|
Aug
10
|
Nachdem ich mit meinen letzten Rezepten einen Ausflug ins benachbarte Ausland gemacht habe, hier nun wieder ein gestandenes Rezept aus Deutschland Der zusätzliche Vorteig verbessert die Teigeigenschaften, die Schnittfähigkeit der Krume, das Aroma und die Frischhaltung. Man kann dieses Rezept sehr gut mit Sonnenblumenkernen, Nüssen (z. B. Walnüssen) und noch so allerlei andern Kernen und Saaten verfeinern. Je nach Gusto. Für die süddeutsche Fraktion ist sicher auch etwas Brotgewürz eine leckerte Zutat.
Es ist sehr leicht nach zu backen und auch für Einsteiger und Anfänger sehr gut geeignet.
Am Abend vorher den Sauerteig und den Vorteig ansetzen.
Sauerteig
- 205 gr. Roggenmehl 1150
- 205 gr. Wasser
- 20 gr. ASG
Bei Zimmertemperatur (besser wäre 26°) 16 Std. reifen lassen.
Vorteig
- 265 gr. Weizenmehl 1050
- 250 ml Wasser
- 3 gr. Hefe
Bei Zimmertemperatur 16 Std. gehen lassen
Hauptteig
- Sauerteig von oben
- Vorteig von oben
- 200 gr. Roggenmehl 1150
- 7 gr. Hefe (wer mag)
- 15 gr. Salz
Alles zusammen rühren und 6 Minuten kneten. 30 Minuten Teigruhe. Danach wirken und in ein Garkörbchen legen.
Gare mit Hefe ca. 60 Minuten bei 30° – 32° , Gare ohne Hefe ca. 90 – 240 Minuten je nach Triebkraft des Sauerteiges
Bei 250° 15 Minuten anbacken, bis die gewünschte Bräune erreicht ist und dann fallend auf 180° in 45 Minuten fertig backen. Schwaden nicht vergessen.

Malzflockenbrot
Saatensonne
Spitzkornlinge
Düsseldorfer Röggelchen
Rosinenbrötchen
Gersterbrot
Franzbrötchen
Haferbrot
Sauerländer Schwarzbrot
Couronne Bordelaise
Norwich Sourdough
Bagel
Schnittbrötchen m. Zeitplan
Golden Toast
Olive Levain
Kreuzerbrot
Baguettebrötchen
Pane Valle Maggia
Dinkelbrötchen
Vermont sourdough
Schwarzbierroggenbrot
Pain Fendu
rustikales Weißbrot
Baguette traditionell
Buttermilchbrot
Kosakenbrot
Joghurtbrot m. Walnüssen
Brot mit 2 Sauerteigen
Hunsrücker Hüttenbrot
Fränzchen
Steinhorster Schrotbrot
Spitz-mediterranes Landbrot
Butter-Croissants
Mohn- & Sesambrötchen
Pain de Campagne
Fougasse
Nussbrot Avellino
türkisches Fladenbrot
Baguette mit Sauerteig
normale Brötchen
Weizenmischbrot 70/30
Rustikale Brotstangen
Delbrücker Körnerbrot
Hartweizen-Sesam-Ringbrot
Schwarzwälder Kruste nach Bäcker Süpke
Baguette mit Vorteig und langer kalter Führung
Kaisersemmel (Knöpfe)
Roggenbrötchen
Brötchen mit Weizenmehl 812
Schnelle Brötchen
Schwarzer Hamster
Basler Brot
Delbrücker Bauernkruste
Paderborner Landbrot
Bauernbrot mit Vorteig und Sauerteig
Roggenmischbrot 60/40




Mutschlibrot
Roggenbrot mit Emmer und Einkorn
Kartoffelflockenbrot
Bauernbrötchen mit altem Teig
Rheinisches Schwarzbrot
Paprika-Chilli-Ring
Mohnbrot
Kapstädter
Katharinenmarkt-Brot
Kürbiskernbrot
westfälisches Schwarzbrot
Siebenbürger Hausbrot
Ciabatta m. Weizensauerteig
Vinschgauer Fladen
Korinthenbrot
"Alter Fritz"
August 10th, 2009 at 09:07
Sehr schönes Brot! Wunderbar locker!
August 10th, 2009 at 09:57
Hallo Gerd,
die Kombination von Sauerteig und Hefevorteig bringt immer einen wunderbaren Geschmack- feines Rezept!
Und was die Haltbarkeit angeht, habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht- die Brote bleiben über Tage hinweg frisch.
Grüße von
Michael
August 10th, 2009 at 12:22
Hallo Gerd,
ein sehr schönes Brot. Tolle Krume, schöne Farbe. Ich werde dann gleich mal die Vorteige ansetzen
August 10th, 2009 at 20:03
Ich schließe mich Guido an – das wird morgen gebacken.
August 10th, 2009 at 20:58
..klingt gut…
..sieht sehr gut aus…
HBG
eibauer
Januar 15th, 2010 at 17:04
Hallo Leute,
ich bin seit über 4 Jahren hier in den UAE.
Als Deutscher hat man, so geht es jedenfalls mir, immer Probleme mit den Backwaren arabischer Länder.
Ich versuche schon ewig, mal ein eigenes Sauerteigbrot zu backen, so wie in meiner Heimatstadt Dresden.
Hat denn jemand irgendein Rezept, welches an das möglichst nahe herankommt?
Ebenso verfügen wir hier nicht über Frischhefe, Stärke und auch die Mehlsorten sind nicht mit E gekennzeichnet.
Ich würde mich über jede Anregung freuen und bedanke mich im Voraus.
Viele Grüße aus Al Ain
Lutz
Februar 2nd, 2010 at 09:06
Hallo,
ich bitte um Info und Preis über das Leinentuch
Februar 16th, 2010 at 11:58
Hallo,
ich hab mich gestern abend mal an das Rezept gewagt und Sauerteig und Vorteig angesetz, um heute zu backen. Bin noch Sauerteig-Neuling und habe gerade mal 1 Brot mit meinem selbst “gezüchteten” sauerteig gebacken. Was mich schon stutzig gemacht hat, war das Ansetzen des Sauerteigs. Zunächst mal hab ich statt 20g ASG lieber 40g ASG genommen, da mein Sauerteig noch etwas schwach auf der Brust ist und man in dem Fall ja lieber 20% ASG verwenden soll. Dennoch empfand ich die angegebene Wassermenge von 205g Wasser für das Mehr viel zu wenig. Der Teig war m. E. viel zu fest. Meines Wissens soll der Sauerteig doch relativ flüssig, ähnlich wie Waffelteig, sein, damit sich die Kutluren besser vermehren können. Letzendlich habe ich insgesamt 400 ml Wasser zum Anrühren verwendet. Der Sauerteig sah heute früh auch schon ganz gut aus. Er ist schon ordentlich hochgekommen und hat auch schon etliche Bläschen. DAmit stimmt aber meine Wassermenge nicht mehr mit der des Rezeptes überein. Ich hab jetzt schon beim Hefe-Vorteig 100 ml Wasser weniger genommen. Das sind dann aber immer noch 100ml zu viel. Kan man das ingnoriern oder muss ich das durch Zugange von extra Mehl im Hauptteig wieder ausgleichen?
Mir ist echt schleierhaft, wie mit der angegeben Wassermenge überhaupt ein handhabbarer Teig rauskommen soll, zumal ja im Hauptteig nochmal 200g Roggenmehl, aber keinerlei Wasser mehr dazu kommt. Könnt Ihr mir hier auf die Sprünge helfen?
Gruß, Heiko
Februar 16th, 2010 at 12:46
Hallo Heiko,
hast eine Mail.
Februar 18th, 2010 at 16:43
hallo, ich muss dagen, das brot ist trotz der tatsache, dass ich mehr wasser für den sauerteig-ansatz verwendet habe, trotzdem sehr gut und schmackhaft geworden! ich hab beim mischen der zutaten einfach nach gefühl etwas mehr mehl zugegeben, bis sich der teig nicht mehr ganz so klebrig und einigermaßen handhabbar war. hab noch ein paar kümmel- und fenchelsamen zugegeben und 45 min gebacken – sehr lecker!
März 15th, 2010 at 21:06
Hi Gerd,
das Brot habe ich heute gebacken. Kommentar meines Mannes: Oh, ist das lecker. Das Rezept mußt Du Dir unbedingt merken.
Es ist wirklich toll und kommt zu meinen Favoriten. Vielen Dank für das schöne Rezept.
April 1st, 2010 at 19:36
Hallo Ketex,
habe das Brot gestern nachgebacken. Ein sehr gutes Brot ist das geworden, bin absolut zufrieden. Danke für das Rezept!
Herzliche Grüße und ein schönes Osterfest wünscht
Der Brotbaecker
http://www.brotbaecker.com
Mai 15th, 2010 at 07:56
Hallo Gerd!
Habe leider auch erst zu spät entdeckt, dass am Schluss keinerlei Wasser hinzukommt.
Könntest du vielleicht so nett sein und das Geheimnis offiziell lüften, was mit der Hefe zu tun ist?
Ich werde jetzt halt die Hefe in ganz wenig Wasser auflösen. Ganz traue ich meinem ST noch nicht, dass er schön aufgeht, zumal ich nicht die optimalen Temperaturen herstellen kann.
In 5 Minuten lege ich los – werde dann berichten.
Herzliche Grüße
ixi
Mai 15th, 2010 at 08:08
Hallo Eva,
brösele die Hefe ganz fein und gib sie so zum Teig. Beim Kneten wird sie auch so gut untergemischt.
Viele liebe Grüße zurück nach Wien
Gerd
Mai 15th, 2010 at 08:29
Hallo Gerd!
Herzlichen Dank für deine sooo schnelle Antwort.
Ich war zu voreilig – habe 17 ml Wasser hinzugefügt.
Komme dadurch auf eine TA von 170,7, das geht.
Liebe Grüße gen Norden
ixi
Mai 15th, 2010 at 08:31
Nachtrag – hatte deine Mengen reduziert – statt 205 g RM im ST waren es 190 g.
LG, ixi
Mai 26th, 2010 at 16:40
Hallo,
ich bin noch Anfänger in Sachen Brotbacken und habe eine Frage:
kann man dieses Brot auch mit selbst gemahlenem Vollkornmehl backen?
LG,
Alex
Mai 26th, 2010 at 16:56
Hallo Alex,
kannst Du sicherlich, aber ca. 10 % mehr Wasser nehmen.
VG
Ketex/Gerd
November 25th, 2010 at 10:40
Hallo Gerd!
Habe nun heute (in Kenia
) dieses Brot gebacken. Also Kruste hab ich hingekriegt – habe gefaltete Seite in die Garschuessel getan! (hab kein Koerbchen – noch nicht -) hab ne Glasschuessel genommen, mit guter Form fuer Brot…ging gut raus, schoen gerissen, nur wieder etwas kompakt und nicht so hoch wie Deins. Wie krieg ich das hin? Teig ist nicht zu weich, beim wirken geb ich noch gut Mehl dazu ueber die eingemehlten Haende (muss zugeben, es bleibt einiges an Teig haengen an alem moeglich
), Backmalz krieg ich hier nicht. Hefe ist Trockenhefe. Roggenmehl sehr kraeftig und Brot ist auch dunkler als Deins. Hab bestimmt 5 g Trockenhefe dazu, obowhl ich die 7 frischen Hefegramm ja eigentlich dritteln muesste…Teig ging auch gut auf in der Gare. Scheckt gut, Kruste schoen, allerdings haette es noch gerne etwas hoeher und luftiger. Rat?
Herzlichen Gruss aus Nairobi
Michaela
November 25th, 2010 at 10:55
Hallo Michaela,
ich würde mit Deinem Sauerteig (ASG) erst einmal eine Hefeführung machen. Wie man es macht steht hier im Blog.
Dann würde ich das Wasser im Teig ganz vorsichtig erhöhen.
Auch wenn der Teig klebt, kein Mehl mehr zusätzlich zu geben.
Lieber die erste Teigruhe auf 45 Minuten erhöhen.
Viele Grüße zurück nach Afrika aus dem verschneiten Deutschland
Gerd
November 26th, 2010 at 05:50
Hmm, habe den “Fehler” gefunden! Ich habe meinen armen Sauerteig im Kuehlschrank “fressen” lassen, anstelle ihn fuer einige Std. ins Warme rauszustellen. Hab das gestern gemacht und siehe da, er ist aufgegangen wie er sollte, nun ist er wieder bis zum naechsten Mal Backen im Kuehlschrank…
Viele Gruesse
Michaela
Dezember 12th, 2010 at 23:34
Hallo Gerd,
ich habe dieses Brot heute gebacken.Es schmeckt uns super.Danke für das Rezept.
LG
Michaela
März 7th, 2011 at 22:12
Hallo,
möchte hier auch mal was zu diesem Brot beisteuern.
Ich backe es gerade das zweite mal und jedes mal wird mir das zu flüssig.
Nachdem ich beim ersten mal dachte dass ich mich vielleicht beim Wasser vertan habe, ist dies nun aber erneut der Fall. Kann mir mal jemand sagen wie die Konsistenz des Teiges so sein soll nach dem Vermischen von Sauerteig, Vorteig und den restichen Zutaten und den oben beschriebenen 6 minuten Kneten. Vielleicht liege ich ja falsch, aber daraus könnte ich in dem Moment keine Kugel kneten, viel zu flüssig & klebrig. Also habe ich auch diesmal noch Roggenmehl zugegeben bis es etws fester wurde. Ist dies normal bei 60% Roggen?
Vielen Dank,
gb5256
März 8th, 2011 at 07:34
Hallo,
1. Hast Du auch das Wasser abgewogen? (Messbecher sind bis zu 20% ungenau)
2. Die Teigruhe beim nächsten Mal auf 45 Minuten ausdehnen.
3. Genügend und richtig wirken ist wichtig!
4. Ein Kugel wird es sicher nicht, denn dann ist der Teig zu trocken.
5. Beim nächsten Mal eventuell 30 gr. Wasser weniger nehmen. Manche mehle nehmen weniger Wasser auf!
Der Teig hat eine Teigausbeute von 168 und damit müsste man auch als Anfänger gut klar kommen.
Wenn Du das alles richtig befolgst, ist das Brot sicher kein Problem!
Grüße
Ketex/Gerd
März 9th, 2011 at 21:56
Hallo Ketex,
Danke für Deine Antworten.
Also bevor ich was dazu sage: Das Brot hat super geschmeckt und hat echte Bäckerqualität…. Super Rezept !
Also:
- ja ich wiege Wasser ab seit ich genau was du beschreibtst festggestellt habe, nämlich dass das überhaupt nicht genau stimmt
- Teigruhe werde ich ausdehnen, kein Problem
- Das mit dem Wirken ist spannend. Ich habe nämlich festgestellt, dass obwohl es sooo klebrig war es beim wirken immer besser wurde, aber immer noch etwas zu flüssig für meinen Geschmack
- Ich nehme das nächste mal weniger Wasser. In unserem Haus zieht es wie Hechtsuppe und damit denke ich ist dass Mehl wahrscheinlich generell bereits etwas feuchter. Ferner kommt es aus einer Mühle hier in Holland und braucht vielleicht an sich schon etwas weniger Wasser (wie Du ja schreibst).
Insgesamt bin ich ja schon mächtig stolz dass das Brot so super geworden ist und im Ofen auch nicht zerlaufen ist sondern so wie ich es aus Bayern kenne.
PS: ich gebe meine Brote übrigens immer vor der vollen Gare in den ofen weil ich es so toll finde wenn es überall aufreisst.
Noch mal vielen Dank für Deine Mühe hier in diesem Forum.
gb5256
März 23rd, 2011 at 09:49
Hallo Ketex, ich backe mein Brot auf einem Schamottstein der 4 cm dick ist. Kannst du mir vielleicht sagen, ob sich dadurch die Termperaturen oder die Backzeiten dadurch ändern? Oder kann ich sie wie hier im Rezept angegeben übernehmen?
Viele Grüsse Arya
März 23rd, 2011 at 10:03
Hallo Arya,
an den Zeiten brauchst Du nichts zu ändern. Sei etwas vorsichtig mit der Wasserzugabe, da Mehle leider unterschiedlich Wasser aufnehmen.
Lieber etwas weniger nehmen.
Viele Grüße
Gerd/Ketex
März 23rd, 2011 at 11:56
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Brot ist jetzt schon im Garkorb. Danke auch für den Tip mit dem Wasser. Sieht schon gut aus bis hierhin. Hoffe es ist auch noch so, wenn ich es aus dem Ofen hole.
Liebe Grüße Arya
Juni 25th, 2011 at 16:01
Hey,
ich muss mich auf Frage 8 beziehen. Auch ich habe jetzt mehr Wasser zum Sauerteig dazugetan. Die 205gr. Wasser sind viel zu wenig. Da blieb noch Mehl in der Schüssel unangetastet
Habe das ganze jetzt per Gefühl hochgeschraubt, eben weil Sauerteig ja nicht zu fest sein sollte.
Leider hast du Heiko eine email geschrieben und die Frage nicht offiziell beantwortet.
Liegt es jetzt an meinem Mehl das ich mehr Wasser nehmen musste. Denn so wie beschrieben, hätte da nicht eine Blase aufsteigen können
Juni 25th, 2011 at 16:15
Lieber Klaus,
anscheinend hast Du noch nicht sehr oft mit Sauerteig gebacken. Der Sauerteig wird fast immer mit einer Teigausbeute von 200 geführt.
Teigausbeute bezeichnet das Verhältnis von Mehl und Wasser.
Nach 16 Stunden Reifezeit wirst Du sehen, wie weich der Sauerteig geworden ist.
In den meistens meiner Rezepte wird der Sauerteig so geführt. Ich bitte Dich, doch noch einmal unter Sauerteigführungen nach zu lesen.
Viele Grüße
Ketex/Gerd
November 20th, 2011 at 14:54
Hallo
Ich habe das Brot nachgebacken und es saugut geschmeckt.
Ich möchte es jedoch künftig im Nachtstromtarif (nach 20.00) backen, deshalb würde ich gerne wissen: ist es möglich die Reifezeit des Sauer- und Vorteigs auf ca 22 bis 24h zu verlängern, ohne eine Überreife zu riskieren?
November 20th, 2011 at 15:10
Hallo Andi,
wenn Du mit Hefe backst, ist das kein Problem.
Wenn Der Sauerteig länger steht, kann er nur etwas käftigeer schmecken.
VG
Ketex/Gerd
Dezember 18th, 2011 at 01:24
Guten Morgen Gerd,
Ich hab mich heute so auf meinen Brotbacktag gefreut bis ich erschrockenerweise heut frueh feststellen musste das meine Hefe inaktiv war und ich nun ohne Vorteig da stehe mit einem Sauerteig im Ofen der fleissig am ueberlaufen ist. Was mach ich nun? Soll ich den Sauerteig weiter wachsen lassen, oder muss ich ihn fuettern wenn ich erneute 16 Std warten muss fuer einen neuen Vorteig?
VG,
Christin
Dezember 18th, 2011 at 09:17
Hallo Christin,
ich würde den Brotteig fertig machen und einfach nur mit Sauerteig das Brot treiben. Das Mehl und Wasser aus dem Vorteig musst Du natürlich wieder zum Teig geben.
VG
Gerd
Dezember 18th, 2011 at 14:09
Hallo Gerd,
Ich habe einen Elektro Convection Ofen, ein schnell-back Ofen. Habe etwas Angst den zu Schwaden wegen den Heizstaeben. Muss ich dort Bedenken haben?
VG,
Christin
Dezember 18th, 2011 at 18:19
Da solltest schon vorsichtig sein. Immer an die Backwände sprühen.
VG
Gerd
Januar 25th, 2012 at 10:01
Huhu,
ich wollte mich für das tolle Rezept bedanken! Ich bin fleißig am backen, das hier war mein zweites Brot und es ist toll geworden
(das erste natürlich auch)!
ganz Liebe Grüße,
Sabrina
Februar 17th, 2012 at 12:44
Hei Gerd!
Ich habe schon öfter deine leckeren Rezepte ausprobiert, die eigentlich immer gut geworden sind. Aber nun muss ich auch mal was fragen, es betrifft das “eigentlich”:. Ich brauche immer mehr Wasser als angegeben. Leider gibt es in FIN keine Typenbezeichnung auf der Packung. Hier heisst es einfach Brötchenmehl, Roggenmehl, Feines Kuchenmehl, halbfeines (griffiges) Weizenmehl, Gerstenmehl….. Da soll sich einer auskennen. Brötchen sind nach dem backen wunderbar knusprig, nach 4 Stunden werden sie zu Gummi. Das kann eigentlich nur am Mehl liegen. Ob das zu wenig Kleber hat? Weisst du vielleicht, was man tun könnte? Um baldige Antwort wäre ich dir sehr dankbar.
Viele Grüsse aus der Kälte! Tina
Februar 17th, 2012 at 13:04
Hallo Tina,
dass liegt mit Sicherheit am Mehl. Die Mehle bei Euch nehmen mehr Flüssigkeit auf.
Das mit den Brötchen ist so eine Sache. Gebäcke aus Weizenteigen sollte nach 4 Stunden verzehrt sein, sonst geht eben die Knurrigkeit verloren. das liegt auch zum Teil an der Luftfeuchtigkeit.
Wenn sie jetzt bei Dir klein blieben, würde ich sagen, dass liegt am Kleber. Den könnte man aber sicherlich auch so noch zum Mehl beimischen. Hier gibt es in fast jedem Online-Shop solchen Kleber zu kaufen.
Viele grüße zurück
Gerd
April 22nd, 2012 at 10:08
Hallo Gerd,
hier meine etwas abgewandelte Variante dieses wunderbaren Brotes für alle die, die mit klebrigem Teig zu kämpfen haben – was sicherlich am Mehl liegt. Wem die 2kg Menge zu groß ist, halbiert das Rezept einfach.
ST:
200g RVK – 210g R1150 – 410g Wasser /16h bei ca. 26 Grad gehen lassen.
Vorteig (VT):
530g W 1050 – 430g Wasser – 6g Hefe / 16h bei Zimmertemperatur
Hauptteig:
ST + VT +
340g R1050 + 60g RVK + 31g Salz + 14g Hefe (wer mag) + 1 Eßl. Brotgewürz (wer mag) + 14g Malz (wer mag)
Die Vorgehensweise ist wie bei deinem Rezept angegeben nachzubacken.
LG und ein herzliches Dankeschön für all die tollen Rezepte auf Deiner Seite, die immer wieder zum nachbacken anregen, Brigitte
Juli 24th, 2012 at 14:12
Hallo!
Eine Frage: Muss man von den 430 g Sauerteig ein bisschen wegnehmen als ASG für das nächste Brot? Oder hab ich da was falsch verstanden?
Viele Grüße,
Kathrin
Juli 24th, 2012 at 15:59
Hallo kathrin,
natürlich müsstest Du die 20 g für das Herstellen des Sauerteiges wieder abnehmen und zu Deinem ASG geben.
Ich mache das nicht und füttere mein ASG wöchentlich mit Mehl und Wassert.
Viele Grüße
Gerd
Januar 18th, 2013 at 09:21
Hallo,
ich habe mir dein Buch gekauft. Nach der Anleitung im Buch habe ich mir einen Sauerteig aus Roggenmehl angesetzt, welcher übrigens sehr gut geworden ist, und den Münsterländer und das Roggenmischbrot gebacken. Der Sauerteig, Vorteig und der “End”teig sind sehr gut aufgegangen, aber ich habe Probleme mit dem klebrigen Teig. Ich knete ihn mit der Hand und er geht auch schön auf, wenn ich ihn aber in das Gärkörbchen geben will, wird das immer zu einem Akt. Hast du vielleicht einen Tipp für mich?
Viele Grüße
Diana
Januar 18th, 2013 at 16:08
Hallo Diana,
versuch es mal mit etwas weniger Wasser im Teig und dehne die erste Teigruhe auf 45 Minuten aus, damit das Mehl mehr Zeit hat Feuchtigkeit aufzunehmen.
Vielleicht etwas mehr Mehl auf die Arbeitsplatte gebn und die Hände auch bemehlen.
Viele Grüße
Gerd
Januar 23rd, 2013 at 20:06
Hmm, vielleicht hab ich es übersehen, aber wie lange muss es denn insgesamt in den Ofen??
Januar 23rd, 2013 at 20:12
Ist repariert!
Danke!
Gerd
Januar 23rd, 2013 at 21:00
ich hab das Brot jetzt nur 45 Minuten gebacken, weil ich das ja nicht wußte. Habs aufgeschnitten und es ist noch ein wenig feucht. Kann ich das jetzt einfach in den Ofen tun und nachbacken? Oder ist es jetzt hinüber?
Januar 23rd, 2013 at 21:02
Würde ich versuchen.
Februar 3rd, 2013 at 14:03
Hey,
klebriger Teig. Ich wirke ein wenig und bemehle, da es sonst wie Kaugummi ist. Nach einpaarmal kneten, Mehlen ab in den Gährkorb.
Oder nehmt ihr sooft Mehl bis der Teig nicht mehr klebt?
Februar 3rd, 2013 at 16:09
Hallo Micha,
normalerweise sollte der Teig nicht so klebrig sein, bei dieser Mischung.
Etwas bemehlen, aber nicht ständig.
Viele Grüße
Gerd
Februar 3rd, 2013 at 16:33
Erste Brot ist daneben gegangen. War kleinporig und irgendwie schmierig. Kam mir aber auch zeitlich was dazwischen.
Nun habe ich mir Zeit genommen und die Fingerprobe gemacht. (also Finger leicht gegen den Teig drücken—Kuhle–Kuhle kommt wieder hoch oder auch nicht)
Kuhe ist innerhalb einer minute wieder weg = ab in den Ofen?
Oder doch nicht, falsche Methode
Februar 3rd, 2013 at 16:36
Wie du beschrieben hast,sollte es in den Ofen.
VG
Gerd
März 28th, 2013 at 18:58
Hallo Gerd,
ich wollte nun mal wieder dieses schöne Brot backen (unser Lieblingsbrot) habe aber nur Roggenmehl 997 bekommen. Kann ich das auch nehmen?
Grüße
Stephanie
März 28th, 2013 at 19:00
Hallo Stefanie,
ja, natürlich!
Viele Grüße
Gerd