Malzflockenbrot

bread braun

Nachdem mich ein aufmerksamer Leser meiner Rezepte darauf aufmerksam gemacht hat, dass die namensgebende Zutat in einem Rezept mindestens 20 % betragen müsse, habe ich mich mal bei einem Bäcker und in dem Buch von F .J. Steffen „Brotland Deutschland – Band 2, Spezialbrote“ (aus dem dieses Rezept ist) schlaugemacht. Ich konnte feststellen, dass dieser Hinweis so nicht richtig ist. Bei diesem Rezept handelt es sich um eine Beimischung von 10 % Malzflocken, und es wird trotzdem Malzflockenbrot genannt.
In der Vorgehensweise in diesem Rezept ist einiges etwas anders als sonst. Das Erwärmen des Mehles z.B. soll das Mehl besser aufschließen; dadurch soll es die Flüssigkeit besser aufnehmen.
Nachdem ich das Brot gebacken und auch probiert habe, muss ich einfach sagen:
„A u s p r o b i e r e n!“

1. Sauerteig

Alles klümpchenfrei verrühren und 16 – 18 Stunden bei Raumtemperatur (besser wären 26°) reifen lassen.

2. Hauptteig

(2 Laibe à ca. 900 g)


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Dieser Beitrag hat 23 Kommentare

  1. Paul Krause

    Hallo Gerd,
    wie verhält es sich eigentlich mit dem Trockensauerteig vom
    Selben Hersteller bzw. von meinem Müller ( Heimatsmühle )

  2. Paul Krause

    Hallo Herr,
    ich benutze Seidenbacher Natursauerteig 75 g für 500 g Mehl, in deinem Rezept gibst du aber 350 g Sauerteig an, heisst das ich muss 4 Päckchen des gekauften Sauerteiges verwenden ?
    LG
    Paul

    1. Ketex

      Hallo Paul,
      Seitenbacher Sauerteig ist ein toter Sauerteig, der hat keinerlei Trieb mehr. Ein selbstgezogener Sauerteig ist was ganz anderes. Damit kann man alleine ein Brot treiben. Meine Rezepte sind alle auf einen lebendigen Sauerteig abgestellt.
      VG
      Gerd

  3. Thomas

    Hallo Gerd,

    kann ich auch anstatt der Roggenmalzflocken – Dinkelmalzflocken verwenden?

    Gruss

    Thomas

    1. Ketex

      Ja, selbstverständlich.
      Gruss
      Gerd

  4. Claudia

    Vielen lieben Dank Gerd. Werde das Brot gleich nochmals in den Ofen stecken für das Frühstück. LG 😀

  5. Ketex

    Hallo Claudia,
    wir hatten gestern eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit und das Brot ist auch noch sehr saftig, deshalb gibt es einen Feuchtigkeitsaustausch und die Kruste wird wieder weich.
    Als einziges Gegenmittel kenne ich nur, das Brot bei Umluft 180° nochmals für 15 Minuten backen. Dann hast Du eine knusprige Kruste und die hält dann auch länger.
    Viele Grüße
    Gerd

  6. Claudia

    Guten Morgen Gerd,
    habe gestern dieses super Malzflockenbrot gebacken. Wieder mal ein klasse Rezept. Danke schon mal dafür. Optisch ist es mir super gelungen, auch geschmacklich klasse locker und saftig. Als ich es aus dem Ofen genommen habe war es einfach perfekt und knusprig. Allerdings nach etwa einer halben Stunde war die Krume alles andere als knusprig. Liegt das an dem EL Backmalz? Habe mich ansonsten genau an Deine Anweisungen gehalten und kann mir nun nicht erklären, was mit der knusprigen Krume passiert ist. Hoffe Du kannst mir weiter helfen. LG Claudia

  7. Margit

    Hallo Gerd !
    Möchte das Malzflockenbrot dieses Mal mit der kleinen Änderung, dass ich das T 65 Mehl gegen das T 80 Mehl austausche, backen. Geht dies ohne Probleme oder muß ich etwas beachten ?

    Wünsche Dir noch einen schönen Sonntagabend und sende Dir und Deiner lieben Ulrike liebe Grü´ße
    Margit

    1. Ketex

      Liebe Margit,
      Du brauchst nichts zu beachten,
      es geht ohne weiteres.
      liebe Grüße Dir und Deiner Familie noch einen schönen Abend(:-))
      Ulrike und Gerd

  8. Petra

    Hallo Gerd!

    Soll nur das Mehl erwärmt werden oder auch die Malzflocken?

    1. Ketex

      Halo Petra,
      nur das Mehl.
      Viele Grüße
      Gerd

  9. Jeannine

    Das Brot ist seeeehr lecker! Zum Glück sind es gleich 2 Laibe 😉 Ich habe allerdings nicht das Mehl erhitzt, sondern gleich alles geknetet. Der Backofen war nämlich durch die Frühstücksbrötchen besetzt 🙄

  10. Margit

    Hallo Gerd !
    Habe mir über den Hobby-Bäcker-Versand die Roggenmalzflocken besorgt und heute das Malzflockenbrot nach deinem Vorschlag „ausprobiert“. Fazit: Das Malzflockenbrot hat den Probelauf mit Bravour bestanden und wird bei meinen Favoriten aufgenommen.
    Laut 4. (Andreas) habe ich Wasser und Vollmilch genommen, da ich kein Vollmilchpulver zur Hand hatte. Der Teig war zunächst sehr feucht. Nach der vorgeschlagenen Teigruhe von 5 – 10 Minuten war der Teig überraschenderweise jedoch sehr gut zu händeln. Ich vermute, dass die Flocken einiges vom Wasser aufgenommen habe.

    Vielen Dank für das wunderbare Rezept und ich wünsche Dir und Deiner Frau ein schönes Wochenende
    Margit

  11. Ketex

    Hallo Silke,
    das Mehl soll deswegen erhitzt werden, damit es die Feuchtigkeit besser aufnehmen kann. Ist aber nicht zwingend erforderlich.
    Das Vollmilchpulver kannst Du natürlich durch Vollmilch ersetzten. Bitte nur vom Schüttwasser abziehen.
    Viele Grüße
    Gerd

  12. Silke

    Hallo Gerd,

    warum soll eigentlich das Mehl im Ofen erhitzt werden und wielange läßt du es im Ofen?

    Stimmt es das man das Vollmilchpulver durch Milch ersetzen kann wie Andreas (Beitrag vom 30.11.11 geschrieben hat?)

    1. Ketex

      Hallo Jutta,
      danke für die guten Wünsche.
      Auch ich wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
      Gerd

  13. Andreas

    Hi Gerd,
    ok, langsam kommt bei mir wohl eine Teeträume-Bestellung zusammen *g*

    Übrigens: du verwendest Vollmilchpulver. Statt 535g Wasser und 10g VMP könntest duch auch ca. 460g Wasser und 85g Vollmilch nehmen.
    Lt. Wikipedia hat Vollmilch einen Feststoffgehalt von durchschnittlich 87,5%. So bräuchte man kein Milchpulver kaufen….

    Dank&Gruß
    Andreas

  14. Andreas

    Hallo Gerd,
    noch ’nen „goodie“…. stelle dir mal Knoblauchbrot mit 20% Knoblauch vor! 😉 oder Leinsamenbrot mit…. nee, das will ich mir gar nicht vorstellen ;-))
    Grüßle,
    der Andreas mal wieder

  15. Andreas

    Hallo Gerd,

    woher bekomme ich denn Malzflocken? Oder gast du die selber gemacht??

    Ich wünsche euch eine angenehme Adventzeit
    Gruß
    Andreas

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