Schwarzer Hamster

Schwarzer Hamster
bread braun

Nachdem ich die letzten 5 Rezepte aus Weizenmehl vorgestellt habe, hier nun das genaue Gegenteil: der „Schwarze Hamster“. Es ist ein Rezept von Bäcker Süpke und wurde von Marla etwas abgeändert. Ich habe es schon so oft nachgebacken, dass ich das Rezept auswendig kenne. In meiner „Familie“ wird es besonders von der Damenwelt hoch geschätzt. Es beseitigt wegen des hohen Anteils an Balaststoffen viele Verdauungsprobleme. Ich weiß, dass diese Brot schon öfters in einigen Blogs vorgestellt worden ist, aber ich finde es so gut, dass ich es auch hier vorstellen möchte.

Viel Spaß beim Nachbacken. Sollten Fragen auftauchen, ich beantworte sie gern.

 

1. Sauerteig

Alles gut vermischen und bei Zimmertemperatur (besser wären 26°) 16-18 Std. reifen lassen.

2. Kochstück

Die Körner so lange kochen, bis das gesamte Wasser verdampft ist.

3. Quellstück

  • 160 g (Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne, schwarzer Sesam)
  • 110 g Roggenschrot
  • 270 g Wasser
  • 12 g Salz (Ich nehme wegen des hohen Körneranteils sogar 15 g)

Alles in eine Schüssel geben und mind. 3 Std. quellen lassen.

4. Hauptteig

5. Zubereitung

Den Sauerteig, das Koch- und das Quellstück, und alle restlichen Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 5-7 Minuten kneten. Danach den Teig in eine gut gefettete Kastenform (1 kg), die mit Sonnenblumenkernen ausgesteut ist,  geben und für 60 Minuten zur Gare stellen. Vorher auch noch oben mit Sonnenblumenkernen bestreuen.

Bei 250° mit Dampf (nach 15 Minuten ablassen) anbacken und dann weitere 45 Minuten mit 180° fertigbacken. Wer es knusprig mag, der sollte anschließend das Brot, wenn es aus der Form genommen ist,  für 15 Minuten bei 200° mit Umluft weiterbacken.

(Für Manzianer: Bei 250° anbacken und nach 15 Minuten auf 180° herunterschalten und noch weitere 45 Minuten fertigbacken. Ob mit oder ohne Abschirmblech, ist egal: das Brot verträgt einiges!


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Dieser Beitrag hat 77 Kommentare

  1. Hallo, ich wollte das Brot backen aber leider besitze ich keine Roggenmalzflocken. Wäre eine Verwendung von Haferflocken auch möglich? Müssen diese vorher eingeweicht werden ? Danke & Gruß Jan

    1. Die kann mann auch nehmen un die brauchen auch nicht eingeweicht werden.
      VG
      Gerd

  2. 🙂 Umwerfend! Danke, ich bin ganz begeistert (und zum Glück nicht nur ich…)

    Liebe Grüße, Lena

  3. Hallo,
    ich möchte das Brot gerne ausprobieren & habe eine Frage. Der Sauerteig reift 16 – 18 Stunden bei 26 Grad, im Text steht dann weiter „und für 60 Minuten zur Gare stellen“ Gare bei wie viel Grad?
    Schon mal vielen Dank & viele Grüße
    Christiane

  4. Hallo Christiane,
    bei 26 – 28 ° wäre richtig.
    Viele Grüße
    Gerd

  5. Vielen Dank für das Rezept.

    Das Brot schmeckt 😋 Ich habe Dinkelflocken verwendet
    Ich bin total begeistert

  6. Hallo Gerd,

    ich hab dieses Brot schon mehrmals gebacken und bin immer wieder begeistert. Je mehr Kerne/Körner desto besser.
    Als ich das erste mal den fertigen Hamster probiert habe, erinnerte mich die Konsistenz des Brots ziemlich an die Vollkorn-Körner-Laiberl der Hofpfisterei (siehe hier: https://www.hofpfisterei.de/dl/PI-0308-FIL-01_Vollkorn-Koerner-Laiberl_Hofpfisterei_MAU.pdf).
    Da die Laiberl ja nicht ganz billig sind, spiele ich mit dem Gedanken diese auf Grundlage dieses Rezepts nachzubacken.
    Wäre es Deiner Meinung nach möglich das Hamsterrezept so umzumünzen (z.B. statt der ganzen Getreidekörner Vollkornmehl nehmen und das komplette Wasser fürs Kochstück dann weglassen), dass man kleine Laiberl so in etwa wie Deine 5-Korn-Fränzchen formen kann?
    Allerdings hast Du ja auch schon gezeigt, dass man Pfisterprodukte nicht so einfach nachbacken kann…

    Danke und viele Grüße
    Peter

    1. Hallo Peter,
      dass kann man sicher so einmal probieren. Der Teig darf eben nicht zu weich sein.
      Viele Grüße
      Gerd

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