Topfbrot

bread braun

Es geht auch im neuen Jahr mit diesem Blog weiter, und ich werde regelmäßig weiter Rezepte, die relativ einfach und leicht nachzubacken sind, hier vorstellen. Vor allen Dingen sollen sie gelingsicher sein, sodass der Nachbäcker auch zufrieden mit seinem Ergebnis ist.

Hier nun ein Rezept für ein einfaches Topfbrot. Das Ergebnis ist ein leckeres Brot mit einer krachenden Kruste.

1. Sauerteig

Alles gut vermischen und dann 16-18 Stunden bei Raumtemperatur (besser wären 26°) reifen lassen.

2. Hauptteig

3. Zubereitung

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten. Danach schließt sich eine Teigruhe von 30 Minuten an.
Jetzt den Teig aus der Schüssel nehmen und auf die bemehlte Arbeitsplatte oder auf ein ganz leicht bemehltes Teigbearbeitungtuch geben.
Den Teig rundwirken, in ein gut bemehltes Garkörbchen legen und 60 Minuten zur Gare stellen. Die ideale Temperatur wäre zwischen 26-28° (dazu braucht man in der Regel eine Gärbox). Der Teig lässt sich wirklich hervorragend bearbeiten und klebt so gut wie gar nicht.
In der Zwischenzeit den Backofen und einen gusseisernen Topf mit Deckel auf 250° aufheizen. Sollte der Griff des Deckels nicht aus Gusseisen sein, muß er unbedingt abgeschraubt werden.
Nach der Aufheizzeit den Topf vorsichtig aus dem Ofen nehmen, den Deckel abheben. Die Oberfläche vom Teigling etwas bemehlen, und den Teigling aus dem Garkorb vorsichtig in den Topf plumpsen lassen. Wenn er nicht ganz richtig reingeplumpst ist, kann man den Topf etwas hin und her rütteln, sodass der Teigling in der richtigen Position liegt. Jetzt den Deckel auflegen und den Topf wieder in den Ofen geben. Für 15 Minuten backen bei 250°, dann den Deckel abnehmen und das Brot noch weitere 45 Minuten bei 180-190° fertig backen.
Das Backergebnis ist die Wucht mit einer krachenden Kruste.


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Dieser Beitrag hat 35 Kommentare

  1. Hallo Ketex
    Ich bin scheinbar die einzige, die das alte design vermisst. Die Startseite mit den vielen Bildern links und rechts hat mir besser gefallen, weil ich nach Foto ausgesucht habe. Alle meine Brote habe ich nicht nach Namen sondern nach Foto gefunden . Einmal hoch und runter gescrollt und ich hatte mein Brot, es lachte mich an und erst dann guckte ich nach dem Rezept. Sicher kann ich nun auch die 33 Seiten durchforsten, werde irgendwann auf das passende Brot stoßen, doch das finde ich umständlicher.
    Die Funktion: Brot suchen nutzt mir nichts, denn viele Brote haben ja spezielle unbekannte Namen, wie soll ich ein Brot suche, dessen namen ich nicht kenne. Beispiel ruchmehl brot . wenn ich das noch nicht gebacken hätte, würde ich es gar nicht kennen und nie nach einem ruchmehl brot suchen, da mir der Name nicht bekannt ist. Naja ich hoffe ich gewöhne mich dran.
    Trotzdem, alles gute
    Gruss
    Rita Bremm

    1. Alle Brotrezepte, die ich öfter backe (auch einige von Ketex) drucke ich aus und packe Sie in meine Rezeptordner…
      Hast Du so einen Ordner nicht?
      Die andere Methode sind ganz einfache Bookmarks in einem Extra-Ordner im Browser.

      Finde das Design sehr schön. Das alte war unendlich angestaubt und konnte mit den neu gestalteten Seiten vom Plötzblog, Brotdoc etc. kaum mithalten. Es ist ja auch Marketing, zumal hier ja auch ein Shop dahintersteht!

      Was man aber integrieren könnte ist folgendes: Ein kleines Auswahlfeld, wie viele Rezepte pro Seite angezeigt werden incl. „Alle“-Feld.

    2. Hallo Rita,
      obwohl ich meine Rezepte ausdrucke geht es mir ähnlich. Mir hat das alte Layout auch wesentlich besser gefallen. Zumal ich hier immer auf das Rezept erst klicken muss. Das Durch scrollen aller neuen und alten Rezepte war wesentlich einfacher und auch unterhaltsamer. So konnte ich immer gleich lesen, ob es mich anspricht und alles in meinem großen Lager in meiner extra Backküche auch zu finden ist….nun brauche ich ein vielfaches an Zeit. Gruß Bea

        1. Lieber Gerhard Kellner,
          also ich kann mich auch nicht mit der neuen Seite anfreunden!!!
          Die „Alte Seite“ war vieeeel schöner und übersichtlicher. Aber das ist nur meine Meinung und nicht böse gemeint.
          Ich ziehe vor jedem den Hut, der so was auf die Beine stellt. (Ich meine die Rezepte)
          Für alle hier mal einen Tipp, ich kopiere meine Rezepte in ein Kochbuch, das ist kostenlos und sehr gut. Googeln bitte unter:
          Das kleine Rezeptbuch von Wolfgang Böck. Ich bin mir nicht sicher ob ich den Link hier einstellen darf.
          Viele Grüße
          Brigitte Roth

    3. Mir geht es wie Rita – es ist deutlich mühsamer geworden, ein Brot auszusuchen, das als nächstes ausprobiert werden soll. Früher habe ich die Bilder durchgescrollt, und was mich angelacht hat, wurde nachgebacken.

      1. Liebe Maren,
        wir arbeiten noch daran. Kennst Du denn diese Seite: https://ketex.de/blog/rezeptbilder/
        Was noch fehlt, ist eine Version, bei der Du sofort sehen kannst, welche Zutaten Du brauchst, um zu entscheiden, ob Du das Brot nachbacken willst, oder nicht.
        Wenn Du weitere Anregungen hast, lass sie uns gerne wissen. Wir wollen die Seite so gut wie möglich für Euch gestalten.
        Herzliche Grüße
        Axel

  2. Hallo Ketex,

    ich habe gestern dieses „einfache“ Brot nachgebacken, da ich mit Vorliebe im Topf backe (bin Anfänger und meine Teige laufen meist noch etwas breit 😉 ). Mit meinem bisher 4 Mal geführten (nach Fertig-„züchtung“) Roggen-ASG habe ich nach einer 19-stündigen (berufsbedingt) Reifezeit im 26 °C warmen Ofen einen schön blubbernden Sauerteig gehabt (nach 8 Std. habe ich noch gedacht, das wird nix). Alles dann weiter nach deinen Vorgaben, nur das Roggen- und Backmalz habe ich durch 2 gehäufte TL Gerstenmalz und 1 dicken TL Rübenkraut ersetzt. Nach dem Gehen im Gärkorb auf Backpapier (Schluss nach unten, deshalb eingeschnitten) in den Lodge mit 4,7 Liter (ideale Größe für diese Teigmenge) verfrachtet, nach 15 Min. den Deckel ab und eine schöne Ofengare festgestellt. 10 Min. vor Backzeitende aber auf „Geheiß“ meiner GöGain den Deckel wieder drauf gemacht, weil es ihr zu dunkel wurde.

    Nach einer Abkühlphase konnte ich dann kurz vor dem ins-Bett-gehen nicht mehr warten und habe es angeschnitten und probiert: Ich kann nur sagen, einfach gut, schöne Kruste, lockere Krume mit mittlerer Porung. So wie es für mich sein soll. Und meiner GöGain hat es heute morgen auch geschmeckt. Da bin ich dann doch doppelt zufrieden und froh, deine Seite gefunden zu haben. Rezepte und Erklärungen ohne Schnickschnack und ohne Rücksicht auf Mondphasen und „son Zeuchs“ 😉

    Ich sage Danke.
    Thomas

    1. Hallo Thomas,
      vielen Dank für das gute Feedback.
      Herzliche Grüße
      Axel

  3. Hallo Herr Kellner,
    habe dieses Brot 2x genau nach Rezept gebacken, d. h. alle Vorgaben eingehalten. Vom Geschmack und der Porung her war es super. Allerdings hatten beide Brote innen einen Riss bzw. ein Loch. Wie kann ich dieses verhindern?

    Beste Grüße
    Annette Rosenberg

    1. Hallo,
      länger kneten und den Sauerteig vorher auf Trab bringen.
      VG
      G. Kellner

  4. Ich war lange nicht auf deinem Blog (auf meinem auch nicht!) und muss sagen das mir das neue Kleid durchaus gefällt, zumal es nicht mit einem extremen #Hipsterdesign dahergetrabbt kommt, was ja schon mal etwas ge1uält wirken kann.
    Es ist ansprechend neu und immer noch soviel Gerd und Ulrike darin, das Ketex dominiert.
    So muss das sein.
    Ich finde das Axel das sehr gut macht und so ist die Wahl des Mitstreitern und Nachfolgers, ein offensichtlicher Erfolg.

    Mit lieben Grüßen

    Chorus – Die Mehlkäferin

    1. Hallo Liane,
      vielen Dank für Dein Feedback.
      Wir sind auch überzeugt, den richtigen Mitstreiter und Nachfolger gefunden zu haben.
      VG
      Gerd

  5. Moin Ketex,
    gefällt mir gut, die neue Anmutung des Blogs: Übersichtlich, klar strukturiert, ohne Chi-Chi.
    LG – Brigitte

    1. Moin Brigitte,
      vielen Dank!
      Herzliche Grüße
      Axel

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