Brot mit grünem Pfeffer

Brot mit grünem Pfeffer
bread braun

Mit dem Monheimer Salzsauer habe ich bisher noch nicht oft gebacken. Das Praktische daran ist, dass man den Sauerteig bis zu 48 Stunden stehen lassen kann, und das Brot dadurch nicht zu sauer wird. Hier nun ein Rezept mit grünem Pfeffer. Eigentlich eine eher ungewöhnliche Gewürzzugabe, aber ich muss sagen, das Brot schmeckt mit herzhaften Belag einfach umwerfend. Zum ersten Mal habe ich auch das Gärkörbchen mit Kartoffelmehl ausgepudert und nachher den Teigling mit Wasser abgestrichen. Das ergab einen schönen Glanz auf dem Brot.

1. Sauerteig

(Monheimer Salzsauer)

Alles gut verrühren und über 15-20 Stunden mit fallenden Temperaturen von 35° zu Beginn bis 23-25° zum Schluß reifen lassen.

2. Hauptteig (TA 166)

(1 kg-Brot)


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Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Julia

    Leckeres saftiges Brot. Die Menge an Pfefferkörnern ist genau richtig. Hält lange frisch.
    Danke für ein weiteres leckeres Rezept 👍

  2. Quant

    Ja, das war eine mitternächtliche Backsession. 🙂
    Geplant war die Zubereitung eigentlich für den Abend – dann kam was dazwischen, aber der Sauerteig war fertig und mußte ja verarbeitet werden.
    Erst zu spät hab‘ ich dann realisiert, daß der Salzsauer ja eine extreme Verarbeitungstoleranz hat – hätte ihn also locker noch über Nacht stehen lassen können…

    lg, Alex.

  3. Ketex

    Hallo Alex,
    wann hast Du denn gebacken, dass muss ja mitten in der Nacht gewesen sein.

    Einen schönen Sonntag
    Gerd

  4. Quant

    Danke für den Hinweis!

    Habe den Teig nach ca. 60 min Gare (dann Fingerprobe gemacht -> blieb eingedellt) gestürzt, abgestrichen & gestippt, danach noch ca. 5 min „frei“ stehen lassen und dann eingeschossen. Die Backzeit um 5 min. verlängert, bis die Kerntemperatur ~98°C erreichte.

    Nun nasche ich – 4 Stunden nach dem Fertigbacken – grade am frischen Brot … und fast ein Viertel ist schon weg – das ist ja sowas von köstlich!

    Ein großartiges Rezept!!

    lg, Alex.

  5. Quant

    Hallo Gerd,

    ich habe vor, dieses Brot morgen auszuprobieren – der Sauerteig ist schon angesetzt.

    Eine kurze Frage zur letzten Viertelstunde der Gare: Nachdem Du das Brot nach 45 min. gestürzt und gestippt hast – setzt Du da für die finalen 15-20 min. Gare nochmal das Gärkörbchen drüber, oder deckst Du den Teigling ab? Habe ziemliche Befürchtungen, daß es mir sehr in die Breite läuft, wenn ich es einfach nur frei stehen lasse…

    lg, Alex

    1. Ketex

      Hallo Alex,
      ich würde einfach die ganze Gare abwarten und dann direkt einschießen. Am Geschmack ändert sich da bestimmt nichts.
      Viele Grüße
      Gerd

  6. Sandy

    😆
    hallöle

    hab grad das brot im gärzustand
    bin gespannt wie es aussieht und schmeckt wenns fertig ist

    aber so ist es mal was ganz anderes mit grünem pfeffer

    freu mich schon aufs anschneiden

    liebes grüßle sandy

  7. Inge

    Danke für die prompte Antwort.

  8. Inge Lichtenberg

    Hallo,
    geniale Idee mit dem grünen Pfeffer! Habe das Rezept allerdings abgewandelt und neben dem Roggen-Salz-ST das 5-Korn-Mehl der Adler Mühle genommen. Super Geschmack, tolle Kruste, phantastische, saftige Krume, mit Belag wie Räucherlachs, Leberwurst etc. einfach ein Gedicht! Habe noch eine Frage zur Saaten-Sonne: Warum Roggen-ST, wenn Dinkel-/Weizenanteil so stark überwiegen? Ist der für den Geschmack besser als z.B. Dinkel-ST?
    Allgemein: Danke für Ihre Super-Rezepte, Was ich bisher nachgebacken habe, ist alles rundrum gelungen, trotz Laien-Ausstattung. Nur bei den Brötchen habe ich den Dreh noch nicht raus. Gruß Inge

    1. Ketex

      Ja, bei diesem Rezept ist der Roggensauerteig für den Geschmack. Man könnte aber auch einen Weizen- oder einen Dinkelsauerteig nehmen.

      Viele Grüße
      Ketex/Gerd

  9. Greeny

    Moin moin

    Gerd, wie hast Du das mit der fallenden Temp. beim Salzsauer gemacht?
    Hast Du einen Zeitplan?

    1. Ketex

      Hallo Thomas,
      ich habe die Gärbox auf 35° aufgeheizt und dann fallend über Nacht bis auf 23° sinken lassen.

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