Jul 23

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Einback ist eigentlich ein Gebäck, dass zur Vorstufe von Zwieback gebacken wird. Dann überwiegt allerdings der süße Anteil. Hier bei diesem Rezept hält sich Salz und Zucker in der Waage und man kann den Einback ganz prima zum Grillen anbieten.
Mit Nussnougatcreme oder Marmelade bestrichen, ist er nicht nur für Kinder eine Leckerei. Das Rezept ist ziemlich leicht nach zu backen. Ich weiß gar nicht mehr, woher ich das Rezept habe, aber ich glaube es stammt von F.J. Steffens aus dem Buch Brotland Deutschland Band 1.
Viel Spaß beim Nachbacken.

Vorteig

  • 100 g Weizenmehl 550 (ich habe Weizenmehl “La Banette T 65″ genommen)
  • 100 g Wasser
  • 1 g Frischhefe

Alles klümpchenfrei verrühren. Bei Raumtemperatur 2 Stunden anspringen lassen (es sollten sich kleine Bläschen auf dem Teig zeigen) und dann für weitere 10 – 14 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 400 g Weizenmehl 550(ich habe Weizenmehl “La Banette T 65″ genommen)
  • 210 g Vollmilch (3,5% Fett)
  • 20 g Hefe
  • 10 g Salz
  • 10 g Schweineschmalz
  • 10 g Zucker
  • 1TL flüssiges Backmalz

Eistreiche

  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 15 g Vollmilch

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 10 – 12 Minuten kneten. Danach eine Teigruhe von 20 Minuten einhalten und jetzt Teile von ziemlich genau 60 g abwiegen.
Die Teigstücke 10 Minuten entspannen lassen und dann erst rund wirken und dann leicht lang rollen. Die Rollen aneinander auf ein Backblech mit Dauerbackfolie legen und ca. 50 Minuten mit einer Abdeckfolie abgedeckt zu Gare stellen. Wenn Sie schön aufgegangen sind mit der Eistreiche abpinseln und in den 200° vorgeheizten Ofen mit leichten Schwaden geben. Den Einback solange backen bis er oben drauf schön gebräunt ist. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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written by Ketex


10 Responses to “Einback”

  1. 1. Anke und Jürgen Says:

    Hallo Ihr Beiden,
    wenn mich das nicht an zu Hause erinnert????
    Sind das nicht die Brötchen, die es in Westfalen immer in der Bratwurstbude gibt? :razz:
    Sie sehen jedenfalls prachtvoll aus.
    Beste Grüße aus dem Norden.

    Anke und Jürgen

  2. 2. Ketex Says:

    Liebe Grüße zurück, Ihr Zwei.
    Die Einbacks gibt es heute zwar nicht mehr an jeder Bude, aber hin und wieder bekommt man sie noch.
    Ulrike und Gerd

  3. 3. Ulla Says:

    Ohhhh, da muss ich auch mal ran – danke dafür. Schweineschmalz geht bei mir zwar gar nicht, aber es gibt noch genug andere “fette Möglichkeiten”. Lecka Butta zum Beispiel :lol:
    Gruß von mir

  4. 4. Ketex Says:

    Hallo Ulla,
    Butter geht sicher, aber Schmalz beinhaltet viel weniger Wasser.
    Man schmeckt es überhaupt nicht.
    Viele Grüße
    Gerd

  5. 5. Lisa Says:

    Ja, das kenne ich auch. Gibt’s bei uns zur Bratwurst. Hast Recht. Muss ich auch mal machen, ich vergesse es nur immer wieder, weil ich ständig Kartoffelsalat zum Grillen machen muss:-)

  6. 6. Ulla Says:

    Hallo Gerd, es geht mir nicht nur um den Geschmack oder Nichtgeschmack, ich verwende aus vielerlei Gründen lieber andere Fette.
    Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass Schmalz – wie bei anderen Broten/Brötchen auch – der Bringer ist.
    Ich bleibe aber bei “Butta” :grin:

  7. 7. Karin Anderson Says:

    Zwieback habe ich schon gebacken (konnte ich hier in Maine nämlich nicht bekommen), aber Einback ist mir neu. Aber natürlich, warum soll man die Vorstufe vom Zwieback nicht essen können.
    Hier in den USA kommt man allmählich wieder davon ab, Fett nur als üblen Dickmacher anzusehen (und dafür ungehemmt Zucker zu konsumieren), und auch das lange verteufelte Schmalz wird langsam wieder salonfähig.

  8. 8. Ketex Says:

    Man sollte auch wissen, dass Schmalz (fast 100% Fett) ein sehr guter Emulgator für den Teig ist. In anderen Fetten z.B. Butter ist meistens 10% Wasser enthalten.
    Viele Grüße
    Gerd

  9. 9. martina Says:

    hallo Gerd,
    gib doch bitte mal einen Tip wie lang die Backzeit ist .
    mussich die Teigrollen eigntlich aneinanderpressenoder kleben ?

    Güße aus dem verregnetem Braunschweig
    Martina

  10. 10. Ketex Says:

    Hallo Martina,
    die Teiglinge nur aneinander legen und ca. 15 – 20 Minuten backen. Das kommt auf den Ofen an.
    Viele Grüße
    Gerd

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