher sofort Erfolg haben.
Da der Name „Golden Toast“ geschützt ist, habe ich das Rezept Toast d`Oro genannt.
Viel Spaß beim Nachbacken.

 

1. Zutaten zum Salz/Hefe-Verfahren

  • 9 g Salz
  • 50 g Wasser
  • 6 g Hefe

Alles gut verrühren und abends um 17:00 Uhr ansetzen. Mit einer Abdeckhaube bei Raumtemperatur stehen lassen.

 

2. Hauptteig


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Dieser Beitrag hat 60 Kommentare

  1. Marc

    Hallo Gerd, danke für dieses wie auch die anderen tollen Rezepte. Dieses Brot ist auch locker und lecker. Aber woran liegt es, dass das Toastbrot soviel schlechter bräunt als gekauftes? Wenn ich dies solange toaste das es in der Mitte etwas Farbe bekonnt, ist der Rand schon verbrannt. Hilft es die Zuckermenge zu erhöhen?

    1. Ketex

      Einfach ausprobieren.

    2. Anja

      ich habe dieses Toast schon viele Male gebacken. Allerdings lege ich den Teig stets gleich in die Form und die Form in eine Gärbox. Die Infos sind leider für mich unvollständig.

      Mein Brot schmeckt deutlich anders, wenn ich es zwischen 20 und 35 Grad gehen lasse. Gleiches gilt für das Hefe-Salz-Gemisch. Lasse ich den Teig erst ohne Form gehen, hole ich scheinbar beim Wirken zu viel Luft raus, der Teig schafft es dann nicht mehr die Form zu füllen.

      Weitere gefundene, nicht getestete Infos lauten z.B. Kurze Teigruhe, langes Kneten für kleine Poren. Auch von diversen Verfahren wird geschrieben, den Teigrohling lang zu wirken und dann in Stücke zu schneiden, diese 90 Grad verdreht in die Form zu setzen. Oder wie beim Zopf zwei Stränge zu verdrehen.

      Mit Zugabe von Sauerteig habe ich es auch versucht. Meine Testreihen ergeben ganz unterschiedliche Brote, zumal wenn ich die Bestandteile variiere. Mit Sauerteig habe ich bei niedriger Temperatur einen völlig unbekannten Geschmack gefunden.

      Mit Hefewasser kriege ich nicht genug Trieb, selbst nach vielen Stunden Gärbox.

      Ich wünsche mir genauere Infos (Temperatur für Salz/Hefe, Teig), Temperatur der zugegebenen Milch) und Grundsätze. Mein Toast ist weniger „fein“ als beim Bäcker. Es ist nasser und nach dem Toasten heißer. Vielleicht muss es länger im Ofen bleiben.

      Das letzte habe ich mit 20 Gramm Hefe statt Salz/Hefe gemacht. Es war ok, aber am nächsten Morgen habe ich es weggeworfen, ich wollte nach den vier Scheiben warm aus dem Ofen den Rest ums Verrecken nicht mehr essen.

      Siebter Sinn oder Corona-Wahnsinn, ich weiß es nicht. Das nächste setze ich jetzt an und dann hoffe ich auf ganz viele Details zu diesem Brot und den Möglichkeiten.

      Zwei Brote mache ich übrigens nicht mehr, denn das zweite wird nicht schnell genug gegessen, fasse ich es dann mit den Händen an, kann es über Nacht schimmeln. Seitdem nur noch mit Plastiktüte um die Hände anfassen oder nur eines backen. (Doof wegen Stromkosten, denn zwei dauern nicht länger als eines.)

      Apropos – wirft man Mehl irgendwann besser weg? Die 25 Kilo vom März sind noch nicht ganz verbacken, vielleicht wollte ich es wegen des Alters nicht mehr? Es sieht normal aus, die letzten Pfannkuchen schmeckten ein bisschen langweilig, was aber auch an anderem gelegen haben könnte.

      Fragen über Fragen – ich habe derzeit tatsächlich nichts besseres zu tun.

  2. Hayriye Yilmaz

    Hallo
    Habe keinen flüssigen Backmalz, kann ich es weglassen?
    Vielen Dank im Voraus
    Hayriye

    1. Ketex

      Grundsätzlich ja, dann wird das Ergebnis aber nicht so gut.

  3. Wiltrud

    Gestern das Toast probiert…..schmeckt sehr gut…..Porung sieht klasse aus……halt nur etwas flach 🙂
    Viele Grüße
    Wiltrud

  4. Wiltrud

    Temperatur war 24 °C, meinst du das war zu hoch?

    1. Ketex

      Nein, dass glaube ich nicht, aber wie oft hast Du nachgeschaut, wann man den teig durch die Löcher sieht?
      Man sollte wirklich alle 15 Minuten kontrollieren.
      Viele Gerüße
      Gerd

  5. Wiltrud

    Hallo, bei mir ist es total daneben gegangen. Ich habe es in der Gärbox gehen lassen und vor dem Backen war es schön bis unter den Deckel gegangen. Nach dem Backen ist es nur noch halb so hoch. Die Gehzeiten habe ich alle genau eigehalten. Es war mein erster Versuch mit dem Salz/Hefe Verfahren. Alle anderen Methoden haben immer super funktioniert.
    Viele Grüße
    Wiltrud

    1. Ketex

      Das Toast hatte eindeutig Übergare. Die Temperatur in der Gärbox ist zu hoch.
      Viele Grüße
      Gerd

  6. Manuela

    Hallihallo, nur interessehalber: warum darf die Butter nicht sofort beim ersten Knetvorgang beigegeben werden? Ansonsten Hammer Toast, omnomnom ? Gruß

    1. Ketex

      Die Butter bremst den Aufbau des Klebegerüstes.
      Viele Grüße
      Gerd

  7. Claudia

    Hallo Gerd,

    kann ich Wasser 1:1 als Ersatz für die Milch nehmen?
    Milch ist nicht so meins. Vielen Dank für deine Antwort.

    Viele Grüße
    Claudia

    1. Ketex

      Dürfte kein Problem sein.
      Viele Grüße
      Gerd

  8. Gudrun

    Hallo, ich würde das Toastbrot gern mit Dinkelmehl backen. Ist dies möglich evtl. auch mit Vollkorn. MfG Gudrun

    1. Ketex

      Ist kein Problem. Mit Vollkorn habe ich sogar ein Rezept hier im BLOG.
      VG
      Gerd

  9. Maria

    Lieber Gerd!
    Kann ich In der Toastbackform auch Vollkornbrot backen? Ich verwende für mein Vollkornbrot als Grundlage mein am liebsten verwendetes Standardrezept, das Weizen-Roggenmischbrot mit Sauerteig. In dieses gebe ich die Körner.
    Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße aus dem sonnigen Bayern!
    Maria

    1. Ketex

      Hallo Maria, dass müsste eigentlich auch gehen. Ich habe es noch nicht versucht.
      Viele grüße
      Gerd

  10. Funkenflug

    Das ist ein ganz tolles Brot- schön weich und schmackhaft.
    In Ermangelung der Toastbackform mit Deck nahm ich eine Gugelhupfform.

  11. Simone

    Danke Gerd für die schnelle Antwort!
    Ich hab ein großes grundes Backblech draufgelegt (ein Brett aus Holz hab ich mich nicht getraut in den Ofen zu tun!). Das mit dem Blech obendrauf hat in Bezug auf die Bräunung gut geklappt, auch wenn es beim Backen dann doch etwas Schieflage bekam. 😉
    Der Toast ist auf jeden Fall sehr lecker und fast schon leer!

  12. Ketex

    Hallo Simone,
    man deckelt die Toastbrotform, damit der Toast rundherum die gleich Farbe bekommt. Kannst auch sicher ein geöltes, beschwertes Brett drauflegen.
    Viele Grüße
    Gerd

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